<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>katholisch-informiert.ch</title>
	<atom:link href="http://katholisch-informiert.ch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://katholisch-informiert.ch</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 21:36:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Gebunden an Wort und Tradition</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/gebunden-an-wort-und-tradition/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/gebunden-an-wort-und-tradition/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oekumene]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=32877</guid>
		<description><![CDATA[Warum die Protestantisierung der katholischen Kirche ein ökumenischer Holzweg ist Eine Antwort an Norbert Lammert. Von Bischof Gerhard Ludwig Müller Die Tagespost, 06.02.2012 Bundestagspräsident Norbert Lammert hat mit seiner Kritik an der katholischen Kirche kürzlich Aufsehen erregt: Die gegenwärtige personelle Besetzung an der Kirchenspitze biete wenig Hoffnung auf Reformen, sagte der aus dem Bistum Essen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Warum die Protestantisierung der katholischen Kirche ein ökumenischer Holzweg ist</strong></em></p>
<p><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Jawoll.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32889" title="Papst Benedikt XVI." src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Jawoll-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Antwort an Norbert Lammert. Von Bischof Gerhard Ludwig Müller</p>
<p>Die Tagespost, 06.02.2012</p>
<p>Bundestagspräsident Norbert Lammert hat mit seiner Kritik an der katholischen Kirche kürzlich Aufsehen erregt: Die gegenwärtige personelle Besetzung an der Kirchenspitze biete wenig Hoffnung auf Reformen, sagte der aus dem Bistum Essen stammende Katholik bei einer Podiumsdiskussion. &#8220;Ich persönlich glaube, dass es eine ernsthafte Chance zur Veränderung erst unter dem ersten nichteuropäischen Papst gibt.&#8221; Bereits 2010 hatte Lammert erklärt: &#8220;In wenigen Jahren begehen wir den 500. Jahrestag der Reformation – ich jedenfalls als protestantisch veranlagter Katholik, empfinde das als die grösste Herausforderung für unsere Generation. Und mich treibt es zunehmend um, wie wir uns im Rahmen der Luther-Dekade auf den Weg machen, 500 Jahre Kirchenspaltung zu feiern, als handle es sich um eine Errungenschaft.&#8221;</p>
<p><span id="more-32877"></span>Eine Replik des Vorsitzenden der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz.</p>
<p>Als &#8220;Protestantisierung&#8221; wird von den einen beklagt, was andere als längst überfälligen Abbau des angeblichen &#8220;Reformstaus&#8221; in der katholischen Kirche fordern. Politikervoten, Theologenmemoranden, Pfarrerinitiativen und Unterschriftensammler kommen im Kielwasser antikatholischer Kampagnen daher und agitieren &#8220;aus Sorge um die Kirche&#8221;.</p>
<p>In der Krise des Glaubens und religiöser Praxis würde man erwarten, dass nun die Gottesfrage neu gestellt, die Liebe zu unserem Herrn und Heiland Jesus Christus entfacht und das Bewusstsein von der Berufung in seine Kirche gefördert würde. Aber von einer Neuevangelisierung eines müde gewordenen christlichen Europas, der Weitergabe des Glaubens an die Jugend und einer Vertiefung der sakramentalen und personalen Frömmigkeit ist wenig zu hören. Stattdessen richten sich die &#8220;Kirchenträume&#8221; auf Zustände und Vorgänge, die man bei anderen christlichen Gemeinschaften als Errungenschaften sieht, die als Ausweis gelten für den &#8220;Protestantismus&#8221; als die modernere Version des Christentums: Liberalisierung der Sexualmoral, Zugeständnisse in der Bioethik, Zulassung von Frauen zu allen kirchlichen Ämtern unter Massgabe feministischer Ideologien, die demokratische Abstimmung über die Glaubenswahrheiten, womit der Mensch bestimmt, was Gott eigentlich zu offenbaren gehabt hätte. Kern und Stern aller Reform-Rhetorik ist der verbissene Kampf gegen den Zölibat der Priester wie zu Reformationszeiten.</p>
<p>Umgekehrt gibt es die Versuchung, sich auf Kosten der Katholiken beim Zeitgeist als das windschnittige Christentum anzubiedern – dem Paradigma der Pluralisierung von Religion entsprechend. Dass diese Reformprogramme zum Beispiel in der anglikanischen Gemeinschaft in Bezug auf die Einheit und die Erneuerung des religiösen Lebens noch keine nennenswerten Früchte gezeitigt haben, müsste jedem klar machen, dass die Krise des Christentums in der westlichen Welt an der Wurzel und nicht an den Symptomen kuriert werden muss. Im Übrigen gibt es viele evangelische Christen und Gemeinschaften, die mit der katholischen Sexualmoral übereinstimmen, ganz einfach deswegen, weil diese der gemeinsamen biblischen Botschaft der Liebe zu Gott und dem Nächsten entspringt und somit die lebenstauglichste Ethik darstellt.</p>
<p>Spätestens wenn ein theologisierender Politiker im Brustton selbstverliebter Ignoranz als &#8220;protestantisch veranlagter Katholik&#8221; sich während einer Predigt selbst uraufführt, bedarf es der Nachfrage, was denn unter &#8220;Protestantismus&#8221; zu verstehen ist, der den Katholizismus endlich aus dem Mittelalter herausführen und mit der Moderne versöhnen soll.</p>
<p>Bekanntlich haben die Wittenberger Reformatoren sich nicht selbst als Protestanten bezeichnet (Reichstag von Speyer, 1529). Der Protestantismus wurde die Sammelbezeichnung für die reformatorischen Ideen und der konfessionellen Gemeinschaften, die sich aus der katholischen Kirche, der sie entstammen, heraus entwickelt haben. Kennzeichnend sind die Sola-Prinzipien: die Autorität der Offenbarung allein aus der Heiligen Schrift, die Rechtfertigung des Sünders allein durch die Gnade Christi – allein im Glauben wirksam.</p>
<p>Erst als im Rationalismus der Aufklärung die Übernatürlichkeit der Offenbarungswahrheit angegriffen wurde, entstand die Frage nach einem hinter den reformatorisch-evangelischen Bekenntnisinhalten bestehenden protestantischen Prinzip, das die wandelnden geschichtlichen Erscheinungsformen eben des aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgegangenen Christentums trägt. Es sei das Prinzip der Subjektivität, des Gewissens, der Freiheit, des Fortschritts, des Pluralismus, der Immanenz, der Autonomie – gegenüber dem Katholizismus als Prinzip der Beharrung, der Übernatürlichkeit der Offenbarung, der zwanghaften Einheit, der Bevormundung der Laien durch den Klerus, der Heteronomie, der Unterwerfung unter die Autorität des Lehramtes ungeprüft von aller historischen Kritik und jenseits des Ideologieverdachtes.</p>
<p>Übrigens: Wegen der Gott-Menschlichen Gestalt der Offenbarung stellen theologische und historische Schriftauslegung keinen Gegensatz dar, sondern bedingen einander.</p>
<p>Bei diesem vom Evangelium emanzipierten, auf Moral reduzierten &#8220;Protestantismus&#8221; bleibt als einigende Klammer nur der Antikatholizismus übrig, der in Form des kulturellen Überlegenheitsgefühls daherstolziert und Ökumene für Katholiken zu einer Geduldsprobe macht.</p>
<p>Diese Rationalisierung, Moralisierung und Psychologisierung der Offenbarung steht jedoch im Widerspruch zu den Glaubensüberzeugungen des evangelisch-reformatorischen Christentums. Das an Schrift und Bekenntnis gebundene evangelische Christentum steht nicht mit dem liberalen Protestantismus gegen die katholische Lehre, sondern teilt mit ihr den Glauben an die Tatsächlichkeit der geschichtlichen Selbstoffenbarung Gottes als Wahrheit und Heil, an die Inkarnation, an die Geistsendung, an die Heilsbedeutung der Zugehörigkeit zur Kirche – selbst wenn es ein unterschiedliches Verständnis gibt über ihr Wesen und ihre Sendung –, das ewige Leben, die Rechtfertigung des Sünders aus Gnade im Glauben an den einzigen Erlöser Jesus Christus.</p>
