Papst Franziskus: „Sorge über Lage in Afghanistan“
Auch Papst Franziskus ist ausgesprochen beunruhigt über das Vordringen der Taliban in Afghanistan. Das liess er an diesem Sonntag bei seinem Angelusgebet am Petersplatz erkennen

Quelle
12. März 2001 – Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan
Buddha-Statuen von Bamiyan
Friedensgespräche in Doha
Fidesdienst
Kirche in Not
„Ich schliesse mich der allgemeinen Sorge über die Lage in Afghanistan an. Ich bitte euch, den Gott des Friedens zusammen mit mir darum zu bitten, dass der Waffenlärm aufhören möge, damit durch einen Dialog Lösungen gefunden werden.“
Eine Provinzhauptstadt nach der anderen haben die Gotteskrieger in den letzten Tagen eingenommen; von den grossen Städten ist längst nur noch Kabul in Händen der afghanischen Regierung. Die Taliban sind zweigleisig gefahren: Einerseits haben sie ihre Offensive nie unterbrochen, andererseits führten sie in Doha Friedensgespräche.
Padua – UNESCO-Welterbekomitee
Italien: Bistum Padua freut sich über Welterbe-Auszeichnung
Quelle
UNESCO erinnert an Kopernikus, Mendel und Therese von Lisieux
Hl. Antonius von Padua
Italien: Bistum Padua freut sich über Welterbe-Auszeichnung
Das Bistum Padua freut sich über die Ernennung mehrerer Freskenzyklen in der Stadt zum Weltkulturerbe. Bischof Claudio Cipolla sprach von einer „wichtigen Anerkennung“ durch das UNESCO-Welterbekomitee. Die Entscheidung war am Samstag bekanntgegeben worden.
Die Freskengemälde, die nun zur Welterbeliste zählen, sind in mehreren Gebäudekomplexen Paduas untergebracht: der Cappella degli Scrovegni, der Chiesa degli Eremitani, dem Palazzo della Ragione, dem Palazzo Papafava dei Carraresi, dem Baptisterium sowie den angrenzenden Piazze, der Basilica di Sant’Antonio und dem Oratorio di San Michele.
„Inspiriert von Fortschritten der optischen Wissenschaft nutzten Giotto und andere Künstler des 14. Jahrhunderts hier erstmals die räumliche Perspektive und stellten menschliche Figuren mit individuellen Zügen und Gefühlsäusserungen dar“, so die UNESCO in ihrer Begründung.
„Widerstand“ gegen Zerstörung des christlichen Abendlandes“
Katholische Gruppen fordern „Widerstand“ gegen Zerstörung des christlichen Abendlandes *UPDATE

Quelle
Matthäus 5.37
*Innere Auflösung statt Freude am Glauben
„Unzählige Menschen geben den [christlichen] Glauben auf, leben ohne Gott und seine Gebote und suchen Gottes Gnade nicht mehr durch ein Leben mit den Sakramenten.“
Von Martin Bürger, 8. November 2020
Eine Reihe von Gesellschaften „zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum“ (TFP) aus aller Welt haben einen dringenden Appell lanciert, um „Widerstand zu leisten gegen den Verrat und den Verderb des Westens, der Blume der christlichen Zivilisation“. Die gegenwärtige Krise manifestiere sich auf vielfältige Weise, so der Appell: „Alle Phänomene bilden jedoch eine Einheit in der dahinterstehenden Absicht, die verbleibenden Strukturen der christlich-abendländischen Zivilisation zu zerstören.“ Konkret erwähnt werden die Gesundheitskrise, die offenbarwerdenden strukturellen Schwächen der globalisierten Welt sowie bürgerkriegsähnliche Unruhen in Teilen der westlichen Welt.
Die TFP-Gesellschaften betonen, der Westen sei besonders „durch eine geistige Krise geschwächt: Unzählige Menschen geben den [christlichen] Glauben auf, leben ohne Gott und seine Gebote und suchen Gottes Gnade nicht mehr durch ein Leben mit den Sakramenten. Unsere moralische Dekadenz hat uns geschwächt und wir haben unsere christlichen Wurzeln vergessen.“ So reagierten „viele Menschen fassungslos und schockiert“ auf die anderen Krisen dieser Zeit.
Vor einem Jahr: Notre Dame brennt *UPDATE
Die Flammen schlugen aus dem hölzernen Dachstuhl hoch in die Pariser Nacht

Quelle
Apostolische Reise 12. – 15. September 2008 nach Frankreich anlässlich des 150. Jahrestages der Erscheinungen von Lourdes
Expertin zu Notre-Dame: „Von Wiederaufbau kann noch keine Rede sein“
*Aupetit: „Notre Dame ist auch Symbol für Restaurierung der von Christus selbst gegründeten Kirche“
Erzbischof Michel Aupetit
Vor einem Jahr: Notre Dame brennt
Die Flammen schlugen aus dem hölzernen Dachstuhl hoch in die Pariser Nacht: Vor einem Jahr brannte Notre Dame. Die Bilder wirkten wie ein Menetekel für die französische Gesellschaft, aber auch für die Kirche in Europa.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt, 14. April 2020
Der mittelalterliche Dachstuhl und ein Dachreiter aus dem 19. Jahrhundert fielen dem Inferno vom 15. April 2019 zum Opfer. Aber auch das Innere der wohl bekanntesten Kathedrale der Welt, vor allem die Gewölbe wurden schwer beschädigt.
Vatikan: Die Anfänge der Museen
Vatikan: Die Anfänge der Museen – „Celata Pulchritudo: Die Geheimnisse der Vatikanischen Museen“
Quelle
„Vatikanische Museen. Caravaggio. Das Weinen und das Licht der Gnade“
Biografie von Johann Joachim Winckelmann
„Celata Pulchritudo: Die Geheimnisse der Vatikanischen Museen“: Unter diesem Titel stellt ein Gemeinschaftsprojekt der Vatikanischen Museen und des Dikasteriums für die Kommunikation jeden Monat kurze Videos zu den schönsten Exponaten der Museen der Päpste vor. An diesem Dienstag geht die Reise zu den Ursprüngen der Papst-Sammlungen in die nächste Runde.
Der April und Mai dieses Jahres waren dem Torso vom Belvedere und dem Ägyptischen Museum gewidmet. Im Fokus der dritten Ausgabe der Videoproduktionsreihe stehen die zufällige Entdeckung der Laokoon-Gruppe in einem Weinberg auf dem Colle Oppio zu Beginn des 16. Jahrhunderts; die Entstehung der päpstlichen Antikensammlung; die von den Päpsten angestossene Eröffnung der ersten öffentlichen Museen der Welt auf dem Kapitol in Rom und die Schaffung von Ausstellungsräumen für griechische und römische Statuen im Vatikan auf Wunsch von Clemens XIV. und Pius VI.


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