Heute: Zweiter Welttag der Geschwisterlichkeit
Am 4. Februar 2019 hatten Papst Franziskus und der Grossscheich von al-Azahr, Ahmed al-Tayyeb, in Abu Dhabi das Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen unterzeichnet. Ein Meilenstein im interreligiösen Dialog. Daraufhin haben die Vereinten Nationen den Welttag der Geschwisterlichkeit ausgerufen. 2021 fand er zum ersten Mal statt
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Welttag der Geschwisterlichkeit: Papst mit Grossimam im Video
Papst: Geschwisterlichkeit heisst Festigkeit in eigenen Überzeugungen
Der Vatikan und die Al-Azhar-Universität hatten Ende 2019 den Vereinten Nationen gemeinsam den Vorschlag unterbreitet, den 4. Februar jährlich als weltweiten Gedenk- und Aktionstag im Zeichen der Geschwisterlichkeit zu begehen. Am 21. Dezember 2020 hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 4. Februar schliesslich einmütig zum Internationalen Tag für die Geschwisterlichkeit aller Menschen erklärt.
Welttag der Geschwisterlichkeit
Welttag der Geschwisterlichkeit: Papst mit Grossimam im Video
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Abu Dhabi: Der Erfolg hat viele … Brüder
Kardinal Ayuso: “Geschwisterlichkeit neu propagieren”
Erster ‘Internationaler Tag der Geschwisterlichkeit’
Irak: Christen zwischen Hoffen und Bangen
Papst Franziskus wird den zweiten Internationalen Tag der Geschwisterlichkeit am 4. Februar interreligiös begehen, und zwar mit einer Videobotschaft, in der er gemeinsam mit dem Grossimam der Al-Azhar, Al-Tayyeb, zu sehen ist. Das gab der päpstliche Dialograt an diesem Donnerstag bekannt.
Das Video wird während einer Veranstaltung in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sehen sein, wo derzeit die Weltausstellung Expo läuft. Der Heilige Stuhl ist mit einem eigenen Pavillon vertreten. Dieser beherbergt am zweiten Welttag der Geschwisterlichkeit eine Diskussionsveranstaltung, die das Toleranzministerium der Vereinigten Arabischen Emirate zusammen mit dem Hohen Komitee für menschliche Brüderlichkeit ausrichtet; eingebunden sind auch der Heilige Stuhl und die Al-Azhar-Universität. Physisch in Dubai anwesend ist Kardinal Ayuso Guixot, der Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog.
1. Botschafterin vereinigte Arabische Emirate beim Hl. Stuhl
Ansprache von Papst Benedikt XVI. an Frau Hissa Abdulla Ahmed Al-Otaiba, Erste Botschafterin der Vereinigten Arabischen Emirate beim Heiligen Stuhl – Donnerstag, 20. Mai 2010
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The Changing Faiths of the Persian Gulf
Paul Hinder – Bischof von Arabien
Paul Hinder
Vatikanbotschaft in Abu Dhabi eröffnet
Exzellenz,
es freut mich, Sie im Vatikan begrüssen und das Beglaubigungsschreiben entgegennehmen zu dürfen, mit dem Sie als ausserordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Vereinigten Arabischen Emirate beim Heiligen Stuhl akkreditiert werden. Bei dieser besonderen Gelegenheit möchte ich Sie auch bitten, Seiner Hoheit Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahayan meine Grüsse zu übermitteln. Bitte versichern Sie ihn meiner Dankbarkeit für die guten Wünsche, die Sie mir eben in seinem Namen überbracht haben, sowie meiner Gebete für sein Wohlergehen und das des gesamten Volkes der Emirate.
Kardinal Koch: Krieg in Ukraine wäre Kapitulation der Diplomatie
Der Abschluss zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, der Gedenktag zur Shoah und der Gebetstag für den Frieden in der Ukraine: Es war eine intensive Woche für das ökumenische Engagement der Christen auf der Welt. Wir sprachen darüber mit dem Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kurienkardinal Kurt Koch
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Vatikan/Ukraine: Krieg wäre eine Niederlage für alle
Kardinal Kurt Koch (323)
Vatican News: Papst Franziskus hat in seiner Predigt zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen dazu aufgerufen, keine Angst vor dem Neuen zu haben. Was hat Ihnen an der diesjährige Vesper besonders gefallen?
Kardinal Koch: Sehr besonders war natürlich das Motto für diese Gebetswoche für die Einheit der Christen. Das Motto stammte aus dem Matthäus-Evangelium. Da wird das nach Bethlehem Kommende markiert. Das hat auch der Heilige Vater gut aufgenommen. Er hat aufgezeigt, wie wir gemeinsam gehen und das Ziel haben, zu Christus zu kommen. Das ist ja auch der Sinn des Ökumene-Konzilsdokuments Unitatis Reintegratio, das heisst, die gemeinsame Rückkehr aller Christen zu Jesus Christus – und damit ist natürlich auch die spirituelle Dimension der Ökumene sehr deutlich angesprochen.


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