‘Alte Messe hat “ein Heimatrecht in der Kirche”‘
Abtprimas der Benediktiner: Alte Messe hat “ein Heimatrecht in der Kirche”
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Religionssoziologe Pollack erklärt, warum religiöse Bindung in Deutschland zurückgeht
Jeremias Schröder zum neuen Abtprimas der Benediktiner gewählt
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Montag, 4. Mai 2026
Der Abtprimas der Benediktiner, Jeremias Schröder OSB, hat betont, die überlieferte Liturgie, wie sie bis nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil in aller Welt gefeiert wurde, habe “ein Heimatrecht in der Kirche”. Damit ging er gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) auf den Konflikt zwischen der auf Papst Gregor den Großen und darüber hinaus zurückgehenden alten Weise des Gebets und der in den 1960er Jahren neu entwickelten Liturgie ein.
Kardinal Müller warnt Piusbrüder
Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat die Piusbruderschaft vor den Folgen der angekündigten Weihe von weiteren Bischöfen gewarnt
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Piusbruderschaft
Kardinal Müller (132)
In einem online veröffentlichten Interview sagte der aus Deutschland stammende Kardinal: „Die Exkommunikation wegen dieser schweren Straftat gegen die Einheit der sichtbaren Kirche bedeutet als Todsünde auch den Ausschluss vom Gnadenleben und der Gemeinschaft mit Gott und von der Anwartschaft auf das ewige Leben. Hoffentlich ist sich der Obere der Piusbruderschaft mit dem Kreis seiner Mitverantwortlichen dieses Zusammenhanges bewusst.“
Abenteuer “Alte Messe”: Ein Reiseführer für Neugierige
Als vor über 60 Jahren die sich auf das Zweite Vatikanische Konzil berufende Liturgiereform erfolgte, geriet der überlieferte Römische Meßritus vielfach in Vergessenheit, das heißt jener Ritus, der für die Kirche des Westens bis dahin allenthalben, sowohl innerhalb als auch außerhalb der katholischen Kirche, als Ausdruck der Normalität ihres liturgischen Lebens betrachtet wurde

Eduard Habsburg-Lothringen veröffentlicht “Abenteuer ‘Alte Messe'”/Rezension
Als vor über 60 Jahren die sich auf das Zweite Vatikanische Konzil berufende Liturgiereform erfolgte, geriet der überlieferte Römische Meßritus vielfach in Vergessenheit, das heißt jener Ritus, der für die Kirche des Westens bis dahin allenthalben, sowohl innerhalb als auch außerhalb der katholischen Kirche, als Ausdruck der Normalität ihres liturgischen Lebens betrachtet wurde.
In dieser Kleinschrift eröffnet Eduard von Habsburg eine persönliche Perspektive auf die überlieferte Römische Messe und unternimmt damit den Versuch, Vorurteile, die auch heute noch hie und da gegen sie bestehen mögen, abzubauen und ihre spirituelle Tiefe zu verdeutlichen. Das vorliegende Zeugnis ist vor allem eine Einladung zur Entdeckung der Schönheit dieser – heute leider zu Unrecht –, weitgehend unbekannten Liturgie. Gleichzeitig verdeutlich es, daß die heilige Liturgie gerade kein bloßes “Gemeinschaftsereignis” ist, sondern ein prägendes und tiefes Erlebnis, das zu Christus führt.
Unter Heiden: Warum ich trotzdem Christ bleibe
Unter Heiden: Warum ich trotzdem Christ bleibe – Was kann das 21. Jahrhundert eigentlich von gläubigen Menschen lernen? *UPDATE


*Bestseller-Autor Tobias Haberl verteidigt überlieferte Liturgie
Erst ungläubig und dann staunend verfolgt man dieses moderne Glaubensbekenntnis. Tobias Haberl erzählt so pur von seinen Zweifeln und Wegen zu Gott, dass man danach ganz anders in den Himmel schaut. Florian Illies
Ich bin katholisch. In meiner Kindheit war das eine Selbstverständlichkeit. Heute muss ich mich dafür rechtfertigen, ja manchmal komme ich mir vor wie ein Tier, das im Zoo angegafft wird: Wie kann man im 21. Jahrhundert an Gott glauben? Und wie kann man immer noch in der Kirche sein – nach allem, was ans Licht gekommen ist? Es ist tatsächlich so, dass ich in meinem Viertel (gentrifiziert), meiner Branche (Medien) und meinem Job (linksliberale Zeitung) von Menschen umringt bin, die, wenn es um den Glauben geht, oft nur noch an Missbrauch und Vertuschung denken.
Piusbruderschaft lehnt Dialog ab – Bischofsweihen bestätigt
Die Bruderschaft St. Pius X. sieht keine Möglichkeit, einen “spezifisch theologischen” Dialog aufzunehmen, wie ihn der Heilige Stuhl vorgeschlagen habe. Dies erklärt der Generalobere Davide Pagliarani in einem Schreiben an den Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre, Kardinal Víctor Manuel Fernández. Da in Lehrfragen keine Einigung möglich sei, werde die Entscheidung bestätigt, am 1. Juli neue Bischöfe zu weihen
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Piusbruderschaft beharrt auf Bischofsweihen am 1. Juli, bittet Vatikan um “Nächstenliebe”
Kardinal Müller: Piusbruderschaft muss Leo “auch in der Praxis” als Papst anerkennen
“Bevor es zu spät ist!” – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
Von Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt
Nein zu einem “spezifisch theologischen” Dialog, wie ihn der Heilige Stuhl vorgeschlagen hat, da dabei weder die “Texte des Konzils korrigiert”, noch die “Legitimität der Liturgiereform in Frage gestellt” würden. Ja hingegen zu den für den kommenden 1. Juli vorgesehenen Bischofsweihen. So antwortet die Priesterbruderschaft St. Pius X. mit einem Schreiben ihres Generaloberen an den Präfekten des Dikasteriums für Glaubenslehre, nach einem Treffen vom 12. Februar im Vatikan.
Erinnerungen: Vom Bauernbub zum Generaloberen
Das Buch “Erinnerungen” ist nicht nur eine lebendige Rückschau auf das Leben von Pater Franz Schmidberger, sondern gerade auch eine Chronik der Entstehungsgeschichte der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Generalaudienz vom 18. August 2010: Pius X.
Kard. Müller: “Deutsche Diözesen sind Teil der Weltkirche und nur insofern katholisch, als sie…”
Das Buch “Erinnerungen” ist nicht nur eine lebendige Rückschau auf das Leben von Pater Franz Schmidberger, sondern gerade auch eine Chronik der Entstehungsgeschichte der Priesterbruderschaft St. Pius X.. An der Seite von Erzbischof Marcel Lefebvre hat Pater Schmidberger die Priesterbruderschaft mit aufgebaut und weltweit geführt mit allen Mühen und Kämpfen, viel freudig Unerwartetem, Rückschlägen, Glücksfällen, ersten Erfolgen – ein Weg, immer wieder sichtbar geführt von der Vorsehung Gottes. Wäre der Autor dieser Erinnerungen wohl Priester und ein Streiter für das soziale Königtum Christi geworden, wenn Gott nicht durch Krankheit in das Leben seiner Familie eingegriffen hätte? Wäre er zum energischen Verteidiger der ungeschmälerten Tradition der Kirche und der überlieferten Form der hl. Messe geworden, wenn er an der Universität Tübingen statt in München sein Mathematikstudium absolviert hätte? Gott allein weiß es.


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