Gazas Christen zwischen Trümmern und Vergebung
Die christliche Gemeinde im Gazastreifen lebt nach Worten des katholischen Pfarrers Gabriel Romanelli inmitten schwerer Verwüstungen und unter weiter dramatischen Bedingungen. Zugleich versucht die kleine Gemeinde, ihren muslimischen Nachbarn zu helfen und trotz der erlittenen Gewalt ohne Rachegedanken zu leben, sagte der Priester beim Katholikentreffen in Rimini, er war per Video aus Gaza zugeschaltet

Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Von den mehr als 1.100 Christen vor dem 7. Oktober 2023 seien noch 541 katholische und orthodoxe Christen in Gaza geblieben, hieß es bei der Veranstaltung. 60 Christen seien während des Krieges umgekommen.
Romanelli beschrieb Gaza als einen Ort, an dem die Katastrophe aus den Schlagzeilen verschwunden sei, nicht aber aus dem Alltag. Seit dem sogenannten Waffenstillstand im Oktober 2025 habe sich die Lage zwar verbessert, doch auch im Stadtzentrum gebe es weiter Bombardierungen. Für die 2,3 Millionen Menschen fehle es an praktisch allem.
WeiterlesenKardinal aus Madagaskar
Kardinal aus Madagaskar: „Zum großen Teil ist es Egoismus, der uns arm macht“
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Désiré Tsarahazana – DOMRADIO.DE
Madagaskar
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Donnerstag, 20. August 2026
Kardinal Désiré Tsarahazana, der Erzbischof von Toamasina in Madagaskar, hat erklärt: „Zum großen Teil ist es Egoismus, der uns arm macht. Natürlich tragen auch globale Faktoren und die Weltwirtschaft zu diesem Zustand bei. Es findet keine Wertschöpfung im Land statt. Die Stromversorgung ist schwierig, die Infrastruktur schlecht.“
WeiterlesenD/Israel: „Moralischen Maßstab verloren“
Der Weltkirche-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Erzbischof Udo Markus Bentz, hat entsetzt auf Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir zu gezielten Tötungen von Palästinensern reagiert
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„Die Forderung, täglich 30 bis 40 Personen im Gazastreifen zu töten, zeigt ein erschreckendes Ausmaß an Verrohung und Menschenverachtung, das niemandem gestattet ist und erst recht nicht einem Minister, dem die öffentliche Sicherheit anvertraut ist”, heißt es in einer am Freitag verbreiteten Stellungnahme des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz.

Der israelische Minister für nationale Sicherheit hatte sich für gezielte Tötungen von Palästinensern im Gazastreifen ausgesprochen. Seine Worte stießen international auf Empörung. Auch der deutche Bundeskanzler verurteilte die Aussagen des Ministers deutlich.
WeiterlesenVatikan und Weltnachrichten 18. Augst 2026
Syrien: „Mehr Freiheit, zugleich mehr Unsicherheit“ – Vatican News
Pater Gerald Baumgartner berichtet über sein Leben in Syrien
Vatikan: Neue Fachleute für das Entwicklungs-Dikasterium ernannt – Vatican News
Dikasterium zur Förderung der integralen menschlichen Entwicklung – Dikasterium zur Förderung der integralen menschlichen Entwicklung
Demokratische Republik Kongo: In die Schulen trotz Ebola – Vatican News
Zwei Völker, zwei Staaten: Seit jeher Position der Päpste für das Heilige Land
„Ich fordere die internationale Gemeinschaft dringend auf, dafür zu sorgen, dass die Zwei-Staaten-Lösung vorankommt, um einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen“: Der Nahost-Appell von Papst Leo XIV. beim Angelus am 16. August ergänzt die lange Reihe von Erklärungen, die in den vergangenen Jahrzehnten aus Rom kamen. Die Zwei-Staaten-Lösung ist aus Sicht des Heiligen Stuhles der einzige Weg zum Frieden für Israel und Palästina
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Kardinal Pizzaballa in Taybeh: „Christliche Präsenz schützen“ – Vatican News

Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt
Die Päpste wechselten, ebenso wie die Lage im Nahen Osten, die nach dem 7. Oktober 2023 eine dramatische Eskalation von Gewalt und Spaltung erlebt hat. Doch die diplomatische Linie des Heiligen Stuhls war und ist seit fast achtzig Jahren ein unerschütterlicher Fels: „Zwei Staaten“, der einzige Weg zu Gerechtigkeit und einem gerechten und dauerhaften Frieden. Zuletzt war es Leo XIV., der diese Position nachdrücklich bekräftigte – und dabei auf die entschiedene Ablehnung der israelischen Regierung stieß.
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