Der selige Stefan Kardinal Wyszyński
‚Primas des Jahrtausends‘: Kardinal Wyszynski ist Symbolfigur in Polen
Bonn/Warschau – Über Jahrzehnte war Kardinal Stefan Wyszyński das Bollwerk gegen die kommunistischen Kirchenfeinde. Und er sagte einem anderen polnischen Kardinal und Antikommunisten eine noch größere kirchliche Zukunft voraus

Quelle
Der selige Stefan Kardinal Wyszyński | radio horeb Leben mit Gott …
Stefan Wyszyński – Wikipedia
Predigt Kardinal Stefan Wyszynski.pdf
Der beinharte Antikommunist war in Polen eine Symbolfigur | DOMRADIO.DE
Kämpfer gegen Kommunismus auf dem Weg zur Seligsprechung: Kardinal Wyszyński
Kardinal Stefan Wyszyński, ein unerschrockener Kämpfer für die Freiheit der Kirche: Swiss
Libori 2026 – mittendrin – Erzbistum Paderborn
„Mittendrin“ – unter diesem Motto lädt das Erzbistum Paderborn im Jahr 2026 zu Libori ein

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Erzbischof Bentz stellt bei Libori-Fest Menschenwürde und Gemeinwohl ins Zentrum
Libori: Eine Festwoche des Glaubens, der Gemeinschaft und der Lebensfreude
„Mittendrin – Libori 2026“ lautet das diesjährige Motto des großen Jahresfestes, zu dem das Erzbistum Paderborn seinen Namenspatron Liborius von Le Mans feiert. Kirchliche Feier, städtische Lebensfreude und kulturelle Vielfalt prägen die Tage vom 25. Juli bis zum 2. August 2026. Es ist ein neun Tage währendes Fest des Glaubens und der Gemeinschaft,
Christophorus – Schutzheiliger der Reisenden
Schutzheiliger der Reisenden
Der hl. Christophorus wird oft als bärtiger Riese dargestellt, der das Jesuskind auf seinen Schultern über einen Fluss trägt. Auf den Fingerspitzen hält das Jesuskind die Weltkugel, als würde es mit einem Ball spielen. Der östlichen Legende nach soll der wahre Name des Heiligen, der am 25. Juli in Samo, in Lykien, das Martyrium erlitt, Reprobus gewesen sein. Reprebus war ein Riese, der dem mächtigsten aller Könige dienen wollte. Als er diesen gefunden zu haben glaubte, trat er in seinen Dienst. Eines Tages aber sah er, wie sich der König beim Hören eines Spielmannsliedes bei der Nennung des Teufels bekreuzigte. Da er also zugeben musste, sich vor dem Teufel zu fürchten, machte sich Reprebus auf die Suche nach einem noch mächtigeren König. Er fand ihn schon bald in der Gestalt eines schwarzen Ritters, und stellte sich in seinen Dienst. Als sie aber einmal auf ihrem Weg an einem Kreuz vorbeikamen, sah er, wie der Teufel erschrocken auswich und einen großen Bogen darum machte. Da verließ Reprobus auch ihn und machte sich auf die Suche nach dem noch mächtigeren Jesus Christus. Nach langem Suchen begegneter er einem Einsiedler, der ihm bestätigte, dass Christus wirklich der mächtigste Herrscher sei und er ihm dienen könne, indem er anstelle des Fährmanns Reisende auf seinem Rücken über einen gefährlichen Fluss trug. Darüber werde sich Christus so freuen, dass er ihm eines Tages erscheinen würde. Eines Nachts hörte Reprobus eine rufende Kinderstimme und sah ein Kind, das ans andere Ufer hinübergetragen werden wollte. Und dann geschah das Unfassbare: Je weiter er sich mit dem Kind auf den Schultern in den tosenden Fluss hinauswagte, umso schwerer wurde die Last, und das Wasser stieg so sehr, dass er fast zu ertrinken glaubte. Als er endlich das Ufer erreichte, verriet ihm das Kind, dass er in Wahrheit Jesus und somit die Last der ganzen Welt auf seinen Schulter getragen hatte. „Du hast Christus getragen, und von nun an sollst du Christophorus heißen,“, sagte es ihm. Dieses Motiv wurde nicht nur in der Kunst häufig übernommen, sondern hat Christophorus auch zum Schutzheiligen der Pilger und Reisenden gemacht.
Der Heilige mit dem Hundskopf
Im Osten wird der hl. Christophorus meist als Riese mit Hundskopf dargestellt, wie Ikonen in Sankt Petersburg und Sophia beweisen. Die Darstellung des Heiligen als Kynokephale (hundsköpfiges Wesen) spricht für die These, dass dieser Kult im hellenistisch-ägyptischen Bereich entstanden sein könnte, mit klarem Verweis auf den altägyptischen Anubiskult. Weitaus plausibler aber ist eine andere Hypothese: demnach hätte sich der Riese für die römische Armee anwerben lassen und sich unter dem Namen Christophorus zum Christentum bekehrt. Wegen seines Bekehrungswerkes verhaftet und vor den Richter geschleppt, habe er dennoch nicht von seinem Glauben abgelassen: Er wurde zum Tode verurteilt und enthauptet. Christophorus, der „Christusträger“; hat Christus also tatsächlich bis zum Martyrium im Herzen getragen – wie der Esel Christus am Palmsonntag nach Jerusalem getragen hat. Aus diesem Grund soll sich der Brauch durchgesetzt haben, Christophorus mit einem Eselskopf darzustellen, aus dem dann später ein Hundskopf geworden ist: eine Ikonographie also, die nicht auf heidnische Kulturen zurückzuführen ist, sondern sich im Schoß des Christentums entwickelt hat.
Nothelfer bei Augenleiden
Der Legenda Aurea zufolge soll Christophorus in Samo, in Lykien, das Martyrium erlitten haben. Der Heilige wurde mit eisernen Ruten geschlagen und mit glühendem Metall traktiert – doch er blieb unversehrt. Nicht einmal die auf ihn abgefeuerten Pfeile konnten ihm etwas anhaben, sie blieben einfach in der Luft stehen – einer aber traf den König ins Auge, so dass er erblindete. Da befahl der König, Christophorus das Haupt abzuschlagen, doch bevor er starb, konnte er noch zum König sagen: „Bestreiche dein Auge mit meinem Blut, so wirst du dein Augenlicht zurückerlangen!“ Der König tat wie ihm geheißen, konnte wieder sehen und bekehrte sich. Seither wird der hl. Christophorus auch angerufen, Augenkrankheiten zu heilen.
Der Mensch in der Verantwortung
Die Naturheilkundige und Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) war die bedeutendste deutsche Mystikerin