<p>Was uns als Katholiken mit gläubigen und praktizierenden evangelischen Christen verbindet ist nicht die Säkularisierung dogmatischer und moralischer Wahrheiten, sondern der Auftrag, dem Menschen von heute die Wahrheit und Liebe des dreieinigen Gottes zu schenken, sie nicht um Christus, Gottes- und Mariens Sohn, zu betrügen und das hohe Geheimnis der Kirche als Gemeinschaft der Heiligen auf eine Wohlfahrts- und Wohlfühlorganisation herunterzubrechen. Die Katholiken sind zutiefst verbunden &#8220;zuerst mit den Christen, die Jesus Christus als Gott und Herrn und einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen offen bekennen zur Ehre des einen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.&#8221; (Unitatis redintegratio 20).</p>
<p>Bei dem symbolträchtigen Besuch in Luthers Kloster in Erfurt 2011 hat Benedikt XVI. die ökumenische Suche nach der sichtbaren Einheit aller Christen in der einen Kirche Gottes in der Liebesgemeinschaft des Vaters mit dem Sohn nicht innerweltlich-zweckmässig und zwischenmenschlich begründet. Die Kirche des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes ist übernatürlich. Die Einheit der Jünger entströmt der Liebesgemeinschaft von Vater und Sohn und bezeugt sich der Welt im Heiligen Geist.</p>
<p>Alle klassischen Ökumene-Themen sind umfasst von der Frage des Menschen nach dem gnädigen Gott und der Antwort des in Christus uns gnädigen und verzeihenden Gottes. Trinitätstheologie und Anthropologie vermittelt durch die Christologie – das sind Signale auf dem Weg zur vollen und sichtbaren Einheit, die schon in der Wurzel des Taufsakramentes in Christus grundgelegt ist. Von daher zeigt sich, dass die Fragen nach Wesen und Zahl der Sakramente, der Sakramentalität des Priesteramtes, nach dem sakramentalen Wesen der Kirche und der Sendung der Bischöfe und des Papstes als Nachfolger der Apostel mit Petrus an der Spitze theologischer und nicht machtpolitischer Natur sind. Es kann und darf nicht darum gehen, mit politisch-publizistischen Mitteln und dem Druck von Medienkampagnen oder plumper Meinungsmache zweifelhafte Ziele zu erreichen.</p>
<p>Die in der Taufe begründete Teilhabe am Priestertum ist eine Anteilhabe am Heilsdienst Christi in der Welt mit Fürbitte, Zeugnis und Zuwendung zu den Notleidenden und nicht politisch-demokratisch verstandene, erworbene und verteidigte Macht und Rangordnung. Die hierarchisch-sakramentale Verfassung der Kirche im katholischen und orthodoxen Verständnis ist nicht ein vordemokratisches Machtmonopol von Klerikern, sondern die im Weihesakrament vom Heiligen Geist (vgl. Apg 20, 28) verliehene geistliche Vollmacht, die Kirche Gottes im Namen Christi zu leiten, zu heiligen und zu lehren.</p>
<p>Evangelisches und katholisches Christentum unterscheiden sich nicht dadurch, dass der Protestant sich nur auf sein Gewissen beruft und der Katholik wie ein unmündiges Kind sich dem Spruch des Lehramtes unterwirft. Dieses irreleitende Klischee ist die Mutter des Zwitters &#8220;protestantisch veranlagter Katholik&#8221;. Thomas Morus, John Fisher und all die katholischen Märtyrer des antikatholischen Staatsabsolutismus bis in die Christenverfolgungen im 20. und 21. Jahrhundert haben mit Berufung auf ihr persönliches Gewissen dem Lehramt des Papstes die Treue gehalten. Der Anglikaner John Henry Newman sah sich von seinem Gewissen beansprucht, den katholischen Glauben als den Glauben der Kirchenväter zu erkennen und den Papst als Nachfolger Petri anzuerkennen. Die Berufung auf das Gewissen und die Freiheit eines Christenmenschen am Anfang der Reformation Luthers bezieht sich auf die Bindung an das Wort Gottes, das ihm in der Autorität der Bibel unmittelbar evident war. Der katholische Glaube stellt nicht neben die Autorität des Wortes Gottes auch noch die apostolische und kirchliche Tradition und das Lehramt von Papst und Konzil. Entscheidend ist vielmehr, dass das Wort Gottes aufgrund der Inkarnation uns nur im Menschenwort gegeben ist. Deshalb bedarf der Mensch als Hörer des Wortes auch der gesamtkirchlichen Überlieferung und der Auslegung in menschlichen Bekenntnisworten und Zeichenhandlungen (Kerygma, Dogma, Sakrament und heiliges Recht). Darum dient das kirchliche Lehramt dem Wort Gottes, bewahrt es treu und legt es verbindlich aus in der Kraft desselben Geistes, der die Jünger in die volle Wahrheit Christi einführt. (vgl. &#8220;Dei verbum&#8221; 10). Evangelisches Christentum und katholische Kirche sind nicht zwei Geschäfte am selben Platz, die populistisch mit Parolen &#8220;hier Freiheit&#8221; und &#8220;dort Autorität&#8221; um die Christgläubigen werben oder abwerben mit dem preisgünstigeren Angebot. Die Offenbarung verlangt die vollkommene Hingabe des Verstandes und Willens des Menschen. Sie ist kein Verkaufsangebot. Der evangelisch-katholische Unterschied besteht in der genauen Verhältnisbestimmung von persönlicher Unmittelbarkeit zu Gott und der menschlichen Vermittlung durch den Gott-Menschen Christus in seiner Kirche als Zeichen und Werkzeug der innigsten Vereinigung der Menschen mit Gott und die Einheit der Menschen in Christus. Die Kirche verkündet und vermittelt analog zu ihrem Grund in der Menschwerdung Christi mit menschlichen Mitteln die göttliche Gnade und Wahrheit. Das Kriterium kann also nicht die Angleichung an einen ominösen Zeitgeschmack oder an ein philosophisch-idealistisch gedachtes Prinzip von Neuzeit sein, sondern die Treue zu Christus. Wer der Wahrheit Christi treu bleibt, der allein gibt dem Menschen von heute Brot zum Leben, statt Steine, um auf andere einzuschlagen. Eine &#8220;Protestantisierung&#8221; oder besser gesagt, eine Selbst-Säkularisierung der katholischen Kirche führt in den Abgrund. Die Ökumene mit Christen reformatorischer Prägung heisst Christozentrik und Neuevangelisierung.</p>
<p>Ecclesia semper reformanda – die immer notwendige Erneuerung der Kirche in Christus bedeutet für die Katholiken, immer katholischer zu werden. &#8220;Die ökumenische Betätigung der Gläubigen muss ganz und echt katholisch sein, das heisst in Treue zur Wahrheit, die wir von den Aposteln und den Vätern empfangen haben, und in Übereinstimmung mit dem Glauben, den die katholische Kirche immer bekannt hat, zugleich aber auch im Streben nach jener Fülle, die sein Leib nach dem Willen des Herrn im Ablauf der Zeit gewinnen soll.&#8221; (Unitatis redintegratio 24)</p>
<p>Ein einziger gewissenhafter Katholik wie der heilige Thomas Morus, der für den Primat der Wahrheit seinen Kopf verlor, hat für die Erneuerung der Kirche unendlich viel mehr getan als die feige Mehrheit, die mit dem Eid auf einen Machtpolitiker als oberstes Haupt der Kirche von England Christus als König und Haupt verlor, der seine Kirche unzerstörbar auf Petrus gebaut hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/gebunden-an-wort-und-tradition/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Piusbrüder: Den Kairos verpasst</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/piusbruder-den-kairos-verpasst/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/piusbruder-den-kairos-verpasst/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 20:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lehramt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=32861</guid>
		<description><![CDATA[Es war der deutsche Papst, der im Vatikan das Thema Pius-Bruderschaft auf die Tagesordnung gesetzt hat Vatikan, 06.02.2012, von Guido Horst Von dem einen oder anderen unterstützt, etwa dem kolumbianischen Kurienkardinal Darío Castrillón Hoyos, hat Benedikt XVI. Schritt für Schritt getan, um ein Schisma zu überwinden, dessen Entstehung er als Glaubenspräfekt an vorderster Front miterlebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><em><strong>Es war der deutsche Papst, der im Vatikan das Thema Pius-Bruderschaft auf die Tagesordnung gesetzt hat</strong></em></p>
