Bomben aufs Kulturerbe: Der Aufschrei der UNESCO
Vor etwa 75 Tagen, am 28. Februar, haben die USA und Israel Iran überfallen, und nimmt man alle Militäraktionen, die mit diesem Krieg zusammenhängen, zusammen, liegt die Zahl der Toten bei mehreren tausend Menschen
Quelle
Ukraine: Sophienkathedrale in Kyiv durch russische Raketen beschädigt
Schweizergarde: UNESCO unterstützt Erneuerung der Kaserne – Vatican News
Doch neben den Menschenleben zählt auch das kulturelle Erbe zu den Kollateralschäden des Konflikts, der sich auf mehrere Länder der Region ausgedehnt hat. Das betont Krista Pikkat von der UNO-Kulturorganisation UNESCO in Paris in einem Interview mit Radio Vatikan.
“Zum jetzigen Zeitpunkt können wir uns noch keinen genauen Überblick über die Lage verschaffen, aber wir verfolgen die Entwicklung natürlich aufmerksam und sind uns bewusst, dass diese Feindseligkeiten, diese Situation nicht nur das Leben der Menschen betrifft, sondern auch den Kultursektor und die Kulturerbestätten in all den betroffenen Ländern. Es geht um die Kulturwirtschaft und die Museen; es gibt viele Menschen, deren Einkommen mit dieser Branche verbunden ist. Wenn also Museen geschlossen sind, wenn Künstler keine Aufführungen und Veranstaltungen organisieren können, entfallen ihre Einkünfte.”
Gebet bei Auswegslosigkeit an Judas Thaddäus
Tägliches Novenengebet (9 Tage) zum heiligen Judas Thaddäus
Herzlich willkommen im Pfarrverband Orth/Donau – Engelhartstetten | Erzdiözese Wien
Gebete.ch – Eine Sammlung von Gebeten für jede Lebenslage.
Glorreicher heiliger Judas Thaddäus!
Auf Erden wurdest du durch zwei hohe Vorzüge ausgezeichnet, nämlich durch deine Verwandtschaft mit dem Herrn und durch dein Apostelamt. Nach mühevoller Arbeit im “Weinberg des Herrn” und dem ruhmreichen Martyrium krönte dich Gott mit der Krone der ewigen Herrlichkeit.
Da der Schatten des Verräters Judas auch auf deinen Namen fiel, schenkte dir der Herr eine weitere Auszeichnung:
Du wurdest Patron und Helfer jener, die sich in einer ausweglosen Lebenslage befinden.
Syrien, ein Land im Umbruch
Eva Ziedan ist eine syrische Archäologin, die seit einigen Jahren in Italien lebt. Im Interview mit Radio Vatikan schildert sie die Situation in ihrem Land, das sich seit dem Sturz des Assad-Regimes in einer sozio-politischen Übergangsphase befindet
Quelle
Syrien
Palmyra
Zerstörte Kulturstätte – Palmyra gleicht heute einer Geisterstadt – Kultur – SRF
Antonella Palermo und Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt
Hoffnung ist etwas, an das sich die Syrer über ein halbes Jahrhundert lang geklammert haben. Und an diese Hoffnung klammern sie sich auch noch heute, etwas mehr als einen Monat nach dem Sturz des Assad-Regimes. Die sozio-politische Übergangsphase ist eine Gratwanderung. Das berichtet Eva Ziedan, die an den Universitäten Damaskus und Udine Archäologie studiert hat, im Interview mit Radio Vatikan. Sie stammt aus Salamiyeh in Zentralsyrien, etwa fünfzig Kilometer von Homs entfernt. Heute lebt sie in Italien, wo sie im Bereich Kulturerbe und Entwicklung der Gemeinden, besonders in Konfliktgebieten, tätig ist.
Sudans Regierungschef spricht im Vatikan über Krise in seinem Land
Der sudanesische Premierminister Kamil Al-Tayeb Idris war an diesem Montagmorgen in Audienz bei Papst Leo XIV. Bei den anschließenden Gesprächen im Staatssekretariat stand die schwere Krise im Fokus, die den kriegsgebeutelten Sudan seit mehr als drei Jahren im Griff hat. Neben der dringenden Notwendigkeit eines Waffenstillstands sowie eines aufrichtigen Dialogs zwischen den Konfliktparteien ging es um humanitäre Hilfe für die Bevölkerung
Den Premierminister des Sudan, Kamil El-Tayeb Idris Abdelhafiz, hat Papst Leo XIV. an diesem Montagmorgen im Vatikan empfangen. Bei den anschließenden Gesprächen im Staatssekretariat stand die schwere Krise im Fokus, die den kriegsgebeutelten Sudan seit mehr als drei Jahren im Griff hat. Neben der dringenden Notwendigkeit eines Waffenstillstands sowie eines aufrichtigen Dialogs zwischen den Konfliktparteien ging es um humanitäre Hilfe für die Bevölkerung.
Papst und Senegals Islam-Vertreter
Papst und Senegals Islam-Vertreter: Gemeinsame Front gegen Extremismus – Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag eine Delegation von Vertretern muslimischer Bruderschaften und Gemeinschaften aus dem Senegal sowie Repräsentanten der dortigen katholischen Kirche im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung dieses Treffens als Ausdruck einer tiefen Freundschaft und des gemeinsamen Engagements für eine inklusive und geschwisterliche Gesellschaft hervor
Quelle
An die Delegation der Oberhäupter und Vertreter der muslimischen Gemeinschaft Senegals – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va/Übersetzung
Teranga (Senegal) – Wikipedia
Wenn Muslime und Christen gemeinsam feiern: Senegal als Vorbild | missio
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Papst verwies auf das senegalesische Konzept der “Teranga”, das für Gastfreundschaft und Solidarität steht. Er beschrieb den Senegal als ein Land lebendiger familiärer Bindungen und friedlicher Koexistenz zwischen Christen, Muslimen und Anhängern anderer Traditionen. Dieser “Schatz der Geschwisterlichkeit” stelle ein kostbares Gut dar, das nicht nur für die senegalesische Nation, sondern für die gesamte Menschheit von Bedeutung sei und sorgfältig bewahrt werden müsse.


Neueste Kommentare