„Religiöse Säuberung“ im Nahen Osten
„Religiöse Säuberung“ im Nahen Osten: Die Fehler des Westens
Die Christenverfolgung im Nahen Osten war noch nie so stark wie zur Zeit, aber bei genauerer Beobachtung müsse man eigentlich von „religiöser Säuberung“ sprechen, die alle Religionen und vor allem die Minderheiten dort betrifft. Das geht aus einer Studie hervor, die das Hilfswerk ‚Kirche in Not‘ an diesem Freitag in München vorgestellt hat. Sechzehn Länder werden dort ausführlich untersucht, unter anderem der Irak, bei uns etwas im Windschatten der Aufmerksamkeit wegen des Krieges im Nachbarland Syrien. Die Menschen im Irak hätten Angst, sagt Louis Raphaël I. Sako, Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche und Bischof von Bagdad. „Ich denke, dass für uns die einzige Hoffnung die Trennung von Religion und Staat ist“, erklärt er bei der Buchvorstellung zum Thema Christenverfolgung.
Christen im Nahen Osten brauchen „humanitären Schutz“
Prinz Hassan von Jordanien: Christen im Nahen Osten brauchen „humanitären Schutz“
Fides-Dienst, 2. Oktober 2015
Die Ursprünge des Christentums liegen im Nahen Osten, weshalb es sich nicht um „ein westliches Importprodukt“ handle. Vielmehr habe es auch zur Entwicklung der arabischen Kultur und Zivilisation beigetragen. Auch deshalb müssen Christen im Nahen Osten mit Massnamen begleitet werden, die „humanitären Schutz“ garantieren. Dies betont Prinz Hassan von Jordanien in seiner Ansprache bei der Präsentation eines Buches zur Geschichte der arabischen Christen im Nahen Osten. Autor des Buches ist George Agapios Abu Saada, Priester der griechisch-melkitischen Erzeparchie Akka.
Das Buch wurde am vergangenen 30. September im „Orthodox Club“ der israelischen Stadt vorgestellt und behandelt auch die aktuelle problematische Situation der Christen im Nahen Osten und die Gefahren, mit denen sie sich Konfrontiert sehen.
Libanon/Schweiz
Libanon/Schweiz: Flüchtlinge brauchen nicht nur Gebet
Quelle
Libanon: Fides-Dienst
Kirche in Not: Libanon
Während in Westeuropa seit Wochen darüber diskutiert wird, ob und wie viele Flüchtlinge aus dem Nahen Osten aufgenommen werden sollen, steigt die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak im Libanon von Tag zu Tag. Eine ökumenische Delegation aus der Schweiz, an der auch Vertreter der Schweizer Bischofskonferenz teilnehmen, ist diese Woche im Zedernland unterwegs, um Vertreter der Religionsgemeinschaften, aber auch Flüchtlinge zu treffen, wie der Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz, Erwin Tanner, im Gespräch mit Radio Vatikan sagt. Er selber begleitet die Schweizer Gruppe im Libanon.
kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun
„Bin ich ‚islamophob‘?, denkt der heutige Mensch beklommen“
Was ist die richtige Haltung angesichts einerseits der wachsenden Macht des Islam, ständig verstärkt durch die in Europa zu vielen Tausenden einströmenden Muslime?
kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun
Salzburg, kath.net, 11. November 2015
„Bin ich ‚islamophob‘?“, denkt der heutige Mensch – vielleicht – beklommen, weil doch von allen möglichen Seiten gepredigt wird, diese gesellschaftliche „Sünde“ ja nicht zu begehen – eine Sünde die es bis vor wenigen Jahren noch gar nicht zu geben schien? Man möchte sofort pfui rufen und Begeisterung für den Islam bekunden, um den Verdacht sofort wieder abzuschütteln. Bevor man sich aber zu sehr in ein Schuldbewusstsein und oder sogar in Angst hineinsteigert, so etwas Unmoralisches wie „islamophob“ zu sein, ist es erlaubt – nein geboten – nüchtern nachzudenken über den Islam, der uns in Europa jetzt schon seit Jahren immer näher gekommen ist und durch die Flüchtlingswelle im Jahr 2015 noch viel näher kommt. Wie sollen die Staaten, wie soll die Gesellschaft, wie soll der Einzelne denken und reagieren?
Zeit, vom Schlafe aufzustehen
„Treffpunkt Weltkirche“ 2008
„Wir wollen die Not, aber auch die Schätze der Weltkirche zeigen“
München, 19. Dezember 2007, zenit.org
Das weltweite katholische Hilfswerk Kirche in Not lädt zum 3. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche unter dem Motto „Zeit, vom Schlafe aufzustehen“ vom 11. bis 13. April 2008 in die Augsburger Kongresshalle ein. Über den Kongress, der zentrale und brennende Themen aus Kirche und Welt anpackt und an dem neben mehr als zwanzig Bischöfe, zahlreiche prominente Redner, Schriftsteller und Künstler aus allen Kontinenten mitwirken, sprach Eva-Maria Vogel von der in Unterfranken erscheinenden „Volkszeitung“ mit dem Pressesprecher von Kirche in Not Deutschland, Michael Ragg. Wir dokumentieren den am Samstag erschienenen Beitrag, geringfügig erweitert, mit freundlicher Genehmigung der Autorin.








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