Kultur

Botschaft von Papst Franziskus

Botschaft von Papst Franziskus zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

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WHO-Nachrichten
Beginn

Liebe Brüder und Schwestern!

Die Feier des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung nehme ich in diesem Jahr zum Anlass, euch allen meine Nähe zum Ausdruck zu bringen, die ihr in dieser Pandemiekrise besondere Schwierigkeiten durchlebt. Wir sitzen alle im gleichen Boot mitten auf rauer See, die uns Angst einjagen kann; in diesem Boot aber haben einige stärker zu kämpfen, darunter Menschen mit schweren Behinderungen.

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Politischer Moralismus – Der Wahrheit „den Krieg erklärt“

Norbert Bolz warnt vor „politischem Moralismus“
Der Wahrheit „den Krieg erklärt“. Wenn Moralismus dominiert, wird der Andersdenkende zum Unhold. Eines der Opfer ist auch die Wahrheit.

Quelle
„Dem Mitgefühl ist der Verstand beiseitegestellt“

Der Philosoph und Medienexperte Professor Norbert Bolz („Die Avantgarde der Angst“) konstatiert eine „Pseudomorphose der Demokratie“. Die formalen Strukturen bestünden noch, aber es sei längst ein neuer Geist eingezogen. Das „Syndrom des politischen Moralismus“, das man auf die Formel bringen könne: „Je schwächer der gesunde Menschenverstand, desto stärker die Gesinnung.

Barmherzigkeit und Liebe verlangen nicht, offene Missstände zu ignorieren oder unter dem Vorwand von Toleranz Themen zu meiden.

Und wo Gefühle statt Argumente die Debatten bestimmen, kommt es ganz unvermeidlich zur Verteufelung der Andersdenkenden. Der politische Moralist sieht in politischen Gegner einen Unmenschen. So wird die Exkommunikation wieder aktuell – als sozialer Boykott.“

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Leopold – Mann des Glaubens, Helfer der Armen, Friedensstifter

Hochfest des heiligen Leopold, Markgraf von Österreich A (15.11.2020) – Leopold – Mann des Glaubens, Helfer der Armen, Friedensstifter

Quelle
Hl. Leopold

L1: Spr 3,13-20; L2: Röm 8,26-30; Lk 19,12-26
Lesungen/Evangelium – Von der Menschenwürde und den Talenten

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

An diesem 33. Sonntag im Jahreskreis wird das Hochfest des hl. Leopold gefeiert. Der heilige Leopold ist der Landespatron von Niederösterreich sowie der zweite Patron von Oberösterreich (neben dem hl. Florian) und Wien (neben dem hl. Klemens Maria Hofbauer).

Leopold III. von Österreich lebte von 1075–1136 und lenkte 41 Jahre lang die Geschicke seines Landes, der „marcha orientalis“ („Ostarrichi“). Leopold heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau, deren Namen nicht bekannt ist, nochmals, und zwar hiess diese zweite Frau Agnes. Sie war die Schwester Kaiser Heinrichs V. und war selber bereits Witwe geworden. Mehr als elf Kinder hatte sie ihrem ersten Mann, dem Herzog Friedrich von Schwaben geboren. Mit Leopold hatte Agnes dann noch zehn weitere Kinder, darunter die beiden Herzöge Heinrich II. Jasomirgott und Leopold IV. sowie die berühmten Bischöfe Otto von Freising und Konrad von Passau, später von Salzburg. Leopold wurde am Dreikönigstag des Jahres 1485 von Papst Innozenz VIII. heiliggesprochen.

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500 Jahre Christentum in Chile

500 Jahre Christentum in Chile: Der Papst gratuliert

Quelle
Entdeckung der Magellanstrasse: Gedenken zum 500. Jahrestag
Chile: „Recht auf Wasser gehört in Verfassung“
Isla Madre de Dios

Am 11. November 1520 wurde in Punta Arenas die erste Messe auf chilenischem Boden gefeiert. Jetzt gratuliert auch Papst Franziskus, der aus dem Nachbarland Argentinien stammt, schriftlich zum 500-Jahr-Jubiläum.

Der handschriftliche Brief des Papstes wurde am Sonntag während einer Eucharistiefeier in Punta Arenas verlesen, die wegen der Corona-Pandemie nur per Live-Stream zu erleben war. Franziskus spricht vom 11. November 1520 als einem „historischen Tag für ganz Chile“.

