Schöpfung

Über das Naturrecht

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 20

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Das Naturrecht als Grundlage für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben der Menschen

Von Thorsten Paprotny, 12. Juni 2021

Die Relativierung und Leugnung des Naturrechts reichen heute bis weit in den Raum von Theologie und Kirche hinein. Doch auch der hl. Johannes Paul II. spricht in der Enzyklika „Veritatis splendor“ am 6. August 1993 bereits von der „aussergewöhnlichen Wucht“, mit der Debatten über Natur und Freiheit zurückgekehrt seien. Es würden sich „gewisse Formen von Liberalismus“ ausbreiten. Abgewiesen werden die Auffassungen von Moraltheologen, die die „kreatürliche Dimension der Natur vergessen und in ihrer Integrität verkennen“: „Für einige ist die Natur nur noch zum Rohmaterial für das menschliche Handeln und Können verkürzt: Sie müsste von der Freiheit von Grund auf umgeformt, ja überwunden werden, da sie Begrenzung und Verneinung der Freiheit darstellte. Für andere entstünden im masslosen Steigern der Macht des Menschen bzw. der Ausweitung seiner Freiheit die ökonomischen, gesellschaftlichen, kulturellen und auch sittlichen Werte: Natur würde all das bedeuten, was im Menschen und in der Welt ausserhalb der Freiheit angesiedelt ist.

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Neue Aktionsplattform für ökosozialen Wandel

Vatikan: Neue Aktionsplattform für ökosozialen Wandel

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Vatikan: Neue Aktionsplattform für ökosozialen Wandel

Am Dienstag wird im Vatikan eine neue „Laudato si‘-Aktionsplattform“ gestartet. Sie zielt darauf ab, Organisationen, Gruppen und Personen zu vernetzen und zu unterstützen, die sich „im Geiste der ganzheitlichen Ökologie von Laudato si'“ für die „ökologisch-soziale Transformation“ einsetzen.

Papst Franziskus kündigte das Freischalten der Aktionsplattform an diesem Sonntag bei seinem Mittagsgebet in Rom an. Die Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO) spricht in ihrem aktuellen Newsletter vom „Dach einer weltweiten Bewegung“.

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‚Die grosse Verwirrung‘! **UPDATE

Warum sollte Bischofskonferenz die Kompetenz haben, die der Glaubenskongregation abgesprochen wird?

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*‘Alles übrige ist Weltlichkeit’
Was steckt eigentlich hinter dem ‚Gender-Sternchen‘?
„Das ist keine Erfindung des Katechismus“
Gender (185)
**Widerstand gegen „Nein“ des Vatikan: Segnungsfeiern bei „Aktionstag“ in deutschen Kirchen

„Und wie könnte eine Bischofskonferenz für 27 Bistümer entscheiden, obwohl doch offenkundig ist, dass sich die Bischöfe nicht einig sind?“

Gastkommentar von Manfred Spieker

Osnabrück, kath.net, 7. Mai 2021

Die Debatte über die Klarstellung der Glaubenskongregation, dass die Kirche homosexuelle Verbindungen nicht segnen könne, hält unvermindert an. Sie spaltet die Gemeinden. Leider tragen auch Exegeten, Pastoral- und Moraltheologen zur Verunsicherung bei. Einige Anmerkungen zu dieser Debatte, zunächst aus der Sicht eines katholischen Laien, dann aber auch aus der Sicht der Sozialethik:

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Ägypten – „Wasser ist ein Geschenk Gottes“

Ägypten – Patriach Tawadros wünscht Verhandlungen über Nil-Staudamm: „Wasser ist ein Geschenk Gottes“

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Grand Ethiopian Renaissance Dam

Kairo Fides Dienst, 4. Mai 2021

Wasser sei „ein Geschenk Gottes“, das die göttliche Vorsehung den Menschen anvertraut, um Leben und Wohlstand zu garantieren, aber infolge individueller und nationaler Interessenskonflikte versuchten sich einige dieses wichtigen Gutes zu bemächtigen. Deshalb flehe er den Herrn, damit er Gedanken und Herzen der Verantwortliche erleuchte und ihnen helfe, Lösungen zu finden, „die alle zufrieden stellen“. So Papst Tawadros II., Patriarch der koptisch-orthodoxen Kirche, mit Blick auf die heftige Kontroverse, die Ägypten und Äthiopien hinsichtlich der Nutzung der Gewässer des Nils spaltet.

