Abrahams Glaube
Abrahams Glaube – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 30
Von Thorsten Paprotny, 23. April 2022
In der “vierhändig” verfassten Enzyklika “Lumen fidei” werden die biblischen Stadien des Glaubens betrachtet. Die Gestalt Abrahams wird gewürdigt: “Der Glaube öffnet uns den Weg und begleitet unsere Schritte in der Geschichte. Darum müssen wir, wenn wir verstehen wollen, was der Glaube ist, seinen Verlauf beschreiben, den zuerst im Alten Testament bezeugten Weg der gläubigen Menschen. Ein aussergewöhnlicher Platz kommt dabei dem Abraham zu, unserem Vater im Glauben. In seinem Leben ereignet sich etwas Überwältigendes: Gott richtet sein Wort an ihn, er offenbart sich als ein Gott, der redet und ihn beim Namen ruft. Der Glaube ist an das Hören gebunden.”
Gläubige sind also hörende Menschen. Von der Schwerhörigkeit für Gott hat Benedikt XVI. in seinem Pontifikat oft gesprochen. Auch mitten in der Kirche haben viele von uns oft den Eindruck, dass über sehr viel gesprochen, aber von Gott gar nicht. Es geht freilich nicht allein um die rechte Rede von Gott, sondern auch um die Schulung sowie Bildung des Gehörs. Hören wir einander zu? Öffnen wir unsere Ohren, unsere Herzen, unsere ganze Person etwa bei der stillen Anbetung wirklich auf Gott hin?
Das Licht des Glaubens
Heute, am 16. April 2022, denken viele von uns in grosser Dankbarkeit an den emeritierten Papst Benedikt XVI., der verborgen vor der Welt seinen 95. Geburtstag begeht
Das Licht des Glaubens (catholicnewsagency.com)
D: Bischof Oster würdigt Benedikt XVI. in Marktl am Inn
Radioakademie: Papst Benedikt zum 95. Geburtstag, Teil 2 – Vatican News
Radioakademie: Papst Benedikt zum 95. Geburtstag, Teil 3
Papst em. Benedikt XVI. (1563)
Papst Franziskus (337)
Von Thorsten Paprotny, 16. April 2022
Heute, am 16. April 2022, denken viele von uns in großer Dankbarkeit an den emeritierten Papst Benedikt XVI., der verborgen vor der Welt seinen 95. Geburtstag begeht. Wer mit der Theologie ein wenig vertraut ist, kann die tiefe Bedeutung und geistlichen Dimensionen seines reichhaltigen Schrifttums erahnen. Einfach gläubige Katholiken auf der ganzen Welt werden besonders heute für ihren hochverehrten Papa Benedetto beten und ihm Gottes reichen Segen wünschen. Die Enzykliken seines Pontifikates reichen weit über sein Pontifikat hinaus – und wenn wir heute damit beginnen, “Lumen fidei” zu würdigen, so tun wir das im Wissen darum, dass diese Enzyklika ein Beispiel ist für die Brücke, die zwischen den römischen Brückenbauern Benedikt und Franziskus besteht.
“Das Leben hat besiegt den Tod”
Das Leben hat besiegt den Tod: Gebete und Betrachtungen zur Passions- und Osterzeit

“Das Leben hat besiegt den Tod”: Neues Buch von Marianne Schlosser (Rezension)
Schlosser (ed.), Marianne | EOS Editions (eos-verlag.de)
In diesem fastenzeitlichen und österlichen Betrachtungsbuch finden sich Texte gesammelt, die aus verschiedenen liturgischen Traditionen des Ostens und des Westens und aus verschiedenen literarischen Gattungen stammen: Predigten, Lieder, Gebete. Es sind Zeugnisse aus einer zweitausendjährigen Glaubenserfahrung, Zeugnisse des Staunens und der Dankbarkeit für das Geheimnis der christlichen Berufung: zum neuen Leben mit dem Auferstandenen, der alle Dunkelheiten des menschlichen Lebens durchlitten und besiegt hat.
Die Utopia-Methode Der neue Kulturkampf gegen Freiheit und Christentum
Die Utopia-Methode – Giuseppe Gracia (fontis-shop.ch)

