2025: Weltweite Unterstützung durch Kirche in Not (ACN)
Insgesamt 5.368 Projekte in 141 Ländern hat das Päpstliche Hilfswerk Kirche in Not im Jahr 2025 weltweit unterstützt. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor
Quelle
D: missio Aachen stellt Jahresbericht 2025 vor – Vatican News
GB: Königin Camilla traf katholische Ordensfrauen – Vatican News
Dank der Unterstützung von 363.176 Spendern und Erblassern kamen demnach insgesamt 145,8 Millionen Euro für die Projekte zusammen, mit denen das Hilfswerk christlichen Gemeinschaften hilft, die unter Krieg, Verfolgung, Diskriminierung oder großer Armut leiden.
Wie aus der gemeinsam mit dem Bericht versandten Mitteilung des Hilfswerks von diesem Donnerstag hervorgeht, kam die Unterstützung insbesondere der Seelsorge, der Ausbildung von Priestern und Ordensleuten, dem Bau kirchlicher Infrastruktur sowie der Nothilfe zugute. Die meisten Hilfsgelder flossen 2025 nach Indien, gefolgt von der Ukraine, dem Libanon und Syrien.
UNO: Kürzungen gefährden humanitäre Versorgung von Frauen
Seit Beginn des Jahres 2025 haben mindestens eine Million Frauen und Mädchen den Zugang zu essenziellen humanitären Dienstleistungen verloren. Dies geht aus dem Bericht “Beyond the Breaking Point” hervor, den die Organisation UN Women veröffentlicht hat. Die UN-Sonderorganisation warnt. vor der Gefahr eines Zusammenbruchs von Frauenstrukturen in internationalen Krisenregionen, die durch deutliche Kürzungen der internationalen Hilfsgelder verursacht wird
Quelle
Schweiz/UNO: Nachhaltigkeitsbericht löst zivilgesellschaftliche Kritik aus – Vatican News
Vatikan/UNO: HIV-Versorgung in Entwicklungsländern verbessern – Vatican News
Nach Angaben von UN-Women sind derzeit weltweit etwa 120 Millionen Frauen und Mädchen auf humanitäre Unterstützung und Schutzmaßnahmen angewiesen. Lokale Organisationen, die in Ländern wie Afghanistan, der Demokratischen Republik Kongo oder Haiti tätig sind, müssen ihre Dienstleistungen einschränken oder einstellen, obwohl der Bedarf in diesen Regionen unverändert hoch ist.
Caritas eröffnet eine bahnbrechende internationale Gesundheitskonferenz
Von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnete Botschaft des Heiligen Vaters zur Gesundheitskonferenz von Caritas Internationalis [Castel Gandolfo, 24.–25. Juni 2026]
Caritas eröffnet eine bahnbrechende internationale Gesundheitskonferenz – Caritas-Übersetzung
Quelle/Übersetzung –Von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnete Botschaft des Heiligen Vaters zur Gesundheitskonferenz von Caritas Internationalis [Castel Gandolfo, 24.–25. Juni 2026]
Caritas-Chefin Welskop-Deffaa beklagt “eine Art aggressiver Resignation” im Alltag
“Berufliche Kompetenz ist unverzichtbar, aber sie reicht nicht aus. Diejenigen, die den Schwächsten dienen, müssen ebenfalls in Menschlichkeit und Mitgefühl geformt werden. Wir sind dazu berufen, an der Seite der Menschen zu gehen, füreinander und für unser gemeinsames Zuhause zu sorgen, wobei wir sowohl die sichtbaren als auch die unsichtbaren Wunden erkennen, die unsere Welt prägen.” – Pater Avelino Chico vom Dikasterium zur Förderung der integralen menschlichen Entwicklung. Weiterlesen
Missio Österreich
Pfarrer Johannes Laichner wird neuer Nationaldirektor von Missio Österreich
Missio
Karrer Pfarrer Johannes Laichner legte bei Kirchensanierung selbst Hand an: Ein Historiker vor dem Herrn – Imst
Johannes Laichner neuer “Missio”-Nationaldirektor
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Dienstag, 23. Juni 2026
Pfarrer Johannes Laichner aus dem Bistum Innsbruck wird neuer Nationaldirektor von Missio Österreich und folgt auf Pater Karl Wallner OCist, der das Amt seit 2016 innehatte. Laichner hat bereits Erfahrung als Missio-Diözesandirektor im Bistum Innsbruck gesammelt.
Mit dem Namen Missio werden die Päpstlichen Missionswerke in zahlreichen Ländern bezeichnet. Sie unterstehen direkt dem Heiligen Stuhl, konkret dem Dikasterium für die Evangelisierung.


Neueste Kommentare