Zentralafrikanische Republik – Pfarrer Crépin wird heute beigesetzt
Zentralafrikanische Republik – Pfarrer Crépin wird heute beigesetzt: „Möglicherweise ermordet, um den laufenden Friedensprozess in Zémio zu blockieren“
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Quelle
Bistum Bangassou – Wikipedia
Zentralafrikanische Republik: „Ich versuche, ein Werkzeug des Friedens zu sein“ – Kirche in Not
Zentralafrikanische Republik: Ein Auto für die Diözese Bangassou
Bangui, Fides Dienst, 1. Juli 2026
„Pfarrer Crépín setzte sich sehr für den Dialog ein. Es ist möglich, dass er ermordet wurde, um den laufenden Friedensprozess in Zémio zu blockieren“, so Bischof Aurelio Gazzera von Bangassou, der Diözese, in der der am 29. Juni in Zémio getötete Priester Crépin Martial Monga-Hadassi wirkte, gegenüber Fides (vgl. Fides 30/06/2026). Die Beisetzung des ermordeten Priesters fand heute, am 1. Juli, in der Kathedrale „Saint Pierre Claver“ in Bangassou, statt.
Pizzaballa: „Lasst das Heilige Land nicht im Stich“
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat in Bergamo einen Preis für Dialog und Frieden erhalten. In seiner Ansprache betonte er die Notwendigkeit, Empathie für Andersdenkende aufzubringen. Dieses Prinzip bilde den Kern geopolitischen Denkens – die Fähigkeit, die Perspektive des Gegenübers einzunehmen –, auch wenn die aktuellen Berichte und Zeugnisse diesen Versuch als nahezu unmöglich erscheinen lassen
Kardinal Pizzaballa erläuterte die Eindrücke seiner Reise in den Gazastreifen, die er am 22. und 23. Juni gemeinsam mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III., unternommen hatte. Laut Pizzaballa sind Städte wie Rafah weitgehend zerstört. Die verbliebene Bevölkerung lebe unter prekären Bedingungen in Zelten inmitten improvisierter Verkehrswege und offener Abwassersysteme. Neben den visuellen Eindrücken wies er auf die Geruchsbelastung und eine zunehmende Rattenplage hin, von der insbesondere Kinder betroffen seien.
Blockierte Gaza-Hilfe ist ein Bruch des Völkerrechts
UNO/Vatikan: Blockierte Gaza-Hilfe ist ein Bruch des Völkerrechts – Die Blockade von humanitären Hilfsgütern im Gazastreifen stellt eine schwere Verletzung des internationalen humanitären Völkerrechts dar. Diese deutlichen Worte fand die Ständige Beobachtermission des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York am 30. Juni während einer Sitzung des zuständigen Ausschusses der Generalversammlung
Daniele Piccini und Mario Galgano – Vatikanstadt
Die Behinderung der Lieferungen verschlimmere das Leid von Menschen, die ohnehin unter extrem prekären Bedingungen leben müssen. In seiner Erklärung betonte die vatikanische Delegation die fundamentale Bedeutung des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Seit über sieben Jahrzehnten leiste die Organisation eine unverzichtbare Unterstützung für Millionen von Menschen, indem sie Bildung, Gesundheitsversorgung sowie soziale Dienste sichere und den Betroffenen ein Leben in Würde ermögliche. Das Hilfswerk war 1949 nach dem arabisch-israelischen Krieg von der UN-Generalversammlung ins Leben gerufen worden.
Nigeria: „Bringt sie nach Hause“
Die katholischen Bischöfe der Kirchenprovinz Ibadan fordern die sofortige Rettung und Freilassung von 39 Schülern und sieben Lehrern, die Mitte Mai bei einem Überfall bewaffneter Banditen auf Schulen im Verwaltungsbezirk Oriire im Bundesstaat Oyo entführt worden sind
Quelle
Nigeria: Dutzende von Schulkindern entführt – Vatican News
Agenzia Fides
Kenia: Angriff auf anglikanische Kathedrale in Nairobi – Vatican News
In einer Erklärung beklagen fünf Bischöfe die anhaltende Gefangenschaft der Entführten und verurteilen die ihrer Meinung nach mangelnde Fähigkeit der Regierung, der zunehmenden Unsicherheit Einhalt zu gebieten. „Es ist nun schon über einen ganzen Monat her, seit 39 Schüler und sieben Lehrer entführt wurden“, so die Bischöfe in ihrer Stellungnahme mit dem Titel „Zu lange fort, bringt sie jetzt nach Hause“.
Jerusalem: Orthodoxer Protest
Das griechisch-orthodoxe Patriarchat in Jerusalem hat tiefe Besorgnis über die Wahrung der Rechte und der Sicherheit von Christen in Jerusalem geäußert
Quelle
Silwan – Wikipedia
In Silwan (Jerusalem) “wollen wir Gerechtigkeit für alle” | World Council of Churches
Überblick über die Ostkirchen | Institut für Ökumenische Studien | Universität Freiburg
Es reagiert damit auf die Beschlagnahmung eines Grundstücks, die der Kirche gehören, durch israelische Behörden am 15. Juni. Das Grundstück liegt neben einem Kloster im palästinensischen Stadtteil Silwan in Jerusalem. Die Maßnahme stelle eine „rechtswidrige und unrechtmäßige Beschlagnahmung“ dar, die „einen gefährlichen Präzedenzfall schafft“, so das Patriarchat in einer Erklärung. Das Patriarchat gab an, sein Vertreter vor Ort sei gewaltsam entfernt worden.


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