Naher Osten: „Wir brauchen ein Wunder“
Die verzweifelte Lage im Gaza-Streifen ist immer wieder Thema in den internationalen Medien. Doch auch im Westjordanland stehen die Palästinenser unter Druck
Quelle
Kardinal Pizzaballa
In der „Westbank“, die seit fast sechzig Jahren von Israel besetzt ist, leben fast drei Millionen Palästinenser. In den letzten Monaten hat sich der Druck israelischer Siedler auf die palästinensischen Dörfer verstärkt und macht vielen Einheimischen das Leben unmöglich.

Die sehr kleine christliche Gemeinschaft tut alles, um ihre Präsenz und ihre Hoffnung aufrechtzuerhalten, doch ihr droht die Luft auszugehen. Das berichtet Weihbischof William Shomali, lateinischer Patriarchalvikar für Jerusalem und Palästina, im Interview mit uns.
WeiterlesenGazas Christen zwischen Trümmern und Vergebung
Die christliche Gemeinde im Gazastreifen lebt nach Worten des katholischen Pfarrers Gabriel Romanelli inmitten schwerer Verwüstungen und unter weiter dramatischen Bedingungen. Zugleich versucht die kleine Gemeinde, ihren muslimischen Nachbarn zu helfen und trotz der erlittenen Gewalt ohne Rachegedanken zu leben, sagte der Priester beim Katholikentreffen in Rimini, er war per Video aus Gaza zugeschaltet

Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Von den mehr als 1.100 Christen vor dem 7. Oktober 2023 seien noch 541 katholische und orthodoxe Christen in Gaza geblieben, hieß es bei der Veranstaltung. 60 Christen seien während des Krieges umgekommen.
Romanelli beschrieb Gaza als einen Ort, an dem die Katastrophe aus den Schlagzeilen verschwunden sei, nicht aber aus dem Alltag. Seit dem sogenannten Waffenstillstand im Oktober 2025 habe sich die Lage zwar verbessert, doch auch im Stadtzentrum gebe es weiter Bombardierungen. Für die 2,3 Millionen Menschen fehle es an praktisch allem.
WeiterlesenKardinal aus Madagaskar
Kardinal aus Madagaskar: „Zum großen Teil ist es Egoismus, der uns arm macht“
Quelle
Désiré Tsarahazana – DOMRADIO.DE
Madagaskar
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Donnerstag, 20. August 2026
Kardinal Désiré Tsarahazana, der Erzbischof von Toamasina in Madagaskar, hat erklärt: „Zum großen Teil ist es Egoismus, der uns arm macht. Natürlich tragen auch globale Faktoren und die Weltwirtschaft zu diesem Zustand bei. Es findet keine Wertschöpfung im Land statt. Die Stromversorgung ist schwierig, die Infrastruktur schlecht.“
WeiterlesenD/Israel: „Moralischen Maßstab verloren“
Der Weltkirche-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Erzbischof Udo Markus Bentz, hat entsetzt auf Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir zu gezielten Tötungen von Palästinensern reagiert
Quelle
„Die Forderung, täglich 30 bis 40 Personen im Gazastreifen zu töten, zeigt ein erschreckendes Ausmaß an Verrohung und Menschenverachtung, das niemandem gestattet ist und erst recht nicht einem Minister, dem die öffentliche Sicherheit anvertraut ist”, heißt es in einer am Freitag verbreiteten Stellungnahme des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz.

Der israelische Minister für nationale Sicherheit hatte sich für gezielte Tötungen von Palästinensern im Gazastreifen ausgesprochen. Seine Worte stießen international auf Empörung. Auch der deutche Bundeskanzler verurteilte die Aussagen des Ministers deutlich.
WeiterlesenVatikan und Weltnachrichten 18. Augst 2026
Syrien: „Mehr Freiheit, zugleich mehr Unsicherheit“ – Vatican News
Pater Gerald Baumgartner berichtet über sein Leben in Syrien
Vatikan: Neue Fachleute für das Entwicklungs-Dikasterium ernannt – Vatican News
Dikasterium zur Förderung der integralen menschlichen Entwicklung – Dikasterium zur Förderung der integralen menschlichen Entwicklung
Demokratische Republik Kongo: In die Schulen trotz Ebola – Vatican News


Neueste Kommentare