Emirate: Friedensgebet in Dubai
Christen von sechs verschiedenen Konfessionen haben am Mittwochabend in Dubai gemeinsam um Frieden am Persischen Golf und im Nahen Osten generell gebetet
Quelle
Gulf Churches Fellowship – Zeugen des Arabischen Golfs/Übersetzung
Ökumenisches Friedensgebet in Dubai: “Als ein Leib in Christus” – Agenzia Fides
Die Iniative zu dem Gebet in der katholischen Marienkirche ging von dem ökumenischen Verbund “Gulf Churches Fellowship” aus. Die Teilnehmenden, unter ihnen Bischöfe mehrerer Kirchen, sprachen gemeinsam das Nizäanische Glaubensbekenntnis, entzündeten Kerzen und rezitierten Gebete aus verschiedenen christlichen Traditionen.
Dank an die Behörden
Der Apostolische Vikar für Südarabien, Bischof Paolo Martinelli, erinnerte daran, dass Friede “kein rein menschliches Konstrukt” sei, sondern “ein Geschenk Gottes“. Er bedankte sich bei den Behörden des Emirats dafür, “dass sie uns in diesen Monaten beschützt haben”.
Vor sechzig Jahren: “Nie wieder Krieg!”
“Nie wieder Krieg, nie wieder Krieg!” Sechzig Jahre sind vergangen, seit Paul VI., Bischof von Rom, seinen Friedensruf im Glaspalast der Vereinten Nationen ausstieß
Andrea Tornielli
Es war Montag, der 4. Oktober 1965. Die Welt, die zwanzig Jahre zuvor die ungeheure Tragödie des Zweiten Weltkriegs hinter sich gelassen hatte, war in zwei Blöcke geteilt, und es hatte gerade erst eine Zeit des Dialogs und des Tauwetters begonnen, mit ersten Versuchen einer Einigung über die Kontrolle der Atomwaffen.
“Ihr erwartet von uns dieses Wort”, sagte Papst Montini, “das sich seiner Ernsthaftigkeit und Feierlichkeit nicht entziehen kann: Nicht mehr gegeneinander, nie wieder! Zu diesem Zweck ist vor allem die Organisation der Vereinten Nationen entstanden: gegen den Krieg und für den Frieden!” Und er fügte hinzu: “Hört die klaren Worte eines großen Verstorbenen, John Kennedy”, der verkündete: “Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg wird der Menschheit ein Ende setzen.”
Päpste und Kriege in der Moderne
Angesichts der zerstörerischen Kraft moderner Waffen ist es sehr schwierig, wie in vergangenen Jahrhunderten von der Möglichkeit eines “gerechten Krieges” zu sprechen. Bereits 1963 schrieb Johannes XXIII. in der Enzyklika Pacem in terris, dass es im Atomzeitalter fast unmöglich sei, sich vorzustellen, dass Krieg als Mittel der Gerechtigkeit angesehen werden könne. Dem schließt sich Leo XIV. an, der den Frieden zu einem der zentralen Themen seines Pontifikats macht
Quelle
Papstappell an die schweigende Mehrheit, die Frieden will – Vatican News
Vor sechzig Jahren: “Nie wieder Krieg!“ – Vatican News
“Nie wieder Krieg”: Päpste vor der UNO – Vatican News
Friedenstreffen in Kamerun mit Leo XIV.: Die Papstansprache im Wortlaut – Vatican News
Andrea Tornielli – Algier/Algerien
In Zeiten, in denen wieder von einem “gerechten Krieg“ die Rede ist, mag es sich lohnen, daran zu erinnern, was das Lehramt der Päpste in den letzten einhundert Jahren zum Thema des Friedens gesagt hat. Ein Lehramt, das nach und nach bereichert und vertieft wurde und zur Erkenntnis gelangt ist, dass die Möglichkeit eines “gerechten Krieges” immer unwahrscheinlicher wird. Die Überlegungen hinsichtlich der Theologie der vergangenen Jahrhunderte und der möglichen Rechtfertigungen für einen Krieg sehen ab von der Tatsache, dass Kriege mit Keulen und Schwertern geführt wurden und nicht mit tödlichen Waffen und computergesteuerten Drohnen, als die Theologen der Vergangenheit über diese Themen schrieben. Denn diese Tatsache wirft moralische Fragen von dramatischer Tragweite auf, und tatsächlich ist das Bewusstsein gewachsen, dass Krieg kein gangbarer Weg ist.
Leo XIV.: Wer seine Macht zum Götzen macht, dient dem Tod
Die Regierenden der Nationen sollten sich “an den Tisch des Dialogs und der Vermittlung” setzen, nicht an die Tische, “an denen Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beschlossen werden”: Diesen eindringlichen Appell lancierte Papst Leo XIV. an diesem Samstagabend vor den zahlreichen Teilnehmern, die seiner Einladung zu einem gemeinsamen Friedensgebet in den Petersdom gefolgt waren. Doch auch jeder Einzelne müsse für den Frieden einstehen, mahnte der Papst



Quelle
Rosenkranzgebet für den Frieden (11. April 2026)
Christine Seuss – Vatikanstadt
Der Petersdom war für die Vigil bereits ab mittags für Besucher geschlossen, nur die Teilnehmer an dem Gebet konnten hinein. Eine Statue der Regina Pacis, der Friedenskönigin, war aus der gleichnamigen Pfarrei im römischen Stadtviertel Monteverde in den Petersdom gebracht worden, rund 10.000 Menschen waren der Einladung des Papstes vom Ostersonntag gefolgt, an dem gemeinsamen Rosenkranz für den Frieden teilzunehmen, der auch live übertragen wurde. Bevor er in die Basilika eintrat, grüßte Leo XIV. die zahlreichen Menschen, die keinen Platz im Petersdom gefunden hatten, ihn auf dem Vorplatz erwarteten.
Hilfswerk Missio: Waffenstillstand “muss auch für den Südlibanon gelten”
Das in Aachen beheimatete katholische Hilfswerk Missio hat mit Blick auf den zweiwöchigen Waffenstillstand im Krieg der USA und des Staates Israel gegen den Iran gefordert, dass dies “auch für den Südlibanon gelten” müsse


Quelle
Tote UN-Blauhelm-Soldaten und Vertriebene: Eskaliert die Lage im Süden des Libanon? – YouTube
Angriffe auf die Hisbollah: Was sind die Ziele Israels im Libanon? – News – SRF
Die libanesische Hisbollah – Extremismus – Konrad-Adenauer-Stiftung
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Freitag, 10. April 2026
Das in Aachen beheimatete katholische Hilfswerk Missio hat mit Blick auf den zweiwöchigen Waffenstillstand im Krieg der USA und des Staates Israel gegen den Iran gefordert, dass dies “auch für den Südlibanon gelten” müsse.
Bald nach Beginn des Iran-Kriegs kam es zu Auswirkungen auf die gesamte Region. Im Libanon stellte sich die Terrororganisation Hisbollah an die Seite des Iran und antwortete auf den Krieg mit Schlägen auf Ziele im Staat Israel. Dieser Staat wiederum kämpft nun gegen den Libanon, wobei bereits von tausenden Todesopfern und hunderttausenden Flüchtlingen die Rede ist, die aus dem Süden des Landes gen Norden fliehen.
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