Schweiz/Nahost: Bedeutung Jerusalems hervorgehoben
Bei der jüngsten Heilig Land-Reise europäischer und nordamerikanischer Bischöfe war auch der Schweizer Bischof Peter Bürcher als Vertreter der Nordischen und Schweizerischen Bischofskonferenz dabei. Wie die Schweizer Bischöfe in einer Mitteilung bekannt gaben, ging es bei dem Besuch unter anderem um die Bedeutung Jerusalems
Die Stadt müsse „ein gemeinsames Erbe bleiben und darf niemals zum ausschliesslichen Monopol einer einzigen Religion werden“, heisst es in der Botschaft. Die christliche Gemeinschaft sei für die Identität Jerusalems „sowohl jetzt als auch in der Zukunft von wesentlicher Bedeutung“. Doch ihr Fortbestand sei durch Besatzung und Ungerechtigkeit bedroht. „Viele der Menschen, denen wir begegnet sind, sind Gewalt und Einschüchterung durch Siedlergruppen, Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit oder der Trennung von ihren Familien aufgrund des ihnen zugewiesenen Status ausgesetzt“, hiess nach dem Besuch der Bischöfe aus dem Westen.
Syrien: Der vergessene Krieg
Elf Jahre nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien erinnert das internationale Hilfswerk „Kirche in Not“ an die extreme Not der dortigen Bevölkerung und der christlichen Minderheit im Land
Syrien: der vergessene Krieg
Neue Radio-Akademie: Christen in Syrien und Libanon
Das Hilfswerk spricht sich an diesem Montag ausserdem für ein Ende der Sanktionen aus, die nach seinem Eindruck vor allem bedürftige Menschen treffen.
Die Sorge und Betroffenheit der Partner in Syrien sei angesichts des Kriegs in der Ukraine hoch, berichtet die Projektdirektorin von „Kirche in Not“, Regina Lynch. Sie hat im März an einer internationalen Konferenz von Kirchenvertretern und Hilfsorganisationen in Damaskus teilgenommen. „Es ist jedoch auch wahr, dass der Konflikt in Syrien, der nun ins zwölfte Jahr geht, in den Medien in Vergessenheit zu geraten droht“, mahnt Lynch an.
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Klimaschutz, Gendermainstreaming, Proteste gegen Sexismus und Rassismus: Verschiedene moralisch gut gemeinte Anliegen prägen unsere Öffentlichkeit. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch, dass ein alarmierender roter Faden diesen neuen Kulturkampf durchzieht: Eine tiefe Ablehnung gegenüber den jüdisch-christlichen Wurzeln der westlichen Zivilisation und ihrer hart erkämpften liberalen Gesellschaftsordnung wird gesellschaftsfähig. „Die Utopia-Methode“ bietet einen Schlüssel zum besseren Verständnis dieser Entwicklung und will dazu ermutigen, sich konstruktiv in die Debatte einzubringen.
Ukraine: Menschen „in der Hölle“
In den umkämpften Gebieten der Ukraine sind derzeit nach Worten des Sprechers der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Erzbischof Evstratiy, keine Beerdigungen möglich

Ukraine: Menschen “in der Hölle”
Wladimir, Apostelgl. Grossfürst
Wladimir I. von Kiew
Hl. Maria-Schutz Kirche, Regensburg
Wladimir I. – Hl. Wladimir bitte für die Ukraine
„Priester erzählen, dass Leichen von Zivilisten auf der Strasse liegen und sich niemand um sie kümmert“, sagte er im Interview der „Welt“ von diesem Montag. „Die Menschen befinden sich in der Hölle.“
Die russischen Angreifer nähmen keine Rücksicht auf religiöse Orte, auch wenn diese als Schutzräume dienten. „Sie kennen keine Moral“, sagte Evstratiy und verwies auch auf den Angriff auf ein Krankenhaus in der umkämpften Hafenstadt Mariupol. In Charkiw seien Gemeindemitglieder getötet worden, als sie nach der Messe das Gotteshaus verliessen.
23. Februar Hl. Polykarp von Smyrna
Was der Name „Polykarp“ bedeutet – und warum wir diesen als Heiligen verehren
Er kannte noch den Jünger Johannes persönlich: Der heilige Polykarp
Von CNA Deutsch
Vatikanstadt, 23. Februar 2022 (CNA Deutsch)
Gegen das Jahr 70 nach Christus wurde er geboren, offenbar in eine christliche Familie, und war ein Schüler des Jüngers Johannes persönlich. Deshalb trägt er auch den Titel eines Apostolischen Vaters. Sein Name bedeutet „der viel Frucht bringende“. Polykarp wurde ein weithin berühmter Bischof in Smyrna, dem heutigen Izmir in der Türkei.
„Nie wieder Krieg“: Päpste vor der UNO
Schon mehrfach haben Päpste vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York das Wort ergriffen. Den Anfang machte vor 55 Jahren Papst Paul VI. Ein Blick zurück

Quelle
Papst: Für eine Welt, in der nicht nur die Mächtigen das Sagen haben
Heute vor 56 Jahren: Erstmals besucht ein Papst die UNO
Vatikan: Papst Paul VI. – Besuch der Vereinten Nationen
Kathpedia – UNO Ansprachen des Papstes
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Niemals mehr die einen gegen die anderen, niemals, niemals mehr!“
Das ruft der Montini-Papst am 4. Oktober 1965, dem Fest des hl. Franz von Assisi, auf französisch im New Yorker Glaspalast am Hudson River aus. Es ist die erste Reise eines Papstes in die USA und zur UNO; Paul sieht sich in der Nachfolge des Völkerapostels Paulus und als Bote des Zweiten Vatikanischen Konzils. Seine Rede vor dem Areopag unserer Zeit wird weltweit aufmerksam verfolgt.
„Hören Sie die klaren Worte eines grossen Toten, John Kennedy, der vor vier Jahren verkündete: Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, sonst setzt der Krieg der Menschheit ein Ende.“ Unter den Zuhörern fängt die Kamera in diesem Moment auch Jackie Kennedy ein, die Witwe des zwei Jahre zuvor ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, des ersten Katholiken im US-Präsidentenamt übrigens.
Welttag der Geschwisterlichkeit
Welttag der Geschwisterlichkeit: Papst mit Grossimam im Video
Quelle
Abu Dhabi: Der Erfolg hat viele … Brüder
Kardinal Ayuso: „Geschwisterlichkeit neu propagieren“
Erster ‚Internationaler Tag der Geschwisterlichkeit‘
Irak: Christen zwischen Hoffen und Bangen
Papst Franziskus wird den zweiten Internationalen Tag der Geschwisterlichkeit am 4. Februar interreligiös begehen, und zwar mit einer Videobotschaft, in der er gemeinsam mit dem Grossimam der Al-Azhar, Al-Tayyeb, zu sehen ist. Das gab der päpstliche Dialograt an diesem Donnerstag bekannt.
Das Video wird während einer Veranstaltung in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sehen sein, wo derzeit die Weltausstellung Expo läuft. Der Heilige Stuhl ist mit einem eigenen Pavillon vertreten. Dieser beherbergt am zweiten Welttag der Geschwisterlichkeit eine Diskussionsveranstaltung, die das Toleranzministerium der Vereinigten Arabischen Emirate zusammen mit dem Hohen Komitee für menschliche Brüderlichkeit ausrichtet; eingebunden sind auch der Heilige Stuhl und die Al-Azhar-Universität. Physisch in Dubai anwesend ist Kardinal Ayuso Guixot, der Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog.



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