<p><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Guido-Horst-Montag2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32873" title="Guido Horst " src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Guido-Horst-Montag2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vatikan, 06.02.2012, von Guido Horst</p>
<p>Von dem einen oder anderen unterstützt, etwa dem kolumbianischen Kurienkardinal Darío Castrillón Hoyos, hat Benedikt XVI. Schritt für Schritt getan, um ein Schisma zu überwinden, dessen Entstehung er als Glaubenspräfekt an vorderster Front miterlebt hatte. Jetzt hat die von Erzbischof Lefebvre gegründete Bruderschaft die zum Greifen nahe Einigung mit Rom abgelehnt. Der Obere spricht davon, man werde nun wohl noch fünf, zehn Jahre warten müssen.</p>
</div>
<div>
<p><span id="more-32861"></span>Doch wie sieht die Kirche in fünf, zehn Jahren aus? Papst Benedikt oder Kardinal Castrillón Hoyos werden nicht ewig leben. In Italien ist die Pius-Bruderschaft kaum präsent und daher unbekannt, im Vatikan interessiert sich kaum einer für sie. Schismen haben nicht die Eigenschaft, langsam aufzuweichen, sondern sich im Gegenteil zu verfestigen. Christliche Konfessionen, Gemeinschaften und Splittergruppen gibt es wie Sand am Meer. Und für den Vatikan gibt es ökumenische Partner, die wesentlich interessanter als die Pius-Brüder sind. Man denke an die Orthodoxen, die Anglikaner, ja sogar einige orientalische Kirchen. Die Piusbruderschaft hat ihren Kairos, was die Einheit mit dem Papst angeht, gehabt. Sie hat ihn nicht genutzt.</p>
<p>Jetzt richtet sich der Blick nicht mehr auf den Generaloberen Bernard Fellay und die anderen Leiter der Gemeinschaft, sondern auf die einfachen Priester, die Mitglieder der Bruderschaft sind, und vor allen Dingen auf die Gläubigen, die Kirchen, Priorate und Einrichtungen der Piusbrüder besuchen. Sie sind alle im Herzen katholisch. Zum Katholisch-Sein gehört die Einheit mit dem Nachfolger Petri. Nur dem Fischer hat der Herr zugesagt, dass die Mächte der Finsternis diesen Felsen nicht überwinden werden. Die Geschichte des Papsttums ist bewegt, sehr bewegt. Aber heute, im einundzwanzigsten Jahrhundert, wissen wir, dass Jesus Christus sein Versprechen gehalten hat. Man kann, muss da aber gar nicht theologisch argumentieren. Die Einheit mit dem Papst ist dermassen tief in den Genen des Katholischen verankert, dass die Gläubigen, die sich als Anhänger Lefebvres verstehen, weil sie die katholische Kirche und deren Glaubensgut lieben, mit der Nachricht vom Nein der Bruderschaft gar nicht glücklich sein können. Wann kommt je wieder ein Papst wie Joseph Ratzinger, der ihnen so barmherzig und liebevoll die Hand zur Versöhnung reicht?</p>
<p>Die Hardliner in der Lefebvre-Truppe haben sich durchgesetzt, kommentierten einige wenige Beobachter die Entscheidung der Spitze der Bruderschaft. Die Medien haben sich jetzt kaum für sie interessiert, obwohl der &#8220;Fall Williamson&#8221; noch vor drei Jahren die Schlagzeilen erobert hatte. Aber da ging es ja auch um den Holocaust. Seit Benedikt XVI. haben die Traditionalisten in der Kirche ihren festen, garantierten Platz. Es gibt Schwierigkeiten, aber im Grunde ist jeder frei, die &#8220;alte&#8221; Messe zu besuchen oder zu feiern und aus dem wahren Glaubensgut der Kirche heraus zu leben. Auch gibt es eine traditionalistische Priesterbruderschaft, die in Einheit mit den Päpsten steht. Warum da noch Schismatikern folgen?</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/piusbruder-den-kairos-verpasst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arabischer Frühling und christlicher Winter</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/arabischer-fruhling-und-christlicher-winter/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/arabischer-fruhling-und-christlicher-winter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 19:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfswerke]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=32848</guid>
		<description><![CDATA[Kirche in Not begeht 9. Pater-Werenfried-Jahresgedenken in Köln Podiumsgespräch mit katholischen Medienvertretern im Maternushaus in Köln Eine Rückbesinnung auf die Botschaft des Evangeliums und Authentizität des christlichen Glaubens haben Journalisten säkularer und kirchlicher Medien bei einem Podiumsgespräch im Rahmen des Pater-Werenfried-Jahresgedenkens in Köln gefordert. Die Teilnehmer eines Gesprächs mit dem Titel &#8220;Der Papst, die Neuevangelisierung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><em><strong>Kirche in Not begeht 9. Pater-Werenfried-Jahresgedenken in Köln</strong></em></p>
<div id="attachment_32643">
<p><strong><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Podiumsgespräch1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32856" title="Podiumsgespräch" src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Podiumsgespräch1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Podiumsgespräch mit katholischen Medienvertretern im Maternushaus in Köln</strong></p>
</div>
<p>Eine Rückbesinnung auf die Botschaft des Evangeliums und Authentizität des christlichen Glaubens haben Journalisten säkularer und kirchlicher Medien bei einem Podiumsgespräch im Rahmen des Pater-Werenfried-Jahresgedenkens in Köln gefordert.</p>
<p>Die Teilnehmer eines Gesprächs mit dem Titel &#8220;Der Papst, die Neuevangelisierung und die Medien – sprechen wir dieselbe Sprache?&#8221; bedauerten, dass viele Menschen hierzulande nur noch wenig über Glaubensinhalte wüssten.</p>
<p><span id="more-32848"></span>Der Chefredakteur des deutschsprachigen Programms des christlichen Senders EWTN, Martin Rothweiler, sprach von einer &#8220;Analphabetisierung im Religiösen&#8221;. Daher sei die authentische Weitergabe des Glaubens wichtig. Dieser Aussage stimmte der Chefredakteur des katholischen Fernsehsenders K-TV, Michael Ragg, zu. Nach seiner Erfahrung wollten die Menschen kein &#8220;Herumgeeiere&#8221;, sondern vielmehr ein Bekenntnis und authentisches Vorleben christlicher Werte.</p>
<p>Der Spiegel-Redakteur und Autor Matthias Matussek sagte, dass man &#8220;in ein Schwarzes Loch” spreche, weil Gott in der Gesellschaft keine Rolle mehr spiele. Man brauche aber keinen neuen katholischen Sound, sondern die Kirche müsse sich wieder auf die Evangelien und deren Botschaft besinnen, da sie genug Sprengkraft besässen. Auch der Programmdirektor des katholischen Senders &#8220;Radio Horeb&#8221;, Pfarrer Dr. Richard Kocher, wünscht sich eine &#8220;neue Leidenschaft für Gott&#8221;. Er bedauere, dass die Kirche sich oft auf Randthemen wie Kirchensteuern oder Sexualmoral einlasse.</p>
<div id="attachment_32646">
<p><strong>Vollbesetzter Saal im Maternushaus</strong></p>
</div>
<p>Im Mittelpunkt eines weiteren Podiumsgesprächs des Pater-Werenfried-Jahresgedenkens im voll besetzten Saal des Maternushauses in Köln standen Ursachen und Folgen des Arabischen Frühlings. Hauptgründe der Umbrüche in den Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas seien vor allem der Wunsch nach mehr Freiheit und Würde sowie einem Wechsel der Regime gewesen, die zum Teil seit 40 Jahren regiert hätten, erklärte der Erzbischof von Algier, Ghaleb Bader.</p>
<p>Gleichzeitig fürchteten die Christen in der Region, dass sich ihre Lage verschlechtere und sie nicht mehr in Sicherheit leben könnten. Das Beispiel der irakischen Christen mache allen Christen im Nahen Osten Angst, so Bader. Zu Hunderttausenden sind Christen aus dem Irak geflohen, da es bereits zahlreiche Attentate auf Kirchen und Christen im Land gegeben hat.</p>
