Worte aus dem Krieg. Ein Brief an den Osservatore Romano
Persönlich, schonungslos, ohne politische Analyse. In der aktuellen Ausgabe des Osservatore Romano schreibt Pater Toufic Bou Merhi, Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes und Pfarrer in Tyros, an die Zeitung. Er bleibt bei den Menschen, teilt ihre Angst und ihren Schmerz
“‘Kollateralschäden’ – ein kalter, fast technischer Begriff. […] Aber es gibt eine Zerstörung, die keine Kamera zeigen kann: die Zerstörung im Herzen der Menschen. Wer sieht die inneren Wunden? Wer hört die Stille derer, die in Angst leben?”
Der Ordensmann berichtet von wachsender Angst und Unsicherheit, von Vertriebenen, von zerstörter Würde – und vom Tod des maronitischen Priesters Pierre al-Rahi, der einem Hilferuf folgte und dafür im Südlibanon mit seinem Leben bezahlte.
“Ich habe keine politischen Analysen anzubieten […]. Ich kann nur bezeugen, was ich sehe: eine immense Tragödie, die oft in kleinen Herzen verborgen bleibt.”
Den vollständigen Brief lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Osservatore Romano. Weiterlesen
Unter Heiden: Warum ich trotzdem Christ bleibe
Unter Heiden: Warum ich trotzdem Christ bleibe – Was kann das 21. Jahrhundert eigentlich von gläubigen Menschen lernen? *UPDATE


*Bestseller-Autor Tobias Haberl verteidigt überlieferte Liturgie
Erst ungläubig und dann staunend verfolgt man dieses moderne Glaubensbekenntnis. Tobias Haberl erzählt so pur von seinen Zweifeln und Wegen zu Gott, dass man danach ganz anders in den Himmel schaut. Florian Illies
Ich bin katholisch. In meiner Kindheit war das eine Selbstverständlichkeit. Heute muss ich mich dafür rechtfertigen, ja manchmal komme ich mir vor wie ein Tier, das im Zoo angegafft wird: Wie kann man im 21. Jahrhundert an Gott glauben? Und wie kann man immer noch in der Kirche sein – nach allem, was ans Licht gekommen ist? Es ist tatsächlich so, dass ich in meinem Viertel (gentrifiziert), meiner Branche (Medien) und meinem Job (linksliberale Zeitung) von Menschen umringt bin, die, wenn es um den Glauben geht, oft nur noch an Missbrauch und Vertuschung denken.
Niedergehendes und blühendes monastisches Leben *UPDATE
Während in den Ländern deutscher Sprache, aber auch darüber hinaus in anderen europäischen Ländern wie den Benelux-Staaten, ein weitgehender Niedergang monastischen Lebens festzustellen ist, lassen sich in anderen europäischen Ländern auch gegenläufige Phänomene beobachten
Quelle
Frankreich: Historische Dorfkirche brennt bis auf die Grundmauern nieder
Abtei Michaelsberg Siegburg
Abtei Himmerod
Abtei Mariawald
Le Barroux
Benediktinerkloster Le Barroux: Die Pforte zum Himmel | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Abtei Unserer Lieben Frau von Donezan – Ora et labora (abbaye-donezan.fr)
*Ave Maria University in den USA eröffnet Campus in einstiger Trappistenabtei in Irland
Von Hans Jakob Bürger, 17. April 2021
Während in den Ländern deutscher Sprache, aber auch darüber hinaus in anderen europäischen Ländern wie den Benelux-Staaten, ein weitgehender Niedergang monastischen Lebens festzustellen ist, lassen sich in anderen europäischen Ländern auch gegenläufige Phänomene beobachten.
Obgleich nach wie vor einige wenige Klöster in den genannten Ländern mit einem einigermaßen guten Personalstand aufwarten können, sind andere dem Niedergang geweiht und werden in den kommenden Jahren aufgehoben werden. Sie folgen dann jenen ruhmreichen deutschen Abteien wie Siegburg (Benediktiner), Himmerod (Zisterzienser) oder Mariawald (Trappisten), die das bedauernswerte Schicksal einer Auflösung bereits ereilt hat.
28. Januar – Thomas von Aquin ist brandaktuell *UPDATE
Martin Brüske: Thomas von Aquin ist brandaktuell – Um Thomas zu verstehen, muss man mit ihm denken, sagt der Theologe und Thomas-Kenner Martin Brüske
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Quelle
Thomas von Aquin: Deutsch-Englisch: Chesterton
Papst Franziskus: Thomas von Aquin bietet Antworten auf die sozialen Aufgaben von heute (catholicnewsagency.com)
Thomas von Aquin
Papst würdigt Thomas von Aquin – Vatican News
‘Christus ist heute auf der Erde, lebendig auf tausend Altären’
07.03.2024
Dorothea Schmidt
Herr Brüske, Thomas von Aquin fasziniert Sie schon seit über 40 Jahren. Warum?
Im Werk des Thomas steckt eine ungeheure Energie der Klärung und eine ungeheure Weite. Thomas ist das Gegenteil eines schrecklichen Vereinfachers. Aber er schafft Klarheit von den letzten Prinzipien her. Da hat man immer wieder das Gefühl: Jetzt atmest Du frische Bergluft.
Wie kann man sich Thomas nähern, wie findet man in so einen mittelalterlichen Denker hinein?
Papst gratuliert zu Zeitungs-Jubiläum
Papst gratuliert zu Zeitungs-Jubiläum – und wirbt für Friedens-Kommunikation – 50-jähriges Bestehen feiert die italienische Tageszeitung “La Repubblica” dieser Tage. Papst Leo XIV. anlässlich des Jubiläums: “Ich wünsche euch, dass ihr immer für eine freie und dialogbereite Kommunikation sorgt, angetrieben von der Suche nach der Wahrheit, ohne Vorurteile”
Quelle
Scalfari e Republica, la storia di un giornale
Eugenio Scalfari
Das schrieb das katholische Kirchenoberhaupt in einer Botschaft an die Hauptredaktion in Rom an diesem Donnerstag. “La Repubblica” wurde im Januar 1976 von dem Journalisten Eugenio Scalfari gegründet; sie ist – nach dem Mailänder “Corriere della Sera” – Italiens auflagenstärkstes Blatt. Die Ausrichtung ist linksliberal und in der Regel regierungskritisch.
Leo XIV. antwortet einer Schweizer Katechetin: Reli-Unterricht tut gut
Das neue Heft des vatikanischen Magazins “Piazza San Pietro”, herausgegeben von Pater Enzo Fortunato, widmet sich in seiner Januar-Ausgabe der drängendsten Notwendigkeit der Gegenwart: dem Frieden. Neben einem Gastbeitrag von UN-Generalsekretär António Guterres sorgt vor allem die Antwort des Pontifex auf den Brief einer entmutigten Schweizer Katechetin für Aufsehen
Quelle
Medienoffensive
Startseite | Petersplatz
Mario Galgano – Vatikanstadt
In Großbuchstaben prangt das Wort “FRIEDE” auf dem neuen Cover des vatikanischen Monatsmagazins. Es sei als ein Schrei aus dem Herzen der Christenheit zu verstehen, so die Redaktionsverantwortlichen. Unterstrichen werde es durch prominente Stimmen, die in der Ausgabe vorkommen. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnet den Frieden in seinem Leitartikel als den “Imperativ unserer Zeit”. Ergänzt wird die Ausgabe durch Reflexionen über den Abschluss des Heiligen Jahres der Hoffnung und einen Essay des italienischen Schriftstellers Gianrico Carofiglio, der die Krise als Chance für neue “Klarheit und Verantwortung” deutet.


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