Religionsfreiheit

22. August – Internationaler Tag des Gedenkens an Opfer von Gewalthandlungen


Botschaft zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung

Quelle
Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben – 22. August

Am heutigen Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung gedenken wir aller Menschen, die wegen ihres Glaubens zum Ziel von Angriffen wurden.

Überall auf der Welt grassiert das Blutvergießen aufgrund der Religionszugehörigkeit. Festlichkeiten werden angegriffen. Kultstätten werden entweiht. Und viele Gläubige – insbesondere aus religiösen Minderheiten – sehen sich online wie offline Anfeindungen gegenüber.

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Nicaragua: 80-jähriger Bischof Abelardo Mata unter Hausarrest gestellt

Das Ortega-Regime zeigt Mons. Abelardo Mata nach mehr als sechs Wochen ohne Nachrichten über seinen Aufenthaltsort
Nicaragua: 80-jähriger Bischof Abelardo Mata unter Hausarrest gestellt
Katholiken in Nicaragua sorgen sich um Bischof Juan Abelardo Mata | DOMRADIO.DE
Staatsmedien in Nicaragua zeigen Interview mit verschollenem Bischof

Der emeritierte Bischof von Estelí, Monsignore Juan Abelardo Mata, ist in einem von TN8 ausgestrahlten Bericht erschienen, einem Sender, der dem Regime von Daniel Ortega und Rosario Murillo nahesteht, nachdem mehr als sechs Wochen lang keine überprüfbaren Informationen über seinen Aufenthaltsort vorlagen. Der 80-jährige Prälat war Ende Juni von der nicaraguanischen Polizei festgenommen worden.

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Vandalismus in Soester Kirche: Statue, Seitenaltar und Gemäuer beschmiert

Quelle
Denkmale in Soest – Der Patrokli Dom – Stadtführung Soest
St.-Patrokli-Dom (Soest) – Wikipedia

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Donnerstag, 13. August 2026

Im Soester St.-Patrokli-Dom ist es am Montagnachmittag zu einem Fall von Vandalismus gekommen. Die Polizei sprach von einer „massiven Sachbeschädigung an einem Seitenaltar“.

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Südkorea

Bischöfe wünschen sich Seligsprechung des verschwundenen Hong Yong-ho

Francis HongMehr als 200 koreanische Märtyrer stehen zur Seligsprechung an/Übersetzung
Koreanische Märtyrer – Seligsprechungsfortschritt

Die Bischöfe von Südkorea wünschen sich eine Seligsprechung des „verschwundenen“ Bischofs von Pjöngjang, Francis Borgia Hong Yong-ho. Dieser und seine 80 Begleiter sind während der Verfolgung durch den nordkoreanischen Diktator Kim Il-sung verschollen, jedoch nie für tot erklärt worden. Das Verschwinden von Yong-ho und seiner Begleiter – die meisten Priester und Ordensleute – gelte in Südkoreas Kirche seitdem als trauriges Mahnmal der Verfolgung durch religiösen Hass und Gewalt, schreibt der römische Pressedienst Asianews. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Geistliche in einem Umerziehungslager inhaftiert sei. Eine Seligsprechung des Bischofs würden die Bischöfe Südkoreas als einen wichtigen Schritt der Solidarität mit den leidenden Christen in Nordkorea werten, schreibt Asianews weiter.

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Bangladesch: Zukunft der Kirche liegt bei den Indigenen

Auf den indigenen Bevölkerungsgruppen Bangladeschs ruht nach Ansicht von Bischof Sebastian Tudu die Hoffnung für die Zukunft der Kirche im Land. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Fides betont der Ortsbischof von Dinajpur im Nordwesten Bangladeschs: „Dort liegt die Zukunft.“ Die katholische Gemeinde in der Diözese wächst kontinuierlich – vor allem durch die missionarische Arbeit unter den indigenen Volksgruppen

Quelle
Bangladesch – Biscof Tudu: „Jedes Jahr haben wir mehr als tausend neue Taufen“ – Agenzia Fides
Olivia und Dijen – Opfer antichristlicher Gewalt – Christenverfolgung heute
Indien: Innenminister verspricht gegen antichristliche Angriffe vorzugehen – Vatican News
China/Asien Osteuropa (1001)

Die Diözese Dinajpur mit ihren rund 100.000 Katholikinnen und Katholiken wurde 1927 gegründet. Im Gebiet der Diözese leben etwa 18 Millionen Menschen, von denen Katholiken rund 0,6 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Die Diözese umfasst mehr als 30 Pfarreien. In zahlreichen Missionsstationen in den Dörfern der indigenen Bevölkerung engagieren sich Katecheten, Ordensleute und Priester in der Evangelisierung sowie in der Bildungsarbeit und der Förderung des Gemeinwohls. Den größten Teil der katholischen Gläubigen bilden Angehörige indigener Volksgruppen, vor allem Santal und Oraon. „Im Gebiet von Dinajpur leben zahlreiche indigene Gemeinschaften zusammen“, erklärt Bischof Sebastian Tudu.

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Was bedeutet es, als Christ Zeugnis zu geben

 

Vatikan und Italien: Religionen im Einsatz für Frieden und Dialog

Akademiker, Wissenschaftler und Vertreter verschiedener Religionen haben sich von Dienstag bis Mittwoch in Rom bei einer Tagung zum Thema „Buddhisten, Christen, Hindus, Jains und Sikhs in Europa: Brüderlichkeit durch Dialog und Zusammenarbeit schaffen“ getroffen. Organisator war das vatikanische Dikasterium für interreligiösen Dialog. Am Donnerstag wollen Vertreter der Religionsgemeinschaften in Italien einen Pakt zu Dialog und sozialem Zusammenhalt unterzeichnen

Quelle
Dikasterium Dikasterium für den interreligiösen Dialog Profil
Präfekt Koovakad über Leos Afrikareise: Religionsdialog sichert Frieden

Bei der Tagung am Angelicum in Rom hatten die Teilnehmer das gemeinsame Engagement für die Förderung einer Kultur der Begegnung und Zusammenarbeit zum Wohle aller bekräftigt, um „Brüderlichkeit und Frieden“ in der Welt zu schaffen, teilte das Dikasterium für interreligiösen Dialog zum Ende des Treffens diesen Mittwoch mit. Die Veranstaltung brachte Menschen zusammen, die sich für die Stärkung der menschlichen Brüderlichkeit durch interreligiösen Dialog und Zusammenarbeit in Europa einsetzen.

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