<p>Mit Blick auf die Gewalt gegen Demonstranten in Syrien sagte der maronitische Bischof Samir Mazloum aus dem Libanon, dass Minderheiten, die keine sunnitische Muslime seien, sich davor fürchten, was nach einem möglichen Ende des Assad-Regimes käme: Es könnte eine Regierung sein, die die Menschenrechte akzeptiere, aber ebenso gut ein politisch noch strengeres und religiös fundamentalistisches Regime.</p>
<div id="attachment_32647">
<p>Podium zum Thema Ursachen und Folgen des Arabischen Frühlings: Übersetzerin Felicitas Gräfin Picolomini, Bischof Samir Mazloum, Erzbischof Ghaleb Bader, Pater Andrzej Halemba, Ute Granold MdB.</p>
</div>
<p>Es sei nicht nur ein Arabischer Frühling, sondern auch ein christlicher Winter, fasste die CDU-Bundestagsabgeordnete Ute Granold die Lage der Christen in der Region zusammen. Die Leiterin des Stephanuskreises – ein Zusammenschluss von Politikern der CSU/CSU-Bundestagsfraktion, der sich für den Schutz der Religionsfreiheit einsetzt – sagte, dass Ägypten nach der Wahl &#8220;zu kippen&#8221; drohe. Es erfülle sie mit Sorge, dass die Muslimbruderschaft als Wahlsieger hervorgegangen sei und die radikal islamischen Salafisten stark im neuen Parlament vertreten seien.</p>
<p>Pater Dr. Andrzej Halemba, Länderreferent für den Nahen Osten bei Kirche in Not, berichtete von zunehmender Gewalt gegenüber Christen, vor allem im Irak. Gleichzeitig ist er dennoch überzeugt, dass der Arabische Frühling auch Hoffnung für die Christen in der Region bedeuten könne, denn es gebe viele moderate Muslime sowie Treffen und Kooperationen von muslimischen und christlichen Geistlichen.</p>
<div id="attachment_32648">
<p>Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt kamen etwa 1000 Besucher zum Gottesdienst in den Kölner Dom. Zelebrant Joachim Kardinal Meisner ernannte die Gottesdienstbesucher im Spass am Ende der heiligen Messe zu &#8220;Eisheiligen&#8221;.</p>
</div>
<p>Das Pater-Werenfried-Jahresgedenken am vergangenen Samstag begann mit einem Gottesdienst mit Joachim Kardinal Meisner im Kölner Dom, zu dem sich trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt rund 1000 Gläubige versammelt hatten.</p>
<p>In seiner Predigt würdigte der Kölner Erzbischof die Verdienste seines Weggefährten Pater Werenfried van Straaten. Der Gründer von Kirche in Not habe nicht nur Geld und Gaben gesammelt, sondern vor allem auch die Anliegen und Sorgen der Menschen. Damit habe das Hilfswerk seinen Status quo und die &#8220;innere Schwungkraft&#8221;, das Gebet, gefunden, die es auch in die Zukunft tragen werde.</p>
<p><a href="http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2012/02-06-pater-werenfried-jahresgedenken-2012-koln-ruckblick">Quelle</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/arabischer-fruhling-und-christlicher-winter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einladung an den Papst</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/einladung-an-den-papst/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/einladung-an-den-papst/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Benedikt XVI.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=32679</guid>
		<description><![CDATA[Die Bischöfe von Polen laden den Papst zu einem zweiten Besuch in ihr Land ein Rom, Radio Vatican, 01.02.2014 Das berichtet die katholische polnische Nachrichtenagentur. Erzbischof Stanislaw Gadecki von Poznan hoffe auf einen Besuch Benedikts bei den 1050-Jahrfeiern der Christianisierung Polens. Eine Alternative wäre ein Papstbesuch zum Weltjugendtag – wenn der wirklich, wie sich Kardinal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Die Bischöfe von Polen laden den Papst zu einem zweiten Besuch in ihr Land ein<br />
</strong></em><strong><br />
</strong><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Papst-Benedikt-XVI.-der-Papst-aus-Bayern.bmp"><img class="alignleft size-full wp-image-32846" title="Papst Benedikt XVI. der Papst aus Bayern" src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Papst-Benedikt-XVI.-der-Papst-aus-Bayern.bmp" alt="" /></a>Rom, Radio Vatican, 01.02.2014</p>
<p>Das berichtet die katholische polnische Nachrichtenagentur. Erzbischof Stanislaw Gadecki von Poznan hoffe auf einen Besuch Benedikts bei den 1050-Jahrfeiern der Christianisierung Polens. Eine Alternative wäre ein Papstbesuch zum Weltjugendtag – wenn der wirklich, wie sich Kardinal Stanislaw Dziwisz das wünscht, 2015 in Krakau ausgerichtet werden sollte. Benedikt XVI. war schon 2006 auf den Spuren seines Vorgängers Johannes Paul in Polen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/einladung-an-den-papst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>5. Februar Heilige Agatha</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/heilige-agatha/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/heilige-agatha/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 23:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brauchtum]]></category>
		<category><![CDATA[Heilige und Propheten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=32831</guid>
		<description><![CDATA[Jungfrau, Märtyrerin, Nothelferin * um 225 in Catania auf Sizilien in Italien † um 250 daselbst Agatha stammte aus Catania in Sizilien und erlitt den Märtyrertod wahrscheinlich unter Kaiser Decius (249-251). Ihre Verehrung hat sich früh ausgebreitet. Um 500 baute Papst Symmachus eine Kirche an der Aurelischen Strasse. Papst Gregor d. Gr. weihte 592 eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jungfrau, Märtyrerin, Nothelferin</strong></p>
<p><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Heilige-Agatha-Jungfrau-und-Märtyrerin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32834" title="Heilige Agatha Jungfrau und Märtyrerin" src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Heilige-Agatha-Jungfrau-und-Märtyrerin-e1328396015313-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>* um 225 in Catania auf Sizilien in Italien<br />
† um 250 daselbst</p>
<p>Agatha stammte aus Catania in Sizilien und erlitt den Märtyrertod wahrscheinlich unter Kaiser Decius (249-251). Ihre Verehrung hat sich früh ausgebreitet. Um 500 baute Papst Symmachus eine Kirche an der Aurelischen Strasse. Papst Gregor d. Gr. weihte 592 eine Kirche neu, die um 460 der Gote Ricimer, ein Arianer, gebaut hatte und die heute noch Santa Agata de‘ Goti heisst. &#8211; Am heutigen Tag wird in vielen Gegenden das Agatha-Brot gesegnet.</p>
<p><a href="http://www.kathpedia.com/index.php/Agatha_von_Catania">HeiligeAgatha</a> von Catania</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/heilige-agatha/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Darf man heute noch vom &#8216;Gericht Gottes&#8217; predigen?</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/darf-man-heute-noch-vom-gericht-gottes-predigen/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/darf-man-heute-noch-vom-gericht-gottes-predigen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=32756</guid>
		<description><![CDATA[Die &#8220;Idee, dass Gott nicht straft, ist tatsächlich ein Glaubenshindernis!&#8221; Ein kath.net Klartext von Bischof Andreas Laun Salzburg, kath.net, 2. Februar 2012 Abgesehen von Priestern, die man dann spöttisch in die Ecke der &#8220;Erzkonservativen&#8221; und dabei der &#8220;nicht Ernstzunehmenden&#8221; zu stellen pflegt, gibt es wohl kaum noch Prediger oder andere Personen im Dienst der Verkündigung, die das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Die &#8220;Idee, dass Gott nicht straft, ist tatsächlich ein Glaubenshindernis!&#8221;</strong></em></p>
