30 Jahre ohne Jérôme Lejeune *UPDATE
30 Jahre ohne Jérôme Lejeune: Erbe eines Pioniers der Genetik lebt weiter
Quelle
Jerôme Lejeune, im weißen Mantel, vor den Altären – Omnes (omnesmag.com)/Übersetzung
Jérôme Lejeune
*Papst Leo bekräftigt Würde von Menschen mit Down-Syndrom – Vatican News
An die Mitglieder der Jérôme Lejeune Stiftung (22. Juni 2026)/Übersetzung
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Mittwoch, 3. April 2024
Heute jährt sich zum 30. Mal der Todestag von Jérôme Lejeune (13. Juni 1926 – 23. April 1994), einem Kinderarzt, dessen heroischer Tugendgrad bereits von der Kirche anerkannt wurde.
Der weltbekannte Mediziner und Genetiker entdeckte unter anderem Trisomie 21, den genetischen Defekt, der Ursache des Down-Syndroms ist.
Lejeune arbeitete an einer Heilung, setzte sich jedoch mutig für das Recht auf Leben behinderter Kinder ein und gegen die Auswahl und Abtreibung solcher Kinder. Dafür wurde er scharf angegriffen.
UNO: Jeden Tag wird in Gaza ein Kind getötet
Seit der Verkündung des Waffenstillstands im Oktober 2025 wurden in ganz Gaza 265 palästinensische Kinder getötet
UNO: Jeden Tag wird in Gaza ein Kind getötet – Vatican News
Das bedeutet statistisch ein getötetes Kind pro Tag, wie Unicef-Sprecher James Elder an diesem Freitag in einer Erklärung betont. Seit vielen Monaten werde der Welt nun schon erzählt, dass in Gaza ein Waffenstillstand herrsche. “Doch für die palästinensischen Kinder ist dieser sogenannte Waffenstillstand zu einer grausamen und tödlichen Illusion geworden”, mahnt der Sprecher des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen.
Bischöfe der G7-Staaten mahnen vor Gipfel in Évian
Vom 15. bis 17. Juni 2026 findet im französischen Évian-les-Bains der diesjährige G7-Gipfel der führenden demokratischen Industrienationen statt. Vor dem Treffen haben die Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenzen der sieben G7-Staaten diesen Donnerstag erstmals eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin rufen sie die Staats- und Regierungschefs auf, Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenwürde zu übernehmen
Im Einzelnen haben die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen von Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und den USA die G7-Teilnehmer vor dem Hintergrund der weltweiten Krisen dazu aufgerufen, Brücken zu bauen “für Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenwürde”. Das teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) in einer Pressemitteilung mit. Die Bischöfe fordern demnach insbesondere die Stärkung von Multilateralismus und Völkerrecht, eine solidarische Entwicklungspolitik mit dem Globalen Süden, internationale Regeln für Künstliche Intelligenz – vor allem zum Schutz von Kindern und Jugendlichen –, mehr Engagement für den Schutz der Schöpfung sowie die Aufnahme und Unterstützung von Flüchtlingen. Zugleich biete die katholische Kirche ihre weltweite Erfahrung im humanitären Einsatz und im Brückenbauen zwischen Völkern als Beitrag zu Frieden und Dialog an.
Papst: “Gehen wir dorthin, wo die Armen sind?”
“Der Herr ist die Zuflucht des Armen” (vgl. Ps 14,6) ist Leitwort des diesjährigen Welttages der Armen, der am 15. November begangen wird. In seiner Botschaft dazu, die an diesem Sonntag (14. Juni 2026) veröffentlicht wurde, ruft der Papst auch die Kirche zur Gewissenserforschung auf. Und er lenkt den Blick auf die Verstärkung von Diskriminierung und Gleichgültigkeit durch digitale Medien
Quelle
Wortlaut: Papstbotschaft zum Welttag der Armen 2026 – Vatican News
Anne Preckel – Vatikanstadt
In seiner Botschaft stellt der Papst einen Zusammenhang zwischen der “Abwesenheit Gottes” und sozialer Ungerechtigkeit und Ausgrenzung her. “Die Abwesenheit Gottes lässt die Menschen nicht mehr in wechselseitiger Achtung nebeneinander stehen, vielmehr stehen sie im Zeichen der Herrschaft und Übervorteilung einer über dem anderen. So zeigt sich eine unselige Logik der Übervorteilung und Ausgrenzung, die marginalisiert und erniedrigt. In dieser Lage befinden sich nicht nur einzelne Menschen, sondern ganze Bevölkerungsgruppen.” Mit Blick auf diejenigen, die ausgrenzen, spricht der Papst von “Verdorbenheit”, “die gleichermaßen bedauerlich wie diskriminierend“ sei.
Presseschau zur Spanienreise von Leo XIV.: Gegenwind und Königshilfe
Die mediale Resonanz auf die einwöchige Reise von Papst Leo XIV. nach Spanien war intensiv und vielschichtig. Die Zeitungen beleuchteten in ihren Samstagsausgaben zum Abschluss des Besuchs sowohl die kirchenpolitischen Akzente in Madrid als auch die stark debattierten Botschaften zur Migrationsfrage auf den Kanarischen Inseln
Quelle
Medienecho zur Reise: Grenzsicherung vs. Humanität – Vatican News
Warum der Papstbesuch im spanischen Parlament historisch war – Vatican News
Spanienreise von Papst Leo XIV.: Highlights im Video – Vatican News
Cáritas Canarias: Krise an der EU-Außengrenze verschärft soziale Lage – Vatican News
Bischof der Kanarischen Inseln: “Vom Hafen der Schande zum Hafen der Hoffnung dank Leo” – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
Die französische Zeitung Le Figaro betont die kulturhistorische Dimension des Besuchs und schreibt, dass Leo XIV. in Spanien “das christliche Gedächtnis Europas wiederbelebt” habe. In Madrid, Barcelona und auf Teneriffa habe der Papst die spirituelle und moralische Verantwortung des Katholizismus in den Vordergrund gestellt. Die italienische Tageszeitung Il Foglio wertet die Reise als ein Zeichen des Aufbruchs für den Kontinent: “Der Erfolg der Papstreise nach Spanien zeigt, dass der Westen noch nicht völlig untergegangen ist.“ Das Blatt hebt hervor, dass der Pontifex Europa wieder in das Zentrum seiner Aufmerksamkeit gerückt habe. In Bezug auf den viel beachteten Auftritt im Parlament merkt La Vanguardia an, dass die Ansprache vor den Cortes Generales von einer langanhaltenden “Standing Ovation der Parlamentarier“ begleitet wurde.


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