Ausverkauf des Konzils
Ausverkauf des Konzils: Die Päpste und die Piusbruderschaft – eine Konfliktgeschichte

Anlässlich der Ankündigung der Piusbruderschaft, am 1. Juli 2026 Bischöfe zu weihen, beleuchtet Jan-Heiner Tück die Konfliktgeschichte der Nachkonzils-Päpste mit der Piusbruderschaft und deren Gründer Marcel Lefebvre. Im Zentrum steht der Streit um das II. Vatikanum. Bedeuten die erneuerte Liturgie, die ökumenische und interreligiöse Öffnung sowie die Anerkennung der Religionsfreiheit einen “Verrat an der Tradition” oder sind die Reformen als fällige Erneuerung aus dem Ursprung zu lesen?
Kurienerzbischof: Mangelnde Umkehr ist Kernproblem
Der vatikanische Kurienerzbischof Filippo Iannone hat die Aktualität des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) betont. Die Konzilsdokumente seien keineswegs überholt, sondern zeigten bei erneuter Lektüre ihre bleibende Relevanz
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Quelle
Iannone wird Bischofspräfekt
Filippo Iannone – Wikipedia
Lumen gentium
Das schreibt Iannone, der die Vatikanbehörde für Bischöfe leitet, in seiner weiteren Eigenschaft als Präsident der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika mit einer Botschaft zum bevorstehenden Tag der Hispanität am 1. März.
Sehr wahrscheinlich sei der Mangel an Umkehr die Hauptursache dafür, dass es noch immer Themen gebe, die einer tieferen und gemeinschaftlichen Aneignung bedürfen, so der Kurienerzbischof. Dies gelte vor allem für die Synodalität.
Papst: “Konzil ist Leitstern für Kirche heute”
Pünktlich zum neuen Jahr hat Leo XIV. bei der Generalaudienz in der vatikanischen Audienzhalle eine neue Katechesenreihe gestartet. Sechzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil lädt der Papst dazu ein, die Dokumente dieser Bischofsversammlung wiederzuentdecken, die als das bedeutendste kirchenpolitische Ereignis des 20. Jahrhunderts gilt und als prophetischer Wegweiser für die Kirche in einer globalisierten Welt zeitlose Bedeutung hat
Quelle
Was bei der letzten Versammlung des Synodalen Wegs Ende Januar auf dem Programm steht
US-Bischof Barron warnt vor falschem Verständnis von Synodalität
Konzil (307)
Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt
“Während wir also den Ruf verspüren, seine Prophetie nicht verstummen zu lassen und auch weiter nach Wegen und Mitteln zu suchen, die von diesem Konzil erlangten Einsichten umzusetzen, ist es heute umso wichtiger, es erneut aus nächster Nähe kennenzulernen – und zwar nicht durch Hörensagen oder bereits erfolgte Interpretationen, sondern durch erneutes Lesen seiner Dokumente und ein Nachdenken über deren Inhalt,” leitete Papst Leo die Katechese bei seiner ersten Generalaudienz im neuen Jahr ein. “Es handelt sich dabei nämlich um das Lehramt, das auch heute noch der Leitstern auf dem Weg der Kirche ist. Wie Benedikt XVI. lehrte, ‘haben die Konzilsdokumente im Laufe der Jahre nicht an Aktualität verloren; ihre Lehren erweisen sich sogar als besonders nützlich im Bezug auf die neuen Anliegen der Kirche und der jetzigen globalisierten Gesellschaft’.
Papst legt Lehrschreiben zur Pädagogik vor
“Neue Landkarten der Hoffnung zeichnen”: Papst legt Lehrschreiben zur Pädagogik vor
Quelle
Globalen Bildungspakt
Papa, lettera apostolica “Disegnare nuove mappe di speranza”
Gravissimum educationis
Gravissimum educationis – Wikipedia
RORATE CÆLI: Zum 50. Jahrestag des Gravissimum Educationis des Zweiten Vatikanischen Konzils/Übersetzung
29.10.2025
Meldung
Am Dienstag, dem 60. Jahrestag des Erscheinens von “Gravissimum educationis”, der Erklärung des Zweiten Vatikanums vom 28. Oktober 1965 über die katholische Bildung, hat der Vatikan ein apostolisches Schreiben von Leo XIV. veröffentlicht, das seinerseits die Erziehung und Bildung in den Mittelpunkt stellt. Das zehnseitige Dokument trägt den Titel “Disegnare nuove mappe di speranza” (Neue Landkarten der Hoffnung zeichnen) und liegt bisher nur auf Italienisch vor.
Dokument über Kirche und Bildung
Papst Leo wird Ende Oktober Dokument über Kirche und Bildung veröffentlichen
Quelle
Gravissimum educationis
Von Victoria Cardiel
Vatikanstadt – Donnerstag, 23. Oktober 2025
Papst Leo XIV. wird mit der Veröffentlichung eines neuen Dokuments am kommenden Dienstag, dem 28. Oktober, einen neuen Blick auf die katholische Bildung werfen. Der Anlass ist der 60. Jahrestag von Gravissimum educationis, der Erklärung über die christliche Erziehung, die Papst Paul VI. im Jahr 1965 während des Zweiten Vatikanischen Konzils verkündet hatte.
Die Ankündigung erfolgte durch den Präfekten des Dikasteriums für die Kultur und die Bildung, Kardinal José Tolentino de Mendonça, während einer Pressekonferenz im Vatikan zur Vorstellung der Initiativen des Jubiläums der Bildungswelt innerhalb des Heiligen Jahres 2025, das in wenigen Tagen bevorsteht.
Predigt von Msgr. Brambilla bei der Beerdigung von P. Matteo Balzano – Chiesacattolica.it/Übersetzung

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