<p><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Weihbischof-Andreas-Laun-von-Salzbureg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32825" title="Weihbischof Andreas Laun von Salzbureg" src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Weihbischof-Andreas-Laun-von-Salzbureg-e1328354077638-147x150.jpg" alt="" width="147" height="150" /></a>Ein kath.net Klartext von Bischof Andreas Laun</p>
<p>Salzburg, kath.net, 2. Februar 2012</p>
<p>Abgesehen von Priestern, die man dann spöttisch in die Ecke der &#8220;Erzkonservativen&#8221; und dabei der &#8220;nicht Ernstzunehmenden&#8221; zu stellen pflegt, gibt es wohl kaum noch Prediger oder andere Personen im Dienst der Verkündigung, die das Thema &#8220;Gericht Gottes&#8221; ansprechen. Und wenn doch, aber dann nur um zu sagen, dass man &#8220;früher&#8221; aus dem Evangelium eben eine &#8220;Drohbotschaft&#8221; gemacht habe und jetzt alles anders sei! Diese Diagnose ist wohl nicht falsch: Das Thema Gericht ist aus der Verkündigung weitgehend verschwunden, es wird weithin als Fehlentwicklung und falsches Gottesbild abgetan, dem man den Gott der &#8220;bedingungslosen Liebe&#8221; als das eigentlich christliche &#8220;Gottesbild&#8221; entgegenstellt.</p>
<p><span id="more-32756"></span>In der Weihnachtsbotschaft eines deutschsprachigen Bischofs hiess es, peinlicherweise, im vergangenen Jahr: Durch die Zustimmung Gottes zum Leben würden &#8220;sämtliche Gottesbilder von einem grossen Herrscher oder einem strafenden Richter umgeworfen&#8221;. Und in dem Heft einer modernen geistlichen Bewegung schrieb kürzlich ein bekannter Autor: &#8220;Nicht alle Religionen sind tauglich, denn sie sprechen von schrecklichen Göttern. Zum Beispiel spricht das Alte Testament von Gott, von Jahwe, der straft und verurteilt. Während der philosophische Begriff Gottes bedeutet, dass Gott nur absolut gut sein kann, nur absolute Liebe und Wahrheit ist.&#8221;</p>
<p>Zu reden wäre mit dem Schreiber dieser Zeilen über seine, hoffentlich unbeabsichtigte, Zuordnung des Alten Testamentes zu den &#8220;anderen Religionen&#8221; und darüber, welche Philosophie er denn meine, die über Gott überhaupt noch redet und in Ihm die &#8220;absolute Liebe&#8221; sieht? Aber davon einmal abgesehen: Ist es wahr, dass, wie behauptet wird, der Gott, den Jesus verkündet hat und die Kirche lehrt, nicht &#8220;richtet und verurteilt&#8221;? Dann wäre die theologische Fachliteratur, die bestätigt, dass Christen, Juden und sogar der Islam diesbezüglich dasselbe sagen, völlig falsch? Dabei braucht es eigentlich kein Fachwissen, es genügt zu lesen: Wie sollen Juden und Christen die unzähligen Stellen der Bibel über Gericht und Strafe verstehen? Wozu lesen wir sie und warum bekennen die Christen im Glaubensbekenntnis, ohne mit der Wimper zu zucken, Jesus als den, &#8220;der kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten&#8221;? Und wozu betet man für die Verstorbenen, wozu geht man zur Beichte?</p>
<p>Es stehen sich, so scheint es, zwei Positionen diametral gegenüber und die Mehrheit der Christen scheint diesen Dissens kaum wahrzunehmen, geschweige denn, dass er sie beunruhigen würde.</p>
<p>Aus dem Gesagten ergibt sich, so scheint es, ein unlösbares Dilemma: Ist ein strafender und richtender Gott ipso facto ein &#8220;schreckliche Gott&#8221;, an den man nicht glauben kann. Aber kann man leichter an einen &#8220;Gott, mit Alzheimer&#8221;, der nur schweigt, nicht eingreift und dann vergisst, glauben? Vielleicht im Gegenteil, dass man an einen solchen Gott erst recht nicht glauben kann?. Wie lässt sich diese Frage lösen?</p>
<p>Es mag überraschen, aber auch die Idee, dass Gott nicht straft, ist tatsächlich ein Glaubenshindernis! Denn leiden nicht zu allen Zeiten die Gläubigen unter der Erfahrung, dass Gott Unbegreifliches scheinbar gleichgültig zulässt? Kämpfen nicht auch sie unter dem Eindruck bestimmter Ereignisse mit der Versuchung des Unglaubens? Und auf der anderen Seite: Führen nicht die Atheisten eben dies als Grund ihres Unglaubens an mit dem Argument: Einen allmächtigen Gott, der gut sein soll, aber soviel Unrecht duldet, kann es nicht geben! Man denke an Elie Wiesel, der angesichts der Hinrichtung eines jüdischen Kindes seinen Gottesglauben verlor!</p>
<p>Eben diese Frage greift auch Papst Benedikt XVI. in seiner Enzyklika über die Hoffnung (Nr. 44) auf und beantwortet sie so: &#8220;Die Gnade löscht die Gerechtigkeit nicht aus. Sie macht das Unrecht nicht zu Recht. Sie ist nicht ein Schwamm, der alles wegwischt, so dass am Ende dann eben doch alles gleich gültig wird, was einer auf Erden getan hat. Gegen eine solche Art von Himmel und von Gnade hat zum Beispiel Dostojewski in seinen Brüdern Karamasov mit Recht Protest eingelegt. Die Missetäter sitzen am Ende nicht neben den Opfern in gleicher Weise an der Tafel des ewigen Hochzeitsmahls, als ob nichts gewesen wäre.&#8221;</p>
<p>Aber nicht erst der Papst, schon das Alte Testament löst an vielen Stellen dieses Dilemma auf und es ist wichtig, die Antwort an sich heranzulassen. Dann nämlich zeigt sich, dass auch die Botschaft vom Gericht Gottes eine &#8220;gute Nachricht&#8221; ist und ganz zum Evangelium gehört:</p>
<p>Im Psalm 67 heisst es: &#8220;Die Nationen sollen sich freuen und jubeln. Denn du richtest den Erdkreis gerecht. Du richtest die Völker nach Recht und regierst die Nationen auf Erden. Die Völker sollen dir danken, o Gott, danken sollen dir die Völker alle&#8221; Gericht also als Grund zur Freude und zwar aus dem einfachen Grund, weil es gerecht ist und endlich Gerechtigkeit herstellen wird.</p>
<p>Im gleichen Sinn lässt Jesaja 26 den Gerechten beten: &#8220;Herr, auf das Kommen deines Gerichts vertrauen wir, meine Seele sehnt sich nach dir in der Nacht, auch mein Geist ist voll Sehnsucht nach dir. Denn dein Gericht ist ein Licht für die Welt.&#8221; Gericht Gottes? Ja, aber nicht Grund zu Angst und Schrecken, sondern Gegenstand der Sehnsucht! Warum? Denn dadurch, so Jesaja weiter &#8220;lernen die Bewohner der Erde deine Gerechtigkeit.&#8221;</p>
<p>Das also ist die Antwort: Das Gericht ist nicht willkürlich, sondern gerecht, und weil gerecht, darum eine gute Botschaft: Freilich ohne dass wir Menschen das &#8220;Wie ist das möglich?&#8221; beantworten könnten: Gott hat eine Antwort und zwar eine Antwort der Gerechtigkeit. Er schweigt nicht für immer, das kommt uns Menschen nur so vor, und Seine Antwort wird Sein Gericht sein, und auf dieses darf sich der Gerechte freuen und sich überraschen lassen!</p>
<p>Aus dieser Gerechtigkeit ergibt sich auch die Warnung und die berechtigte Furcht des Sünders, dessen Verstocktheit Jesaja beklagt: &#8220;Der Frevler lernt nie, was gerecht ist, auch wenn du ihm Gnade erweist. Selbst im Land der Gerechtigkeit tut er noch Unrecht, doch er wird den erhabenen Glanz des Herrn nicht erblicken. Herr, deine Hand ist erhoben, doch deine Gegner sehen es nicht; aber sie werden es sehen, und sie werden beschämt sein von deiner leidenschaftlichen Liebe zu deinem Volk; ja, Feuer wird sie verzehren.&#8221;</p>
<p>Ist dass zu hart? Wer das meint, möge wieder einmal in den Psalmen lesen. Denn dort (89, 33-34) ist zwar von Strafe und Schlägen für das Nicht-Halten der Gebote Gottes die Rede, aber dann heisst es sofort wieder: &#8220;Doch ich entziehe ihm nicht meine Huld, breche ihm nicht die Treue.&#8221; Und dieses Thema, nämlich Schuld und Strafe, aber dann sofort wieder Verzeihen, Festhalten am Bund oder neuer Bund, zieht sich durch das ganze Alte und Neue Testament!</p>
