Konzil

Köpfe des Konzils – Er liebte alles, was er pries

Der französische Jesuit und spätere Kardinal Jean Daniélou bereicherte als großer Kenner der Väter, der Schrift und der frühen Kirche das Zweite Vatikanische Konzil

Quelle
US-Bischof Robert Barron: Benedikt XVI. sollte Kirchenlehrer werden 
Erneuerung aus dem Ganzen
Jean Daniélou und die Katechese der Kirchenväter – Omnes (omnesmag.com)
Französische/Englische Literatur : Jean Danielou
Literatur Konzil
Literatur : Kirchenväter
*Jean Daniélou (johannes-verlag.de)

09.05.2023

Stefan Ahrens

Sein Theologieprofessor war niemand Geringeres als Henri de Lubac. Und genau wie sein Lehrer und Ordensbruder, für den die französische Bischofskonferenz vor kurzem ein Seligsprechungsverfahren eröffnete, blickte der Jesuitenpater und spätere Kardinal Jean Daniélou auf die Ursprünge des christlichen Glaubens zurück, um Impulse für das Glaubensleben der Gegenwart zu erhalten. Und ganz nebenbei machte Daniélou – dessen Schriften nur unvollständig ins Deutsche übertragen worden sind – außerdem genau diese Impulse für das Zweite Vatikanische Konzil fruchtbar.

Weiterlesen

Zwischen den Fronten

Wohl kaum ein Zeitpunkt der Kirchengeschichte ist so sehr von enttäuschten Hoffnungen geprägt wie die Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil

Quelle
Heribert Schauf: Emsig, aber im Hintergrund
Louis Bouyer – Wikipedia
Oratorium (Kongregation) – kathPedia
Hl. Philip Neri
Konzil (278)

25.04.2023

Dirk Weisbrod

Wohl kaum ein Zeitpunkt der Kirchengeschichte ist so sehr von enttäuschten Hoffnungen geprägt wie die Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. 1969 hatte Papst Paul VI. eine internationale Theologenkommission als Beratungsorgan einberufen, die das mehr als deutlich machte. Denn die Herren Theologen waren uneins. Der Graben verlief entlang der Auslegung der Konzilsbeschlüsse. Der spätere Papst Benedikt beschrieb diese theologische Frontstellung mit den Begriffen einer “korrekten Hermeneutik der Reform” und einer “Hermeneutik des Bruchs” zwischen vorkonziliarer und nachkonziliarer Kirche. Er musste es wissen! Der junge Joseph Ratzinger war Mitglied dieser Kommission, ebenso wie der Oratorianerpater Louis Bouyer. Sie waren befreundet und setzten sich gemeinsam für die Interpretation des Konzils im Lichte der Tradition ein.

Weiterlesen

Brague über Benedikt XVI.

Brague über Benedikt XVI.: Warum echter “Progressivismus” zu den Quellen des Glaubens will

Quelle
Rémi Brague würdigt verstorbenen Papst Benedikt | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Rémi Brague
Prof. Dr. Rémi Brague: Vorlesung “Über das Gute” – Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft – LMU München (uni-muenchen.de)
Rémi Brague: Wahre Religion kennt Transzendenz | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Wertekrise: “Menschenrechte ohne Menschen”? – Stiftung Zukunft CH (zukunft-ch.ch)
Rémi Brague – Wikipedia
Internationale Katholische Zeitschrift – Communio – Startseite

Von Solène Tadié

Berlin – Sonntag, 16. April 2023

Der bekannte französische Philosoph Rémi Brague, der in den Jahren nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil mit dem späteren Papst Benedikt XVI. zu tun hatte, spricht über die wichtigsten Aspekte seines Vermächtnisses sowie die Missverständnisse, die sein Denken und sein Werk umgeben.

Zum heutigen Geburtstag des verstorbenen Benedikt veröffentlicht CNA Deutsch das ursprünglich im National Catholic Register erschienene Interview.

Weiterlesen

Brief “Cena Domini” *UPDATE

Brief “Cena Domini” – Über das Geheimnis und die Verehrung der Heiligsten Eucharistie (24. Februar 1980)

Quelle/Vollständiger Text
*Johannes Paul II.: Brief “Cena Domini” (stjosef.at)
Johannes Paul II. und die Priester von Dario Kardinal Castrillon Hoyos, Präfekt der Kongregation für den Klerus – Agenzia Fides
Betrachtungstext: Gründonnerstag – Opus Dei

Johannes Paul II.

Hinweis/Quelle: Der Text dieses Schreibens wurde übernommen aus der gedruckten Fassung des Christiana-Verlags, Stein am Rhein, 1980
Online-Bearbeitung: Text Dipl.-Theol. Andreas Hoffmann. Irrtum vorbehalten.

Verehrte, liebe Mitbrüder!

