Papst: Liturgie muss Glauben, Liebe und Frieden nähren
Papst Leo XIV. übermittelt den Teilnehmern der 76. Nationalen Liturgiewoche in Italien seine Grüße und fordert die Kirche auf, der Liturgie wieder ihren zentralen Platz in der christlichen Bildung einzuräumen

Nur ein Glaube, der der Liturgie entspringt und durch sie geprägt wird, ist in der Lage, die „Wege der Menschheit“ zu erreichen und „Früchte des Guten, der Versöhnung und des Friedens“ zu tragen. Das ist der Kern der Botschaft, die der vatikanische Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, im Namen Leos XIV. den Teilnehmer der 76. Nationalen Liturgiewoche übermittelt hat. Das Thema der Veranstaltung, die vom 24. bis 27. August in Catania stattfindet, lautet: „Eine Kirche, die Leben schenkt. Liturgie und christliche Initiation“.
WeiterlesenMaria Königin des Himmels und der Erde UPDATE
Benedikt XVI. Generalaudienz Castel Gandolfo, Mittwoch, 22. August 2012

Quelle
Liebe Brüder und Schwestern!
Heute begehen wir den liturgischen Gedenktag der allerseligsten Jungfrau Maria, die mit dem Titel »Königin« verehrt wird. Es ist ein Fest, das erst in jüngerer Zeit eingeführt wurde, auch wenn sein Ursprung und die Verehrung sehr alt sind: Es wurde 1954 am Ende des Marianischen Jahres vom ehrwürdigen Diener Gottes Pius XII. eingesetzt, der das Datum auf den 31. Mai festlegte (vgl. Enzyklika Ad caeli Reginam, 11 octobris 1954: AAS 46 [1954], 625–640). Bei dieser Gelegenheit sagte der Papst, daß Maria mehr als jedes andere Geschöpf Königin ist durch die Erhabenheit ihrer Seele und die hervorragenden Gaben, die sie empfangen hat. Sie hört niemals auf, alle Schätze ihrer Liebe und ihrer Fürsorge an die Menschheit zu verteilen (vgl. Ansprache zu Ehren von Maria Königin, 1. November 1954).
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WeiterlesenPapst: Liturgische Bildung aller Gläubigen soll gestärkt werden
Anlässlich einer Tagung in der US-amerikanischen Abtei Mount Angel hat sich das Oberhaupt der katholischen Kirche in einem Brief an den Präfekten des Gottesdienst-Dikasteriums gewandt. Im Zentrum des Schreibens steht die Vermittlung und Praxis des Gottesdienstes auf allen Ebenen der kirchlichen Gemeinschaft
Quelle
Brief des Heiligen Vaters an H.E. Kardinat Arthur Roche anlässlich der liturgischen Konferenz in der Mount Angel Abbey, Oregon, USA (29. Juni 2026)/Übersetzung

Mario Galgano – Vatikanstadt
Unter Bezugnahme auf das Apostolische Schreiben „Desiderio desideravi“ verweist der Papst auf die Notwendigkeit einer dauerhaften Schulung von Klerikern und Laien. Bei dieser Form der Unterweisung handle es sich „nicht um eine Spezialisierung für einige wenige Experten, sondern um eine innere Haltung des gesamten Gottesvolkes“. Zugleich wird hervorgehoben, dass der Ausbildung der geweihten Amtsträger eine vorrangige Stellung zukomme, da sie die Gläubigen bei der Einführung in die kirchlichen Handlungen begleiten.
WeiterlesenGeneralaudienz: Das liturgische Jahr als Weg mit Christus leben
Das liturgische Jahr ist kein religiöser Kalender, der lediglich festlegt, wann Weihnachten, Ostern oder Pfingsten gefeiert werden. Es ist ein geistlicher Weg durch die Heilsgeschichte, der uns daran erinnert, dass unser Leben auf Christus hin ausgerichtet ist. Das betonte Papst Leo in seiner sechsten Katechese zum Katechesezyklus, der der Liturgiekonstitution „Sacramentum Concilium“, gewidmet ist

Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt
„Das liturgische Jahr ist somit als die fortwährende Vergegenwärtigung des Heilswerkes zu verstehen, das Christus in der Geschichte vollbringt. Indem die Kirche diesen Kreislauf des Jahres durchläuft, bleibt sie mit dem Erlösungswerk des Herrn in Berührung, sodass alle Gläubigen mit seiner Gnade erfüllt werden. Die Begegnung mit Jesus Christus, der für uns gestorben und auferstanden ist, ist das Ziel, das die Kirche stets verfolgt, indem sie die Feier des Osterereignisses in jedem Moment in den Mittelpunkt stellt,“ begann der Papst seine Ausführungen zum 5. Kapitel der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils, deren Leitprinzip die aktive und bewusste Teilnahme aller Gläubigen war.
WeiterlesenDie Messe aller Zeiten
Der katholische Messritus in seiner altehrwürdigen überlieferten Form ist ein erhabenes Kunstwerk, das unter dem Hauch des Hl. Geistes im Laufe vieler Jahrhunderte entstanden ist
Der katholische Messritus in seiner altehrwürdigen überlieferten Form ist ein erhabenes Kunstwerk, das unter dem Hauch des Hl. Geistes im Laufe vieler Jahrhunderte entstanden ist. Indem Pater Matthias Gaudron aus den Quellen der Tradition schöpft, führt er in das authentische Verständnis dieses Geheimnisses unseres Glaubens ein. Das Wissen um den spirituellen Wert und die Schönheit der ‚Alten Messe‘ haben Papst Benedikt XVI., im Juli 2007 dazu veranlasst, diesen Ritus mit seinem Motu Proprio ‚Summorum Pontificium‘ zu rehabilitieren, und sie den Priestern und Gläubigen als Urbild der Liturgie zu empfehlen.




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