Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Die Christen des Nahen Ostens – verfolgt und vergessen

Im Nahen Osten, der Geburtsregion des Christentums, sehen sich christliche Gemeinden vielfältigen Repressionen ausgesetzt

Quelle/Lit-Verlag
Amazon – Mehr Literatur zum Thema
Kein einziger Christ aufgenommen
Zahl der verfolgten Christen weltweit nimmt massiv zu

Daniel Williams

Die Christen des Nahen Ostens – verfolgt und vergessen
Reihe: Migration. Probleme – Analysen – Perspektiven
Bd. 3, 2016, 208 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13602-2

Im Nahen Osten, der Geburtsregion des Christentums, sehen sich christliche Gemeinden vielfältigen Repressionen ausgesetzt. Zahlreiche Christen wurden ermordet. Eine 2000-jährige Geschichte steht vor ihrem Ende.

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Europa kennt seine Wurzeln nicht mehr

Kurt Kardinal Koch: Synodalität kann nie ein Gegensatz zur Hierarchie sein

Kardinal-Kurt-Koch-RomQuelle
Kardinal Kurt Koch (226)
KathTube: Kurt Kardinal Koch über Christenverfolgung (17.11.2015)

Kurt Kardinal Koch: Synodalität kann nie ein Gegensatz zur Hierarchie sein. Die Rückbesinnung auf die christlichen Wurzeln Europas ist Voraussetzung für die Stärkung der Anwaltschaft gegenüber verfolgten Christen.Von Armin Schwibach

Rom, kath.net/as, 20. Dezember 2015

Familiensynode, Synodalität, Ökumene, Interkommunion und „die neue Minderheit in Kirche und Welt“: dies sind nur einige der Themen eines ausführlichen Gesprächs, das kath.net mit dem Präsidenten des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Kurt Kardinal Koch, auch anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes und des Endes des besonderen Jahres 2015 führen konnte.

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2016 wurden etwa 90 000 Christen getötet

Das ist eine Zeit der Märtyrer

Quelle
Studienzentrum Neue Religionen

Das ist eine Zeit der Märtyrer – Papst Franziskus hat an diesem Montag erst wieder daran erinnert. 90.000 Christen sind im Jahr 2016 um ihres Glaubens willen ermordet worden, sagt der italienische Forscher Massimo Introvigne, der ein internationales Netzwerk namens „Studienzentrum Neue Religionen“ leitet.

„Nächsten Monat erscheint eine neue Statistik. Aus ihr ergibt sich, dass alle sechs Minuten ein Christ um seines Glaubens willen umgebracht wird. Diese Zahl ist etwas zurückgegangen im Vergleich zu den 105.000 Getöteten vor zwei Jahren. Die meisten Morde an Christen, siebzig Prozent bzw. 63.000 Menschen, geschehen bei Stammeskonflikten in Afrika. Das US-„Center for Study of Global Christianity“ nimmt sie mit auf in seine Statistik, weil man bei den meisten Christen davon ausgeht, dass sie sich aus Gewissensgründen geweigert haben, zu den Waffen zu greifen. Die übrigen dreißig Prozent, also 27.000 Menschen, rühren aus Terroranschlägen her, aus der Zerstörung christlicher Dörfer oder Verfolgungen durch eine Regierung wie etwa die nordkoreanische.“

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Besuch des Heiligen Vater in Bari

Ansprache des Heiigen Vaters am Ende des Dialogtreffens
Vorplatz der Nikolaus-Basilika – Samstag, 7. Juli 2018

Quelle

Liebe Brüder und Schwestern,

ich bin sehr dankbar für die Gnade dieses Austauschs, den wir erleben durften. Wir haben uns gegenseitig geholfen, unsere Präsenz als Christen im Nahen Osten als Brüder und Schwestern wiederzuentdecken. Sie wird umso prophetischer sein, je mehr sie Jesus, den Fürst des Friedens (vgl. Jes 9,5), bezeugt. Er greift nicht zum Schwert, sondern verlangt von seinen Jüngern, es wieder in die Scheide zu stecken (vgl. Joh 18,11). Auch unser Kirche-Sein wird von der Logik der Welt, der Logik der Macht und des Gewinnstrebens, der Logik eines oberflächlichen Opportunismus. Und dann ist da unsere Sünde, der Widerspruch zwischen Glaube und Leben, der das Zeugnis verdunkelt. Wir spüren, dass wir uns einmal mehr wieder zum Evangelium bekehren müssen, der Garantie echter Freiheit, und das muss unbedingt jetzt geschehen, in der Nacht des Nahen Ostens, der mit dem Tode ringt. Wie in der quälenden Nacht von Getsemani wird nicht die Flucht (vgl. Mt 26,56) oder das Schwert (vgl. Mt 26,52) den strahlenden Ostermorgen vorwegnehmen, sondern die Selbsthingabe in der Nachfolge des Herrn.

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Nahost-Gebet des Papstes: Appell für Jerusalem

Papst Franziskus hat beim Friedensgebet für den Nahen Osten im süditalienischen Bari dazu aufgerufen, den Status quo von Jerusalem einzuhalten

Quelle

Papst Franziskus hat beim Friedensgebet für den Nahen Osten im süditalienischen Bari dazu aufgerufen, den Status quo von Jerusalem einzuhalten.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt

„Jerusalems Identität und Berufung muss über die verschiedenen Streitigkeiten und Spannungen hinaus bewahrt werden, und es ist unerlässlich, dass sein Status quo eingehalten wird gemäss den Beschlüssen der internationalen Gemeinschaft, was von den  Gemeinschaften des Heiligen Landes wiederholt gefordert wurde.“

Umgeben von Patriarchen und Metropoliten aus dem ganzen Nahen Osten, mit denen er um Frieden gebetet und hinter verschlossenen Türen ausführlich beratschlagt hatte, forderte der Papst von Bari aus auch neue Friedensverhandlungen im Nahostkonflikt.

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Ein Gebet am Grab des hl. Nikolaus von Myra

Papst Franziskus hat mit Patriarchen und Metropoliten aus dem Nahen Osten an diesem Samstagmorgen vor den Reliquien des heiligen Nikolaus von Bari gebetet

Quelle
Der Schrei von Bari

Papst Franziskus hat mit Patriarchen und Metropoliten aus dem Nahen Osten an diesem Samstagmorgen vor den Reliquien des heiligen Nikolaus von Bari gebetet. Zum Auftakt eines Friedensgebets begrüsste er die etwa zwanzig Kirchenführer einzeln vor der romanischen Basilika.

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Besuch des Hl. Vaters in Bari

Einführende Worte des Hl. Vaters zum Gebetstreffen
Strandpromenade von Bari, Samstag, 7. Juli 2018

Gebetsbegegnung
Besuch des Hl. Vaters in Bari

 

Liebe Brüder und Schwestern,

wir sind als Pilger nach Bari gekommen, das sich wie ein Fenster zum Nahen Osten hin öffnet. Im Herzen tragen wir unsere Kirchen, die Völker und die vielen Menschen, die in Situationen grossen Leids leben. Ihnen sagen wir: „Wir sind euch nahe“. Liebe Brüder und Schwestern, ich danke euch von Herzen, dass ihr so gerne und bereitwillig gekommen seid. Und ich bin euch allen so dankbar, die ihr uns in dieser Stadt willkommen heisst, in dieser Stadt der Begegnung und der Gastfreundschaft.

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