1. Auch in diesem Jahr richte ich an Euch alle ein Schreiben zum kommenden Gründonnerstag, das in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Brief des vergangenen Jahres steht, den ich Euch bei gleicher Gelegenheit zusammen mit dem Brief an die Priester gesandt habe. Ich möchte Euch nun vor allem herzlich danken, dass Ihr diese vorausgehenden Schreiben in jenem Geist der Einheit entgegengenommen habt, mit dem der Herr uns untereinander verbindet, und dass Ihr die Gedanken, die ich am Beginn meines Pontifikates zum Ausdruck bringen wollte, an Eure Priester weitergegeben habt.

Weiterlesen

Nichts Neues unter der Sonne

Schon Joseph Ratzinger und Hans Küng stritten über die Frage, ob die Kirche dasselbe ist wie ein Konzil oder eine Synode. Teil I eines Beitrags zur gegenwärtigen Debatte über die Synodalität

Nichts Neues unter der Sonne | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Nur wenige mit Begriff “Synodalität” vertraut
Konzil: Texte auf einen Klick – Vatican News

07.03.2023

Martin Grichting

Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Dieses Bibelwort bewahrheitet sich gerade wieder, wenn es derzeit um die “Synodalität” der Kirche geht. Denn schon in der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde über das Verhältnis von Kirche und Konzil, einer synodalen Versammlung, diskutiert. Es war Hans Küng, der die Begriffe des Konzils und der Kirche in eins zu setzen versuchte, so dass im Ergebnis die Kirche ein großes, pausenlos beratschlagendes Konzil werden sollte. Auch in der aktuellen Diskussion über Synodalität spielt, vor allem in deutschsprachigen Landen, die Verwechslung von Begriffen und der damit gemeinten Inhalte eine wichtige Rolle.

Weiterlesen

‘Lumen Gentium, Autorität und Synodalität und die Bischöfe’

George Weigel veröffentlicht bei FirstThings einen Kommentar über die Streitigkeiten um das Reskript von Kardinal Roche zur Umsetzung von ‘Traditionis Custodes’ und seine Auswirkungen auf das Bischofsamt im Lichte von ‘Lumen Gentium’ und das Wiederaufflammen des Ultramontanismus

Hier geht´s zum Original: klicken

Quelle
Saint Mary’s Catholic Church Greenville, SC – YouTube
George Weigel
Synodaler Weg: Priesteramt im Fokus – Vatican News

9. März 2023

“Der neue Ultramontanismus und das “Dissen” des II. Vatikanischen Konzils”

In seiner dogmatischen Konstitution zur Kirche (Lumen Gentium) tritt das II. Vaticanische Konzil fest auf die Bremse des Ultramontanismus, der überhitzten Theorie der päpstlichen Suprematie, die die Ortbischöfe auf Abteilungs-Manager reduziert, die Anordnungen des Aufsichtsrates der Katholischen Kirche GmbH  in Rom ausführt. Der Gnadenstoß für das verzerrte ultramontanistische Konzept der kirchlichen Autorität kam mit § 27 der dogmatischen Konstitution:

Weiterlesen

Ein Weggefährte Papst Benedikts

Zwei wichtige Jubiläen für einen verdienten Bischof. Der emeritierte Kölner Weihbischof Klaus Dick war lange ein Wegbegleiter des verstorbenen Papstes Benedikt XVI. Am 24. Februar begeht Klaus Dick den 70. Jahrestag seiner Priesterweihe

Quelle
Klaus Dick: “Wir waren Realisten”
“Das Konzil hat die Kirche tief erfasst“ | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Dr. Klaus Dick | emeritierter Weihbischof | Erzbistum Köln (erzbistum-koeln.de)
Weihbischof Dick: Joseph Ratzinger war “der Tonangebende” in theologischen Gesprächen (catholicnewsagency.com)
Berater verteidigt Benedikt XVI. gegen neue Vorwürfe im “Fall Peter H.” (catholicnewsagency.com)
Erzbischof Lackner: Benedikt XVI. war großer Bekenner | Die Tagespost (die-tagespost.de)

23.02.2023
Regina Einig

Er ist eine eher zurückhaltende, im Erzbistum Köln hochgeachtete Stimme: Der emeritierte Kölner Weihbischof Klaus Dick begeht am 24. Februar den 70. Jahrestag seiner Priesterweihe. Geistig hellwach lebt der Jubilar in einem Kloster in Köln und verfolgt das Geschehen in der Kirche mit wachsender Sorge. Der Not vieler gläubiger Christen angesichts der Spaltungen im deutschen Katholizismus stellt sich Weihbischof Dick, der am 27. Februar sein 95. Lebensjahr vollendet, mit einem schier unerschöpflichen Seeleneifer entgegen. Sein Besuchszimmer gilt als gefragter Beichtstuhl in Köln. Es ist nichts Ungewöhnliches für ihn, mehr als siebzig Beichten vor den Hochfesten zu hören. Einzelseelsorge für alle Generationen, darunter viele junge Leute, gehört seit seiner Emeritierung 2003 zu seinen wichtigsten Aufgaben.

Weiterlesen

Archiv

[Not a valid template]

Empfehlung

Ausgewählte Artikel