Asien/Pakistan
Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke: „Die Situation ist für Christen kritisch“
Pakistan Fides Dienst
Lahore, Fidesdienst, 27. September 2013
„Es ist ein sehr trauriger Moment für die Kirche in Pakistan. Die Situation ist sehr kritisch. Die Christen, die bei dem Attentat auf die Kirche in Peshawar starben sind unschuldige Märtyrer des Glaubens, denn sie wurden in einer Kirche beim Beten ermordet. In unseren Kirchen laden wir zu Gebetswachen für die Toten ein. Und wir bitten die Gläubigen in aller Welt, sich unserem Gebet anzuschliessen“.
Syrischer Patriarch Youhanna X. beim Papst
Papst Franziskus hat sich an diesem Freitag aus erster Hand über die Lage der Christen in Syrien informiert
Mutmassliche Angriffe auf Kirchen
Bei einer Audienz für den griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, Youhanna X., ging es auch um die Entführung von Youhannas Bruder Boulos Yaziki, der zusammen mit dem Metropoliten Mar Gregorios Youhanna Ibrahim vor fünf Monaten in Syrien verschleppt worden war. Gibt es Neuigkeiten über den Verbleib der beiden Entführten, sind sie noch am Leben? Das wollte Radio Vatikan nach der Papstaudienz vom Patriarchen von Antiochien wissen.
„Wir hoffen das, ja. Wir hoffen da leider nur, und wir beten. Wir versuchen auf allen Ebenen, mit der Hilfe verschiedener Regierungen und unterschiedlicher Personen, eine Lösung zu finden. Bis jetzt haben wir aber leider keine offiziellen oder sicheren Informationen über unsere zwei Brüder vorliegen.“
Menschenrechtlerin: Der Islam braucht eine Reformation
Sabatina James: „Mohammed ist als Vorbild nicht geeignet“
Quelle: VIDEOS
Wetzlar, kath.net/idea, 25. September 2013
„Um demokratiefähig zu werden, muss der Islam sich von seinen Wurzeln lösen.“ Das forderte die pakistanisch-österreichische Buchautorin und Menschenrechtlerin Sabatina James am 18. September in Wetzlar (Mittelhessen). Nötig sei eine Reformation. „Als moralisches Vorbild ist der Prophet Mohammed heute nicht mehr geeignet“, sagte die 33-jährige ehemalige Muslimin, die zum Christentum konvertiert ist. Sie sollte von ihren in Österreich lebenden pakistanischen Eltern zwangsverheiratet werden. Veranstalter des Vortrags zum Thema „Der Islam – eine Herausforderung für Europa?“ mit rund 150 Besuchern war der CDU-Kreisverband Lahn-Dill.
Pakistan: „Neue Qualität der Gewalt gegen Christen“
Missio-Deutschland zum Attentat von Peshawar
Kirche in Not: Pakistan
„Christliches Leben in Pakistan noch schwieriger als es bisher schon war“ – Bischöfe: Attentat Zeichen einer zunehmenden religiösen Intoleranz, die alarmierendes Ausmass erreicht hat.
Islamabad, 24.09.2013, KAP
Nach dem Anschlag auf eine Kirche in Pakistan mit 85 Toten sehen die deutschen Päpstlichen Missionswerke (Missio Aachen) eine neue Qualität der Gewalt gegen religiöse Minderheiten in dem Land. „Christen und andere religiöse Minderheiten in Pakistan sind zwar in der Vergangenheit schon Opfer von Angriffen geworden, Kirchen und Gottesdienste sind davon aber bisher weitgehend verschont geblieben“, erklärte Missio-Präsident Klaus Krämer am Dienstag in Aachen. „Es hat auch ein solches Ausmass an Toten und Verletzten bisher nicht gegeben.“
7. Nationaler Gedenk- und Gebetstag
Für alle verfolgten und bedrängten Christen
Quelle
Zwischen dem 25.-27. Oktober 2013 gedenkt das katholische Hilfswerk Kirche in Not der diskriminierten und verfolgten Christen auf der Welt. Aus diesem Anlass sind alle Pfarreien dazu aufgerufen an diesem Wochenende der verfolgten Christen zu gedenken. Die Pfarreien erhalten Anfang September dazu ein spezielles Dossier. Spezielle Veranstaltungen werden in Brig VS, im St. Galler Rheintal, in Mendrisio und Fribourg durchgeführt.
Asien/Afghanistan
Schockierende Forderung im Parlament
Quelle
Einsatz für die Religionsfreiheit
„Islamische Gläubige, die zum Christentum konvertieren sollen hingerichtet werden“
Kabul, Fidesdienst, 9. September 2013
Ein Mitglied des afghanischen Parlaments fordert die Hinrichtung von islamischen Gläubigen, die sich zum Christentum bekehren. Damit solle auf der Grundlage der Gesetze der „Sharia“ verhindert werden, dass die Zahl der afghanischen Bürger, die sich innerhalb und ausserhalb des Landes zum Christentum bekehren weiter zunimmt.
Bündner Regierung weist Bischof Huonder in die Schranken
Die Religionsfreiheit ist ein Grund- und Menschenrecht (Red.)
Quelle
Die Schweiz am Sonntag, 8. September 2013
Die Bündner Regierung will den Churer Bischof Vitus Huonder das Verhältnis zwischen Bistum und Landeskirchen nicht in Eigenregie neu ordnen lassen. Massgebend seien Bundes- und Kantonsverfassung, hat sie Huonder mitgeteilt. Churer Bischof Vitus Huonder wird laut der Regierung bei seinen Forderungen nicht um eine Volksabstimmung herumkommen.


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