<p>Weil die Menschheit aber nicht nur aus Heiligen oder Frevlern besteht, sondern die meisten Menschen des Mittelmasses sind, sollte man auch noch im Buch der Weisheit (12) lesen, wie Gott richtet und wie dieses Richten Gottes zum Vorbild für die Menschen werden sollte. Das heisst es nämlich &#8220;Weil du über Stärke verfügst, richtest du in Milde und behandelst uns mit grosser Nachsicht; denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst.&#8221; Daraus ergibt sich auch eine Lehre für die Menschen: &#8220;Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt, dass der Gerechte menschenfreundlich sein muss, und hast deinen Söhnen die Hoffnung geschenkt, dass du den Sündern die Umkehr gewährst.&#8221; Was Papst Benedikt XVI., wiederum in seiner Hoffnungs-Enzyklika schreibt, liest sich wie eine Zusammenfassung dieser biblischen Lehren über das Gericht Gottes: &#8220;Das Gericht Gottes ist Hoffnung, sowohl weil es Gerechtigkeit wiewohl weil es Gnade ist. Wäre es bloss Gnade, die alles Irdische vergleichgültigt, würde uns Gott die Frage nach der Gerechtigkeit schuldig bleiben – die für uns entscheidende Frage an die Geschichte und an Gott selbst. Wäre es blosse Gerechtigkeit, würde es für uns alle am Ende nur Furcht sein können. Die Menschwerdung Gottes in Christus hat beides – Gericht und Gnade – so ineinandergefügt, dass Gerechtigkeit hergestellt wird: Wir alle wirken unser Heil ,&#8221;mit Furcht und Zittern’&#8221; (Phil 2, 12). Dennoch lässt die Gnade uns alle hoffen und zuversichtlich auf den Richter zugehen!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/darf-man-heute-noch-vom-gericht-gottes-predigen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leben 2.0 – Das letzte Projekt des Menschen?</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/leben-2-0-das-letzte-projekt-des-menschen/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/leben-2-0-das-letzte-projekt-des-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humanae vitae]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=32806</guid>
		<description><![CDATA[ Ein Überblick über Licht- und Schattenseiten der Synthetischen Biologie Was wie ein Spiel aussieht, könnte tödlicher Ernst werden: Der Mensch aus dem Baukasten der Synthetischen Biologie kann Gefahren heraufbeschwören, die schlimmer als bisherige Krankheiten wirken. Wenn von &#8220;Synthetischer Biologie&#8221; die Rede ist, fallen meist auch Begriffe wie &#8220;Neu-Schöpfung&#8221; oder &#8220;Gott spielen&#8221;. Dabei wäre &#8220;kopieren&#8221; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong> Ein Überblick über Licht- und Schattenseiten der Synthetischen Biologie</strong></em></p>
<p><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Pflanzliche-Zelle4.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32822" title="Pflanzliche Zelle: Die Geister....." src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Pflanzliche-Zelle4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was wie ein Spiel aussieht, könnte tödlicher Ernst werden: Der Mensch aus dem Baukasten der Synthetischen Biologie kann Gefahren heraufbeschwören, die schlimmer als bisherige Krankheiten wirken.</p>
<p>Wenn von &#8220;Synthetischer Biologie&#8221; die Rede ist, fallen meist auch Begriffe wie &#8220;Neu-Schöpfung&#8221; oder &#8220;Gott spielen&#8221;. Dabei wäre &#8220;kopieren&#8221; und &#8220;manipulieren&#8221; viel treffender. Wo es tatsächlich einmal kreativ zugeht, mag man auch von &#8220;Design&#8221;, nicht aber von &#8220;Schöpfung&#8221; sprechen können. Ein Überblick über Licht- und Schattenseiten der Synthetischen Biologie.</p>
<p>Die Tagespost, 03.02.2012, von Stefan Rehder</p>
<p><span id="more-32806"></span>Am 24. Februar veranstaltet der Deutsche Ethikrat im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe &#8220;Forum Bioethik&#8221; in Berlin eine öffentliche Tagung mit der Überschrift &#8220;Synthetische Biologie – Leben aus dem Baukasten?&#8221; Vorgesehen ist auch eine Stellungnahme des Gremiums, die derzeit von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung des ehemaligen Staatssekretärs Wolf-Michael Catenhusen (SPD) erarbeitet wird. In Marburg arbeiten die Phillipps-Universität und das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie mit Hochdruck seit etwa über einem Jahr an dem Aufbau eines Zentrums für Synthetische Mikrobiologie.</p>
<p>Dank Fördergeldern von rund 21 Millionen Euro, mit denen mehr als 100 Wissenschaftler in die hessische Universitätsstadt gelockt werden sollen, soll &#8220;Synmikro&#8221;, so der Name der neuen Einrichtung, in wenigen Jahren zu Europas grösstem Zentrum für Synthetische Biologie avancieren. Obwohl die Synthetische Biologie eine noch recht junge Disziplin ist, die noch weitgehend in den Kinderschuhen steckt, sind die Erwartungen, die Politik und Wirtschaft mit ihr verknüpfen, längst enorm. Bereits 2005 urteilte eine hochrangig besetzte Expertengruppe der Europäischen Kommission: &#8220;Die Art und Weise, wie die Synthetische Biologie Industrie, Forschung, Ausbildung und Beschäftigung im Life-Science-Sektor vorantreiben&#8221; werde, lasse sich nur mit der rasanten Entwicklung vergleichen, welche die &#8220;Computerindustrie zwischen den 1970er und 1990er&#8221; Jahren genommen habe. Und in der Tat: Das, womit sich die Synthetische Biologie beschäftigt, hat das Zeug, eine milliardenschwere Industrie entstehen zu lassen, die sich der Prinzipien des Lebendigen bedient und diese nach Gutdünken mit Hilfe der Technik kopiert oder auch manipuliert.</p>
<p>Dabei verfolgen die Forscher, die so unterschiedlichen Fachrichtungen wie der Biologie, der Chemie, der Physik, der Mathematik, der Biotechnologie, der Informationstechnik und den Ingenieurswissenschaften entstammen, derzeit vor allem folgende Ziele. An erster Stelle steht die chemische Synthese einzelner Gene oder gar ganzer Genome. Möglich geworden ist dies durch die Entschlüsselung des Genetischen Codes. Die hinter der &#8220;Synthetischen Biologie&#8221; stehende Idee ist ebenso einfach, wie folgenreich. Sie lautet: Wer einmal herausgefunden hat, in welcher Reihenfolge die Bausteine genetischer Information in einem in der Natur vorkommenden Organismus angeordnet sind, der müsste prinzipiell auch in der Lage sein, ihn auf die gleiche oder gar eine modifizierte Art nachzubauen.</p>
<p><strong>Sicherheitsvorkehrungen werden hier nicht genügen</strong></p>
<p>Möglich erscheint dies, weil das Erbgut aller Lebewesen aus den vier Nukleinbasen A(denin), C(ytosin), G(uanin) und T(hymin) und 20 Aminosäuren aufgebaut ist. Dabei codieren stets drei Basen – ein sogenanntes Codon – eine Aminosäure. Weil es aber 64 mögliche Codons und nur 20 Aminosäuren gibt, können unterschiedliche Condons für ein und dieselbe Aminosäure codieren. So codieren etwa die Codons CGU, CGC, CGG und CGA alle die Aminosäure Arginin. Würde man zum Beispiel alle CGU-Condons im Erbgut eines Lebewesens durch ein CGC-Codon ersetzen, dann würde – zumindest theoretisch – in den Zellen seines Organismus immer noch die gleiche Aminosäure Arginin hergestellt. Obwohl der genetische Code dieses Lebewesens nun einer wäre, der in der Natur so nicht existent ist, wäre das Ergebnis womöglich dasselbe. Denn Forschern geht es jedoch um weit mehr. Sie wollen den genetischen Code so manipulieren, dass in den Zellen der Lebewesen chemische Vorgänge ablaufen, die natürlicherweise so gar nicht vorkommen.</p>