Gott sei „vom Süden her ins Land eingetreten“, so der Papst, der damit das Motto des Bistums aufgriff. Von dieser „gläubigen Messfeier inmitten einer einfachen Expedition durch unbekanntes Land“ nehme Chiles Kirche ihren Anfang. Auch wenn sich das Jubiläum wegen der Pandemie nicht sehr rauschend feiern lasse, gebe es doch „keine Einschränkungen für Dankbarkeit“.

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Ägypten

Ägypten- Präsident Al-Sisi fördert Entwicklung der Region um das griechisch-orthodoxe Katharinenkloster

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Weltkulturerbe – Kloster Sinai
Glaubensinsel auf dem Sinai

Kairo, Fidesdienst, 14. Juli 2020

Während der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die ehemalige byzantinische Basilika der Hagia Sophia wieder für den islamische Gebete öffnet, bringt Präsident Abdel Fattah al-Sisi in Ägypten Entwicklungsprojekte auf den Weg, die unter anderem auch Pilgerreisen in das Kloster der Heiligen Katharina auf der Sinai-Halbinsel im Süden des Landes fördern sollen. Bei dem Kloster handelt es sich um eine der ältesten christlichen Klosteranlagen der Welt.

Am Sonntag, den 12. Juli, forderte das ägyptische Staatsoberhaupt Premierminister Mostafa Madbouly und andere Regierungsmitglieder zur Beschleunigung von bereits existierenden Grossprojekten zur Entwicklung von Infrastrukturen in der Region um das Katharinenkloster auf mit dem Ziel, das historische und spirituelle Erbe im südlichen Sinai besser zugänglich zu machen.

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‚Europa finde zu dir selbst‘

Wortlaut: Papst Franziskus und sein Brief über und an Europa

Quelle
Original Vatikan

Papst Franziskus rät Europa, den „Weg der Geschwisterlichkeit“ neu zu entdecken. Hier sein Brief, den wir in voller Länge sowie in offizieller Übersetzung aus dem Vatikan präsentieren. „Europa, finde zu dir selbst!“, so der lateinamerikanische Papst an den Alten Kontinent.

An den verehrten Bruder

Herrn Kardinal Pietro Parolin

Staatssekretär Seiner Heiligkeit

In diesem Jahr feiern der Heilige Stuhl und die Kirche in Europa einige bedeutende Jubiläen. Vor fünfzig Jahren wurde die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Zusammenarbeit zwischen dem Heiligen Stuhl und den europäischen Institutionen durch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den damaligen Europäischen Gemeinschaften und die Anwesenheit des Heiligen Stuhls als Ständiger Beobachter beim Europarat konkret. Im Jahre 1980 wurde die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) ins Leben gerufen, an der alle Bischofskonferenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit einem eigenen Delegierten teilnehmen, mit dem Ziel, »hinsichtlich der pastoralen Fragen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung der Kompetenzen und Aktivitäten der Union stehen, eine engere Zusammenarbeit zwischen diesen Bischofskonferenzen« zu fördern.[1] In diesem Jahr wurde auch der 70. Jahrestag der Schuman-Erklärung begangen, ein Ereignis von grösster Bedeutung, das den langen Weg der Integration des Kontinents inspiriert hat, sodass eine Überwindung der durch die beiden Weltkriege entstandenen Feindschaften möglich wurde.

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Weg der heiligen Familie soll Weltkulturerbe werden

Ägypten: Der Weg der heiligen Familie soll Weltkulturerbe werden

Quelle
Ägypten: Katholiken warten noch auf Legalisierung ihrer Kirchen
Brauchtumsforscher zum Fest der Heiligen Familie
Ägypten: „Weg der Heiligen Familie“ wird Welterbe

Demütig, unperfekt und trotzdem ein Vorbild

Ägypten: Der Weg der heiligen Familie soll Weltkulturerbe werden

Das ägyptische Ministerium für Altertümer macht auf den „Weg der Heiligen Familie“ aufmerksam. In einer neuen Broschüre wird eine Route beschrieben, die Maria und Joseph mit dem Jesuskind zurückgelegt haben sollen. Die Broschüre ist Teil einer Initiative, diesen Weg in das UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen.

Die 25 Orte der Route beschreiben den Weg, den die heilige Familie auf der Flucht nach Ägypten zurückgelegt haben soll. An vielen dieser Orte stehen heute Kloster oder Kirchen. Darunter sind unter anderem die Klöster im Wadi Natrun, der „Baum der Jungfrau Maria“ in einem Vorort von Kairo oder die Kirche der Jungfrau Maria in der Provinz Minya. Auch die Gegend, in der heute das Kloster von Al Muharraq steht, ist eine der Stationen, denn dort hat sich die heilige Familie nach der Tradition fast sechs Monate aufgehalten.

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