Heilige und Propheten

Bernhard von Clairvaux, Doctor marianus

Marienmonat Mai: Muttergottes von der immerwährenden Hilfe

Bernhard von Clairvaux, Doctor marianus

Rom, 16. Mai 2012, zenit.org

Bernhard von Clairvaux (1090 -1153), von dem die heilige Hildegard von Bingen in einem Brief von 1146 sagte: “Du bist Sieger in deiner Seele und richtest andere zum Heile auf. Du bist der Adler, der in die Sonne blickt”, wird wegen seiner Liebe zur Gottesmutter Maria oft “Doctor marianus” genannt; so betete er zur Muttergottes von der immerwährenden Hilfe:

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Hildegard von Bingen – eine Heilige für unsere Zeit

“Mit Freude und Dankbarkeit”

Rom, Radio Vatikan, 11. Mai 2012

“Mit Freude und Dankbarkeit”: So nehmen die Benediktinerinnen der Abtei Eibingen die Nachricht auf, dass Hildegard von Bingen in den offiziellen Heiligenkalender der Weltkirche aufgenommen worden ist. Die Entscheidung des Papstes war an diesem Donnerstag bekannt geworden. Schwester Philippa Rath OSB aus Eibingen sagte uns an diesem Freitag:

“Man muss ja sehen, dass strenggenommen eigentlich 39 Generationen unseres Klosters darauf gewartet haben! Seit fast neunhundert Jahren haben wir dafür gebetet und auch gearbeitet – und dementsprechend gross ist jetzt die Freude im Konvent und bei den Mitschwestern.” Weiterlesen

Eine grosse Intellektuelle

Hildegard von Bingen wurde offiziell in das Verzeichnis der Heiligen aufgenommen

Von Lucetta Scaraffia / L´Osservatore Romano

Rom, kath.net/Osservatore Romano, 11. Mai 2012

Hildegard von Bingen wurde endlich von der Kirche offiziell zur Heiligen proklamiert, und dies nach Jahrhunderten, in denen sie – seit dem Augenblick ihres Todes – als solche verehrt worden ist, insbesondere innerhalb des Benediktinerordens, dem sie angehörte. Ihre erhabene und komplexe Persönlichkeit sticht heraus aus dem Panorama des so leidgeprüften 12. Jahrhunderts, in dem ihre weise und prophetische Gegenwart eine grosse und für eine Frau sicherlich bisher ungekannte Rolle spielte.

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Die Schweizergarde im Vatikan

6. Mai: Die Vereidigung der neuen Rekruten

Der 6. Mai, der Tag des “Sacco di Roma” (Plünderung Roms), ist ein Datum, das für die Schweizergarde im Vatikan eine ganz besondere Bedeutung hat und gleichzeitig eng mit der Geschichte der Kirche verknüpft ist, da es mit dem Blut von 147 ihrer Söhne geschrieben worden ist. 1527 bedeutete dieses Datum Tod, heute bedeutet es Leben, denn jedes Jahr leisten an diesem Tag die neuen Rekruten ihren feierlichen Eid. Es ist eine eindrucksvolle Feier, die in einem besonderen Rahmen, dem Cortile di San Damaso (Damasushof), stattfindet und der wichtige Persönlichkeiten des Vatikans beiwohnen. Hunderte von Personen nehmen daran teil, politische und militärische Vertreter der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Verwandte, Freunde und Sympathisanten. Die Garde, vom Kommandanten bis zum Hellebardier, tritt in Galauniform an und zieht die Blicke aller auf sich: Das Musikkorps mit seinen ausgezeichneten Trommlern bekommt einen langen Applaus. Der Kaplan der Garde liest den ungekürzten Text des Eides vor:

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Ein Brief von Katharina von Siena

‘Wer gegen den Papst aufsteht, erhebt sich gegen den, dessen Stelle er vertritt’

Ein Brief zum ‘Tag der Diakonin’, den das ZDK am 29. April 2012, Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, ausgerufen hat. Von Bernhard Luthe

Köln, kath.net/PM, 29. April 2012

“Das ZDK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) lädt … ein, den 29. April 2012, den Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, auch als “Tag der Diakonin” zu begehen. An diesem Tag sollten wir die Frage des Diakonats der Frau mit eigenen Veranstaltungen lebendig halten” (Alois Glück, Präsident des ZdK, 14.02.2012)

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Wahre und falsche Barmherzigkeit

Impuls zum Barmherzigkeitssonntag

Von Msgr. Dr. Peter von Steinitz*

Münster, 14. April 2012, zenit.org

Seit gut einem Jahr wird die Welt in Atem gehalten durch die Vorgänge in Syrien. Da will ein Machthaber, der sieht, wie in den Nachbarländern das Volk aufsteht und gegen ungerechte Machtstrukturen kämpft, einen solchen Umsturz in seinem Land verhindern – allerdings um jeden Preis. Gewiss sieht es im Moment gar nicht so aus, als ob in Ägypten, Tunesien usw. nach der Umwälzung die Dinge besser werden. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die bisher ohnehin schon benachteiligten Christen in diesen Ländern in Zukunft noch stärkeren Repressalien ausgesetzt sein werden.

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Die Barmherzigkeit Gottes: ‘…letzter Rettungsanker für die Welt’

Viele Menschen haben durch das Gebet vor dem Bild des “Barmherzigen Jesus” wieder zum Glauben zurückgefunden

,….oft zu einer sehr persönlichen Beziehung zu unserem Heiland. Von P. Bernhard Speringer ORC / St. Josephsblatt

Goldach, kath.net/St. Josephsblatt, 13. April 2012

Als Priester darf man immer wieder erfahren, wie sehr das Bild des “Barmherzigen Jesus” (gemalt nach Visionen und Angaben der hl. Sr. Faustina Kowalska) die Menschen anspricht und wie viele durch das Gebet vor diesem Bild wieder zum Glauben zurückgefunden haben – oft mit einer sehr persönlichen Beziehung zu unserem Herrn und Heiland.

Darin liegt auch die Gnade, die Gott durch dieses Bild schenken möchte: dass viele durch die Betrachtung dieses Bildes wieder neu Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes gewinnen. Die hl. Sr. Faustina Kowalska erhielt von Jesus den Auftrag: “Male ein Bild, nach dem, was du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich” (Tagebuch, 47).

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