<p>Bei einigen haben die Visionen ein geradezu utopisches Ausmass angenommen. So wollen Forscher des &#8220;Massachusetts Institute of Technology&#8221; (MIT) in Cambridge mittels massgeschneiderter Bakterien und Algen auf dem Mars einen Treibhauseffekt erzeugen, um eine Atmosphäre zu erschaffen, die es ermöglichen würde, aus dem roten einen grünen Planeten zu machen. In der Realität sieht das freilich bislang ganz anders aus. Die ersten Anwendungen der Synthetischen Biologie würden &#8220;Treibstoffe, Chemikalien und Medikamente sein&#8221; prognostizierte bereits vor einigen Jahren der Harvard-Genetiker George Church. Und tatsächlich werden bereits Bakterien im Kampf gegen die Malaria eingespannt. Anstatt Artemisinin, ein sekundärer Pflanzenstoff, wie bisher üblich mittels eines aufwendigen Verfahren aus Blüten und Blättern des Einjährigen Bleifusses zu gewinnen, soll der Wirkstoff nun von genetisch manipulierten E.-Coli-Bakterien synthetisiert werden. Um das Bakterium dazu zu bringen, Artemisinin herzustellen, schleusten Forscher in sein Genom Gene aus dem Beifuss und der Hefe ein. Mit dem Verfahren wollen die Forscher, die von der &#8220;Bill &amp; Melinda Foundation&#8221; gefördert wurden, die Produktionskosten um mehr als der Achtfache senken. In Afrika, wo die Armut gross ist, kann dies für tausende Menschen die Rettung vor dem Tod bedeuten und für den Pharmakonzern Sanofi-Aventis, der sich die Rechte an dem Bakterien-Artemisinin gesichert hat, trotzdem ein einträgliches Geschäft werden.</p>
<p>Doch nicht alle Projekte der Synthetischen Biologie versprechen derartige Vorteile für alle. Denn wenn Medikamente deutlich günstiger hergestellt werden können als bisher und sich damit ein höherer Umsatz erzielen lässt, dann gilt das Gleiche im Prinzip auch für synthetisierte Drogen.</p>
<p>Doch damit nicht genug: &#8220;Die Risiken neuer Lebensformen sind komplex – unabhängig davon, wie einfach ihre Bestandteile sind. Es geht nicht nur um Wechselwirkungen mit der Umwelt, auch die Genregulation der Lebewesen lässt Spielraum für Effekte, die über die additiven Einzelwirkungen der Bausteine weit hinausgehen&#8221;, warnt etwa der Gentechnik-Experte Christoph Then von &#8220;Testbiotech&#8221;, dem &#8220;Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie&#8221;. Then bezweifelt, dass &#8220;die Schöpfungen der Synthetischen Biologie tatsächlich den Regeln kontrollierbarer Maschinen entsprechen&#8221;. Komplizierte Maschinen seien bloss fehleranfällig. Komplexe Lebewesen seien dagegen &#8220;in letzter Konsequenz selbst vermehrend, interagierend und damit weder rückholbar noch kontrollierbar&#8221;.</p>
<p>Tatsächlich kann niemand garantieren, dass synthetisch hergestellte Organismen – trotz aller Sicherheitsvorkehrungen – nicht dennoch ungewollt aus den Labors nach draussen gelangen. Kommt es dabei zu einem Austausch von Genen mit anderen Organismen, dann können in Wechselwirkungen mit der Umwelt neue Organismen entstehen, deren Eigenschaften für niemanden vorhersehbar sind, einschliesslich der damit verbundenen möglichen Gefahren für Leib und Leben. Auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Deutsche Akadamie (DFG) der Technikwissenschaften erkennen solche Risiken grundsätzlich an. In einer gemeinsamen Stellungnahme aus dem Jahr 2009 heisst es dazu: &#8220;Über unvermutete und neue Wechselwirkungen könnten bei künstlichen biologischen Systemen unerwartete Eigenschaften auftreten und zu unkalkulierbaren Risiken bei einer Freisetzung führen.&#8221;</p>
<p>Noch wahrscheinlicher, als dass synthetisch hergestellte Organismen unbewusst freigesetzt werden und dabei grösseren Schaden anrichten, ist jedoch, dass solche Organismen gezielt freigesetzt werden, und zwar, um einen möglichst grossen Schaden anzurichten.</p>
<p>So warnt der US-Geheimdienst CIA, Anschläge mit neuartigen Biowaffen, die aus dem genetischen Material von Viren und Mikroben zusammengebaut werden, könnten &#8220;Effekte&#8221; hervorrufen, &#8220;die schlimmer sind als die jeder bekannten Krankheit&#8221;. Eine durchaus reale Gefahr, wie auch die Befürworter der Synthetischen Biologie, wie die DFG, eingestehen: &#8220;Es besteht die Befürchtung, dass Einzelpersonen, terroristische Organisationen oder Staaten damit die Möglichkeit haben, pathogene Organismen oder Toxine zu rekonstruieren und für feindliche oder kriegerische Handlungen einzusetzen. Einen ähnlichen Ansatz könnten Personen verfolgen, die wie Computer-Hacker und Computer-Virenkonstrukteure als interessierte Laien Zugang zu einzelnen synthetisierten Elementen oder den notwendigen Ausgangsstoffen bekommen und in einer unkontrollierten Umgebung synthetische Systeme bis hin zu Mikroorganismen herstellen.&#8221; Wie einfach das mitunter geht, bewies vor einigen Jahren ein britischer Journalist der Tageszeitung &#8220;The Guardin&#8221;, als es ihm gelang, bei einer Firma, die einzelne Gene synthetisiert, das Fragment eines Pockenvirus zu bestellen.</p>
<p>Wenn man sich auf den Standpunkt stellt, dass der mögliche Missbrauch einer Technologie nicht den rechten Gebrauch verbieten darf, dann wird die alles entscheidende Frage sein, ob die Staaten einen Weg finden, die Industrie, die sich um die Synthetische Biologie herum entwickelt, rechtzeitig und wirksam zu regulieren. Falls nicht, ist die Gefahr gross, dass das Leben 2.0. das Letzte sein wird, an dem der Mensch sich versucht.</p>
<p><a href="http://katholisch-informiert.ch/category/humanae-vitae/">HumanaeVitae</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/leben-2-0-das-letzte-projekt-des-menschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>3. Februar Heiliger Ansgar</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/3-februar-heiliger-ansgar/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/3-februar-heiliger-ansgar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 20:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilige und Propheten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=32800</guid>
		<description><![CDATA[Glaubensbote in Schweden und Dänemark Erzbischof von Hamburg und Bremen * um 801 bei Corbie (?) in Frankreich † 3. Februar 865 in Bremen Ansgar, um 801 bei Corbie an der Somme geboren, wurde Benediktiner in Corbie; 823 kam er als Lehrer an die Klosterschule von Korvey an der Weser. Er missionierte bei den Dänen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Glaubensbote in Schweden und Dänemark</strong></em></p>
<p><strong><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Heiliger-Ansgar-Kirchenfenster-1914-19151.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32804" title="Heiliger Ansgar Kirchenfenster 1914/1915" src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Heiliger-Ansgar-Kirchenfenster-1914-19151-e1328301375397-122x150.jpg" alt="" width="122" height="150" /></a>Erzbischof von Hamburg und Bremen</strong></p>
<p>* um 801 bei Corbie (?) in Frankreich<br />
† 3. Februar 865 in Bremen</p>
<p>Ansgar, um 801 bei Corbie an der Somme geboren, wurde Benediktiner in Corbie; 823 kam er als Lehrer an die Klosterschule von Korvey an der Weser. Er missionierte bei den Dänen und Schweden und gewann den König Olaf für den christlichen Glauben. 831 wurde er er­ster Bischof von Hamburg-Bremen. Obwohl er wenig Erfolg hatte, gilt er als der Apostel des Nordens. Er starb 865 in Bremen. Sein Nachfolger Rimbert zeichnete in liebevoller Verehrung das Leben und die Persönlichkeit Ansgars, der in seinem Herzen ein Mönch, in seiner Tätigkeit ein Apostel war. &#8220;Er wollte den Blinden Auge, den Lahmen Fuss, den Armen ein wahrer Vater sein.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Ansgar.htm">HeiligerAnsgar</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/3-februar-heiliger-ansgar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>3. Februar Heiliger Blasius</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/3-februar-heiliger-blasius/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/3-februar-heiliger-blasius/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilige und Propheten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=15264</guid>
