Religionsfreiheit

Papst und Senegals Islam-Vertreter

Papst und Senegals Islam-Vertreter: Gemeinsame Front gegen Extremismus – Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag eine Delegation von Vertretern muslimischer Bruderschaften und Gemeinschaften aus dem Senegal sowie Repräsentanten der dortigen katholischen Kirche im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung dieses Treffens als Ausdruck einer tiefen Freundschaft und des gemeinsamen Engagements für eine inklusive und geschwisterliche Gesellschaft hervor

Quelle
An die Delegation der Oberhäupter und Vertreter der muslimischen Gemeinschaft Senegals – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va/Übersetzung
Teranga (Senegal) – Wikipedia
Wenn Muslime und Christen gemeinsam feiern: Senegal als Vorbild | missio

Mario Galgano – Vatikanstadt

Der Papst verwies auf das senegalesische Konzept der “Teranga”, das für Gastfreundschaft und Solidarität steht. Er beschrieb den Senegal als ein Land lebendiger familiärer Bindungen und friedlicher Koexistenz zwischen Christen, Muslimen und Anhängern anderer Traditionen. Dieser “Schatz der Geschwisterlichkeit” stelle ein kostbares Gut dar, das nicht nur für die senegalesische Nation, sondern für die gesamte Menschheit von Bedeutung sei und sorgfältig bewahrt werden müsse.

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Kardinal Pizzaballa: Jerusalem ist Weltkulturerbe

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, hat zu Beginn der Woche einen umfangreichen Hirtenbrief veröffentlicht, in dem er tiefgreifende Überlegungen zur Mission der Kirche im Heiligen Land inmitten des Krieges anstellt. Dabei betonte er, dass die Stadt Jerusalem “keine Kriegsbeute” sei, sondern Weltkulturerbe

Quelle
Abt Nikodemus Schnabel: Heiliges Land darf kein “christliches Disneyland” werden
UNESCO-Welterbe
Jerusalem

Von Diego López Marina

Redaktion – Mittwoch, 29. April 2026

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, hat zu Beginn der Woche einen umfangreichen Hirtenbrief veröffentlicht, in dem er tiefgreifende Überlegungen zur Mission der Kirche im Heiligen Land inmitten des Krieges anstellt. Dabei betonte er, dass die Stadt Jerusalem “keine Kriegsbeute” sei, sondern Weltkulturerbe.

Das Dokument mit dem Titel “Sie kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück” befasst sich mit den Auswirkungen der Terroranschläge der Hamas vom 7. Oktober 2023 und schlägt einen geistlichen, pastoralen und gemeinschaftlichen Weg für die in der Region lebenden Christen vor.

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Jerusalem: Patriarch und Kustos dürfen nicht in Grabeskirche

Die israelische Polizei hat verhindert, dass der Lateinische Patriarch von Jerusalem und der Kustos im Heiligen Land die Grabeskirche zur Palmsonntagsmesse betreten konnten. Beide bezeichneten das Vorgehen als “schwerwiegenden Präzedenzfall” und “extremen Verstoß gegen die Grundprinzipien der Vernunft, der Religionsfreiheit und der Achtung des Status quo”

Quelle
Italienischer Franziskaner Ielpo neuer Kustos im Heiligen Land – Vatican News

Kardinal Pierbattista Pizzaballa und der Kustos Francesco Ielpo OFM berichteten von dem Vorfall in einer gemeinsamen Presseerklärung, die am Palmsonntag veröffentlicht wurde. Pizzaballa ist das Oberhaupt der katholischen Kirche im Heiligen Land, der Franziskaner Ielpo der oberste Wächter der Heiligen Stätten, einschließlich der Grabeskirche.

Die beiden seien “auf ihrem Weg, als sie sich privat und ohne Anzeichen einer Prozession oder eines zeremoniellen Aktes bewegten, angehalten und zur Umkehr gezwungen” worden, berichteten sie. Dadurch sei den Oberhäuptern der Kirche “zum ersten Mal seit Jahrhunderten die Feier der Palmsonntagsmesse in der Grabeskirche verwehrt” worden.

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EU: McGuinness ist neue Sonderbeauftragte für Religionsfreiheit

Die EU-Kommission hat am Donnerstag die Irin Mairead McGuinness zur neuen Sonderbeauftragten für Religions- und Glaubensfreiheit außerhalb der Europäischen Union ernannt. In dieser Funktion soll sie Dialogprozesse sowohl mit staatlichen Stellen als auch mit Organisationen und Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen unterstützen

Quelle
Die Religionsfreiheit in Kürze | Schweizerische Menschenrechtsinstitution
Religionsfreiheit | Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, kein Privilig | Jetzt über Religionsfreiheit informieren!

Die Position war nach dem Ausscheiden des vorherigen Amtsinhabers Franciscus Van Daele im Jahr 2024 über ein Jahr lang unbesetzt geblieben.

Aufgabenprofil und politischer Hintergrund

Die Kommission begründete die Ernennung mit dem Ziel, den Schutz der Religionsfreiheit und der Menschenwürde international zu stärken. “Die anhaltende Verfolgung von Einzelpersonen und Minderheiten aus religiösen, weltanschaulichen und ethnischen Gründen macht den Schutz und die Förderung dieser Freiheit außerhalb der EU umso wichtiger”, hieß es in einer Mitteilung der Brüsseler Behörde. Zu den Kernaufgaben der 66-Jährigen gehört künftig die Koordinierung diplomatischer Dialoge mit Nicht-EU-Staaten sowie die Förderung von religiöser Vielfalt und Toleranz.

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Kirche in Not – Religionsfreiheit

 

Warnung vor Angriffen auf religiöse Stätten

Vertreter des Heiligen Stuhls bei UN in Genf warnt vor Angriffen auf religiöse Stätten

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Christlicher Vater in Pakistan nach Blasphemievorwurf vor Todesstrafe

Dem 34-jährigen christlichen Vater Ishtiaq Saleem aus Pakistan droht die Todesstrafe, nachdem ihm Blasphemie vorgeworfen wurde

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Alliance Defending Freedom International – ADF International

Von Alexander Folz

Dem 34-jährigen christlichen Vater Ishtiaq Saleem aus Pakistan droht die Todesstrafe, nachdem ihm Blasphemie vorgeworfen wurde. Er befindet sich seit November 2022 in Haft. Die christliche Menschenrechtsorganisation ADF International unterstützt seine Verteidigung durch lokale Anwälte in Pakistan.

“Ishtiaq hat nichts Unrechtes getan und lebte einfach sein Leben als Christ in Pakistan, als er verhaftet wurde. Er verbrachte nun drei Jahre hinter Gittern, getrennt von seiner Familie. Niemand sollte aufgrund erfundener Blasphemieanklagen mit dem Tod oder jahrelanger Haft bedroht werden. Fälle wie dieser zeigen den enormen Druck, dem Christen und religiöse Minderheiten in Pakistan ausgesetzt sind”, sagte Tehmina Arora, die Leiterin für Advocacy Asia bei ADF International.

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