China/Asien Osteuropa

Ältester Trappist der Welt und Überlebender der Mao-Verfolgung in Hongkong gestorben

Quelle
China: Ältester Trappistenmönch der Welt verstorben – Vatican News
Basilika Unsere Liebe Frau von Liesse von Liesse-Notre-Dame – Entdecken Sie dieses offene und einladende religiöse Gebäude | Offene Kirchen
Maria, Königin von China – St. Antonius Kirche

Von Alexander Folz

Hong Kong – Mittwoch, 12. August 2026

Der älteste Trappist der Welt, Pater Benedict Chao OCSO, ist im Alter von 108 Jahren in Hongkong gestorben. Mit ihm hat die Abtei Unserer Lieben Frau von der Freude auf der Insel Lantau den letzten Mönch verloren, der die kommunistische Verfolgung in China überlebte und die Gemeinschaft 1956 in der damaligen britischen Kolonie neu aufbaute.

Weiterlesen

Bischof Meier in Ostasien: „Wo bleibt der Mensch?“

Quelle
Papst Leo: Bitte um Gebete für Kirche in China und Nahost
Hongkong: 2.500 Gläubige lassen sich an Ostern taufen

„In Westeuropa oder in Deutschland“ konzentriere sich die Kirche „sehr stark auf das Downsizing“, so der Augsburger Bischof, der innerhalb der deutschen Bischofskonferenz für das Weltkirchendossier zuständig ist. „Also geordneter Rückzug, um es mal so auszudrücken.“ Aber das Thema „missionarisch Kirche sein“ komme in unseren Breiten „manchmal ein bisschen zu kurz“. Bischof Meier wörtlich: „Ich habe auf meinen Stationen der Reise erlebt, dass dies dort großgeschrieben wird.“



„Wieviel Individualität wird dem Menschen in diesen jeweiligen Millionenstädten, in denen übrigens die Leute auf sehr beengten Verhältnissen in Hochhäusern leben müssen, zugestanden?“

Weiterlesen

Christen und Konfuzianer beschließen in Seoul engere Zusammenarbeit


Beim ersten offiziellen Dialog zwischen Vertretern des Christentums und des Konfuzianismus an der Sogang-Universität in Seoul haben die Teilnehmenden eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Das Dokument betont den Willen zu einer kontinuierlichen Kooperation, um gesellschaftlichen Herausforderungen wie sozialer Spaltung, Armut, Umweltproblemen und den ethischen Fragen der künstlichen Intelligenz durch ethische Werte und gegenseitigen Respekt zu begegnen

Quelle
Christlich-konfuzianischer Dialog: Für eine harmonischere Welt – Vatican News
Fakultät für Konfuzianische Studien und östliche Philosophie/Übersetzung
Konfuzianismus

Mario Galgano – Vatikanstadt

Südkorea

Bischöfe wünschen sich Seligsprechung des verschwundenen Hong Yong-ho

Francis HongMehr als 200 koreanische Märtyrer stehen zur Seligsprechung an/Übersetzung
Koreanische Märtyrer – Seligsprechungsfortschritt

Die Bischöfe von Südkorea wünschen sich eine Seligsprechung des „verschwundenen“ Bischofs von Pjöngjang, Francis Borgia Hong Yong-ho. Dieser und seine 80 Begleiter sind während der Verfolgung durch den nordkoreanischen Diktator Kim Il-sung verschollen, jedoch nie für tot erklärt worden. Das Verschwinden von Yong-ho und seiner Begleiter – die meisten Priester und Ordensleute – gelte in Südkoreas Kirche seitdem als trauriges Mahnmal der Verfolgung durch religiösen Hass und Gewalt, schreibt der römische Pressedienst Asianews. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Geistliche in einem Umerziehungslager inhaftiert sei. Eine Seligsprechung des Bischofs würden die Bischöfe Südkoreas als einen wichtigen Schritt der Solidarität mit den leidenden Christen in Nordkorea werten, schreibt Asianews weiter.

Weiterlesen

Bangladesch: Zukunft der Kirche liegt bei den Indigenen

Auf den indigenen Bevölkerungsgruppen Bangladeschs ruht nach Ansicht von Bischof Sebastian Tudu die Hoffnung für die Zukunft der Kirche im Land. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Fides betont der Ortsbischof von Dinajpur im Nordwesten Bangladeschs: „Dort liegt die Zukunft.“ Die katholische Gemeinde in der Diözese wächst kontinuierlich – vor allem durch die missionarische Arbeit unter den indigenen Volksgruppen

Quelle
Bangladesch – Biscof Tudu: „Jedes Jahr haben wir mehr als tausend neue Taufen“ – Agenzia Fides
Olivia und Dijen – Opfer antichristlicher Gewalt – Christenverfolgung heute
Indien: Innenminister verspricht gegen antichristliche Angriffe vorzugehen – Vatican News
China/Asien Osteuropa (1001)

Die Diözese Dinajpur mit ihren rund 100.000 Katholikinnen und Katholiken wurde 1927 gegründet. Im Gebiet der Diözese leben etwa 18 Millionen Menschen, von denen Katholiken rund 0,6 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Die Diözese umfasst mehr als 30 Pfarreien. In zahlreichen Missionsstationen in den Dörfern der indigenen Bevölkerung engagieren sich Katecheten, Ordensleute und Priester in der Evangelisierung sowie in der Bildungsarbeit und der Förderung des Gemeinwohls. Den größten Teil der katholischen Gläubigen bilden Angehörige indigener Volksgruppen, vor allem Santal und Oraon. „Im Gebiet von Dinajpur leben zahlreiche indigene Gemeinschaften zusammen“, erklärt Bischof Sebastian Tudu.

Weiterlesen

Lasst mich eure Stimme sein!

Sechs Jahre in Nordkoreas Arbeitslagern

Kurzbeschreibung

Sie glaubte der Propaganda und war eine bedingungslose Anhängerin von Kim Il Sung. Sie hatte eine gute Position in der Partei und teilte der Elite des Landes die begehrten Importgüter aus dem Ausland zu. Dann gerät sie durch eine Intrige in einen Machtkampf zwischen Partei und Sicherheitsapparat. Trotz ihrer Treue zur Partei wird Soon Ok Lee zu 13 Jahren Arbeitslager verurteilt und erträgt dort unvorstellbare Leiden. Christen werden am brutalsten behandelt und teilweise vor ihren Augen zu Tode gefoltert. Nach 6 Jahren überraschend entlassen, gelingt ihr die Flucht von Nord- nach Südkorea, wo sie selbst Christin wird.

Weiterlesen

Kategorien

Vatikan.va

Archiv

Empfehlung