Lateinamerika

Kolumbien: Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens

Vorsitzender der Bischofskonferenz weiht Kolumbien dem Unbefleckten Herzen Mariens

Quelle
Santuario de Las Lajas – Wikipedia
Unsere Liebe Frau von Las Lajas
Consolata-Missionar ist der neue Erzbischof von Cartagena – Übersetzung

Von Eduardo Berdejo

Redaktion – Sonntag, 10. Mai 2026

Am kommenden 13. Mai, dem Festtag der Jungfrau von Fátima, wird Kolumbien im Rahmen des Nationalen Rosenkranzgebets für Frieden und Versöhnung dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht.

Der Nationale Rosenkranz, der von verschiedenen Laiengruppen organisiert und von den kolumbianischen Bischöfen unterstützt wird, steht unter dem Motto: “Frieden und Versöhnung in Kolumbien entstehen aus der Bekehrung deines Herzens.”

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1. Amtsjahr: Lateinamerikas Kirche würdigt Friedenskurs von Papst Leo

Anlässlich des ersten Jahrestages der Wahl von Papst Leo XIV. haben kirchliche Würdenträger aus Peru und Argentinien die Ausrichtung seines Pontifikats analysiert. Kardinal Carlos Castillo, Erzbischof von Lima und Primas von Peru, bezeichnete die Wahl des ehemaligen Missionars Robert Prevost als Ergebnis einer Suche nach einer Persönlichkeit, die den aktuellen globalen Herausforderungen begegnen könne. Castillo sieht in dem Amtsinhaber eine Kontinuität zum Wirken seines Vorgängers Franziskus

Quelle
Ein Jahr Papst Leo: Würdigungen und Bilanzen – Vatican News

Mario Galgano – Vatikanstadt

In seinen Ausführungen verwies der Kardinal auf die Zeit des Papstes als Missionar in der peruanischen Diözese Chiclayo. Diese Erfahrung mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen bilde die Grundlage für das gegenwärtige petrinische Amt. Laut Castillo zielt das Handeln von Leo XIV. darauf ab, eine Form des Friedens zu praktizieren, die auf Dialog und gegenseitigem Zuhören basiert. Der Papst leite dazu an, Egoismus zu überwinden und Solidarität sowie Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu fördern. “Möge der Herr uns immer mit dem friedensstiftenden und missionarischen Zeugnis von Papst Leo XIV. segnen, damit wir gemeinsam im Dienst der Gesellschaft gehen, um die Welt zu verbessern und zu befrieden”, erklärte der Erzbischof von Lima.

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Kolumbien: Indigene erhalten 126.000 Hektar Land

Zeitweise waren die Anträge seit über 20 Jahren in Bearbeitung: Nun erhalten knapp 1.350 indigene Familien in Kolumbien die Zusage für die Erweiterung und Errichtung von Schutzgebieten

Quelle

Diese Gebiete befinden sich in den Departements Guaviare, Nariño, Guainía und Vichada. Es handelt sich nach Angaben der Nationalen Landagentur (ANT) um rund 126.000 Hektar Land.

Ökologischer Landschaftsschutz

Mit der Entscheidung solle der Schutz der Landschaft in ökologisch wichtigen Regionen gewährleistet werden, wie die Agentur mitteilte. ANT-Funktionär Olinto Rubiel Mazabuel begründete die Maßnahme innerhalb einer Agrarreform damit, dass die vorgesehenen Schutzgebiete für die ökologische Vernetzung zwischen den Anden und dem Amazonasgebiet von entscheidender Bedeutung seien. Von der Maßnahme profitieren zahlreiche kleine indigene Gemeinden und Völker.

kna – sk, 8. April 2026

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Kuba kündigt Begnadigung von 2.010 Gefangenen an

Die kubanische Regierung hat angekündigt, im Vorfeld von Ostern 2.010 Häftlinge zu begnadigen, nachdem bereits weniger als einen Monat zuvor 14 Gefangene freigelassen worden waren. Für Havanna handelt es sich um eine “humanitäre und souveräne Geste”, die “im Rahmen der religiösen Feierlichkeiten der Karwoche” erfolgt, wie es in einer offiziellen Erklärung heißt, die im kubanischen Fernsehen verlesen wurde

Quelle
Kuba

Die kubanische Regierung hat angekündigt, im Vorfeld von Ostern 2.010 Häftlinge zu begnadigen, nachdem bereits weniger als einen Monat zuvor 14 Gefangene freigelassen worden waren. Für Havanna handelt es sich um eine “humanitäre und souveräne Geste”, die “im Rahmen der religiösen Feierlichkeiten der Karwoche” erfolgt, wie es in einer offiziellen Erklärung heißt, die im kubanischen Fernsehen verlesen wurde.

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6. Versammlung der Kirchlichen Konferenz von Amazonien

Papst ermutigt Kirche im Amazonasgebiet zu missionarischem Wirken – Vatican News

Videobotschaft des Heiligen Vaters an die Teilnehmer der 6. Versammlung der Kirchlichen Konferenz von Amazonien (CEAMA) [Bogotá, 16.–20. März 2026] – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va

Mexiko: Ein Priester gegen die Kartelle

Nach den Gewaltausbrüchen im Anschluss an den Tod des Drogenbosses “El Mencho” versucht das Land, zu einer neuen Normalität zurückzufinden und den Kampf gegen das organisierte Verbrechen zu intensivieren

Quelle
Mexiko: Kirche fordert Strategie gegen Drogenbanden – Vatican News
Der Aufruf des Präsidenten der CEM an eine verletzte Nation, “Frieden, der verwandelt” – Infovaticana Blogs

Federico Piana – Vatikanstadt

Der Gouverneur des Bundesstaates Jalisco, Pablo Lemus, hat den Ausnahmezustand ausgehoben, der eine Ausgangssperre und eine weitgehende Lähmung des öffentlichen Lebens bedeutet hatte. Allerdings bedeutet dies nicht, dass in Mexiko wieder Normalität eingekehrt ist. Im Gegenteil. Um dies zu verstehen, genügt ein Blick auf den Hafen von Puerto Vallarta in Jalisco, wo das Schiff “Usumacinta” 103 Soldaten und mehrere voll bewaffnete Geländewagen an Land abgesetzt hat: Das erklärte Ziel ist es, die Sicherheit der Pazifikküste zu verstärken, nachdem es in vielen Teilen des Bundesstaats und darüber hinaus zu Angriffen, Attentaten und Schießereien gekommen ist.

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Mexiko: Hundert Jahre Cristero-Krieg

Vor bald hundert Jahren, am 14. Juni 1926, wurde in Mexiko die sogenannte “Ley Calles” verkündet. Das Gesetzesbündel, das von Präsident Plutarco Elias Calles (1877-1945) erlassen wurde, schränkte die öffentliche Glaubensausübung stark ein

Quelle
Guerra Cristera – Wikipedia
Calles Gesetz – Wikipedia/Übersetzung
Christus von El Cubilete – Wikipedia

Es stellte die Kirche unter staatliche Kontrolle, was zu Jahren massiver Unsicherheit, Verfolgung und heftiger Spannungen zwischen Staat und Kirche führte. Gläubige leisteten damals auch bewaffneten Widerstand in einem Konflikt, der laut Angaben der nationalen Bischofskonferenz 200.000 Tote hinterließ und als “Guerra Cristera” (Cristero-Krieg) in die Geschichte einging. Die Nachwirkungen prägen Historikern zufolge die mexikanische Gesellschaft und Kirche bis in die Gegenwart.

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