12. April 2026 Barmherzigkeitssonntag/Weisser Sonntag
Sieben Dinge, die jeder über den Barmherzigkeitssonntag wissen sollte – Die Weltkirche feiert heute, am zweiten Sonntag der Osterzeit, den “Weißen Sonntag”, und den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit. Was wird da gefeiert? Und warum ist er für die Katholiken so wichtig?
Quelle
30. April 2000, Heiligsprechung von Maria Faustyna Kowalska
Dekret, 29. Juni 2002
Hl. Maria Faustyna Kowalska
Im Haus der Göttlichen Barmherzigkeit I mit der hl. Faustyna & Erzbischof Gänswein
Vatikanstadt – Sonntag, 11. April 2021
Die Weltkirche feiert heute, am zweiten Sonntag der Osterzeit, den “Weißen Sonntag”, und den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit. Was wird da gefeiert? Und warum ist er für die Katholiken so wichtig?
Hier sind die Antworten auf die sieben wichtigsten Fragen zum Tag:
1. Was ist der Barmherzigkeitssonntag?
Der Barmherzigkeitssonntag wird am Sonntag nach Ostern gefeiert und geht auf Privatoffenbarungen an die heilige Schwester Faustina Kowalska zurück, eine polnische Ordensschwester, die im Dorf Plock (Polen) Botschaften Jesu über die göttliche Barmherzigkeit erhielt.
Kardinal Parolin: “Die Liturgie darf kein Schlachtfeld werden”
Am Rande eines Studientages über den Staatsmann Alcide De Gasperi in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin Stellung zu mehreren aktuellen Themen bezogen. Vor Journalisten äußerte er sich zur liturgischen Debatte, zur Lage im Heiligen Land und zum politischen Erbe De Gasperis *UPDATE
Quelle
Vatikanische Bibliothek beleuchtet De Gasperis “Exiljahre” – Vatican News
Alcide De Gasperi – EU-Pionier | Europäische Union
*Parolin: Die Mächtigen sollen auf jene hören, die eine neue Welt wollen – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
In Bezug auf eine aktuelle Botschaft von Papst Leo XIV. an die französischen Bischöfe betonte Parolin die Notwendigkeit, Spaltungen innerhalb der Kirche zu vermeiden. “Die Liturgie darf nicht zu einem Grund für Konflikte und Spaltungen zwischen uns werden”, erklärte der Kardinal. Ziel müsse es sein, eine Formel zu finden, die “legitimen Bedürfnissen” entgegenkomme, ohne die Liturgie zu einem “Schlachtfeld” zu machen. Er unterstrich, dass diese Besorgnis in der Kirchenleitung geteilt werde.
Schweißtuch der Veronica im Petersdom gezeigt
Im Rahmen der traditionellen Stationsgottesdienste an den heiligen Stätten Roms versammelten sich am späten Nachmittag des fünften Fastensonntags zahlreiche Gläubige im Petersdom. Im Zentrum der Liturgie dieses Tages stand wieder die Ostension (feierliche Zeigung) des “Velo della Veronica”, einer Reliquie, die nach der Überlieferung das Antlitz Christi trägt
Greta Giglio und Mario Galgano – Vatikanstadt
Kardinal Mauro Gambetti, Generalvikar für die Vatikanstadt, bezeichnete die Reliquie während der Feier als eine Einladung, “den Blick nach Golgota zu richten, wo der gekreuzigte Christus seine Herrlichkeit offenbaren wird”.
Die Zeremonie der Ostension
Das Läuten der Glocken kündigte die Ankunft der Reliquie an. In der Basilika richteten sich die Blicke der Anwesenden auf die Statue der heiligen Veronika, von wo aus das “Heilige Antlitz” präsentiert wurde. Die Stille während der Betrachtung korrespondierte mit der Darstellung des Leidens Jesu, das auf dem Tuch eingeprägt ist.
Abenteuer “Alte Messe”: Ein Reiseführer für Neugierige
Als vor über 60 Jahren die sich auf das Zweite Vatikanische Konzil berufende Liturgiereform erfolgte, geriet der überlieferte Römische Meßritus vielfach in Vergessenheit, das heißt jener Ritus, der für die Kirche des Westens bis dahin allenthalben, sowohl innerhalb als auch außerhalb der katholischen Kirche, als Ausdruck der Normalität ihres liturgischen Lebens betrachtet wurde

Eduard Habsburg-Lothringen veröffentlicht “Abenteuer ‘Alte Messe'”/Rezension
Als vor über 60 Jahren die sich auf das Zweite Vatikanische Konzil berufende Liturgiereform erfolgte, geriet der überlieferte Römische Meßritus vielfach in Vergessenheit, das heißt jener Ritus, der für die Kirche des Westens bis dahin allenthalben, sowohl innerhalb als auch außerhalb der katholischen Kirche, als Ausdruck der Normalität ihres liturgischen Lebens betrachtet wurde.
In dieser Kleinschrift eröffnet Eduard von Habsburg eine persönliche Perspektive auf die überlieferte Römische Messe und unternimmt damit den Versuch, Vorurteile, die auch heute noch hie und da gegen sie bestehen mögen, abzubauen und ihre spirituelle Tiefe zu verdeutlichen. Das vorliegende Zeugnis ist vor allem eine Einladung zur Entdeckung der Schönheit dieser – heute leider zu Unrecht –, weitgehend unbekannten Liturgie. Gleichzeitig verdeutlich es, daß die heilige Liturgie gerade kein bloßes “Gemeinschaftsereignis” ist, sondern ein prägendes und tiefes Erlebnis, das zu Christus führt.
Kardinal Brandmüller für liturgischen Waffenstillstand
Kardinal Walter Brandmüller hat ein Ende der liturgischen Grabenkämpfe in der Kirche gefordert
Quelle
Kardinal Brandmüller (31)
In einem Blog-Beitrag plädiert der deutsche Kurienkardinal für einen Waffenstillstand “an der liturgischen Front”, sowie für eine Rückkehr zu Sachlichkeit und gegenseitigem Respekt in der Kirche. Die Spaltung in der Kirche gehe nicht auf die Konzilskonstitution zur Liturgie zurück, sondern auf deren Umsetzung. Brandmüller schreibt, der Streit entzünde sich weniger an Dogmen als an Riten, Gebräuchen und Formen der Frömmigkeit.


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