„Hoffen, dass Worten Taten folgen“
Nach dem Brandanschlag jüdischer Extremisten auf das Brotvermehrungskloster in Tabgha ist die Solidarität gross
Tabgha, Die Tagespost, 19. Juni 2015
Nach einem vermutlich von jüdischen Extremisten verübten Brandanschlag auf das katholische Brotvermehrungskloster in Tabgha am Donnerstag ist die Anteilnahme in Israel gross. Zahlreiche Israelis – Juden, Muslime, Drusen und Christen –, besuchten den Ort, um den Benediktinermönchen ihre Anteilnahme auszudrücken. Auch der deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, reihte sich ein. Israels Staatspräsident Reuven Rivlin und Premierminister Benjamin Netanjahu verurteilten die Tat umgehend. Das Präsidialamt in Jerusalem teilte mit, dass Rivlin Abt Gregory Collins von der deutschsprachigen Jerusalemer Dormitio-Abtei angerufen habe, dem das Priorat Tabgha am See Genesareth untersteht. Dabei habe er ihm seiner Solidarität versichert.
Hl. Land 18.06.2015
Brandanschlag auf Brothvermerhungskloster in Tabgha
Krieg gegen Christen
Christenverfolgung heute – Zahlen und Fakten eines erschütternden Phänomens
Unterdrückt, vertrieben, ermordet: Weltweit sind rund 100 Millionen Christen von Gewalt und Tod bedroht. Diese überraschende und bislang noch weitgehend verdrängte Tatsache bündelt John Allen in seinem neuen Buch. Der Autor untermauert seine „Kriegsberichte“ mit zahlreichen erschütternden Fallbeispielen, insbesondere aus Asien, Lateinamerika, Afrika, dem Mittleren Osten und Osteuropa. Entstanden ist ein umfassendes Kompendium, das Beweggründe und Umstände von ungeheurer Vielfalt, Dramatik und Grausamkeit dokumentiert, aber auch mit Analysen und Anregungen mögliche Konsequenzen für die moderne Gesellschaft aufzeigt.
Ein umfassendes Kompendium zu einem bisher verdrängten Thema
Dokumentation – Analyse – Perspektiven – Konsequenzen
Eine nüchterne und zugleich packende Darstellung, die zeigt, wie notwendig religiöse Toleranz ist
Kirche in Not 17. Mai, Jahreswallfahrt nach Einsiedeln
Herzliche Einladung zur Jahreswallfahrt nach Einsiedeln
Liebe Mitchristen
Im Marienmonat Mai führen wir am Sonntag, 17. Mai, unsere Wallfahrt nach Einsiedeln mit Pater Martin Barta, Geistlicher Assistent von KIRCHE IN NOT International, durch. Anschliessend gibt es einen spannenden Vortrag über die Christenverfolgung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! In christlicher Verbundenheit!
Jan Probst, Geschäftsführer
Herzliche Einladung zur Jahreswallfahrt nach Einsiedeln
Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT lädt am Sonntag, 17. Mai 2015, zur traditionellen Jahreswallfahrt nach Einsiedeln ein. Hauptzelebrant ist Pater Martin Barta, Geistlicher Assistent von KIRCHE IN NOT International. Pater Martin stammt ursprünglich aus der Slowakei und ist verantwortlich für die Geistlichen der 21 Nationalsektionen.
Ehemaliges armenisches Waisenhaus in Istanbul demoliert
Türkei – ehemaliges armenisches Waisenhaus in Istanbul wird demoliert
Istanbul, Fides – Dienst, 07. Mai 2015
Im Jahr des 100jährigen Gedenkens an den armenischen Genozid, beginnen die türkischen Behörden mit der Demolierung von Kamp Armen, dem armenischen Waisenhaus, das nach dem Militärputsch im Jahr 1980 verstaatlicht wurde. Wie armenische Beobachter berichten, wurde mit der Demolierung des Gebäudes in der türkischen Hauptstadt begonnen, obschon Vertreter der Opposition versucht hatten, dies zu verhindern.
Das Waisenhaus wurde 1962 auf Initiative der armenischen protestantischen Gemeinde gebaut. Seit seiner Gründung wurden in dem Institut rund 1.500 Mädchen und Jungen betreut, die im Zeichen der Kultur des armenischen Christentums aufwuchsen.
Schicksal der Assyrer
Schicksal der Assyrer, 06.3842 – Interpellation

Quelle
Assyrische Kirche des Ostens
Gesellschaft für bedrohte Völker
Eingereicht von Wehrli Reto
Einreichungsdatum, 20.12.2006
Eingereicht im Nationalrat
Stand der Beratungen: Erledigt
Eingereichter Text
Über eine halbe Million im damaligen Osmanischen Reich lebende Assyrer sind in der Zeit von 1914 bis 1918 systematischen Morden zum Opfer gefallen. Weniger bekannt ist, dass Assyrer auch heute Opfer von systematischen Benachteiligungen sind bis hin zum Mord; dies in verschiedenen Ländern, beispielsweise durch Verstaatlichung unbewirtschafteter Privatgrundstücke (nachdem die Eigentümer vertrieben worden und dadurch auch gleich an der Rückkehr gehindert sind), durch Ausschluss von den politischen Rechten, durch Unterdrückung der Religionsfreiheit und durch weitere Missachtung fundamentaler Menschenrechte.
‚Vergessener, aber immer noch andauernder Völkermord‘
Der vergessene, aber immer noch andauernde Völkermord an den assyrischen Christen
Quelle
Begegnung mit christlichen Migrantengemeinden
Wir gedenken in unseren Tagen ausführlich des Völkermordes an den Armeniern und endlich rafft man sich auch in Europa auf, Tatsachen anzuerkennen und zu benennen. Vergessen hat man dabei einen zweiten Völkermord, nämlich den an den Assyrern, der zur gleichen Zeit geschah.
Was ist der Grund dafür? Die Assyrer sind ein relativ kleines Volk, deren ursprüngliche Heimat im Herzen Mesopotamiens lag und die auf das Neuassyrische Reich 1000-614 vor Chr. zurückgehen.
Im Laufe der Geschichte mussten sie viele Verfolgungen und Vertreibungen erdulden. Die Ausbreitung des Islam im 7./8. Jahrhundert sowie der Mongolensturm im 13 . Jahrhundert vertrieben die Assyrer endgültig aus ihrer angestammten Heimat. In den letzten Jahrhunderten lebten sie vor allem in Syrien, dem Irak, im Iran, in der Türkei und in anderen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens. Die Assyrer wurden noch zur Zeit der Apostel Christen, aber ihre Kirche zersplitterte sich durch das Auseinanderreissen des Volkes in vier Kirchen, von denen die bedeutendste die „Assyrische Kirche des Ostens“ ist, deren Patriarchat in der Nähe von Chicago liegt, denn die ca. 2,8 Millionen heute noch lebenden Assyrer sind über die ganze Welt verstreut.





Hl. Land – Tabgha
Nach dem Brandanschlag in der Nacht auf Donnerstag auf das katholische Brotvermehrungskloster in Israel ist die Sorge der Christen vor wachsender Intoleranz gross.
„Was kommt als nächstes?“