Samstag, 15. August 2026: Mariä Himmelfahrt im Kloster Einsiedeln
Die auf Mariä Himmelfahrt 2026 hin geschaffene Ikone «Mariä Entschlafung» aus der ostkirchlichen Tradition wird im Rahmen der Pilgerandacht erstmals zum Einsatz kommen. Die davor für die Segnung hingelegten Kräutersträusse passen gut zum Jubiläumsjahr 2026, das ganz im Zeichen des Wiederaufblühens unseres Klosters vor 500 Jahren steht

13.08.2026
Am Hochfest der Aufnahme der Gottesmutter Maria mit Leib und Seele in den Himmel feiert die Kirche ihre Hoffnung auf die Vollendung aller Menschen in der Liebe Gottes.
Mariä Himmelfahrt ist auch das Patrozinium der Einsiedler Klosterkirche – passend für ein Gotteshaus, das gleichzeitig Wallfahrtskirche ist. Denn wie der Pilgerweg ein Symbol für den menschlichen Lebensweg ist, so soll eine Wallfahrtskirche das Ziel des Menschen darstellen: die ewige Gemeinschaft mit Gott. So zeigt das Hochaltarbild der Einsiedler Klosterkirche sinnvollerweise die Aufnahme Marias in den Himmel. Kein Wunder also, dass der 15. August im grössten Marienwallfahrtsort der Schweiz jedes Jahr festlich begangen wird. Wir Mönche freuen uns auf viele Pilgerinnen und Pilger aus nah und fern, die mit uns die Festgottesdienste feiern!
Die Eisheiligen
Die Eisheiligen: Aus dem Bittgang des Mamertus wurde eine Bauernregel
Von Alexander Folz
Redaktion – Freitag, 15. Mai 2026
Mit dem Gedenktag der heiligen Sophia von Rom endet am Freitag die Reihe der Eisheiligen. Hinter der bäuerlichen Wetterregel steht eine liturgische Schöpfung des fünften Jahrhunderts: die Bittage vor Christi Himmelfahrt.
„Die Bitt-Tage vor Christi Himmelfahrt sind eine sehr alte katholische Tradition, die vom heiligen Marmetus bereits im 5. Jahrhundert in Gallien eingeführt wurde und sich dann in der ganzen Kirche verbreitet hat2, schrieb Pastor Anton Behrens in einer Betrachtung, die das „Christliche Forum“ am Sonntag veröffentlichte.
Quelle

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