Auf der Suche nach Italien
Auf der Suche nach Italien: Eine Geschichte der Menschen, Städte und Regionen von der Antike bis zur Gegenwart
Garibaldi: Die Geschichte eines Abenteurers, der Italien zur Einheit verhalf
Giuseppe Caribaldi
Elegant und kenntnisreich führt David Gilmour seine Leser durch die Geschichte der Halbinsel. Er reichert seine Darstellung an mit prächtigen Anekdoten, sinnlichen Eindrücken und interessanten Gesprächen. Ein kluges und inspiriertes Buch.
Gilmour zeigt, dass die Pracht Italiens immer in seinen Regionen mit ihrer je eigenen Kunst, städtischen Kultur, Identität und Küche gelegen hat. Die Regionen brachten die mittelalterlichen Städte und die Renaissance, die Republik Venedig und das Grossherzogtum Toskana hervor, die beiden kultiviertesten Staaten der europäischen Geschichte. Dieses fesselnde Buch erklärt die italienische Geschichte so klug und stimmig, dass jeder Italienliebhaber seine Freude daran haben muss. Ein wahres Lesevergnügen, voll ausgewählter Geschichten und Beobachtungen aus persönlicher Erfahrung und bevölkert mit grossen Gestalten der Vergangenheit: von Cicero und Vergil bis zu Dante und den Medici, von Cavour und Verdi bis zu den umstrittenen politischen Figuren des 20. Jahrhunderts. Das Buch wirft einen klarsichtigen Blick auf das Risorgimento. Es entzaubert die Mythen, die sich darum ranken.
Virolai de Montserrat
Mystischer Lebensquell, benetzt vom Himmel das Herz meines Landes; lasst Gaben und Tugenden erblühen und erschafft daraus Euer Paradies
Rose im April, kleine Braune der Berge,
Stern des Montserrat,
erleuchte das katalanische Land
und leite uns in den Himmel.
Mit goldenen Sägen haben die Englein
aus diesen Felsen Euch einen Palast gesägt;
Königin des Himmel, von den Seraphim zur Erde geleitet,
gebt uns Schutz unter Euren blauen Mantel.
Stille Nacht ***UPDATE
***Stille – Friedlichi Nachtrueh!
Auferstanden aus den Ruinen
Auferstanden aus Ruinen: 800 Jahre nach seiner Gründung blüht Kloster Maria Engelport
Quelle
Kloster Maria Engelport
Von AC Wimmer, 31. Dezember 2020
Das Foto passt in unsere Zeit: Touristen in fescher Ausflugsmontur posieren vor der romantischen Kulisse einer Klosterruine im malerischen Flaumbachtal des Hunsrück. Vorne lächeln die modernen Menschen, jung, hübsch und gesund wie Instagram-Models, dahinter liegen die moosbewachsenen Trümmer und Steine.
Doch das Bild ist schon viele Jahrzehnte alt. Die Menschen auf dieser frühen Schwarzweiss-Fotografie sind längst tot – und es sind die Ruinen, die mittlerweile „auferstanden“ sind. In den 800 Jahren Klostergeschichte nicht zum ersten Mal: Seit der Engelerscheinung des Edelherren Emelricus von Monreal im Jahr 1220, mit der alles seinen Anfang nahm, gab es hier – in Maria Engelport – insgesamt vier Neugründungen, wie Kanonikus Richard von Menshengen in seiner Jubiläumsschrift „Ein Zeichen, das Hoffnung schenkt“ erzählt.
Papst an Künstler
Papst an Künstler: Kreativität schafft Licht auch in Pandemie
Papst Franziskus hat Kunstschaffende dazu aufgerufen, ihre Kreativität zu nutzen, um Wahrheit und Schönheit zu vermitteln. Er empfing an diesem Samstag die Mitwirkenden am Weihnachtskonzert, das am selben Tag in einem Konzertsaal unweit des Vatikans aufgezeichnet wird.
„Selbst in der Orientierungslosigkeit, die die Pandemie verursacht, kann Ihre Kreativität Licht erzeugen“, sagte der Papst den Künstlerinnen und Künstlern. Die Krise verdichte „die Schatten einer abgeschotteten Welt“ (Fratelli tutti, 9-55) und scheine damit „das Licht des Göttlichen, des Ewigen zu verdunkeln. Lassen wir uns nicht von dieser Irrung täuschen“, sagte der Papst. Er dankte den Kunstschaffenden für ihre Solidarität und sprach ihre hohe Berufung an, „Wahrheit und Schönheit zu vermitteln“.







Neueste Kommentare