Kolumbien: Indigene erhalten 126.000 Hektar Land
Zeitweise waren die Anträge seit über 20 Jahren in Bearbeitung: Nun erhalten knapp 1.350 indigene Familien in Kolumbien die Zusage für die Erweiterung und Errichtung von Schutzgebieten
Diese Gebiete befinden sich in den Departements Guaviare, Nariño, Guainía und Vichada. Es handelt sich nach Angaben der Nationalen Landagentur (ANT) um rund 126.000 Hektar Land.
Ökologischer Landschaftsschutz
Mit der Entscheidung solle der Schutz der Landschaft in ökologisch wichtigen Regionen gewährleistet werden, wie die Agentur mitteilte. ANT-Funktionär Olinto Rubiel Mazabuel begründete die Maßnahme innerhalb einer Agrarreform damit, dass die vorgesehenen Schutzgebiete für die ökologische Vernetzung zwischen den Anden und dem Amazonasgebiet von entscheidender Bedeutung seien. Von der Maßnahme profitieren zahlreiche kleine indigene Gemeinden und Völker.
kna – sk, 8. April 2026
Kuba kündigt Begnadigung von 2.010 Gefangenen an
Die kubanische Regierung hat angekündigt, im Vorfeld von Ostern 2.010 Häftlinge zu begnadigen, nachdem bereits weniger als einen Monat zuvor 14 Gefangene freigelassen worden waren. Für Havanna handelt es sich um eine “humanitäre und souveräne Geste”, die “im Rahmen der religiösen Feierlichkeiten der Karwoche” erfolgt, wie es in einer offiziellen Erklärung heißt, die im kubanischen Fernsehen verlesen wurde
Die kubanische Regierung hat angekündigt, im Vorfeld von Ostern 2.010 Häftlinge zu begnadigen, nachdem bereits weniger als einen Monat zuvor 14 Gefangene freigelassen worden waren. Für Havanna handelt es sich um eine “humanitäre und souveräne Geste”, die “im Rahmen der religiösen Feierlichkeiten der Karwoche” erfolgt, wie es in einer offiziellen Erklärung heißt, die im kubanischen Fernsehen verlesen wurde.
Mexiko: Ein Priester gegen die Kartelle
Nach den Gewaltausbrüchen im Anschluss an den Tod des Drogenbosses “El Mencho” versucht das Land, zu einer neuen Normalität zurückzufinden und den Kampf gegen das organisierte Verbrechen zu intensivieren
Quelle
Mexiko: Kirche fordert Strategie gegen Drogenbanden – Vatican News
Der Aufruf des Präsidenten der CEM an eine verletzte Nation, “Frieden, der verwandelt” – Infovaticana Blogs
Federico Piana – Vatikanstadt
Der Gouverneur des Bundesstaates Jalisco, Pablo Lemus, hat den Ausnahmezustand ausgehoben, der eine Ausgangssperre und eine weitgehende Lähmung des öffentlichen Lebens bedeutet hatte. Allerdings bedeutet dies nicht, dass in Mexiko wieder Normalität eingekehrt ist. Im Gegenteil. Um dies zu verstehen, genügt ein Blick auf den Hafen von Puerto Vallarta in Jalisco, wo das Schiff “Usumacinta” 103 Soldaten und mehrere voll bewaffnete Geländewagen an Land abgesetzt hat: Das erklärte Ziel ist es, die Sicherheit der Pazifikküste zu verstärken, nachdem es in vielen Teilen des Bundesstaats und darüber hinaus zu Angriffen, Attentaten und Schießereien gekommen ist.
Mexiko: Hundert Jahre Cristero-Krieg
Vor bald hundert Jahren, am 14. Juni 1926, wurde in Mexiko die sogenannte “Ley Calles” verkündet. Das Gesetzesbündel, das von Präsident Plutarco Elias Calles (1877-1945) erlassen wurde, schränkte die öffentliche Glaubensausübung stark ein
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Quelle
Guerra Cristera – Wikipedia
Calles Gesetz – Wikipedia/Übersetzung
Christus von El Cubilete – Wikipedia
Es stellte die Kirche unter staatliche Kontrolle, was zu Jahren massiver Unsicherheit, Verfolgung und heftiger Spannungen zwischen Staat und Kirche führte. Gläubige leisteten damals auch bewaffneten Widerstand in einem Konflikt, der laut Angaben der nationalen Bischofskonferenz 200.000 Tote hinterließ und als “Guerra Cristera” (Cristero-Krieg) in die Geschichte einging. Die Nachwirkungen prägen Historikern zufolge die mexikanische Gesellschaft und Kirche bis in die Gegenwart.
Mexiko: Aufruf zu Frieden, Gerechtigkeit und Schutz des Gemeinwohls
Nach der Tötung von Drogenboss “El Mencho” bei einem Militäreinsatz am Sonntag haben die Bischöfe Mexikos zu Frieden, Gerechtigkeit und Wahrung des Gemeinwohls aufgerufen – in einem Land, das seit Jahren von Gewalt geprägt ist
Quelle
Carlos Aguiar Retes – Wikipedia
Mit einem eindringlichen Appell zur nationalen Versöhnung hat sich der Erzbischof von Mexiko-Stadt, Kardinal Carlos Aguiar Retes, an Priester, Diakone, Ordensleute und Laien gewandt. In seiner Botschaft vom 22. Februar ruft er dazu auf, “gemeinsam den sozialen Frieden in unserem Vaterland aufzubauen”.
In den vergangenen Stunden haben blutige Zusammenstöße in mehreren mexikanischen Bundesstaaten 26 Todesopfer gefordert. Die Behörden reagierten mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen: Flüge wurden ausgesetzt, Schulen geschlossen und zahlreiche Straßenblockaden eingerichtet.
Begegnung Papst Franziskus mit Patriarch Kyrill *UPDATE
Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Mexiko mit Begegnung in Havanna
(12.-18. Februar 2016)

Quelle
Vatikan: Detailliertes Reise-Programm (s. Dokumente)
Papst Franziskus bei der Muttergottes von Guadalupe 14.2. 2016 Youtube
Papst spricht mit Kyrill: “Das Feuer stoppen” – Vatican News
Begegnung des Heiligen Vaters mit Kyrill, Patriarch von Moskau und ganz Russland
Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung
Internationaler Flughafen “José Marti” von Havanna – Kuba
Freitag, 12. Februar 2016
“Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!” (2 Kor 13,13)
1. Durch den Willen Gottes des Vaters, von dem jede Gabe kommt, im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Beistand des Heiligen Geistes des Trösters haben wir, Papst Franziskus und Kyrill, Patriarch von Moskau und dem ganzen Russland, uns heute in Havanna getroffen.
Quelle

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