EU: Richtlinien für mehr Online-Sicherheit von Kindern
Die EU-Kommission hat an diesem Donnerstag Richtlinien für mehr Online-Sicherheit von Kindern in Europa verabschiedet. Der EU-KIDS-Act zielt auf mehr Schutz für Minderjährige bei der Nutzung digitaler Angebote und von KI. Papst Leo hatte dies in seiner Enzyklika „Magnifica humanitas“ gefordert
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KI/Ethik (59)
Kirche in Deutschland investierte 537 Millionen Euro in Hilfsprojekte weltweit
Anne Preckel – Vatikanstadt

Mit dem „EU-KIDS-Act“ werden einheitliche Altersvorschriften für die gesamte EU festgelegt. Social-Media-Konten für Kinder unter 13 Jahren werden verboten, vorgesehen sind zudem elterlich beaufsichtigte Konten für 13- und 14-Jährige sowie eigenständige Konten ab erst 15 Jahren.
WeiterlesenHeiliger Stuhl: Mehr Mittel gegen Armut statt für Konflikte
Der Heilige Stuhl warnt vor einem wachsenden Ungleichgewicht zwischen Militärausgaben und Entwicklungshilfe. Vor dem UN-Handels- und Entwicklungsrat in Genf forderte die vatikanische Delegation, bei Handels- und Entwicklungspolitik die Bedürfnisse der Menschen stärker in den Mittelpunkt zu stellen
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Laut Redetext verwies die vatikanische Delegation an diesem Mittwoch auf die anhaltend hohe Armut, wachsende Schulden und Ernährungsunsicherheit. Besonders kritisch sieht der Heilige Stuhl die Entwicklung bei den internationalen Ausgaben. Während weltweit immer mehr Mittel für militärische Zwecke eingesetzt würden, sei die öffentliche Entwicklungshilfe für die am wenigsten entwickelten Länder 2025 um mehr als 25 Prozent auf 23,5 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Konflikte gehörten zugleich zu den wesentlichen Ursachen von Ernährungsunsicherheit. Die Delegation brachte das Missverhältnis mit deutlichen Worten auf den Punkt: Konflikte würden eher „gefüttert“, als dass Menschen ernährt würden. Darin zeige sich ein grundlegendes Ungleichgewicht politischer und moralischer Prioritäten.

Bettagskollekte
Bettagskollekte: Solidarität, die Kirche ermöglicht und Gläubige verbindet – Inländische Mission

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07.09.2026
Aktuell, Startseite
Ein sichtbares Zeichen der Unterstützung von Seelsorgeprojekten durch die Bettagskollekte war 2026 erneut das Festival «Crossfire» in Belfaux (FR). Das Jugendfestival, das an das beim Kirchenbrand von 1470 erhalten gebliebene Kreuz erinnert, begeisterte mit Musik, Gottesdienst, Spiel und Begegnung zahlreiche junge Menschen. Ebenso fördert die Inländische Mission die afrikanische Wallfahrt nach Einsiedeln, das Adoray-Festival in Zug sowie das Deutschschweizer Familientreffen in Einsiedeln.
WeiterlesenSchweiz/Nepal: Nothilfe und Wiederaufbau nach Naturkatastrophe
Ein Erdrutsch im nepalesischen Distrikt Rasa hat hunderte Menschenleben gefordert und Tausende ohne Existenzgrundlage hinterlassen. Die Schweizer Fastenaktion stellt in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern erste Rettungsmittel bereit und setzt auf eine langfristige Unterstützung
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Nepal
Unicef/Nepal: 22.100 Kinder von schweren Überschwemmungen betroffen – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt

Die Lage in Nepal bleibt nach den jüngsten Ereignissen unübersichtlich. Nach aktuellen Berichten aus der Region wurden im Anschluss an den Erdrutsch mindestens 900 Todesfälle registriert. Etwa 4000 Personen gelte es derzeit noch als vermisst zu lokalisieren, während knapp 10.000 Menschen aus den betroffenen Gebieten gerettet werden konnten. Die Behörden sowie die vor Ort tätigen Organisationen konzentrieren ihre Ressourcen primär auf die Bergung Überlebender und die Bereitstellung lebensnotwendiger Güter.
WeiterlesenSchweiz/Nepal: Partnerorganisationen der Fastenaktion leisten Nothilfe nach Sturzflut
Die Lage in den betroffenen Regionen ist weiterhin angespannt. Nach einer verheerenden Sturzflut in Nepal am Mittwoch, dem 26. August 2026, unterstützen Partnerorganisationen des Schweizer Hilfswerks Fastenaktion die betroffenen Menschen vor Ort
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Lokale Teams erfassen derzeit das Ausmaß der Schäden und bereiten erste Hilfsmaßnahmen vor. Zahlreiche Menschen verloren ihr Leben, viele weitere wurden vertrieben. Den Überlebenden mangelt es an geschützten Unterkünften, Lebensmitteln sowie sauberem Trinkwasser. Die nepalesische Partnerorganisation Community Self Reliance Center (CSRC) arbeitet in den Katastrophengebieten eng mit den lokalen Behörden sowie den Gemeinschaften zusammen, um Suchaktionen und Erstversorgungen zu koordinieren.

Erschütternd
Jagat Deuja, Leiter von CSRC, beschreibt die Zustände in der Region Rasuwa: „Das Ausmaß der Zerstörung, das wir derzeit erleben, ist erschütternd und kaum in Worte zu fassen. Familien, die bereits zuvor mit sehr begrenzten Ressourcen lebten, haben innerhalb weniger Minuten ihre Häuser, ihr Land und ihre Lebensgrundlagen verloren. In diesem Moment an ihrer Seite zu stehen, ist nicht nur unsere Verantwortung, sondern auch eine eindringliche Erinnerung daran, wie dringend Solidarität und Unterstützung gebraucht werden.“
Weiterlesen2025: Weltweite Unterstützung durch Kirche in Not (ACN)
Insgesamt 5.368 Projekte in 141 Ländern hat das Päpstliche Hilfswerk Kirche in Not im Jahr 2025 weltweit unterstützt. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor
Quelle
D: missio Aachen stellt Jahresbericht 2025 vor – Vatican News
GB: Königin Camilla traf katholische Ordensfrauen – Vatican News
Dank der Unterstützung von 363.176 Spendern und Erblassern kamen demnach insgesamt 145,8 Millionen Euro für die Projekte zusammen, mit denen das Hilfswerk christlichen Gemeinschaften hilft, die unter Krieg, Verfolgung, Diskriminierung oder großer Armut leiden.
Wie aus der gemeinsam mit dem Bericht versandten Mitteilung des Hilfswerks von diesem Donnerstag hervorgeht, kam die Unterstützung insbesondere der Seelsorge, der Ausbildung von Priestern und Ordensleuten, dem Bau kirchlicher Infrastruktur sowie der Nothilfe zugute. Die meisten Hilfsgelder flossen 2025 nach Indien, gefolgt von der Ukraine, dem Libanon und Syrien.


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