Hl. Papst Johannes Paul II.

Wer ist die Jungfrau von Chiquinquirá?

„Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz von Chiquinquirá“: Unter diesem Titel wird die Muttergottes in den nördlichen Anden verehrt

Quelle
Rosenkranz Basilika Chiquinquirá
Kolumbien 1986 – Papst Johannes Paul II.
Eucharistiefeier im Park „Juan Pablo II“ in Chiquinquirá
Kolumbianisches Marienbild in Vatikan-Gärten

Von der CNA Deutsch Redaktion

Bogota, 17. August 2017 (CNA Deutsch)

„Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz von Chiquinquirá“: Unter diesem Titel wird die Muttergottes in den nördlichen Anden verehrt. Zum Besuch von Papst Franziskus wird das Gnadenbild per Hubschrauber aus den Anden nach Bogota gebracht. Wer aber

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An die Mitglieder der Gemeinschaft „Serra International“

Ansprache von Johannes Paul II. – An die Mitglieder der Gemeinschaft „Serra International“

Donnerstag, 7. Dezember 2000

Quelle
Apostelgräber
Das einzige Apostelgrab auf deutschem Boden und der Schauplatz eines Konzils
Petrus-Reliquien erstmals zu sehen
Erzbischof Msgr. Justin Francis Rigali

Liebe Mitglieder von „Serra International“!

1. Es ist mir eine Freude, gemeinsam mit euch diesen eindrucksvollen geistigen Augenblick anlässlich eurer Heiligjahrwallfahrt zu den Apostelgräbern zu erleben.

Begrüssen möchte ich Msgr. Justin Francis Rigali, den Erzbischof von Saint Louis, und ich möchte ihm für die herzlichen Worte danken, die er in eurem Namen an mich gerichtet hat. Euch allen, die ihr aus aller Herren Länder hierhergekommen seid, gilt mein Gruss.

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Die Verantwortung der Bischöfe und Moraltheologen

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 23

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„Veritatis splendor“

Von Thorsten Paprotny, 3. Juli 2021

In „Veritatis splendor“ weist Johannes Paul II. darauf hin, dass die „ganze Kirche“ – somit auch Sie und ich – dazu berufen sind, an der Evangelisierung und am Zeugnis des Glaubenslebens teilzuhaben. Die Kirche müsse ihr Glaubensleben neu beleben, freilich nicht mithilfe zeitgeistlicher Irrlichter, sondern unter „Führung des Heiligen Geistes“. Die Theologen sind dazu bestellt, nicht ihre Privatideen zu verbreiten, sondern „in Gemeinschaft mit dem Lehramt ein immer tieferes Verständnis des Wortes Gottes, wie es in der inspirierten und von der lebendigen Tradition der Kirche getragenen Schrift enthalten ist, zu gewinnen“. Oft scheint es aber – vor 30 Jahren wie heute – so zu sein, als hätte sich die Theologie, die als katholisch firmiert, sich von Schrift, Tradition und vom Lehramt der Kirche gelöst.

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Moral und Neuevangelisierung

Moral und Neuevangelisierung – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 22

Quelle
Denken als Meditation. Versuch eines Dankes an Robert Spaemann
Jheronimus bosch: The Mirror of a lifelong pilgrimage
Hieronymus Bosch
Lavinia Fontana

Von Thorsten Paprotny, 26. Juni 2021

Auf dem kontrovers diskutierten „Synodale Weg“ bleiben die Lehre der Kirche ebenso wie der dringende Wunsch von Papst Franziskus nach Evangelisierung aussen vor. Damit lassen sich die neuesten Entwicklungen hierzulande als bewusste Abkehr von der Theologie des Zweiten Vatikanischen Konzils begreifen, das bekanntlich nicht eine Anpassung der Moraltheologie an den launischen Zeitgeist, sondern eine neue Sprachfähigkeit des Glaubens gefordert und die Verkündung des Evangeliums gewünscht hat.