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Seht, ich mache alles neu! (Offb 21,1)

Gebet zur Eröffnung des neuen Amtsjahres von Kantons- und Regierungsrat des Kantons Zürich

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Zum Start ins neue Amtsjahr von Regierungs- und Kantonsrat im Kanton Zürich fand am 3. Mai vor der Session der traditionelle ökumenische Gottesdienst in der reformierten Kirche Zürich-Oerlikon statt. Coronabedingt war auch dieses Jahr die Anzahl Besucher beschränkt. Bischof Joseph Maria Bonnemain hielt eine kurze Ansprache.

Geschätzte Parlamentarierinnen und Parlamentarier
Geschätzte Regierungsräte und -rätinnen

Seht, ich mache alles neu! (Offb 21,1). Dieser Satz aus der Offenbarung des Johannes bezieht sich nicht nur auf das Ende der Zeiten. Er besagt auch, dass Gottes schöpferische Kraft das Universum andauernd im Sein erhält und erneuert. An dieser «Wiederbelebungsfähigkeit» hat auch der Mensch Anteil. Nach jeder schwierigen Epoche der Geschichte hat die Menschheit wertvolle neue Erfahrungen gewonnen und ist mit Kreativität und kühnen Projekten zu neuen Ufern aufgebrochen.

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Wie Benedikt XVI. gegen Missbrauch vorging

Tagespost-Dossier über den Kampf Benedikts XVI. gegen den Missbrauch

Quelle, 23. Februar 2021
Tagespoststiftung
Stiftung für katholische Medienarbeit

Papst em. Benedikt XVI. – Wegbereiter für Prävention und Aufklärung

Tagespost- Dossier zum kostenlosen Download.

Gegenwärtig schlagen die Wellen über sexuellen Missbrauch in der Kirche wieder hoch. Besonders unser emeritierter Papst Benedikt XVI. wird angegriffen, auch von denen, die von eigenem Versagen ablenken wollen.

– Dabei war er es, der den Kampf gegen sexuellen Missbrauch in der Kirche – gegen viele Widerstände – zu einem seiner Hauptanliegen machte.
– Er war es, der sich, noch als Präfekt der Glaubenskongregation, für eine Verschärfung des kirchlichen Strafrechts einsetzte und dies schliesslich als Papst durchsetzte.
– Er war es, der sich immer für die Verhinderung von Missbrauch und Aufklärung einsetzte.

Tatsache ist: Ohne Joseph Ratzinger wäre die Weltkirche nicht so weit, wie sie heute ist!

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Papst Franziskus: „Der erste Heilige war ein Dieb“

Heiligkeit – das ist ein Thema, das dem Papst besonders am Herzen liegt. Seine einzige „Apostolische Exhortation“, die nicht mit einer vorangegangenen Bischofssynode zu tun hatte, beschäftigte sich mit der Berufung eines jeden Menschen zur Heiligkeit

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Wortlaut: Ansprache von Papst Franziskus bei der Generalaudienz
Matthäus 6.26 – Von den Wildgänsen lernen

Heiligkeit – das ist ein Thema, das dem Papst besonders am Herzen liegt. Seine einzige „Apostolische Exhortation“, die nicht mit einer vorangegangenen Bischofssynode zu tun hatte, beschäftigte sich mit der Berufung eines jeden Menschen zur Heiligkeit.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt

Kernthese dieses Lehrschreibens „Gaudete et exsultate“ von 2018 wie überhaupt der Wortmeldungen von Franziskus zum Thema Heiligkeit: Die Heiligen sind keine entrückten Heroen, sondern Menschen wie du und ich. Und Heiligkeit ist kein Privileg einiger weniger, sondern in Reichweite aller.

Auch bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch drehten sich die Gedanken des Papstes in diese Richtung. „In den Evangelien lesen wir, dass der erste heiliggesprochene Heilige ein Räuber war – nicht von einem Papst, sondern von Jesus selbst heiliggesprochen!“ Damit meinte Franziskus den guten Schächer am Kreuz, dem der sterbende Jesus zusagt, er werde noch am selben Abend im Paradies sein.

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