Religionsfreiheit

Christlicher Vater in Pakistan nach Blasphemievorwurf vor Todesstrafe

Dem 34-jährigen christlichen Vater Ishtiaq Saleem aus Pakistan droht die Todesstrafe, nachdem ihm Blasphemie vorgeworfen wurde

Quelle
Alliance Defending Freedom International – ADF International

Von Alexander Folz

Dem 34-jährigen christlichen Vater Ishtiaq Saleem aus Pakistan droht die Todesstrafe, nachdem ihm Blasphemie vorgeworfen wurde. Er befindet sich seit November 2022 in Haft. Die christliche Menschenrechtsorganisation ADF International unterstützt seine Verteidigung durch lokale Anwälte in Pakistan.

“Ishtiaq hat nichts Unrechtes getan und lebte einfach sein Leben als Christ in Pakistan, als er verhaftet wurde. Er verbrachte nun drei Jahre hinter Gittern, getrennt von seiner Familie. Niemand sollte aufgrund erfundener Blasphemieanklagen mit dem Tod oder jahrelanger Haft bedroht werden. Fälle wie dieser zeigen den enormen Druck, dem Christen und religiöse Minderheiten in Pakistan ausgesetzt sind”, sagte Tehmina Arora, die Leiterin für Advocacy Asia bei ADF International.

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Nuntius im äußersten Süden Libanons: “Wir bringen Hilfe und Hoffnung”

Erzbischof Paolo Borgia ist der Diplomat des Heiligen Stuhles im Libanon, dessen Süden stark vom Iran-Krieg betroffen ist. Dorthin hat sich der Nuntius kürzlich zum wiederholten Mal aufgemacht, um den notleidenden Menschen Hilfsgüter zu bringen. Sein Anliegen sei es, den Libanesen “eine Botschaft der Nähe, des Friedens und der Hoffnung” zu übermitteln, sagte uns der Diplomat

Quelle
Nigeria: Terrorattacken zum Ramadan – Vatican News
Waisen-Hilfe in Uganda: Auf der Suche nach Zugehörigkeit – Vatican News

Salvatore Cernuzio und Gudrun Sailer – Vatikanstadt

Erzbischof Paolo Borgia fuhr an diesem Montag bis an die sogenannte Blue Line, die Grenze zwischen Libanon und Israel. Dort besuchte er Orte wie Rmesh, Debel und Ain Ebel, die unter Beschuss zwischen israelischen Streitkräften und der Hisbollah stehen. Er begleitete einen humanitären Konvoi mit sechs Lastwagen, die Medikamente und verschiedene Güter geladen hatten. Der Nuntius half selbst beim Entladen und Tragen von Paketen für die hilfbedürftigen Bewohner der mehrheitlich christlichen Dörfer.

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Heiliges Land: “Christen beginnen zu verzweifeln”

Der neue Nahostkrieg hat auch für die christliche Minderheit im Heiligen Land schwerwiegende Auswirkungen; noch mehr Christen als bisher denken über Auswanderung nach

Quelle
Libanon: Große Not durch Kriegshandlungen – Vatican News
Bentz zu Iran-Krieg: Militäreinsatz hochgradig unverantwortlich – Vatican News
Vatikan verurteilt Islamfeindlichkeit – Vatican News
Libanon – Nach dem Tod von Pfarrer El-Rahi: Christen im Süden zwischen Evakuierungsdruck und dem Wunsch zu bleiben – Agenzia Fides
Alma el-Chaab | Les Plus Beaux Villages du Liban/Übersetzung

Dennoch sieht die Kirche ihre Aufgabe weiterhin darin, den Menschen inmitten der Krise Hoffnung und Würde zu schenken. Darauf wies George Akroush vom Lateinischen Patriarchat von Jerusalem im Gespräch mit dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk “Kirche in Not” hin.

