Südkorea
Bischöfe wünschen sich Seligsprechung des verschwundenen Hong Yong-ho

Mehr als 200 koreanische Märtyrer stehen zur Seligsprechung an/Übersetzung
Koreanische Märtyrer – Seligsprechungsfortschritt
Die Bischöfe von Südkorea wünschen sich eine Seligsprechung des “verschwundenen” Bischofs von Pjöngjang, Francis Borgia Hong Yong-ho. Dieser und seine 80 Begleiter sind während der Verfolgung durch den nordkoreanischen Diktator Kim Il-sung verschollen, jedoch nie für tot erklärt worden. Das Verschwinden von Yong-ho und seiner Begleiter – die meisten Priester und Ordensleute – gelte in Südkoreas Kirche seitdem als trauriges Mahnmal der Verfolgung durch religiösen Hass und Gewalt, schreibt der römische Pressedienst Asianews. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Geistliche in einem Umerziehungslager inhaftiert sei. Eine Seligsprechung des Bischofs würden die Bischöfe Südkoreas als einen wichtigen Schritt der Solidarität mit den leidenden Christen in Nordkorea werten, schreibt Asianews weiter.
Bangladesch: Zukunft der Kirche liegt bei den Indigenen
Auf den indigenen Bevölkerungsgruppen Bangladeschs ruht nach Ansicht von Bischof Sebastian Tudu die Hoffnung für die Zukunft der Kirche im Land. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Fides betont der Ortsbischof von Dinajpur im Nordwesten Bangladeschs: “Dort liegt die Zukunft.” Die katholische Gemeinde in der Diözese wächst kontinuierlich – vor allem durch die missionarische Arbeit unter den indigenen Volksgruppen
Quelle
Bangladesch – Biscof Tudu: “Jedes Jahr haben wir mehr als tausend neue Taufen“ – Agenzia Fides
Olivia und Dijen – Opfer antichristlicher Gewalt – Christenverfolgung heute
Indien: Innenminister verspricht gegen antichristliche Angriffe vorzugehen – Vatican News
China/Asien Osteuropa (1001)
Die Diözese Dinajpur mit ihren rund 100.000 Katholikinnen und Katholiken wurde 1927 gegründet. Im Gebiet der Diözese leben etwa 18 Millionen Menschen, von denen Katholiken rund 0,6 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Die Diözese umfasst mehr als 30 Pfarreien. In zahlreichen Missionsstationen in den Dörfern der indigenen Bevölkerung engagieren sich Katecheten, Ordensleute und Priester in der Evangelisierung sowie in der Bildungsarbeit und der Förderung des Gemeinwohls. Den größten Teil der katholischen Gläubigen bilden Angehörige indigener Volksgruppen, vor allem Santal und Oraon. “Im Gebiet von Dinajpur leben zahlreiche indigene Gemeinschaften zusammen”, erklärt Bischof Sebastian Tudu.
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Sechs Jahre in Nordkoreas Arbeitslagern

Kurzbeschreibung
Sie glaubte der Propaganda und war eine bedingungslose Anhängerin von Kim Il Sung. Sie hatte eine gute Position in der Partei und teilte der Elite des Landes die begehrten Importgüter aus dem Ausland zu. Dann gerät sie durch eine Intrige in einen Machtkampf zwischen Partei und Sicherheitsapparat. Trotz ihrer Treue zur Partei wird Soon Ok Lee zu 13 Jahren Arbeitslager verurteilt und erträgt dort unvorstellbare Leiden. Christen werden am brutalsten behandelt und teilweise vor ihren Augen zu Tode gefoltert. Nach 6 Jahren überraschend entlassen, gelingt ihr die Flucht von Nord- nach Südkorea, wo sie selbst Christin wird.
Bangladesch – “Die Katholiken praktizieren und bezeugen ihren Glauben“
Erzbischof von Dacca: “Die Katholiken praktizieren und bezeugen ihren Glauben“
Quelle: Agenzia Fides
Bangladesch
Von Paolo Affatato
Rom, FidesDienst, 26. Juni 2026
Als kleine, bescheidene, aber lebendige Kirche, getragen von tiefem Glauben und geprägt von der aktiven Teilnahme der Gläubigen beschreibt Erzbischof Bejoy Nicephorus D’Cruze (OMI) von Dhaka, die katholische Gemeinde in Bangladesch. Anlässlich des “Ad-limina”-Besuchs schilderte er Papst Leo XIV. bei der gestrigen Audienz in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Katholischen Bischofskonferenz von Bangladesch die kirchliche Realität des Landes. Über die Begegnung mit Papst Leo sagt der Erzbischof im Interview mit Fides: “Es war ein sehr ermutigendes Treffen für uns. Wir berichteten Papst Leo vom Leben der Kirche in Bangladesch und baten ihn, uns – so Gott will – zu besuchen.”
24. Mai – Weltgebetstag für die katholische Kirche in China
Im Vorfeld besuchen viele Pilger das Marienheiligtum in She Shan *UPDATE

Maria-Hilf-Segen große Tradition bei den Salesianern
Brief des Heiligen Vaters an die Katholiken in China
China: Gebet für Papst Franziskus in Sheshan – Vatican News
Papst betet für Kirche in China – und würdigt “Laudato si‘“ – Vatican News
Bischof Meier bittet um Gebet für Kirche in China, kritisiert staatliche Restriktionen
China – Fides Dienst
Weltgebetstag_Einblicke.pdf
Römisch-katholische Kirche in China – Wikipedia
Materialset_Weltgebetstag_fuer_die_Kirche_in_China.pdf
She Shan
Im Vorfeld des Weltgebetstags für die katholische Kirche in China besuchen viele Pilger das Marienheiligtum in She Shan
Schanghai, Fidesdienst, 18. Mai 2012
Der Strom der Pilger reisst nicht ab: viele besuchen das Marienheiligtum in She Shan im Vorfeld des von Papst Benedikt XVI. in seinem Schreiben an die chinesischen Katholiken vom Jahr 2007 proklamierten Weltgebetstags für die Kirche in China am 24. Mai 2007. Wie aus Informationen hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen, besuchten Priester, Seminaristen, Ordensleute und Laienmitarbeiter der Diözese Schanghai das Heiligtum am 14. Mai, wo sie ihre Weihe an die Gottesmutter erneuerten und sich als Mitarbeiter der Diözese zur Mission verpflichteten.


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