Afrika/Naher Osten

Papst Leo XIV. fordert verstärktes Engagement für die Sahelzone

Der Papst dankte Bischof Hassa Florent Koné für dessen Arbeit als päpstlicher Delegierter, die in Abstimmung mit verschiedenen vatikanischen Behörden wie dem Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen und dem Staatssekretariat erfolgte

Quelle
An die Mitglieder der Johannes-Paul-II.-Stiftung für die Sahelzone – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Mali – Bischof von San ernannt – Agenzia Fides
Msgr. Hassa Florent Koné | Freundliches Herz

Mario Galgano – Vatikanstadt

Der Papst dankte Bischof Hassa Florent Koné für dessen Arbeit als päpstlicher Delegierter, die in Abstimmung mit verschiedenen vatikanischen Behörden wie dem Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen und dem Staatssekretariat erfolgte. Die Stiftung befindet sich nach über vierzig Jahren an einem Wendepunkt, der durch internationale Wirtschaftskrisen und neue Herausforderungen geprägt ist. Im Februar wurden in Dakar neue Statuten verabschiedet sowie ein neuer Präsident und neue Mitglieder des Verwaltungsrats gewählt. Diese Reformen sollen die Mission der Stiftung im Geiste ihres Gründers Johannes Paul II. fortführen und gleichzeitig an moderne Standards anpassen.

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Papsttelefonat mit katholischem Pfarrer in Gaza

Papsttelefonat mit katholischem Pfarrer in Gaza: Leo XIV. gibt Hoffnung

Quelle
Heiliges Land: Sorge um Überleben des Christentums
“Ständige Angst und Unsicherheit” bei Kindern im Libanon – Vatican News
Papst an Priester im Südlibanon: Ich bin euch nahe – Vatican News
Pater Gabriel Romanelli

Papst Leo XIV. ist der einzigen römisch-katholischen Pfarrei in Gaza weiter nahe. Pater Gabriel Romanelli, Pfarrer in Gaza-Stadt, berichtet, dass Papst Leo sich erst am Montag wieder einmal bei ihm gemeldet hat, um seine Verbundenheit und Gebete zu bekunden. Der Pater erklärt gegenüber den vatikanischen Medien, dass die Worte des Heiligen Vaters stets ein Ansporn seien, “weiterzumachen und Gutes zu tun”.

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Kardinal Pizzaballa zu Jerusalem

Kardinal Pizzaballa zu Jerusalem: Jeder Stein sowohl Verheißung als auch Wunde

Quelle
Notre Dame of Jerusalem Center – Wikipedia
Lateinisches Patriarchat von Jerusalem – Vikariat Sankt Jakobus
Patriarchalvikar für Palästina: Im Anderen das Ebenbild Gottes erkennen
42 verlorene Seiten aus Paulusbrief-Manuskript des 6. Jahrhunderts rekonstruiert

Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, besuchte das St. James Vikariat, die hebräischsprachige katholische Gemeinschaft innerhalb des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem anlässlich des 70-jährigen Bestehens. Die Feier stand im Zeichen von Glauben, Erinnerung und Sendung, denn hier sei “ein kirchlicher Weg zu erkennen”, so Pizzaballa.

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Kardinal Pizzaballa: Jerusalem ist Weltkulturerbe

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, hat zu Beginn der Woche einen umfangreichen Hirtenbrief veröffentlicht, in dem er tiefgreifende Überlegungen zur Mission der Kirche im Heiligen Land inmitten des Krieges anstellt. Dabei betonte er, dass die Stadt Jerusalem “keine Kriegsbeute” sei, sondern Weltkulturerbe

Quelle
Abt Nikodemus Schnabel: Heiliges Land darf kein “christliches Disneyland” werden
UNESCO-Welterbe
Jerusalem

Von Diego López Marina

Redaktion – Mittwoch, 29. April 2026

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, hat zu Beginn der Woche einen umfangreichen Hirtenbrief veröffentlicht, in dem er tiefgreifende Überlegungen zur Mission der Kirche im Heiligen Land inmitten des Krieges anstellt. Dabei betonte er, dass die Stadt Jerusalem “keine Kriegsbeute” sei, sondern Weltkulturerbe.

