Papst: Liturgie als Motor der Evangelisierung wiederentdecken
Die Liturgie war über Jahrhunderte ein Motor der Evangelisierung – “heute müssen wir diese Kraft erneuern”. Das hat Leo XIV. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch gesagt. Geschehen müsse dies “in Kontinuität mit der authentischen und lebendigen katholischen Tradition”, fügte der Papst hinzu

Quelle
Wortlaut: Papstkatechese bei der Generalaudienz am 27. Mai – Vatican News
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Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Die Konstitution “Sacrosanctum Concilium” des zweiten Vatikanums wollte den Gläubigen den Zugang zu den “Gnaden der heiligen Liturgie erleichtern”, erklärte Papst Leo bei der Katechese auf dem Petersplatz, anwesend waren rund 25.000 Menschen. Es gelte bei der Liturgie “die gesunde Tradition glücklich zu bewahren und doch dem berechtigten Fortschritt den Weg zu öffnen“. Leo zitierte auch den deutschen Papst, Benedikt XVI., zu diesem “Reformprogramm“ der Konzilsväter.
“Papst Benedikt XIV. bemerkte: ,Nicht selten werden Tradition und Fortschritt auf ungeschickte Weise miteinander in Gegensatz gebracht. In Wirklichkeit ergänzen die beiden Begriffe einander: Die Tradition ist eine lebendige Wirklichkeit und schließt daher in sich das Prinzip der Entwicklung, des Fortschritts ein. Es ist, als bringe der Fluß der Tradition immer seine Quelle mit sich und strebe zu seiner Mündung.`” Weiterlesen
Was ‘Pastoral-Konzil’ bedeutet *UPDATE
“Das pastorale Reden des Lehramtes hat letzlich eine neue Situation geschaffen”

Vatikan: Konzil Dokumente
II. Vatikanisches Konzil
Literatur Zweites Vatikanisches Konzil
*Vor 150 Jahren berief Pius IX. das Erste Vatikanische Konzil ein
Die Vertiefung der Spaltung
Gleichnis vom Sauerteig – Wikipedia
Letztlich hat das pastorale Reden des Lehramtes eine neue Situation geschaffen, welcher sich zu stellen viele Theologen erst lernen müssen.
Gastkommentar von Michael Gurtner
Salzburg, kath.net, 18. August 2014
In der Theologie gibt es mitunter Begrifflichkeiten, welche Schwierigkeiten bereiten und nicht immer von allen einhellig verstanden werden. Dies kann Begriffe betreffen, deren philosophische Bedeutung sich im Laufe der Zeit geändert hat, wie etwa der Terminus Substanz. Solche Begriffe sind relativ leicht wieder einzufangen, da man sie in ihrer eigentlichen Bedeutung erklären kann, so wie sie von ihrem ursprünglichen Konzept her, als sie geprägt wurden, verstanden wurden.
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Verdunklung der Kirche: Das zweite vatikanische Konzil
Neues Buch stellt Positionen der Piusbruderschaft zum Konzil im Detail dar

Neues Buch stellt Positionen der Piusbruderschaft zum Konzil im Detail dar
Wahrheit oder Verdunklung? Faktencheck zum Zweiten Vatikanischen Konzil und Tradition | Distrikt Schweiz
Verdunkelung der Kirche | Sarto Verlag
Benedikt XVI. beklagt “Verdunkelung” Gottes in der Liturgie – Vatican News
Namhafte Kardinäle sind zunehmend in Erklärungsnot: Die Verdunklung des überlieferten Glaubens in der Katholischen Kirche lässt sich nicht mehr leugnen. Zahllose Gläubige weltweit sind ratlos und suchen Orientierung und Halt bei der traditionstreuen Priesterbruderschaft St. Pius X. Gleichzeitig wird weiterhin steif und fest behauptet, dass das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) dazu nicht in einem Zusammenhang stehe und keinen Bruch mit der Tradition verursacht habe. Angesichts des bei-spiellosen Niedergangs der Kirche gerade seit Mitte der 60er Jahre ist dies immer mehr eine gewagte These.
Ausverkauf des Konzils
Ausverkauf des Konzils: Die Päpste und die Piusbruderschaft – eine Konfliktgeschichte

Anlässlich der Ankündigung der Piusbruderschaft, am 1. Juli 2026 Bischöfe zu weihen, beleuchtet Jan-Heiner Tück die Konfliktgeschichte der Nachkonzils-Päpste mit der Piusbruderschaft und deren Gründer Marcel Lefebvre. Im Zentrum steht der Streit um das II. Vatikanum. Bedeuten die erneuerte Liturgie, die ökumenische und interreligiöse Öffnung sowie die Anerkennung der Religionsfreiheit einen “Verrat an der Tradition” oder sind die Reformen als fällige Erneuerung aus dem Ursprung zu lesen?
Kurienerzbischof: Mangelnde Umkehr ist Kernproblem
Der vatikanische Kurienerzbischof Filippo Iannone hat die Aktualität des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) betont. Die Konzilsdokumente seien keineswegs überholt, sondern zeigten bei erneuter Lektüre ihre bleibende Relevanz
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Quelle
Iannone wird Bischofspräfekt
Filippo Iannone – Wikipedia
Lumen gentium
Das schreibt Iannone, der die Vatikanbehörde für Bischöfe leitet, in seiner weiteren Eigenschaft als Präsident der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika mit einer Botschaft zum bevorstehenden Tag der Hispanität am 1. März.
Sehr wahrscheinlich sei der Mangel an Umkehr die Hauptursache dafür, dass es noch immer Themen gebe, die einer tieferen und gemeinschaftlichen Aneignung bedürfen, so der Kurienerzbischof. Dies gelte vor allem für die Synodalität.


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