Arabischer Frühling und christlicher Winter
Kirche in Not begeht 9. Pater-Werenfried-Jahresgedenken in Köln
Eine Rückbesinnung auf die Botschaft des Evangeliums und Authentizität des christlichen Glaubens haben Journalisten säkularer und kirchlicher Medien bei einem Podiumsgespräch im Rahmen des Pater-Werenfried-Jahresgedenkens in Köln gefordert.
Die Teilnehmer eines Gesprächs mit dem Titel “Der Papst, die Neuevangelisierung und die Medien – sprechen wir dieselbe Sprache?” bedauerten, dass viele Menschen hierzulande nur noch wenig über Glaubensinhalte wüssten.
Nigeria: Der Exodus hat begonnen
35 000 Menschen flüchten aus dem Norden Nigerias
Kirche in Not berichtet: 35.000 Menschen flüchten aus dem Norden vor der islamistischen Sekte Boko Haram
Wien kath.net/KIN, 25.01.2012
Etwa 35.000 Menschen in Nordnigeria haben ihre Häuser aufgrund anhaltender Gewalt verlassen. Das berichteten Repräsentanten der Kirche in Nigeria der internationalen katholischen Hilfsorganisation “Kirche in Not”. Abul Qaqa, Sprecher der islamischen Sekte Boko Haram, stellte den Christen bereits Anfang Jänner ein dreitägiges Ultimatum, um den Norden zu verlassen. “Das anvisierte Ziel von Boko Haram ist es, alle Christen aus dem Norden zu vertreiben”, bestätigte ein Zeuge gegenüber “Kirche in Not”.
Ostafrika: Mehr Aufmerksamkeit, weniger Hungersnot
Hungersnot spürbar zurückgegangen
Die Hungersnot in den ostafrikanischen Ländern ist laut Caritas Internationalis spürbar zurückgegangen. Über 13 Millionen Menschen waren im letzten Sommer von der Katastrophe betroffen, die durch eine besonders schwere Dürreperiode sowie durch die politisch unstabile Lage verursacht wurde. Bei der verheerenden Hungersnot kamen 2011 demnach zwischen 50.000 und 100.000 Menschen in Äthiopien, Kenia und Somalia ums Leben. Laura Sheahen ist für die Öffentlichkeitsarbeit von Caritas Internationalis zuständig. Sie war vor kurzem in Kenia, wo die Hungerkatastrophe besonders schlimm war.
Bischof Kaleta aus Kasachstan in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein
Die katholische Kirche steht den Menschen in ihrer schwierigen Situation bei
Das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not lädt Bischof Janusz Kaleta aus Kasachstan vom 28. Januar bis 6. Februar 2012 in die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein ein.
Hier finden Sie die genaue Liste mit den Orten und Daten.
In verschiedenen Pfarreien wird er über die Sorgen und Hoffnungen in Kasachstan predigen. Das Land ist reich an Bodenschätzen, dennoch leben viele Kasachen in Armut. Die katholische Kirche steht den Menschen in ihrer schwierigen Situation bei.
Ausweitung der Unruhen im Südsudan
Weihbischof von Khartum warnt davor
Daniel Adwok Kur, der Weihbischof von Khartum, warnt im Gespräch mit dem päpstlichen Hilfswerk Kirche in Not vor einer Ausweitung der Unruhen im Südsudan.
Die südsudanesische Regierung müsse sich “mit den Ursachen der Konflikte befassen und sich mit den darin involvierten Menschen zusammensetzen, um eine Lösung zu finden.” Sie müsse die Lage “genau untersuchen”, fordert er. An einigen Orten sei die Situation “sehr angespannt”.
Es handele sich um Stammesfehden und Kämpfe um Vieh, Land und Grundstücke, so der Weihbischof. Die Katholische Kirche könne dazu beitragen, ein Klima zu schaffen, in dem sich die an den Konflikten Beteiligten “zusammensetzen und verhandeln” können und in dem für “wirkliche Gerechtigkeit Sorge getragen wird”.
Weihnachten der Anderen
Wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein
Rom, zenit.org, 28.12.2010 von Tanja Schulz
“Wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.” (Lukas 14. 13-14)
Erster Weihnachtsfeiertag, mittags. Spätestens nach dem apostolischen Segen Urbi et Orbi leert sich der Petersplatz und schließlich die Straßen der Stadt. Alles eilt nach Hause, wo die Familie mit einem üppigen Weihnachtsmahl und Geschenken wartet. Als arm gilt heute, wer ohne Verwandten und Freunde geblieben ist. Weiterlesen
Kirche in Not wird eine päpstliche Stiftung
Unser Hilfswerk bekommt neue rechtliche Grundlage und neuen Präsidenten
Kirche in Not ist von Papst Benedikt XVI. zu einer Stiftung päpstlichen Rechts erhoben worden. Sitz der Stiftung ist der Vatikanstaat. Der Rechtsakt erfolgte durch eine eigenhändig unterschriebene Urkunde des Papstes in lateinischer Sprache, ein sogenanntes Chirograph.
Zum Präsidenten der Stiftung berief der Papst den Präfekten der Kongregation für den Klerus, Mauro Kardinal Piacenza. Dieser hat mit Wirkung vom 1. Dezember 2011 Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck zum geschäftsführenden Präsidenten ernannt. Die internationale Geschäftsstelle des Werkes bleibt in Königstein im Taunus.





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