Vor sechzig Jahren: “Nie wieder Krieg!”
“Nie wieder Krieg, nie wieder Krieg!” Sechzig Jahre sind vergangen, seit Paul VI., Bischof von Rom, seinen Friedensruf im Glaspalast der Vereinten Nationen ausstieß
Andrea Tornielli
Es war Montag, der 4. Oktober 1965. Die Welt, die zwanzig Jahre zuvor die ungeheure Tragödie des Zweiten Weltkriegs hinter sich gelassen hatte, war in zwei Blöcke geteilt, und es hatte gerade erst eine Zeit des Dialogs und des Tauwetters begonnen, mit ersten Versuchen einer Einigung über die Kontrolle der Atomwaffen.
“Ihr erwartet von uns dieses Wort”, sagte Papst Montini, “das sich seiner Ernsthaftigkeit und Feierlichkeit nicht entziehen kann: Nicht mehr gegeneinander, nie wieder! Zu diesem Zweck ist vor allem die Organisation der Vereinten Nationen entstanden: gegen den Krieg und für den Frieden!” Und er fügte hinzu: “Hört die klaren Worte eines großen Verstorbenen, John Kennedy”, der verkündete: “Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg wird der Menschheit ein Ende setzen.”
Papst empfing Feuerwehrkommandanten von Crans-Montana
Papst Leo XIV. sprach nach der Generalaudienz an diesem Mittwoch mit dem Chef der Feuerwehr von Crans-Montana, David Vocat, den zwei weitere Feuerwehrleute aus dem Wallis begleiteten. Er dankte ihnen für ihren Einsatz während der Brandkatastrophe von Crans-Montana

Quelle
Schweiz: Bischöfe rufen zu Gewaltverzicht auf – Vatican News
Die Feuerwehrleute planten ihre Reise nach Rom diskret. Über einen befreundeten Schweizer Gardisten gelang es ihnen, den Papst im Anschluss an die Generalaudienz zu treffen. Dabei dankte ihnen der Papst für ihren Einsatz und dafür, dass sie Verantwortung in der Situation übernommen hätten. Die Worte des Papstes hätten sie tief berührt, so Vocat in einem Interview mit dem Walliser Radiosender “Rhône FM”.
Was wir vom “Löwen von Münster” heute lernen können
‘Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll uns bewegen’ *UPDATE

Kardinal von Galen (19)
*Der Löwe von Münster: Widerstand gegen Hitler und Leid des Krieges – Vatican News
Von Carl Bunderson
Münster, 22. März 2021 (CNA Deutsch)
Als der Priester Clemens August von Galen im Oktober 1933 zum Bischof von Münster geweiht wurde, wählte er für sich das Motto Nec laudibus, nec timore: Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll uns bewegen – eine treffliche Zusammenfassung seines Wirkens während der Nazi-Herrschaft in Deutschland.
Der Wappenspruch stammt aus der Liturgie der Bischofsweihe. Darin wird gebetet, dass der neue Bischof die Demut und die Wahrheit lieben möge, und weder durch Lob noch Furcht davon abgebracht werden soll.

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