Papst: Religionsunterricht ist wichtig für den gesellschaftlichen Dialog
Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag die Teilnehmer des nationalen Treffens von Italiens katholischen Religionslehrkräften im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache hob das Kirchenoberhaupt hervor, dass die religiöse Dimension ein konstitutives Element der menschlichen Erfahrung sei, welches im Bildungsprozess neuer Generationen nicht an den Rand gedrängt werden dürfe. Er dankte den Lehrkräften für ihren oft unauffälligen, aber für das Wachstum junger Menschen bedeutenden Dienst in den Schulen
Quelle
An die Teilnehmer des von der Italienischen Bischofskonferenz organisierten nationalen Treffens der Lehrer für katholischen Religionsunterricht – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Papst betonte den hohen kulturellen Stellenwert des katholischen Religionsunterrichts. Dieser sei nützlich, um historische und soziale Dynamiken sowie Ausdrucksformen des Denkens und der Künste zu verstehen, die das Gesicht Europas und vieler Länder weltweit geprägt haben. Durch das Studium der biblischen Texte und der Lehre der Kirche werde den Schülern ein Zugang zu Inhalten ermöglicht, die andernfalls unverständlich bleiben könnten. Leo XIV. unterstrich in diesem Zusammenhang, dass eine wahre Säkularität das religiöse Phänomen nicht ausschließe, sondern es als Bildungsressource zu schätzen wisse. Ein solcher Ansatz fördere den Dialog, da das Kennen und Lieben der eigenen Identität die Voraussetzung dafür sei, anderen mit Respekt und Offenheit zu begegnen.


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