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Mexiko: Ein Priester gegen die Kartelle

Nach den Gewaltausbrüchen im Anschluss an den Tod des Drogenbosses “El Mencho” versucht das Land, zu einer neuen Normalität zurückzufinden und den Kampf gegen das organisierte Verbrechen zu intensivieren

Quelle
Mexiko: Kirche fordert Strategie gegen Drogenbanden – Vatican News
Der Aufruf des Präsidenten der CEM an eine verletzte Nation, “Frieden, der verwandelt” – Infovaticana Blogs

Federico Piana – Vatikanstadt

Der Gouverneur des Bundesstaates Jalisco, Pablo Lemus, hat den Ausnahmezustand ausgehoben, der eine Ausgangssperre und eine weitgehende Lähmung des öffentlichen Lebens bedeutet hatte. Allerdings bedeutet dies nicht, dass in Mexiko wieder Normalität eingekehrt ist. Im Gegenteil. Um dies zu verstehen, genügt ein Blick auf den Hafen von Puerto Vallarta in Jalisco, wo das Schiff “Usumacinta” 103 Soldaten und mehrere voll bewaffnete Geländewagen an Land abgesetzt hat: Das erklärte Ziel ist es, die Sicherheit der Pazifikküste zu verstärken, nachdem es in vielen Teilen des Bundesstaats und darüber hinaus zu Angriffen, Attentaten und Schießereien gekommen ist.

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Bischof Meier würdigt “vielfältige Dialoglandschaft” von Christen und Muslimen

Bischof Bertram Meier hat die “vielfältige Dialoglandschaft” von Christen und Muslimen in Deutschland gewürdigt

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Wer war der heilige Bischof Dionysius von Augsburg?
Hl. Dionysius
D: Interreligiöser Dialog herausgefordert – Vatican News

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Donnerstag, 26. Februar 2026

Bischof Bertram Meier hat die “vielfältige Dialoglandschaft” von Christen und Muslimen in Deutschland gewürdigt. Am Mittwoch stellte er in seiner Funktion als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) eine neue Arbeitshilfe zu den interreligiösen Beziehungen zwischen Christen und Muslimen vor.

“Wenn wir das Zusammenleben von Christen und Muslimen in Deutschland betrachten”, so der Bischof von Augsburg, sehe man “mehr als nur ein Schwarz-Weiß-Bild: Neben Momenten der Skepsis oder Gleichgültigkeit gibt es im gemeinsamen Alltag das ganz selbstverständliche Miteinander von Nachbarn, Kollegen oder Freunden.”

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Ferdinand Habsburg ist neuer Generalsekretär von “Kirche in Not”

Ferdinand Habsburg ist zum neuen Generalsekretär der päpstlichen Stiftung und des weltweiten Hilfswerks “Kirche in Not” (ACN) mit Sitz in Königstein im Taunus ernannt worden

Quelle
Kirche in Not (464)

Von Kirche in Not

München – Freitag, 20. Februar 2026

Ferdinand Habsburg ist zum neuen Generalsekretär der päpstlichen Stiftung und des weltweiten Hilfswerks “Kirche in Not” (ACN) mit Sitz in Königstein im Taunus ernannt worden. Dort ist er bereits seit September 2025 auch als Direktor für Kommunikation und Fundraising tätig.

Der 60-jährige Habsburg ist Österreicher, aber in der Schweiz aufgewachsen. Am Gymnasium des Klosters Einsiedeln erwarb er die Matura und studierte anschließend in Berlin Germanistik, Internationale Beziehungen und Anthropologie.

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“Christentum ist keine nationale Ideologie”

Das Christentum verliert seine bürgerlich-europäische Gestalt und globalisiert sich zunehmend. Hans Joas findet diese Entwicklung aufregend, auch weil sie statt völkischem Nationalismus einen moralischen Universalismus fördert. Johannes Schröer vom Kölner Domradio hat mit dem Soziologen gesprochen

Quelle
Universalismus: Weltherrschaft und Menschheitsethos

“Die fortschreitende Globalisierung des Christentums ist eine der aufregendsten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte”, sagt der Soziologe Hans Joas. Das Christentum verliere zurzeit seine bürgerlich-europäische Gestalt, wie sie im 19. Jahrhundert entstanden sei, und entwickle sich in eine neue globale Richtung, die nicht hauptsächlich europäisch und auch nicht bürgerlich sei. Dabei spielt Joas auf die expandierende Kirche, zum Beispiel in Afrika und Ostasien, an.

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