Castel Gandolfo soll Denkfabrik werden
Touristen kennen Castel Gandolfo vor allem als Urlaubsort von Päpsten. Doch wenn es nach Leo XIV. geht, wird das beschauliche Bergstädtchen außerhalb von Rom auch zu einem “Thinktank”, einer Denkfabrik
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Papst ruft Unternehmer zu Verantwortung für Mensch und Schöpfung – Vatican News
“Global Alliance”: Gemeinsam für die Zukunft des Planeten
Vatikan stellt Nachhaltigkeitskonzept für Petersdom vor
Die Jugend und die Klimakrise – eine Fotoausstellung im Borgo Laudato Si’
Papst Leo XIV.: Alle können Klimahelden sein
Nachhaltigkeit erleben — Leadership-Modul im Borgo Laudato Si’ – Universität Luzern
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Bei einer Audienz im Vatikan stellte sich der Papst an diesem Freitag hinter das Projekt, im sogenannten “Borgo Laudato si‘” von Castel Gandolfo regelmäßig Vordenkerinnen und Vordenker aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen: Unternehmen, internationale Organisationen, Wissenschaft, Kunst, Zivilgesellschaft und natürlich Kirche.
“Sie schmieden ihre Schwerter zu Pflugscharen”
Das Thema für den nächsten Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung steht fest. Wie das Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen in einer Pressemitteilung bekannt gab, wählte Papst Leo XIV. ein Wort aus dem Buch des Propheten Jesaja als Titel für seine diesjährige Botschaft zu dieser ökumenischen Gebetsinitiative, die traditionell am 1. September begangen wird
Mario Galgano – Vatikanstadt
In der offiziellen deutschen Einheitsübersetzung lautet die Passage: “Sie schmieden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Lanzen zu Winzermessern” (Jes 2,4).
Mit dieser Themenwahl lenkt die vatikanische Behörde die Aufmerksamkeit auf die Wechselwirkungen zwischen militärischen Konflikten und dem Zustand der Natur. Das Dikasterium erläuterte, dass die Zerstörung der Umwelt einerseits eine Verfehlung gegenüber der Verpflichtung darstellt, die Schöpfung zu schützen. Andererseits bedeute diese Entwicklung eine langfristige Bedrohung für die Lebensgrundlagen von Hunderten Millionen von Menschen weltweit.
Bischöfe der G7-Staaten mahnen vor Gipfel in Évian
Vom 15. bis 17. Juni 2026 findet im französischen Évian-les-Bains der diesjährige G7-Gipfel der führenden demokratischen Industrienationen statt. Vor dem Treffen haben die Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenzen der sieben G7-Staaten diesen Donnerstag erstmals eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin rufen sie die Staats- und Regierungschefs auf, Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenwürde zu übernehmen
Im Einzelnen haben die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen von Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und den USA die G7-Teilnehmer vor dem Hintergrund der weltweiten Krisen dazu aufgerufen, Brücken zu bauen “für Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenwürde”. Das teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) in einer Pressemitteilung mit. Die Bischöfe fordern demnach insbesondere die Stärkung von Multilateralismus und Völkerrecht, eine solidarische Entwicklungspolitik mit dem Globalen Süden, internationale Regeln für Künstliche Intelligenz – vor allem zum Schutz von Kindern und Jugendlichen –, mehr Engagement für den Schutz der Schöpfung sowie die Aufnahme und Unterstützung von Flüchtlingen. Zugleich biete die katholische Kirche ihre weltweite Erfahrung im humanitären Einsatz und im Brückenbauen zwischen Völkern als Beitrag zu Frieden und Dialog an.
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