Papstansprache während der Begegnung zur Religionsfreiheit
Lesen Sie hier die Papstansprache während der Begegnung zur Religionsfreiheit mit der hispanischen Gemeinde und anderen Immigranten in Philadelphia am 26. September 2015 im Wortlaut:
Liebe Freunde,
einer der Höhepunkte meines Besuches ist es, hier vor der Independence Hall, dem Geburtsort der Vereinigten Staaten von Amerika, zu stehen. Hier wurden die Freiheiten, die dieses Land charakterisieren, erstmalig ausgerufen. Die Unabhängigkeitserklärung proklamierte, dass „alle Menschen gleich erschaffen“ worden sind, dass sie „von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten begabt“ wurden und dass die Regierungen existieren, um diese Rechte zu schützen und zu verteidigen. Diese Worte klingen immer noch nach und ermutigen uns heute ebenso, wie sie Menschen aus aller Welt ermutigt haben, für die Freiheit zu kämpfen, ein Leben zu führen, das ihrer Würde entspricht.
„Religiös Verfolgte müssen auch bei uns aufgenommen werden“
Die Multikulturalismus-Ideologie der Regierung von Barack Obama mache sie unfähig, die Christenverfolgung im Orient klar beim Namen zu nennen, meint der amerikanische Präsident von „Kirche in Not“, George Marlin
George Marlin ist Präsident des amerikanischen Büros von „Kirche in Not“. Der ehemalige Bürgermeisterkandidat von New York meint: die US-amerikanischen Medien ignorieren das Leid der Christen in Nahost. Und auch die Ideologie der Obama-Regierung sei für die Ignoranz mit verantwortlich.
Von Oliver Maksan
Die Tagespost, 18. September 2015
Herr Marlin, in Syrien und dem Irak kämpft das Christentum ums Überleben. Wird das in den USA wahrgenommen?
Ja, schon. Aber leider nicht in dem Masse, wie es angesichts der Ausmasse der Tragödie nötig wäre.
Deutschland
100 Flüchtlinge in der ehemaligen Abtei Weingarten
Quelle
Abtei Weingarten
Flüchtlinge liegen der Kirche am Herzen. Das beweist in Deutschland die Diözese Rottenburg-Stuttgart, wo im Kloster Weingarten eine Bedarfserstaufnahmestelle eingerichtet wurde. Unser Kollege Michael Hermann hat vor Ort mit dem Flüchtlingsbeauftragten der Diözese, Thomas Broch, gesprochen:
RV: Wir stehen hier in unmittelbarer Nähe der Bedarfserstaufnahmestelle, die im Kloster Weingarten eingerichtet worden ist . Darf ich Sie um ein kurzes Update bitten?
Israel
Israel: Mauerstopp in Cremisan gefordert
Die katholische Friedensbewegung Pax Christi fordert einen Stopp des Mauerbaus im Tal von Cremisan. Dazu fordert Pax Christi Deutschland die Bundesregierung auf, ihren Einfluss auf die israelische Regierung geltend zu machen, um den Bau der Mauer zu stoppen. Die israelische Armee begann am Montag mit Bulldozern Olivenbäume zu zerstören, um die Vorbereitungen des weiteren Mauerbaus voranzubringen. Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hatte dies am Mittwoch verurteilt und darauf hingewiesen, dass der geplante Verlauf auf palästinensischem Privatland internationalem Recht widerspreche. Praktisch wird die Mauer im Tal von Cremisan nun fast genauso verwirklicht wie vor neun Jahren geplant – mit Aussparungen im Verlauf, wo die katholische Kirche im Tal Land besitzt. Verschiedene Bischofskonferenzen weltweit, aber auch die lokalen EU-Missionen in Jerusalem haben die Entscheidung des israelischen Verteidigungsministeriums bereits verurteilt.
Steht die off. kath. Internet-Seite noch zum katholischen Glauben?
„Huonder tritt nicht aus. Wie steht’s mit euch?“
UPDATE: Objektives Gebet anstelle irrationaler Mutmassungen! (Red.)
Quelle
Weihbischof wettert gegen Medien
‚Mich entsetzt der flächendeckende Shitstorm..‘
Entweder Gott oder..
Niemand kann zwei Herren dienen
Die Freidenker-Vereinigung wirbt wegen Bischof Huonders Aussagen an Bahnhöfen auf Werbeflächen offen für den Kirchenaustritt. Landeskirchen sorgen sich um Mitgliederverlust.
Wie Bischofssprecher Giuseppe Gracia gestern mitteilte, wird sich das Bistum Chur nicht mehr zu den umstrittenen Aussagen von Bischof Vitus Huonder oder zu den Strafanzeigen gegen seine Person äussern. Ganz ad acta gelegt dürfte die Affäre für die Kirche derweil nicht sein: Landeskirchen befürchten vermehrte Kirchenaustritte als Antwort auf die homophoben Aussagen des Churer Bischofs. „Es gehen deutlich mehr Mails von Gläubigen ein, die empört ihren Austritt ankündigen oder fragen, wie sie ihren Austritt formal bekannt geben müssen“, sagte Aschi Rutz, Sprecher der katholischen Landeskirche Zürich gegenüber „20 Minuten“.
Die Situation in den syrischen Städten Homs und Maalula
Zwischen Hoffen und Angst

Syrische Flüchtlinge im Libanon: „Das sind lebende Märtyrer“
Homs: Weitere Beiträge
Maalula: Diverse Beiträge
Die Situation in den syrischen Städten Homs und Maalula.
Bunte Farben im Grau der Zerstörung: Kinder und Jugendliche bemalen Hauswände in einer der Strassen in der vom Krieg heimgesuchten Altstadt von Homs. „So sollen nach den heftigen Kämpfen wieder Hoffnung und Freude in unserer Stadt einkehren“, erklärt der syrisch-orthodoxe Pfarrer Lukas Awad.
„Jugendliche unserer Pfarrei hatten die Idee, eine ‚Straße der Hoffnung‘ zu gestalten. Sie haben dazu Kinder aus ganz Homs eingeladen. Sie wollten den Kleinen eine Freude machen und die Eltern ermutigen, wieder in die Altstadt zurückzukehren.“”





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