Kreuzentfernung in China
Kreuzentfernung in China: 89-jähriger Bischof protestiert
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89-jähriger Bischof protestiert vor Regierungs-Gebäude in China: VIDEOS
Der 89-jährige chinesische Bischof Zhu Weifang hat gegen die Entfernung von Kreuzen in der Provinz Zhejiang demonstriert. Er entrollte am Freitag vor einem Regierungsgebäude ein Transparent mit seinen Forderungen.
Die Kundgebung fand mit rund 20 Priestern vor einem Regierungsgebäude in Wenzhou statt. Wie der asiatische katholische Pressedienst Ucanews laut Kathpress in Bangkok unter Berufung auf Augenzeugen meldete, erschien während der zweistündigen Kundgebung die Polizei, sie habe aber nicht eingegriffen.
Freude für die Katholiken Ägyptens
Erste katholische Kirche auf dem Sinai: „Freude für die Katholiken Ägyptens“
Bis zum letzten Moment wurde noch an der Innenausstattung gearbeitet, wurden Leisten verlegt und der Marmor poliert. Aber am Sonntagmorgen (15. Februar) war sie dann fertig: die erste katholische Kirche auf dem Sinai. „Das ist ein grosser Tag der Freude für die Katholiken in Ägypten“, so der koptisch-katholische Bischof Makarios von Ismailia, zu dessen Bistum Scharm al Scheich gehört, bei der Einweihung.
In dem berühmten Touristenort reihen sich hunderte Hotels entlang der Küste, die für ihre spektakulären Korallenriffe bekannt ist. „Wir haben auf dem Sinai einige Gottesdienstorte“, ergänzt Bischof Makarios, „aber das sind Kapellen oder sogar nur einfache Räume in normalen Häusern. Die Kirche ‚Unserer Lieben Frau vom Frieden‘ ist das erste richtige Kirchengebäude, das allein zur Anbetung Gottes errichtet wurde.“
Der Glaube ist ein Geschenk, ihn zu bezeugen ein Recht!
Syrien: Das Massaker an den Unschuldigen
Film: Syrien: Bürgerkrieg und christliche Minderheiten
Seit Beginn des Konflikts…
… gibt es 220’000 Tote, davon sind 11’000 Kinder.
… sind 10 Millionen Menschen vertrieben worden.
… musste jedes 2. syrische Kind von Zuhause fliehen.
Asia Bibi in Gefahr
Wegen Blasphemie zum Tode verurteilte pakistanische Christin kein Einzelfall
Rom, 17. Juli 2015, zenit.org, Staff Reporter
Die wegen Blasphemie zum Tode verurteilte pakistanische Christin Asia Bibi befindet sich in höchster Gefahr. Nach Auskunft ihres Ehemannes Ishaq Masih, der kürzlich anlässlich einer Audienz bei Papst Franziksu mit der britischen Presse sprach, droht selbst nach einer Freilassung seiner Frau der Lynchmord durch islamische Fundamentalisten. Unbeirrt setzt sich der ehemalige pakistanische Minderheitenminister Paul Bhatti für ihre Freilassung ein, wie er kürzlich in einem Interview mit Radio Vatikan bekannte. Er ist aktuell Präsident der Allianz religiöser Minderheiten in Pakistan und überwacht in dieser Funktion den Fall Asia Bibi, die mittlerweile mehr als 2.200 Tage in Multan in der Provinz Punjab inhaftiert ist.
Einschränkungen der Religionsfreiheit in Europa
Finnland: Vatikan kritisiert Einschränkungen der Religionsfreiheit in Europa
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Der Vatikan hat zunehmende Einschränkungen der Religionsfreiheit in Europa kritisiert. Dieses Menschenrecht dürfe nicht „marginalisiert“ oder nur auf die Privatsphäre beschränkt werden, „auch nicht im Namen der Toleranz oder aus Furcht vor fundamentalistischen Tendenzen“, sagte der stellvertretende vatikanische Aussenminister Antoine Camilleri am Freitag bei einem informellen Treffen von Vertretern der Mitgliedsstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Helsinki. Angesichts einer Kultur, „die Glauben und die religiöse Dimension als überflüssig zu betrachten scheint“, müsse dem Schutz der Religionsfreiheit wieder mehr Bedeutung beigemessen werden, forderte Camilleri.
Der stellvertretende vatikanische Aussenminister forderte eine Abschaffung aller Gesetze und Regelungen, die das Recht religiöser Gruppen, sich selbst zu organisieren, aufheben. Die Schlussakte von Helsinki von 1975 sehe dieses Recht ausdrücklich vor. Glaubende könnten eine positive Ressource für das Leben der Gesellschaften sein und die demokratischen Ideale und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
USA
USA: „Gay marriage hat keinen Einfluss auf unser Ehebild“
„Ein tragischer Irrtum“: So hatten die US-Bischöfe die Entscheidung des Obersten Gerichts zur „same-sex marriage“ kommentiert. Die Washingtoner Richter hatten vergangene Woche geurteilt, die Ehe von zwei Partnern desselben Geschlechts müsse in allen US-Bundesstaaten legal sein. Ein historischer Sieg für die „gay lobby“ – und ein kräftiger Nasenstüber für die katholische Kirche.
Blase J. Cupich war als neuer Erzbischof von Chicago zur feierlichen Segnung der Pallien an Peter und Paul in Rom, wir haben ihn auf die Sache angesprochen.
„Ich glaube, es ist wichtig zu verstehen, dass wir hier über zivile Eheschliessungen sprechen. Das Oberste Gericht hat es ein Verfassungsrecht für Menschen desselben Geschlechts genannt, die Ehe einzugehen. Aber das hat überhaupt keinen Einfluss auf unser Verständnis von (kirchlicher) Ehe: Sie ist ja (aus unserer Sicht) nicht nur ein Bund zwischen einem Mann und einer Frau, sondern ein Symbol Christi und seiner Kirche.
Vatikan/Palästina
Vatikan/Palästina: Historisches Abkommen unterzeichnet
Ein historisches bilaterales Abkommen zwischen Palästina und dem Vatikan wurde an diesem Freitag unterzeichnet. In dem Dokument, das Details zum Status der katholischen Kirche in Palästina regelt, nennt der Vatikan nach einer früheren Ankündigung zum ersten Mal auf dieser Ebene Palästina ausdrücklich einen Staat. Unterzeichnet wurde der Vertag von dem vatikanischen Aussenminister, Erzbischof Paul Richard Gallagher, auf der Seite des Vatikans – und auf der anderen Seite für Palästina von dessen Aussenminister Riad Al-Malki.
Das Dokument fusst auf einem Grundlagenabkommen aus dem Jahr 2000 zwischen dem Vatikan und der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO. Wichtig für sein Zustandekommen waur auch die Anerkennung Palästinas als Beobachterstaat der Vereinten Nationen im November 2012. Das bilaterale Abkommen besteht aus einer Präambel und 32 Artikeln, die in 8 Kapitel unterteilt sind. Es regelt den Status der Kirche im Staat Palästina und bestätigt den beiderseitigen Wunsch einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts.






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