Christen und Konfuzianer beschließen in Seoul engere Zusammenarbeit
Beim ersten offiziellen Dialog zwischen Vertretern des Christentums und des Konfuzianismus an der Sogang-Universität in Seoul haben die Teilnehmenden eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Das Dokument betont den Willen zu einer kontinuierlichen Kooperation, um gesellschaftlichen Herausforderungen wie sozialer Spaltung, Armut, Umweltproblemen und den ethischen Fragen der künstlichen Intelligenz durch ethische Werte und gegenseitigen Respekt zu begegnen
Quelle
Christlich-konfuzianischer Dialog: Für eine harmonischere Welt – Vatican News
Fakultät für Konfuzianische Studien und östliche Philosophie/Übersetzung
Konfuzianismus

Mario Galgano – Vatikanstadt
Südkorea
Bischöfe wünschen sich Seligsprechung des verschwundenen Hong Yong-ho

Mehr als 200 koreanische Märtyrer stehen zur Seligsprechung an/Übersetzung
Koreanische Märtyrer – Seligsprechungsfortschritt
Die Bischöfe von Südkorea wünschen sich eine Seligsprechung des „verschwundenen“ Bischofs von Pjöngjang, Francis Borgia Hong Yong-ho. Dieser und seine 80 Begleiter sind während der Verfolgung durch den nordkoreanischen Diktator Kim Il-sung verschollen, jedoch nie für tot erklärt worden. Das Verschwinden von Yong-ho und seiner Begleiter – die meisten Priester und Ordensleute – gelte in Südkoreas Kirche seitdem als trauriges Mahnmal der Verfolgung durch religiösen Hass und Gewalt, schreibt der römische Pressedienst Asianews. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Geistliche in einem Umerziehungslager inhaftiert sei. Eine Seligsprechung des Bischofs würden die Bischöfe Südkoreas als einen wichtigen Schritt der Solidarität mit den leidenden Christen in Nordkorea werten, schreibt Asianews weiter.
Bangladesch: Zukunft der Kirche liegt bei den Indigenen
Auf den indigenen Bevölkerungsgruppen Bangladeschs ruht nach Ansicht von Bischof Sebastian Tudu die Hoffnung für die Zukunft der Kirche im Land. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Fides betont der Ortsbischof von Dinajpur im Nordwesten Bangladeschs: „Dort liegt die Zukunft.“ Die katholische Gemeinde in der Diözese wächst kontinuierlich – vor allem durch die missionarische Arbeit unter den indigenen Volksgruppen
Quelle
Bangladesch – Biscof Tudu: „Jedes Jahr haben wir mehr als tausend neue Taufen“ – Agenzia Fides
Olivia und Dijen – Opfer antichristlicher Gewalt – Christenverfolgung heute
Indien: Innenminister verspricht gegen antichristliche Angriffe vorzugehen – Vatican News
China/Asien Osteuropa (1001)
Die Diözese Dinajpur mit ihren rund 100.000 Katholikinnen und Katholiken wurde 1927 gegründet. Im Gebiet der Diözese leben etwa 18 Millionen Menschen, von denen Katholiken rund 0,6 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Die Diözese umfasst mehr als 30 Pfarreien. In zahlreichen Missionsstationen in den Dörfern der indigenen Bevölkerung engagieren sich Katecheten, Ordensleute und Priester in der Evangelisierung sowie in der Bildungsarbeit und der Förderung des Gemeinwohls. Den größten Teil der katholischen Gläubigen bilden Angehörige indigener Volksgruppen, vor allem Santal und Oraon. „Im Gebiet von Dinajpur leben zahlreiche indigene Gemeinschaften zusammen“, erklärt Bischof Sebastian Tudu.
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Sechs Jahre in Nordkoreas Arbeitslagern

Kurzbeschreibung
Sie glaubte der Propaganda und war eine bedingungslose Anhängerin von Kim Il Sung. Sie hatte eine gute Position in der Partei und teilte der Elite des Landes die begehrten Importgüter aus dem Ausland zu. Dann gerät sie durch eine Intrige in einen Machtkampf zwischen Partei und Sicherheitsapparat. Trotz ihrer Treue zur Partei wird Soon Ok Lee zu 13 Jahren Arbeitslager verurteilt und erträgt dort unvorstellbare Leiden. Christen werden am brutalsten behandelt und teilweise vor ihren Augen zu Tode gefoltert. Nach 6 Jahren überraschend entlassen, gelingt ihr die Flucht von Nord- nach Südkorea, wo sie selbst Christin wird.
Bangladesch – „Die Katholiken praktizieren und bezeugen ihren Glauben“
Erzbischof von Dacca: „Die Katholiken praktizieren und bezeugen ihren Glauben“
Quelle: Agenzia Fides
Bangladesch
Von Paolo Affatato
Rom, FidesDienst, 26. Juni 2026
Als kleine, bescheidene, aber lebendige Kirche, getragen von tiefem Glauben und geprägt von der aktiven Teilnahme der Gläubigen beschreibt Erzbischof Bejoy Nicephorus D’Cruze (OMI) von Dhaka, die katholische Gemeinde in Bangladesch. Anlässlich des „Ad-limina“-Besuchs schilderte er Papst Leo XIV. bei der gestrigen Audienz in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Katholischen Bischofskonferenz von Bangladesch die kirchliche Realität des Landes. Über die Begegnung mit Papst Leo sagt der Erzbischof im Interview mit Fides: „Es war ein sehr ermutigendes Treffen für uns. Wir berichteten Papst Leo vom Leben der Kirche in Bangladesch und baten ihn, uns – so Gott will – zu besuchen.“


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