Evangelium

Evangelium nach Markus 5,21- 43

Dienstag der 4. Woche im Jahreskreis

Jesus fuhr im Boot wieder ans andere Ufer hinüber, und eine grosse Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füssen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter
liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt.

Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden.

Weiterlesen

4. Sonntag im Jahreskreis

Evangelium nach Markus 1,21-28

Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.

In ihrer Synagoge sass ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien:
Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiss, wer du bist: der Heilige Gottes.

Weiterlesen

Kirchenbesuch am Sonntag nur Privatsache?

Ein Kommentar von P. Bernhard Sirch zum Sonntagsevangelium

Kirchenbesuch am Sonntag Privatsache? Christen, die dies sagen, stehen in diametralem Gegensatz zu den ersten Christen, die den Besuch des gemeinsamen Gottesdienstes bisweilen sogar mit dem Tod bezahlten.

Illschwang, kath.net, 26. Januar 2012

 B -4. Sonntag i.Jahreskreis. 1. Ls: Dtn 18, 15-20; 2. Lesung: 1 Kor 7, 32-35; Ev. Mk 1, 21-28. Auf das aufmerksame Hören, Horchen auf Gott, folgt das liebevolle Gehorchen.Wir hören heute im Evangelium: “In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte” (Mk 1, 21). Bei Lukas lesen wir: “Jesus, ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge” (Lk 4,16). So kann ich Ihnen, liebe Gottesdienstbesucher gratulieren, da sie auch, wie Jesus, “wie gewohnt”, am Sonntag in die Kirche gehen und sich Zeit nehmen für Gott. Obwohl Jesus bisweilen kritische Worte für die offiziellen Vertreter des Judentums hat – wie heute einige Christen gegenüber der Kirche -, geht er doch “wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge” (Lk 4,16).

Weiterlesen

3. Sonntag im Jahreskreis Gehorsam, Demut, Umkehr

Evangelium nach Markus 1,14-20

Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

Sogleich liessen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.

Weiterlesen

Wer zu Jesus ja sagt, den führt Jesus

Predigt: 3. Sonntag im Jahreskreis

Ein Kommentar von P. Bernhard Sirch zum Sonntagsevangelium

Was der Berufene tun muss, ist: sogleich eine Antwort geben und sich ganz auf Jesus einlassen im Wissen auf die eigene Unfähigkeit.

Illschwang , kath.net, 19.01.2012

B -3. Sonntag im Jahreskreis, 1. Lesung: Jona 3, 1 – 5.10; 2. Lesung: 1 Kor 7, 29-31; Ev. Mk 1,14-20.

An den Sonntagen des Lesejahres B wird gewöhnlich das Evangelium nach Markus, dem ältesten der vier Evangelien, verkündet. Wir hörten den Anfang des Markusevangeliums bereits am 2. Adventsonntag. Ab dem heutigen Sonntag im Lesejahr B sind die Evangelien fast ausschliesslich dem Markusevangelium entnommen. Markus erzählt im heutigen Evangelium: Johannes der Täufer wurde ins Gefängnis geworfen und Jesus ging wieder zurück nach Galiläa. “Er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium” (Mk 14.15).

Weiterlesen

Evangelium nach Markus 3,7-12

Donnerstag der 2. Woche im Jahreskreis 

Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa, aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat.

Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.

Denn er heilte viele, so dass alle, die ein Leiden

Weiterlesen

Mittwoch 2. Woche im Jahreskreis

Evangelium nach Markus 3,1-6

Als er ein andermal in eine Synagoge ging, sass dort ein Mann, dessen Hand verdorrt war.
Und sie gaben acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.

Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte!
Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen.

Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus, und seine Hand war wieder gesund.

Weiterlesen

Empfehlung