Rezension
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Nicht auf unsere Kosten!: Aufstand gegen Lug und Trug der Eliten : Hahne Peter (156)
Klimaschutz, Gendermainstreaming, Proteste gegen Sexismus und Rassismus: Verschiedene moralisch gut gemeinte Anliegen prägen unsere Öffentlichkeit. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch, dass ein alarmierender roter Faden diesen neuen Kulturkampf durchzieht: Eine tiefe Ablehnung gegenüber den jüdisch-christlichen Wurzeln der westlichen Zivilisation und ihrer hart erkämpften liberalen Gesellschaftsordnung wird gesellschaftsfähig. “Die Utopia-Methode” bietet einen Schlüssel zum besseren Verständnis dieser Entwicklung und will dazu ermutigen, sich konstruktiv in die Debatte einzubringen.
Giorgio La Pira: Evangelium und politisches Engagement
Giorgio La Pira zählte zu den prägenden Gestalten der Partei “Democrazia Cristiana”

Giorgio La Pira zählte zu den prägenden Gestalten der Partei “Democrazia Cristiana”. Öffentlich kritisierte er Mussolinis Faschismus. Im Italien der Nachkriegszeit engagierte sich der Jurist für Menschenrechte, suchte den Dialog mit Kommunisten und unterstützte Friedensinitiativen in Korea, im Nahen Osten und in Vietnam. Bekannt wurde er vor allem als langjähriger Bürgermeister von Florenz. Dem “Dritten Orden” der Dominikaner angehörig, suchte er gesellschaftliches Engagement und christliche Spiritualität zu verbinden. Eine inspirierende Biografie!
Über den Autor
Alessandro Cortesi, Dozent für Systematische Theologie am Istituto Superiore Scienze Religiose Toscana S. Caterina da Siena, Florenz; Direktor des Centro Espaces “Giorgio La Pira”, Pistoia; Gründungsmitglied der Stiftung Giorgio La Pira, Florenz.
Missbrauchte Sprache
Wahre Kommunikation und Information setzen ehrlichen Wortgebrauch voraus

Quelle
Die Grundstrukturen des guten Menschen nach Josef Pieper
Wilhelm Busch – Jesus unser Schicksal
Von Martin Lohmann
Wozu dient eigentlich Sprache? Zur Verständigung? Zur Verwirrung? Zur Manipulation? Zur Erkenntnis? Als Instrument der Macht? Ist sie auch ein Mittel des Missbrauchs? Kommt drauf an — möchte man sagen. Auf was? Wohl auf denjenigen, der sie benutzt, der sie einsetzt für das, was er will und beabsichtigt. Ein Liebender sicher für Komplimente, für Zärtlichkeit, für die Mitteilung seiner Gefühle für den Menschen, der ihm mehr bedeutet als andere. Lügen scheinen da selten gewollt oder praktiziert zu werden. Wenn sich zwei Menschen von Herz zu Herz begegnen, dann will man echt sein. Authentisch nennt das die moderne Welt.
Die Bedeutung Marias in der Kirche
“Neue katholische Frauenbewegung” schreibt wichtigen Grundsatzbrief an Papst und Nuntius
Quelle
NkF – Neue katholische Frauenbewegung
“Mater Ecclesiae”: Die Mutter der Kirche feiert Namenstag
Kathpedia
‘Lumen gentium’ – Dogmatische Konstitution über die Kirche
Enzyklika ‘Redemptoris Mater’
Der selige Papst Paul VI. hat am 21. November 1964 Maria zur “Mutter der Kirche” (Mater Ecclesiae) erklärt. An diesem Tag endete die dritte Sitzungsperiode des II. Vatikanischen Konzils in Rom. Die Konzilsväter hatten die Dogmatische Konstitution über die Kirche “Lumen Gentium” (LG) verabschiedet, die ein eigens Maria gewidmetes Kapitel (Achtes Kapitel “Die selige jungfräuliche Gottesmutter Maria im Geheimnis Christi und der Kirche”) enthält.
Es liegt nahe, bei der Frage nach der Bedeutung Marias für die Kirche die “Lauretanische Litanei” zu zitieren. In ihr sind alle Titel Marias enthalten. Sie wird in dieser Litanei immer wieder als Mutter, auch als Mutter der Kirche, angerufen. In ihr sind die Tugenden und Gaben enthalten, die ihr Gott gegeben hat als Mutter seines Sohnes.



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