Leben 2.0 – Das letzte Projekt des Menschen?
Ein Überblick über Licht- und Schattenseiten der Synthetischen Biologie
Was wie ein Spiel aussieht, könnte tödlicher Ernst werden: Der Mensch aus dem Baukasten der Synthetischen Biologie kann Gefahren heraufbeschwören, die schlimmer als bisherige Krankheiten wirken.
Wenn von “Synthetischer Biologie” die Rede ist, fallen meist auch Begriffe wie “Neu-Schöpfung” oder “Gott spielen”. Dabei wäre “kopieren” und “manipulieren” viel treffender. Wo es tatsächlich einmal kreativ zugeht, mag man auch von “Design”, nicht aber von “Schöpfung” sprechen können. Ein Überblick über Licht- und Schattenseiten der Synthetischen Biologie.
Die Tagespost, 03.02.2012, von Stefan Rehder
Schwerwiegender Angriff auf die Religionsfreiheit
Vereinigte Staaten
Rom, Radio Vatican, 31.01.2012
Als Dammbruch sieht die neue Gesundheitsverordnung der Regierung der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz: “Wenn die Regierung eine Freiheit mit Füssen tritt, die so fundamental ist für das Leben unserer Nation, dann schaudert einen beim Gedanken, was uns alles noch so bevorsteht”.
Internationales Sterbehilfe-Treffen in Zürich
Ehre für unser Land?
Organisationen aus 45 Ländern treffen sich im Juni zu einem Kongress – zum Ärger der Suizidhilfe-Gegner
2. Februar 2012, Neue Zürcher Zeitung, Andreas Schmid
Aus Anlass ihres 30-jährigen Bestehens veranstaltet die Sterbehilfeorganisation Exit ein Treffen des Weltverbands für das Selbstbestimmungsrecht. Der Kongress in Zürich provoziert Kritik aus christlichen Parteien.
Die schöne Seite der Politik
Italienischer Bürgermeister Teilnehmer am Pro-Life-Marsch von Paris
Rom, Montag, 30.Januar, zenit.org, von Elisabetta Pittino
“Welcher von den Kandidaten wird mich am Leben lassen?” ist der Schrei des Babys im Mutterleib beim 8. Pro-Life-Marsch in Paris wenige Monate vor den Präsidentschafts- und Legislaturwahlen in Frankreich.
Wie immer war auch eine ansehnliche Delegation der italienischen Pro-Life-Bewegung dabei: 25 vorwiegend junge Menschen. Unter ihnen Luciano Trapletti, Bürgermeister von Berzo S. Fermo (BG), Jahrgang 1973 und seit zwanzig Jahren Streiter für das Leben.
Getarnte Wirtschaftsförderung
“Jedes Leben hat den gleichen Wert”
Die Tagespost, 27.01.2012, von Stefan Rehder
Warum die “Bill & Melinda Gates Foundation” Programme zur Familienplanung künftig noch stärker fördern will als bisher.
“Jedes Leben hat den gleichen Wert.” So lautet das Motto der grössten privaten Stiftung der Welt. Gegründet 1999 vom ehemals reichsten Mann der Welt, Microsoft-Gründer Bill Gates, verfügt die “Bill & Melianda Gates Foundation” heute über ein Stiftungskapital von 36,3 Milliarden US-Dollar. Und auch das übrige Zahlenwerk beeindruckt. So hat die von Bill und Melinda Gates persönlich geleitete Stiftung seit ihrer Gründung Fördergelder in Höhe von 24,81 Milliarden US-Dollar vergeben, davon 2,6 Milliarden allein im Jahr 2010. An ihrem Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington sowie in weiteren Büros in Washington D.C., Delhi, Peking und London beschäftigt die Stiftung inzwischen rund 1 000 Angestellte.
Die Pro-Life Bewegungen der Welt weihen sich Maria
Am Samstag eine Feier für das Leben im Heiligtum von Tschenstochau
Rom, Donnerstag, 27. Januar 2012, von Don Mariusz Frukacz, zenit.org
An diesem Samstag, dem 28. Januar, wird in Jasna Góra Nationalheiligtum der Schwarzen Madonna von Tschenstochau eine Feier mit dem Titel “Weiheakt an die Hände der Mutter Gottes: der Schutz der Kultur des Lebens und der Liebe in der Welt” stattfinden, organisiert von “Human Life International” (HLI).
An der Veranstaltung werden Vertreter der Pro-Life-Bewegungen aus 18 Ländern teilnehmen: Polen, Weissrussland, Ukraine, Russland, Kasachstan, Lettland, Litauen, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Österreich, Italien, Deutschland, Schweiz, Spanien, Portugal, Grossbritannien und Vereinigte Staaten.
Paris völlige Neuheit
Frankreich: 32 katholische Bischöfe beim 8. Pro-Life-Marsch in Paris
Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gestiegen
Rom, 26. Januar 2012, zenit.org
Zahlreiche katholische Bischöfe und Priester haben als völlige Neuheit am 22. Januar am 8. Marsch für das Leben in Paris teilgenommen.
In Frankreich werden jährlich etwa 220.000 Kinder abgetrieben.



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