Piusbrüder: Das Verfahren zur Rückkehr in die katholische Gemeinschaft
Was ist zu tun, wenn Menschen sich entschließen, die Piusbruderschaft nach dem schismatischen Akt, der zur erneuten Exkommunikation geführt hat, zu verlassen? Das Dikasterium für die Glaubenslehre hat die Bischöfe weltweit über das genaue Prozedere informiert

Quelle
Der Schmerz eines Bruchs – Vatican News
Vatican News
Für die Rückkehr in die katholische Gemeinschaft nach dem schismatischen Akt vom 1. Juli ist es nicht notwendig, wieder auf das Verfahren von Sonderkommissionen zurückzugreifen, wie das in der Vergangenheit bei “Ecclesia Dei” der Fall war. Das Dikasterium für die Glaubenslehre hat nämlich schon ein Verfahren sowohl für Priester als auch für Laien ausgearbeitet, an dem die Diözesanordinarien und die Verantwortlichen der Bruderschaften, die dem sogenannten alten Ritus folgen und mit Rom verbunden sind, direkt beteiligt sind. Die Anweisungen werden in diesen Tagen über die Nuntiaturen weiterverbreitet, wie das bereits in einer am 1. Juli vom Dikasterium veröffentlichten Erläuterung angekündigt worden war.
Bischofsweihen der Piusbrüder: Exkommunikation verhängt
Ein vom Kardinalpräfekten des Glaubens-Dikasteriums unterzeichnetes Dokument stuft den am 1. Juli abgehaltenen Ritus als “Akt schismatischer Natur” ein. Eine beigefügte Erläuterung nennt Einzelheiten der schweren kanonischen Strafen
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Quelle
Das Lefebvre-Schisma wiederholt sich 38 Jahre später – Vatican News
Kardinal Parolin spricht nach Bischofsweihen der Piusbruderschaft von schismatischem Akt
Priester und Bischöfe der Piusbruderschaft laut Vatikan offiziell “im Schisma”
Das Gesetz Moses und das Gesetz Christi
Die Zehn Gebote waren schon vor Mose in Kraft – Gute Nachrichten
Das Gesetz – wie es gemeint ist – G*ORG
Vatican News
Die Bischöfe der “Priesterbruderschaft St. Pius X.”, Alfonso de Galarreta und Bernard Fellay (Hauptweiher bzw. Mitweiher), sowie die neugeweihten Bischöfe Pascal Schreiber, Michael Goldade, Michel Poinsinet de Sivry und Marc Hanappier haben sich “ipso facto” die Exkommunikation “latae sententiae” zugezogen. Begründung: Sie haben “eine Handlung schismatischer Natur” vollzogen, nämlich die “Bischofsweihe von vier Priestern ohne päpstliches Mandat und gegen den Willen des Papstes”. So heißt es in dem Dekret, das von Kardinal Víctor Manuel Fernández, dem Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre, unterzeichnet und von den beiden Sekretären desselben Dikasteriums gegengezeichnet wurde. Das Dekret reagiert auf die Zeremonie in Écône (Schweiz) vom Morgen des 1. Juli 2026.
Piusbruderschaft betont nach unerlaubten Bischofsweihen “tiefe Freude”
Traditionalistische Piusbruderschaft betont nach unerlaubten Bischofsweihen “tiefe Freude”

Quelle
Katholisches Glaubensbekenntnis der Priesterbruderschaft St. Pius X. | Distrikt Deutschland
“Spaltungen” | Lutherbibel 2017 :: ERF Bibleserver
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Donnerstag, 2. Juli 2026
Die traditionalistische Priesterbruderschaft St. Pius X. hat nach den am Mittwoch vorgenommenen Bischofsweihen ohne päpstliches Mandat über eine “tiefe Freude” gesprochen. Die Bischöfe wurden geweiht, um die Spendung aller Sakramente in der überlieferten Form sicherzustellen.
Sie haben Ihn entthront: Die Tragödie des Konzils
Sie haben Ihn entthront: Vom Liberalismus zur Apostasie – die Tragödie des Konzils


