Papst Leo XIV.

US-Bischöfe: Worte des Papstes zum Krieg sind keine Privatmeinung

Die US-Bischofskonferenz (USCCB) hat in deutlichen Worten auf Aussagen von Vizepräsident JD Vance reagiert. In einer Erklärung der bischöflichen Glaubenskommission heißt es dazu, dass der Papst keine bloßen Meinungen über Theologie verbreite, sondern das Evangelium verkünde

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Das Lehramt der Päpste und die Atomwaffe – Vatican News
Myanmar: Bischöfe bekunden Solidarität mit dem Papst – Vatican News

Der US-amerikanische Vizepräsident hatte den Papst zuletzt wörtlich aufgefordert, bei Äußerungen über Fragen der Theologie “sorgfältig” zu sein. Vance hatte zuvor bei einer Veranstaltung mit Verweis auf die Lehre vom gerechten Krieg Worte des Papstes in Frage gestellt, wonach Gott keine Konflikte segne.

“Für Frieden beten”

In der am Mittwoch veröffentlichten Erklärung betonte der Leiter der bischöflichen Glaubenskommission, Weihbischof James Massa, jedoch, dass die Lehre der Kirche darauf beharre, dass alle Menschen guten Willens für einen dauerhaften Frieden beten und Ungerechtigkeiten meiden müssten. Krieg dürfe nur zur Selbstverteidigung, wenn alle Friedensbemühungen gescheitert sind, eingesetzt werden.

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Leo XIV.: Wer seine Macht zum Götzen macht, dient dem Tod

Die Regierenden der Nationen sollten sich “an den Tisch des Dialogs und der Vermittlung” setzen, nicht an die Tische, “an denen Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beschlossen werden”: Diesen eindringlichen Appell lancierte Papst Leo XIV. an diesem Samstagabend vor den zahlreichen Teilnehmern, die seiner Einladung zu einem gemeinsamen Friedensgebet in den Petersdom gefolgt waren. Doch auch jeder Einzelne müsse für den Frieden einstehen, mahnte der Papst

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Rosenkranzgebet für den Frieden (11. April 2026)

Christine Seuss – Vatikanstadt

Der Petersdom war für die Vigil bereits ab mittags für Besucher geschlossen, nur die Teilnehmer an dem Gebet konnten hinein. Eine Statue der Regina Pacis, der Friedenskönigin, war aus der gleichnamigen Pfarrei im römischen Stadtviertel Monteverde in den Petersdom gebracht worden, rund 10.000 Menschen waren der Einladung des Papstes vom Ostersonntag gefolgt, an dem gemeinsamen Rosenkranz für den Frieden teilzunehmen, der auch live übertragen wurde. Bevor er in die Basilika eintrat, grüßte Leo XIV. die zahlreichen Menschen, die keinen Platz im Petersdom gefunden hatten, ihn auf dem Vorplatz erwarteten.

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Leo XIV: Drohung gegen Iran ist nicht akzeptabel

“Drohung gegen das iranische Volk ist inakzeptabel” – Vatican News

Aussagen von Papst Leo zu Krieg und Frieden

Papst-Biograf George Weigel ordnet Aussagen von Papst Leo zu Krieg und Frieden ein

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George Weigel

Von Christian Peschken / EWTN

2. April 2026

Mit ungewöhnlicher Schärfe hat Papst Leo XIV. am Palmsonntag den Krieg verurteilt. Gott höre “nicht auf die Gebete derjenigen, die Krieg führen”, sagte er unter Berufung auf den Propheten Jesaja. “Auch wenn ihr noch so viel betet, ich höre nicht; eure Hände sind voller Blut.”

Zur Einordnung sprach Christian Peschken (EWTN) für CNA Deutsch mit George Weigel. Er ist Distinguished Senior Fellow am Ethics and Public Policy Center in Washington und Biograf von Papst Johannes Paul II. Der international renommierte katholische Intellektuelle befasst sich seit Jahrzehnten mit Fragen von Krieg, Frieden und moralischer Verantwortung.

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Papst: Friedensappell vor Ostern

Papst: Friedensappell vor Ostern – Krieg fordert “viele Tote, unschuldige Kinder” – Vatican News

Kreuzweg am Kolosseum: Papst Leo XIV. wird das Kreuz selbst tragen

Erzbischof von Monaco: Papstbesuch war “außergewöhnlich”

Für den Erzbischof von Monaco, Dominique Marie David, steht außer Frage, dass der intensive Papstbesuch im Fürstentum Monaco Früchte tragen wird. Das sagte er gegenüber Vatican News am Samstag zum Abschluss der neunstündigen Papstreise in dem Fürstentum

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Jean-Charles Putzolu – Monaco

“Es war ein außergewöhnlicher Tag, außergewöhnlich reichhaltig, außergewöhnlich freudig, außergewöhnlich leidenschaftlich”, kommentierte der Geistliche den Besuch gegenüber Vatican News. Er hatte Papst XIV. am Ende der Reise zum Hubschrauberlandeplatz begleitet, von wo der Pontifex am Samstagabend wieder nach Rom zurückflog. Erzbischof David dankte bei dieser Gelegenheit den mehreren hundert Freiwilligen, die für einen reibungslosen Ablauf des Papstbesuches gesorgt hatten.

Im Interview mit Vatican News blickte David auf die Papstreise und die von Leo XIV. angesprochenen Themen zurück. In seiner ersten Ansprache vom Balkon des Fürstenpalastes im zweitkleinsten Staat der Welt hatte er darauf hingewiesen, dass es in der Bibel oft die Kleinsten seien, die Geschichte geschrieben hätten: “Klein zu sein ist keine Ausrede, sondern eine Verantwortung, die man demütig annehmen muss.”

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Papst lanciert Friedensappell

Leo XIV. ruft mit Blick auf die internationale Lage zu einem “Waffenstillstand” und zu Dialog auf, “indem man wirklich nach einer Lösung für alle sucht”

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Papst Leo verbringt Sommerferien traditionell in Castel Gandolfo – Tagesschau – Play SRF

Das sagte er gegenüber Journalisten am Dienstagabend in Castel Gandolfo. Es gelte, “für den Frieden zu arbeiten, aber nicht mit Waffen”, so der Papst nach einem Ruhetag in dem Städtchen in den Albaner Bergen. Er sei besorgt darüber, dass in der Welt der Hass zunehme, die Gewalt immer schlimmer werde und viele Tote zu verzeichnen seien.

“Wir wollen für den Frieden beten”, so Leo XIV. vor seiner Rückfahrt nach Rom wörtlich. “Ich fordere alle Verantwortlichen auf, wirklich im Dialog zu arbeiten, um die Probleme zu lösen.”

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