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Dank an Benedikt XVI.

Der Unvollendete?

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Der Unvollendete?

In seiner Heimat wurde Benedikt XVI. mit zahlreichen Unworten belegt. Wird der Pontifikat jetzt unvollendet abbrechen? Wir dürfen nicht vorschnell urteilen. Viele hätten gern nochmals „Benedetto“-Rufe in Rio erlebt, beim WJT oder auch 2015 vielleicht in Krakau. Doch ein Papst darf sein Amt abgeben, keine Frage. Es wird in Zukunft vielleicht zur Regel, in unserer schnell-lebigen Welt. Die Plötzlichkeit überrascht: Die Katechesen zum Jahr des Glaubens werden unterbrochen, die Exhortation zur jüngsten Bischofssynode wird der Nachfolger ausarbeiten, so wie es schon Johannes Paul II. zur Katechese-Synode von 1977 tat. Es hat sich unter den Kardinälen noch kein Nachfolger herauskristallisiert. Manche Anzeichen deuten auf Angelo Scola hin, der schon 2005 „mein Favorit“ war; wenngleich die Wahl von Joseph Ratzinger mich dann fasziniert, fast „umgehauen“ hat, wie ja auch auf kath.net oft zu lesen war. Mille grazie, Santo Padre!

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Gewissen und Wahrheit

Gewissen und Wahrheit – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 21

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Von Thorsten Paprotny, 19. Juni 2021

Die am 6. August 1993 publizierte Enzyklika „Veritatis splendor“ liest sich in weiten Teilen wie eine substanzielle Kritik an den Signaturen der Gegenwart. In der deutschen Kirchenprovinz verbinden sich etwa hinsichtlich der Lehre des Gewissens subjektive Meinungen mit ökumenischen Absichten – ein Beispiel dafür bietet bedauerlicherweise der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing.

Der heilige Johannes Paul II. indessen hat energisch davor gewarnt, die Bindung von Freiheit und Gesetz über das sittliche und kirchlich gebildete Gewissen zu relativieren oder umzudeuten. Wer die Freiheit in „götzendienerischer Weise verherrlichen“ wolle, vertrete die „Auffassung vom sittlichen Gewissen als »schöpferische« Instanz, eine Auffassung, die sich von der überlieferten Position der Kirche und ihres Lehramtes entfernt“. Die bestehenden Normen – dazu gehört im Übrigen auch das Kirchenrecht, das nur wenige noch zu kennen und zu beachten scheinen – sind ein „bindendes objektives Kriterium für die Urteile des Gewissens“.

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Über das Naturrecht

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 20

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Das Naturrecht als Grundlage für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben der Menschen

Von Thorsten Paprotny, 12. Juni 2021

Die Relativierung und Leugnung des Naturrechts reichen heute bis weit in den Raum von Theologie und Kirche hinein. Doch auch der hl. Johannes Paul II. spricht in der Enzyklika „Veritatis splendor“ am 6. August 1993 bereits von der „aussergewöhnlichen Wucht“, mit der Debatten über Natur und Freiheit zurückgekehrt seien. Es würden sich „gewisse Formen von Liberalismus“ ausbreiten. Abgewiesen werden die Auffassungen von Moraltheologen, die die „kreatürliche Dimension der Natur vergessen und in ihrer Integrität verkennen“: „Für einige ist die Natur nur noch zum Rohmaterial für das menschliche Handeln und Können verkürzt: Sie müsste von der Freiheit von Grund auf umgeformt, ja überwunden werden, da sie Begrenzung und Verneinung der Freiheit darstellte. Für andere entstünden im masslosen Steigern der Macht des Menschen bzw. der Ausweitung seiner Freiheit die ökonomischen, gesellschaftlichen, kulturellen und auch sittlichen Werte: Natur würde all das bedeuten, was im Menschen und in der Welt ausserhalb der Freiheit angesiedelt ist.

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