Pfarrer Hans Milch – YouTube
Hans Milch – Wikipedia
Was sagt das kirchliche Lehramt über die schlimmste und schädlichste Irrlehre der Neuzeit, über den atheistischen Liberalismus und den liberalen Katholizismus? Das II.Vatikanische Konzil “ist das 1789 der Kirche”, erklärte Kardinal Suenens. Das Grundprinzip von 1789 aber war die Säkularisierung der Gesellschaft, die Entthronung Unseres Herrn Jesus Christus im öffentlichen Raum. Diesen laizistischen Geist hat das II.Vatikanum, das bewußt kein dogmatisches Konzil sein wollte, übernommen, indem es auch den anderen Religionsgemeinschaften die volle Freiheit der Entfaltung in der Öffentlichkeit als ein natürliches Recht zuerkannte.
Marcel Lefebvre – Eine Biographie
Der heilige Volkspapst Pius X.: Vom Handwerkersohn zum Papst | Distrikt Schweiz

Die Rücknahme des Exkommunikationsdekretes vom 21.Januar 2009 muss als ein erster Schritt zur Rehabilitierung Erzbischof Lefebvres (1905-1991) gewertet werden. Sein Leben ist untrennbar verknüpft mit der vielleicht brisantesten Frage der jüngsten Kirchengeschichte: War die nachkonziliare Öffnung “hin zur Welt” für die Kirche der richtige Weg, ihrer Sendung besser gerecht zu werden? Marcel Lefebvre hat dies von Anfang an bestritten. “Nichts kann erneuert werden, wenn es nicht überliefert wurde.” – In Treue zu diesem kirchlichen Grundsatz war er ein unliebsamer Mahner mit prophetischer Schau. Er wollte aufbauen und retten in einer Zeit unfassbaren Zusammenbruchs. Auf dem Konzil und danach war er der führende Kopf, der den Widerstand gegen jene organisierte, die meinten, die Kirche zu reformieren, indem sie alles der Änderung unterwarfen, selbst die Grundsätze des Glaubens.
Ein Leben für die Kirche: Erzbischof Marcel Lefebvre
Sein Leben aus eigener Sicht und von Zeitzeugen geschildert

Sein Leben aus eigener Sicht und von Zeitzeugen geschildert. Als Erzbischof Marcel Lefebvre am 25. März 1991 für immer die Augen schloss, lag ein außergewöhnlich reiches Leben hinter ihm. Geboren in einer frommen Familie folgte er dem Ruf Gottes, wurde Priester, Afrika-Missionar und schließlich als Apostolischer Delegat der wichtigste Mann des Papstes auf diesem Kontinent. Infolge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 – 1965), das sich entgegen seinem eigenen Anspruch nicht als Reform-Konzil entpuppte, gründete der Erzbischof die Priesterbruderschaft St. Pius X., die sich der traditionellen katholischen Lehre und der überlieferten Liturgie verschrieb.
Predigt zum 20. Jahrestag der FSSP von Kardinal Castrillon Hoyos
“Er sandte sie zu zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er selbst kommen wollte.” (Ev.)
Predigt zum 20. Jahrestag der FSSP von Kardinal Castrillon Hoyos – FSSP
Priesterbruderschaft St. Petrus – Wikipedia
Nachruf Dario Kard Castrillon Hoyos
Summorum Pontificum (157)
Lukasbild – Wikipedia
Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP)
18. Oktober 2008
“Er sandte sie zu zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er selbst kommen wollte.” (Ev.)
Hochwürdiger Herr Generaloberer, Pater John Berg,
Hochwürdige Mitbrüder in priesterlichem Dienst,
Liebe Seminaristen,
Liebe Gläubige!
Gott, unser Herr, wollte sich schon immer einzelner Menschen bedienen, um anderen Menschen die Schätze des Heils zu erschließen. Er selbst sucht diejenigen aus, die in Seine Ernte gesandt werden sollen: “Ich habe euch aus der Welt auserwählt, damit ihr hingehet und Frucht bringet, und eure Frucht soll bleiben” (Allelujavers). Gesandt werden die Auserwählten als Arbeiter und nicht als Herrscher über Gottes Erbteil, nicht als Besitzer, sondern als Verwalter der Geheimnissen Gottes.


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