Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Tschad: Humanitäre Krise verschärft sich

Der Tschad ist von einer akuten humanitären Notlage betroffen, die in der internationalen Politik jedoch wenig Beachtung findet. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR fordert jetzt eine Mobilisierung von mindestens 29 Millionen US-Dollar

Quelle
Tschad: Neue Plattform stärkt Zusammenarbeit der Religionen – Vatican News
Tschad: Eine Ziege als finanzielles Sicherheitsnetz – CARE
Nigeria: Entführte Schüler im Südwesten befreit – Vatican News
Weltverfolgungsindex 2026: Länder mit der stärksten Christenverfolgung | Open Doors Schweiz

Stefano Leszczynski und Mario Galgano – Vatikanstadt

Diese Mittel seien notwendig, um die Versorgung von Hunderttausenden Menschen zu gewährleisten, die vor den Konflikten im Sudan, in der Zentralafrikanischen Republik, in Kamerun und Nigeria in den Tschad geflohen sind, teilte das Hilfswerk der Vereinten Nationen mit. Das Land beherbergt mittlerweile Millionen von Vertriebenen, während die verfügbaren Kapazitäten erschöpft sind.

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Australien: Kardinal Bo berichtet über „Multikrise“ in Myanmar

Bei einem Besuch in Australien hat der Erzbischof von Yangon die „Multikrise“ im Bürgerkriegsland Myanmar geschildert und Australiens Bischöfen für konkrete Hilfen gedankt. Die US-Regierung hat derweil die Gewalt der Militärjunta in Myanmar gegen Christen formell anerkannt und arbeitet an Schutzmaßnahmen

Quelle
Kardinal Bo: Papstreise nach Asien bringt neuen Schwung – Vatican News
Myanmar

Nach dem Militärputsch vom Februar 2021 ist Myanmar nicht mehr zur Ruhe gekommen: Als Eskalation von Tragödien beschrieb Kardinal Charles Maung Bo die Lage in diesen Tagen bei der Vollversammlung der Australischen Bischofskonferenz. Putsch und Bürgerkrieg führten zum wirtschaftlichen Zusammenbruch und zur Massenflucht, Schulen und Gesundheitssysteme sind zerstört, außerdem setzte im März 2025 ein verheerendes Erdbeben der Bevölkerung zu.

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Westjordanland: Lateinisches Patriarchat verurteilt Siedlungsbau

Die Abteilung für Stiftungen des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem prangerte bei einem Treffen in Tayasir und Hamam Il-Maleh im Westjordanland mit Vertretern der israelischen Militärbehörden und der Zivilverwaltung „die schwerwiegenden Auswirkungen der jüngsten widerrechtlichen Besetzungen von Grundstücken im Besitz des Lateinischen Patriarchats in der Gegend von Tayasir im Gouvernement Tubas“ an. Dies gab das Patriarchat per Pressemitteilung diesen Mittwoch bekannt

Quelle
Libanon: Neue Jesus-Statue ersetzt geschändetes Kruzifix – Vatican News
Lateinischen Patriarchats von Jerusalem

Während des Treffens brachte das Patriarchat demnach über die Stiftungsabteilung seine „uneingeschränkte Ablehnung dieser Handlungen zum Ausdruck“ und bezeichnete diese als „eindeutige Verletzung kirchlichen Eigentums“. Es forderte die unverzügliche Beseitigung aller verursachten Schäden, die Verhinderung künftiger Übergriffe auf diese Gebiete sowie die Gewährleistung rechtlichen Schutzes für die Ländereien des Patriarchats.