Die Naturheilkundige und Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) war die bedeutendste deutsche Mystikerin. Ihre mystisch-prophetischen Visionen, ihr fester Glaube, ihr vorbildliches Leben und ihr charismatisches Auftreten machten die Posaune Gottes schon zu Lebzeiten zu einer verehrten Volksheiligen. Auf den Menschen und die Schöpfung eröffnen ihre Werke eine ganzheitliche Sicht, in der auf faszinierende Weise theologische, kosmologische, naturkundliche und spirituelle Aspekte verwoben sind.
Heinrich Schipperges, geb. 1918. 1951 Dr. med.; 1952 Dr. phil. 1959 Habilitation für Geschichte der Medizin. 1960 Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. 1961-1986 Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin in Heidelberg. 1979 Ehrendoktor der Universität Madrid. – Veröffentlichungen: 90 Monographien; über 800 Beiträge in Fachzeitschriften.
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Vierzehn heilige Nothelfer
Gedenktag: 8. August
Hochfest in der Basilika Vierzehnheiligen und geb. Gedenktag in Bamberg: Samstag nach dem 3. Sonntag nach Ostern.
Die vierzehn heiligen Nothelfer wurden schon im 9. Jahrhundert angerufen und verehrt. In ihren Legenden baten Dionysius wie auch Blasius, Dorothea und andere vor ihrem Tod um die Gnade der Fürbitte und erhielten die Verheißung, bei Anrufung hilfreich vermitteln zu dürfen.
Die Heiligenverehrung gewann dann vor allem im von der Pest bedrohten 13./14. Jahrhundert stark an Bedeutung. Den einzelnen Heiligen wurden Aufgabenbereiche zugewiesen. So wird Florian, der als Märtyrer ertränkt wurde, angerufen bei Feuersbrunst, doch er wurde auch zum Patron der Bierbrauer, Fassbinder und Schornsteinfeger. Die Menschliche Ohnmacht gegen die Schicksalsschläge und Katastrophen der Zeit wurde mit Hilfe der Nothelfer bekämpft. In der Not einen Heiligen anrufen half im Verständnis des Volkes viel, in der Not viele Heilige anrufen half mehr. Weiterlesen



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