Das Dokument mit dem Titel “Sie kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück” befasst sich mit den Auswirkungen der Terroranschläge der Hamas vom 7. Oktober 2023 und schlägt einen geistlichen, pastoralen und gemeinschaftlichen Weg für die in der Region lebenden Christen vor.

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Emirate: Friedensgebet in Dubai

Christen von sechs verschiedenen Konfessionen haben am Mittwochabend in Dubai gemeinsam um Frieden am Persischen Golf und im Nahen Osten generell gebetet

Quelle
Gulf Churches Fellowship – Zeugen des Arabischen Golfs/Übersetzung
Ökumenisches Friedensgebet in Dubai: “Als ein Leib in Christus” – Agenzia Fides

Die Iniative zu dem Gebet in der katholischen Marienkirche ging von dem ökumenischen Verbund “Gulf Churches Fellowship” aus. Die Teilnehmenden, unter ihnen Bischöfe mehrerer Kirchen, sprachen gemeinsam das Nizäanische Glaubensbekenntnis, entzündeten Kerzen und rezitierten Gebete aus verschiedenen christlichen Traditionen.

Dank an die Behörden

Der Apostolische Vikar für Südarabien, Bischof Paolo Martinelli, erinnerte daran, dass Friede “kein rein menschliches Konstrukt” sei, sondern “ein Geschenk Gottes“. Er bedankte sich bei den Behörden des Emirats dafür, “dass sie uns in diesen Monaten beschützt haben”.

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Westjordanland: Lateinisches Patriarchat verurteilt Siedlungsbau

Die Abteilung für Stiftungen des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem prangerte bei einem Treffen in Tayasir und Hamam Il-Maleh im Westjordanland mit Vertretern der israelischen Militärbehörden und der Zivilverwaltung “die schwerwiegenden Auswirkungen der jüngsten widerrechtlichen Besetzungen von Grundstücken im Besitz des Lateinischen Patriarchats in der Gegend von Tayasir im Gouvernement Tubas” an. Dies gab das Patriarchat per Pressemitteilung diesen Mittwoch bekannt

Quelle
Libanon: Neue Jesus-Statue ersetzt geschändetes Kruzifix – Vatican News
Lateinischen Patriarchats von Jerusalem

Während des Treffens brachte das Patriarchat demnach über die Stiftungsabteilung seine “uneingeschränkte Ablehnung dieser Handlungen zum Ausdruck” und bezeichnete diese als “eindeutige Verletzung kirchlichen Eigentums”. Es forderte die unverzügliche Beseitigung aller verursachten Schäden, die Verhinderung künftiger Übergriffe auf diese Gebiete sowie die Gewährleistung rechtlichen Schutzes für die Ländereien des Patriarchats.

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Türkei: Orthodox-koptisches Gipfeltreffen in Istanbul

Der koptisch-orthodoxe Papst-Patriarch Tawadros II. hat am Wochenende das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel besucht. Am Sitz des Patriarchats (Phanar) in Istanbul wurde Tawadros von Patriarch Bartholomaios I. empfangen

Quelle
Brief des Heiligen Vaters zur Konzession der Ecclesiastica Communio an den Patriarchen von Bagdad der Chaldäer (24. April 2026)/Übersetzung
Patriarch Tawadros II

Mit dem Treffen, das 25 Jahre nach dem Besuch des koptischen Patriarchen Schenuda III. im Phanar stattfand, sollen die Beziehungen zwischen den beiden Kirchen weiter gestärkt werden, hieß es übereinstimmend von beiden Seiten laut dem “Pro Oriente”-Informationsdienst (Montag). Es war der erste Besuch von Tawadros II. im Ökumenischen Patriarchat.

In der Georgskirche im Phanar nahm das koptische Kirchenoberhaupt an einem Gottesdienst teil, bevor der Besuch in den Audienzräumen des Patriarchats seine Fortsetzung fand. Die beiden Kirchenoberhäupter betonten dabei mehrmals den Willen zur verstärkten Zusammenarbeit.

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