		<description><![CDATA[Bischof von Sebaste, Märtyrer, Nothelfer * 2. Hälfte 3. Jahrhundert in Sebaste, heute Sivas in der Türkei † um 316 daselbst Blasius war Bischof von Sebaste in Armenien. Nach der Legende erlitt er unter Kaiser Licinius um 316 einen grausamen Märtyrertod. Im Gefängnis soll er einem Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, das Leben gerettet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Bischof von Sebaste, Märtyrer, Nothelfer</em></strong></p>
<p><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2011/02/Heiliger-Blasius-Hans-Memling-1491.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32722" title="Heiliger Blasius Hans Memling 1491" src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2011/02/Heiliger-Blasius-Hans-Memling-1491-e1328195397495-140x150.jpg" alt="" width="140" height="150" /></a>* 2. Hälfte 3. Jahrhundert in Sebaste, heute Sivas in der Türkei<br />
† um 316 daselbst</p>
<p>Blasius war Bischof von Sebaste in Armenien. Nach der Legende erlitt er unter Kaiser Licinius um 316 einen grausamen Märtyrertod. Im Gefängnis soll er einem Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, das Leben gerettet haben; deshalb wird er im Osten und Westen gegen Halsleiden angerufen (Blasius-Segen seit dem 16. Jahrhundert). Seit dem späten Mittelalter gilt er als einer der Vierzehn Nothelfer.</p>
<p><a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Blasius.htm">Heiliger</a> Blasius: Heiligenlexikon</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/3-februar-heiliger-blasius/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wilde Schwäne</title>
		<link>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/wilde-schwane/</link>
		<comments>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/wilde-schwane/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur/Musik/DVD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://katholisch-informiert.ch/?p=32760</guid>
		<description><![CDATA[Die Geschichte einer Familie. Drei Frauen in China von der Kaiserzeit bis heute Kurzbeschreibung &#8220;Mein Buch ist kein Buch über Politik. Es ist ein Buch darüber, wie Politisches sich bis ins Kleinste auf das Leben jedes Einzelnen auswirkt.&#8221; Jung Chang erzählt die Geschichte von drei Generationen - die ihrer Grossmutter, ihrer Mutter und ihre eigene Geschichte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Die Geschichte einer Familie. Drei Frauen in China von der Kaiserzeit bis heute</strong></em></p>
<p><strong><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Wilde-Schwäne1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-32788" title="Wilde Schwäne" src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Wilde-Schwäne1-e1328298751829-90x150.jpg" alt="" width="90" height="150" /></a>Kurzbeschreibung</strong></p>
<p>&#8220;Mein Buch ist kein Buch über Politik. Es ist ein Buch darüber, wie Politisches sich bis ins Kleinste auf das Leben jedes Einzelnen auswirkt.&#8221; Jung Chang erzählt die Geschichte von drei Generationen - die ihrer Grossmutter, ihrer Mutter und ihre eigene Geschichte. Von der Kaiserzeit bis zur allmächtigen Herrschaft der chinesischen Partei erlebt Jung Changs Familie die rücksichtslose Umsetzung politischer Ideen, die Millionen von Menschen das Leben gekostet hat und die Jung Chang und ihre Familie nur unter grossem Leid überleben konnten.</p>
<p><span id="more-32760"></span><a href="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Jung-Chang.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32793" title="Jung Chang" src="http://katholisch-informiert.ch/wp-content/uploads/2012/02/Jung-Chang-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von der Kaiserzeit bis zu den Ereignissen am Platz des Himmlischen Friedens 1989 erzählt Jung Chang die spannungsgeladene Geschichte dreier Frauengenerationen aus dem China des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen die Grossmutter und die Mutter der Autorin sowie Jung Chang selbst. Ihre Porträts vermitteln einen Eindruck der kommunistischen Revolution von R Mao Zedong, die China in die Moderne führte.</p>
<p>Inhalt: Yu-fang, die Grossmutter der Autorin, wird 1924 im Alter von 15 Jahren als Opfer ihres machthungrigen Vaters dem Polizeichef der Zentralregierung in Peking als Konkubine anvertraut, was ihrem Vater eine Beförderung ermöglichte. Bao Quin, die Mutter von Jung Chang, 1931 geboren, schliesst sich als junge Frau den Kommunisten im Kampf gegen die sozialrevolutionäre Guomindang-Bewegung an und heiratet Ende der 1940er Jahre einen hohen Revolutionär. Beide werden Opfer der zahlreichen politischen Reinigungskampagnen. Die Geschichte ihrer eigenen Jugend schildert Jung Chang im Spannungsverhältnis zwischen Tradition, Kommunismus und Moderne. So berichtet sie unter anderem über das chinesische Schulsystem der Mao-Ära, den Beginn der Kulturrevolution, die Aktionen der Roten Garden, die Infrastruktur des von innenpolitischen Machtkämpfen erschütterten Landes, aber auch über das alltägliche Leben, die medizinische Versorgung der Landbevölkerung sowie die allmählich sich vollziehende Demokratiebewegung nach Maos Tod. Ihre Erlebnisse veranschaulichen den chinesischen Alltag und versetzen den Leser in die Lage, politische und soziale Zusammenhänge in der Entwicklung des Landes nachvollziehen zu können.</p>
<p>Wirkung: Wilde Schwäne zählt zu den meistgelesenen Büchern über das China des 20. Jahrhunderts. Es wurde in 25 Sprachen übersetzt und verkaufte sich weltweit über sieben Millionen Mal. In Japan, Grossbritannien, Australien, Brasilien, Deutschland und den Niederlanden avancierte der Roman zum Bestseller. W. W. &#8212; Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.</p>
<p><strong>Rezension: amazon</strong> (55)<br />
Do. buch.ch (4)</p>
<p><strong>Beeindruckend und lehrreich</strong><br />
14. Juni 2003, von Ranunkel *ranunkel88&#8243; </p>
<p>Ein hervorragendes und spannend geschriebenes Buch, das einen in der Tat nicht mehr aus seinem Bann entlässt. In der Schilderung der überlieferten Erlebnisse ihrer Grossmutter und Mutter stilistisch vielleicht etwas mühsam, gewinnt das Buch deutlich in dem Teil, in dem die Autorin ihr eigenes Leben mit eigenen Erfahrungen erzählt.<br />
Vor dem Hintergrund der eigenen Tragödie in ihrer Familie, berichtet die Autorin über das Leben in China, angefangen von den letzten Zügen der Feudalherrschaft, über die Greuel der japanischen Besatzung und der nachfolgenden Bürgerkriege bis hin zur Machtübernahme Maos. Zu den erschütterndsten Passagen zählen die Schilderungen der maoistischen Indoktrination und seiner Menschenverachtung, die ihren Höhepunkt in den Ereignissen während der &#8220;Kulturrevolution&#8221; finden.</p>
<p>Ein aufschlussreiches, aufklärendes Buch, nicht nur in Bezug auf die chinesische Vergangenheit. Die darin beschriebenen Methoden der Personenglorifizierung, gezielten Desinformation, Diffamierung sachlicher Kritiker als &#8220;Gegner des Staates&#8221; und Herabwürdigung von &#8220;Intellektuellen&#8221; sind weder mit Mao geboren noch mit ihm gestorben und sind nicht auf bestimmte politische Richtungen beschränkt. Das Buch beschreibt eindrucksvoll, welche fatale Folgen es hat, wenn Politik nur die Machterhaltung und Durchsetzung eigener Interessen beinhaltet und sollte auch als Mahnmal für die Gegenwart und Zukunft gesehen werden.</p>
<p><strong>Wilde Schwäne &#8211; Die Geschichte einer Familie. Drei Frauen in China von der Kaiserzeit bis heute</strong></p>
<p>Autor: Jung Chang<br />
Taschenbuch: 768 Seiten<br />
Verlag: Knaur TB; Auflage: Erw. Neuausgabe. (1. September 2004)<br />
Sprache: Deutsch<br />
ISBN-10: 3426627051: <strong>amazon<br />
</strong>ISBN-10:3-426-62705-1: <strong>buch.ch</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katholisch-informiert.ch/2012/02/wilde-schwane/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

