Syrien, ein Land im Umbruch
Eva Ziedan ist eine syrische Archäologin, die seit einigen Jahren in Italien lebt. Im Interview mit Radio Vatikan schildert sie die Situation in ihrem Land, das sich seit dem Sturz des Assad-Regimes in einer sozio-politischen Übergangsphase befindet
Quelle
Syrien
Palmyra
Zerstörte Kulturstätte – Palmyra gleicht heute einer Geisterstadt – Kultur – SRF
Antonella Palermo und Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt
Hoffnung ist etwas, an das sich die Syrer über ein halbes Jahrhundert lang geklammert haben. Und an diese Hoffnung klammern sie sich auch noch heute, etwas mehr als einen Monat nach dem Sturz des Assad-Regimes. Die sozio-politische Übergangsphase ist eine Gratwanderung. Das berichtet Eva Ziedan, die an den Universitäten Damaskus und Udine Archäologie studiert hat, im Interview mit Radio Vatikan. Sie stammt aus Salamiyeh in Zentralsyrien, etwa fünfzig Kilometer von Homs entfernt. Heute lebt sie in Italien, wo sie im Bereich Kulturerbe und Entwicklung der Gemeinden, besonders in Konfliktgebieten, tätig ist.
Sudans Regierungschef spricht im Vatikan über Krise in seinem Land
Der sudanesische Premierminister Kamil Al-Tayeb Idris war an diesem Montagmorgen in Audienz bei Papst Leo XIV. Bei den anschließenden Gesprächen im Staatssekretariat stand die schwere Krise im Fokus, die den kriegsgebeutelten Sudan seit mehr als drei Jahren im Griff hat. Neben der dringenden Notwendigkeit eines Waffenstillstands sowie eines aufrichtigen Dialogs zwischen den Konfliktparteien ging es um humanitäre Hilfe für die Bevölkerung
Den Premierminister des Sudan, Kamil El-Tayeb Idris Abdelhafiz, hat Papst Leo XIV. an diesem Montagmorgen im Vatikan empfangen. Bei den anschließenden Gesprächen im Staatssekretariat stand die schwere Krise im Fokus, die den kriegsgebeutelten Sudan seit mehr als drei Jahren im Griff hat. Neben der dringenden Notwendigkeit eines Waffenstillstands sowie eines aufrichtigen Dialogs zwischen den Konfliktparteien ging es um humanitäre Hilfe für die Bevölkerung.
Papst und Senegals Islam-Vertreter
Papst und Senegals Islam-Vertreter: Gemeinsame Front gegen Extremismus – Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag eine Delegation von Vertretern muslimischer Bruderschaften und Gemeinschaften aus dem Senegal sowie Repräsentanten der dortigen katholischen Kirche im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung dieses Treffens als Ausdruck einer tiefen Freundschaft und des gemeinsamen Engagements für eine inklusive und geschwisterliche Gesellschaft hervor
Quelle
An die Delegation der Oberhäupter und Vertreter der muslimischen Gemeinschaft Senegals – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va/Übersetzung
Teranga (Senegal) – Wikipedia
Wenn Muslime und Christen gemeinsam feiern: Senegal als Vorbild | missio
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Papst verwies auf das senegalesische Konzept der “Teranga”, das für Gastfreundschaft und Solidarität steht. Er beschrieb den Senegal als ein Land lebendiger familiärer Bindungen und friedlicher Koexistenz zwischen Christen, Muslimen und Anhängern anderer Traditionen. Dieser “Schatz der Geschwisterlichkeit” stelle ein kostbares Gut dar, das nicht nur für die senegalesische Nation, sondern für die gesamte Menschheit von Bedeutung sei und sorgfältig bewahrt werden müsse.
Papst Leo XIV. fordert verstärktes Engagement für die Sahelzone
Der Papst dankte Bischof Hassa Florent Koné für dessen Arbeit als päpstlicher Delegierter, die in Abstimmung mit verschiedenen vatikanischen Behörden wie dem Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen und dem Staatssekretariat erfolgte
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Quelle
An die Mitglieder der Johannes-Paul-II.-Stiftung für die Sahelzone – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Mali – Bischof von San ernannt – Agenzia Fides
Msgr. Hassa Florent Koné | Freundliches Herz
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Papst dankte Bischof Hassa Florent Koné für dessen Arbeit als päpstlicher Delegierter, die in Abstimmung mit verschiedenen vatikanischen Behörden wie dem Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen und dem Staatssekretariat erfolgte. Die Stiftung befindet sich nach über vierzig Jahren an einem Wendepunkt, der durch internationale Wirtschaftskrisen und neue Herausforderungen geprägt ist. Im Februar wurden in Dakar neue Statuten verabschiedet sowie ein neuer Präsident und neue Mitglieder des Verwaltungsrats gewählt. Diese Reformen sollen die Mission der Stiftung im Geiste ihres Gründers Johannes Paul II. fortführen und gleichzeitig an moderne Standards anpassen.
Papsttelefonat mit katholischem Pfarrer in Gaza
Papsttelefonat mit katholischem Pfarrer in Gaza: Leo XIV. gibt Hoffnung

Quelle
Heiliges Land: Sorge um Überleben des Christentums
“Ständige Angst und Unsicherheit” bei Kindern im Libanon – Vatican News
Papst an Priester im Südlibanon: Ich bin euch nahe – Vatican News
Pater Gabriel Romanelli
Papst Leo XIV. ist der einzigen römisch-katholischen Pfarrei in Gaza weiter nahe. Pater Gabriel Romanelli, Pfarrer in Gaza-Stadt, berichtet, dass Papst Leo sich erst am Montag wieder einmal bei ihm gemeldet hat, um seine Verbundenheit und Gebete zu bekunden. Der Pater erklärt gegenüber den vatikanischen Medien, dass die Worte des Heiligen Vaters stets ein Ansporn seien, “weiterzumachen und Gutes zu tun”.
Kardinal Pizzaballa zu Jerusalem
Kardinal Pizzaballa zu Jerusalem: Jeder Stein sowohl Verheißung als auch Wunde
Quelle
Notre Dame of Jerusalem Center – Wikipedia
Lateinisches Patriarchat von Jerusalem – Vikariat Sankt Jakobus
Patriarchalvikar für Palästina: Im Anderen das Ebenbild Gottes erkennen
42 verlorene Seiten aus Paulusbrief-Manuskript des 6. Jahrhunderts rekonstruiert
Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, besuchte das St. James Vikariat, die hebräischsprachige katholische Gemeinschaft innerhalb des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem anlässlich des 70-jährigen Bestehens. Die Feier stand im Zeichen von Glauben, Erinnerung und Sendung, denn hier sei “ein kirchlicher Weg zu erkennen”, so Pizzaballa.


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