Konsistorium: Austausch über Weltpolitik, Enzyklika und Synode
In einem Schreiben an alle teilnehmenden Kardinäle hat der Dekan des Kardinalskollegiums, Kardinal Giovanni Battista Re, die detaillierte Tagesordnung des kommenden Konsistoriums bekanntgegeben, welches vom 26. bis zum 29. Juni in der vatikanischen Audienzhalle und der Synodenaula stattfinden wird
Mario Galgano – Vatikanstadt
Die viertägigen Beratungen markieren eine institutionelle Neuerung, da Papst Leo XIV. am Ende der vergangenen Januartagung den Wunsch geäußert hatte, dieses Format künftig in Kontinuität zu den Generalkongregationen als jährliche feste Einrichtung fortzuführen.
Ein Raum des gegenseitigen Hörens und der globalen Bestandsaufnahme
Das erklärte Ziel des Pontifex ist es, die reichhaltigen Erfahrungen und den Rat des weltweiten Kardinalskollegiums unmittelbar fruchtbar zu machen. Das Treffen versteht sich ausdrücklich als ein Raum des gegenseitigen Zuhörens, des kollektiven Unterscheidungsvermögens und der gemeinsamen Vertiefung von Kernfragen, die das Leben und den Auftrag der Kirche in der Gegenwart betreffen. Kardinal Re betont in seinem Schreiben, dass der Erfolg dieser Arbeit maßgeblich von einer Atmosphäre der Freiheit, des Vertrauens und der Freimütigkeit abhängt, um zu einer echten, geteilten Erkenntnis zu gelangen. Der Papst baue dabei auf die aktive Mithilfe und die Unterstützung jedes einzelnen Kardinals in seinen jeweiligen lokalen Verantwortungsbereichen.
Vatikan legt Fahrplan für Synodenprozess bis 2028 vor
Das Generalsekretariat der Synode hat Richtlinien für die Fortführung und Umsetzung des weltweiten synodalen Prozesses publiziert. Das neue Dokument legt die Termine und Kriterien fest, anhand derer Ortskirchen, Bischofskonferenzen und kontinentale Zusammenschlüsse die bisherigen Ergebnisse auswerten und austauschen sollen. Ziel ist die Vorbereitung einer allgemeinen Kirchenversammlung, die im Oktober 2028 im Vatikan stattfinden wird


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Vatikan stellt Prozess für die nächsten Jahre der Weltsynode zur Synodalität vor
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der strukturierte Weg bis zur Versammlung im Jahr 2028 gliedert sich in vier Abschnitte, die jeweils bestimmten Zielsetzungen folgen. Im ersten Halbjahr 2027 steht das Erinnern im Vordergrund. Die Diözesen und Eparchien führen Bewertungstreffen durch, um die Umsetzung des Abschlussdokuments der Synode 2021–2024 zu analysieren. Die Ergebnisse werden in einem narrativen Bericht sowie in einem Brief an die anderen Teilkirchen festgehalten.
‘Synodalkonferenz nicht für November 2026’
DBK-Chef Wilmer erwartet erste Synodalkonferenz nicht für November 2026

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Kardinal Müller: Neuer Text von Synoden-Studiengruppe ist “häretische Relativierung”
Der synodale Bericht über Homosexualität muss entschieden abgelehnt werden – der neue Tageskompass/Übersetzung
Ein Gespräch mit dem Kirchenrechtler Heribert Hallermann über den “Synodalen Ausschuss”: “Rechtswidrig und somit ungültig”
“Bewusst mit Unschärfen gearbeitet”: Kirchenrechtler Hallermann über Synodalkonferenz
Grosse Verwirrung
Von Martin Bürger
Redaktion – Samstag, 16. Mai 2026
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) erwartet die erste Zusammenkunft der Synodalkonferenz als Verstetigung des Synodalen Wegs nicht für November 2026, wie dies eigentlich geplant war. Hintergrund ist die vatikanische Prüfung der Satzung dieses neuen Gremiums auf Bundesebene, das aus Bischöfen und Nicht-Bischöfen bestehen soll, wie Bischof Heiner Wilmer SCJ am Freitag ausführte.
In einem Gespräch mit dem Fernsehsender Phoenix am Rande des Katholikentags in Würzburg sagte der Bischof: “Ich gehe persönlich nicht davon aus, dass wir schon im November zusammenkommen, aufgrund der Dynamiken, weil es von einem Diskasterium ins nächste geht.”
D: Bischof Oster erwartet Einigung beim kirchlichen Reformprozess
Der Passauer Bischof Stefan Oster kann sich vorstellen, seinen Widerstand gegen den kirchlichen Reformprozess Synodaler Weg aufzugeben. Dies hänge davon ab, wie der Vatikan die geplante Synodalkonferenz in Deutschland beurteile, sagte Oster
“Wenn wir es im Einvernehmen mit der Weltkirche machen, dann mache ich mit”, so der Passauer Bischof in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) und des Portals katholisch.de, das an diesem Montag veröffentlicht wurde.
Oster rechnet mit einer Einigung: “Auch die Römer haben das Interesse, dass da keiner mit Gesichtsverlust rausgeht.” Bisher sei es in Deutschland aber zu sehr um eine Veränderung der kirchlichen Lehre gegangen. Dies widerspreche dem, was der Vatikan unter Synodalität verstehe.
D: Wilmer ist neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz
Der Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer, ist zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählt worden
Quelle
Bischof Wilmer: Mit einem Bibelvers ins neue Amt – Vatican News
Das Bistum Hildesheim | Bistum Hildesheim
D: ZdK-Präsidium führt Gespräche in Rom – Vatican News
Wilmer folgt in diesem Amt auf Bischof Georg Bätzing und wird die Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten. Gewählt wurde er auf der DBK-Vollversammlung in Würzburg. Die Bischöfe bestätigten auch DBK-Generalsekretärin Beate Gilles und DBK-Sprecher Matthias Kopp in ihren Positionen. Gilles ist die erste Frau in diesem Amt; Kopp, ein früherer Mitarbeiter von Radio Vatikan, ist auch Berater des vatikanischen Dikasteriums für Kommunikation, zu dem Vatican News gehört.


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