Nigeria: Dankbarkeit für die Freilassung der entführten Schüler
Der Bischof der katholischen Diözese Oyo bezeichnete die Freilassung von 45 Lehrern und Schülern, die vor fast zwei Monaten in Nigeria entführt worden waren, als Anlass zu tiefer Dankbarkeit. In einer Erklärung, die nach der Freilassung der Entführten am 10. Juli veröffentlicht wurde, forderte er eine engere Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden und Bürgern, um die Sicherheit zu stärken und ähnliche Angriffe zu verhindern
Quelle
Nigeria: Entführte Schüler im Südwesten befreit – Vatican News
Bistum Oyo – Wikipedia
Bischof Emmanuel Adetoyese Badejo dankte zudem Gott und lobte Regierungsbehörden, Sicherheitsbehörden, Medien und all jene, die durch Gebete, Fürsprache und andere Bemühungen zur Befreiung der Opfer beigetragen hatten.
“Was für eine große, große Erleichterung. So empfinde ich die Nachricht von der Freilassung der 45 Lehrer und Schüler, die vor fast 60 Tagen im Bundesstaat Oyo entführt wurden”, sagte der Bischof und fügte hinzu: “Ich danke dem allmächtigen Gott, der dies ermöglicht hat.”
Tschad: Humanitäre Krise verschärft sich
Der Tschad ist von einer akuten humanitären Notlage betroffen, die in der internationalen Politik jedoch wenig Beachtung findet. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR fordert jetzt eine Mobilisierung von mindestens 29 Millionen US-Dollar
Quelle
Tschad: Neue Plattform stärkt Zusammenarbeit der Religionen – Vatican News
Tschad: Eine Ziege als finanzielles Sicherheitsnetz – CARE
Nigeria: Entführte Schüler im Südwesten befreit – Vatican News
Weltverfolgungsindex 2026: Länder mit der stärksten Christenverfolgung | Open Doors Schweiz
Stefano Leszczynski und Mario Galgano – Vatikanstadt
Diese Mittel seien notwendig, um die Versorgung von Hunderttausenden Menschen zu gewährleisten, die vor den Konflikten im Sudan, in der Zentralafrikanischen Republik, in Kamerun und Nigeria in den Tschad geflohen sind, teilte das Hilfswerk der Vereinten Nationen mit. Das Land beherbergt mittlerweile Millionen von Vertriebenen, während die verfügbaren Kapazitäten erschöpft sind.
Zentralafrikanische Republik – Pfarrer Crépin wird heute beigesetzt
Zentralafrikanische Republik – Pfarrer Crépin wird heute beigesetzt: “Möglicherweise ermordet, um den laufenden Friedensprozess in Zémio zu blockieren”
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Quelle
Bistum Bangassou – Wikipedia
Zentralafrikanische Republik: “Ich versuche, ein Werkzeug des Friedens zu sein” – Kirche in Not
Zentralafrikanische Republik: Ein Auto für die Diözese Bangassou
Bangui, Fides Dienst, 1. Juli 2026
“Pfarrer Crépín setzte sich sehr für den Dialog ein. Es ist möglich, dass er ermordet wurde, um den laufenden Friedensprozess in Zémio zu blockieren”, so Bischof Aurelio Gazzera von Bangassou, der Diözese, in der der am 29. Juni in Zémio getötete Priester Crépin Martial Monga-Hadassi wirkte, gegenüber Fides (vgl. Fides 30/06/2026). Die Beisetzung des ermordeten Priesters fand heute, am 1. Juli, in der Kathedrale „Saint Pierre Claver“ in Bangassou, statt.
Pizzaballa: “Lasst das Heilige Land nicht im Stich”
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat in Bergamo einen Preis für Dialog und Frieden erhalten. In seiner Ansprache betonte er die Notwendigkeit, Empathie für Andersdenkende aufzubringen. Dieses Prinzip bilde den Kern geopolitischen Denkens – die Fähigkeit, die Perspektive des Gegenübers einzunehmen –, auch wenn die aktuellen Berichte und Zeugnisse diesen Versuch als nahezu unmöglich erscheinen lassen
Kardinal Pizzaballa erläuterte die Eindrücke seiner Reise in den Gazastreifen, die er am 22. und 23. Juni gemeinsam mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III., unternommen hatte. Laut Pizzaballa sind Städte wie Rafah weitgehend zerstört. Die verbliebene Bevölkerung lebe unter prekären Bedingungen in Zelten inmitten improvisierter Verkehrswege und offener Abwassersysteme. Neben den visuellen Eindrücken wies er auf die Geruchsbelastung und eine zunehmende Rattenplage hin, von der insbesondere Kinder betroffen seien.
Blockierte Gaza-Hilfe ist ein Bruch des Völkerrechts
UNO/Vatikan: Blockierte Gaza-Hilfe ist ein Bruch des Völkerrechts – Die Blockade von humanitären Hilfsgütern im Gazastreifen stellt eine schwere Verletzung des internationalen humanitären Völkerrechts dar. Diese deutlichen Worte fand die Ständige Beobachtermission des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York am 30. Juni während einer Sitzung des zuständigen Ausschusses der Generalversammlung
Daniele Piccini und Mario Galgano – Vatikanstadt
Die Behinderung der Lieferungen verschlimmere das Leid von Menschen, die ohnehin unter extrem prekären Bedingungen leben müssen. In seiner Erklärung betonte die vatikanische Delegation die fundamentale Bedeutung des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Seit über sieben Jahrzehnten leiste die Organisation eine unverzichtbare Unterstützung für Millionen von Menschen, indem sie Bildung, Gesundheitsversorgung sowie soziale Dienste sichere und den Betroffenen ein Leben in Würde ermögliche. Das Hilfswerk war 1949 nach dem arabisch-israelischen Krieg von der UN-Generalversammlung ins Leben gerufen worden.


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