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Indischer Bundesstaat entzieht katholischer Kirche Anerkennung

Im westindischen Bundesstaat Rajasthan haben die Behörden einer katholischen Schule die staatliche Anerkennung entzogen und damit deren Betrieb weitgehend untersagt. Betroffen ist die St. Paul Secondary School im Distrikt Dungarpur, an der rund 500 Schüler unterrichtet werden

Quelle
Christliche Schule geschlossen in Rajasthan, Indien – International Christian Concern/Übersetzung
US-Kommission: Verfolgung von Christen in Indien wächst : idea.de
Indien: Sorge vor weiteren Angriffen auf Christen nach Ausschreitungen im Bundesstaat Manipur – KIRCHE IN NOT
Indien – Agenzia Fides

Die Bildungsbehörde begründete den Schritt mit mehreren Vorwürfen, darunter angebliche Versuche, Schüler zum Christentum zu bekehren, geht aus einem Bericht des Nachrichtenportals ucanews.com vom Wochenende hervor, aus dem die Agentur Kathpress zitiert.

In einem Schreiben vom 2. April wurde der Schule untersagt, Unterricht abzuhalten, neue Schüler aufzunehmen oder Prüfungen durchzuführen. Die Behörden ordneten zugleich an, die rund 500 betroffenen Kinder auf umliegende Schulen zu verteilen. Als weitere Vorwürfe werden körperliche Züchtigung, die Verwendung religiöser Anreden wie „Father“ oder „Sister“ sowie das Aufstellen einer Marienstatue auf dem Schulgelände genannt, was als Förderung einer bestimmten Religion gewertet wurde.

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Christen in aller Welt begehen Karfreitag – Appelle für Frieden

Christen in aller Welt haben an Karfreitag an das Leiden und Sterben Jesu Christi am Kreuz erinnert. Bei Gottesdiensten und Prozessionen verurteilten sie Kriege und Unrecht und riefen zum Frieden auf

Quelle
Netzwerk Friedenskooperative | Network of the German Peace Movement

In Deutschland warnte der Limburger Bischof Georg Bätzing vor einer zunehmenden „Mitgefühlsmüdigkeit“. Viele Menschen seien mit der anhaltenden Gewalt in verschiedenen Regionen der Welt überfordert, sagte der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz laut Manuskript im Limburger Dom. „Es ist einfach zu viel, um innerlich Anteil zu nehmen.“ Dem stellte der Bischof das Beispiel Jesu gegenüber, der selbst in den bittersten Stunden seines Leidens das Mitleiden nie aufgegeben habe.

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Was wir vom „Löwen von Münster“ heute lernen können

 ‚Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll uns bewegen‘ *UPDATE


Kardinal von Galen (19)
*Der Löwe von Münster: Widerstand gegen Hitler und Leid des Krieges – Vatican News

Von Carl Bunderson

Münster, 22. März 2021 (CNA Deutsch)

Als der Priester Clemens August von Galen im Oktober 1933 zum Bischof von Münster geweiht wurde, wählte er für sich das Motto Nec laudibus, nec timore: Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll uns bewegeneine treffliche Zusammenfassung seines Wirkens während der Nazi-Herrschaft in Deutschland.

Der Wappenspruch stammt aus der Liturgie der Bischofsweihe. Darin wird gebetet, dass der neue Bischof die Demut und die Wahrheit lieben möge, und weder durch Lob noch Furcht davon abgebracht werden soll.

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Kardinal Parolin warnt vor Flächenbrand im Nahen Osten

Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Lage im Iran und im Libanon hat der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zur äußersten Mäßigung aufgerufen. Am Rande einer interreligiösen Begegnung in Rom warnte er vor einer „unermesslichen Tragödie“, die drohe, sich immer weiter auszubreiten. Der Vatikan halte ungeachtet der Eskalation die Gesprächskanäle zu allen Akteuren – einschließlich der USA und Israels – offen

Quelle

Mario Galgano – Vatikanstadt

Bei der Veranstaltung „Iftar-Tisch 2026“, einem gemeinsamen Fastenbrechen von Christen, Juden und Muslime, äußerte sich der Chefdiplomat des Papstes am Montagabend besorgt über die jüngsten Entwicklungen. Die Strategie des Heiligen Stuhls sei es, mit allen Beteiligten zu sprechen, um „die Lösungen aufzuzeigen, die wir für richtig halten“.

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