Im Geiste des heiligen Simeon
Ein aktuelles Projekt aus dem Bürgerkriegsland Syrien
Simeon der Stylit, der Mönch auf der Säule, war mit den Kirchenlehrern Hieronymus und Augustinus eine der grossen Heiligengestalten des fünften Jahrhunderts. Er lebte als Eremit nahe der heutigen syrischen Stadt Aleppo.
Sein Wirken durch Gebet und Fasten auf einer Säule machte ihn schon zu Lebzeiten zum Vorbild asketischer Hingabe. Seine Weisheit führte viele Konfliktparteien zu ihm. Er vermittelte, predigte und stiftete Frieden.
Der Krieg gegen Christen
Ein von den Zeitungen vernachlässigtes Thema
Sydney, 22. Oktober 2013, zenit.org, P. John Flynn LC
In seinem jüngsten bei „Crown Publishing“ erschienenen Buch mit dem Titel „The Global War on Christians: Dispatches From the Front Lines of Anti-Christian Persecution“ (Der globale Krieg gegen Christen: Nachrichten von der Christenverfolgung an vorderster Front) bezeichnet der Vatikanexperte John Allen die Christenverfolgung als „das dramatischste Kapitel in der Religionsgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts.“ Allens Werk liefert eine umfassende Darstellung der verschiedenen Bedrohungen gegen Christen.
200 Millionen verfolgte Christen
Gedenktag am 26./27. Oktober 2013
Quelle
Solidarität mit verfolgten Christen: Trailer
Termine
Kirche in Not: Nigeria
Sehr geehrte Redakteurin,
Sehr geehrter Redaktor,
200 Millionen Christen werden weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt und bedrängt. Darunter auch in Nigeria, wo es immer wieder zu Angriffen durch die radikalislamische Sekte „Boko Haram“ auf christliche Einrichtungen kommt. Seit 2010 wurden bei Terrorattacken über 1000 Christen getötet und Zehntausende verletzt.
Iran verletzt internationale Rechte von Christen
Auch unter Rouhani werden Christen inhaftiert
Die schlechte Behandlung der christlichen Minderheit geht im Iran weiter. Kürzlich war sie Thema einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrats. Die Anwältin Attieh Fard fordert den Iran nun auf, seinen Verpflichtungen bezüglich Glaubensfreiheit nachzukommen.
Herzogenbuchsee, 18. Oktober 2013, Open Doors
Jetzt drängt die Menschenrechtsanwältin Attieh Fard Irans Präsident Hassan Rouhani mittels eines Reports dazu, seine an der UN-Generalversammlung in New York gemachten Versprechen einzuhalten. Dazu gehört, dass er die 42 Christen freilässt, die bekanntlich in Haft sitzen, sowie die 45, die auf ihren Prozess warten. Laut Fard seien weitere in Haft, deren Namen aber (noch) nicht bekannt sind.
Europaparlament und Christenverfolgung
Europaparlament sendet überfälliges Signal gegen Christenverfolgung
EU-Abgeordneter Martin Kastler äusserst sich hochzufrieden, den Worten müssen nun Taten folgen.
– Erfolgreiche Initiative: Resolution verurteilt Gewalt in Syrien, Pakistan und Iran
Strassburg-Nürnberg, kath.net/pm, 11. Oktober 2013
Es ist ein Anfang: Mit einer breiten Mehrheit hat das Plenum des Europäischen Parlaments am Donnerstag erstmals eine Resolution (RC-B7-449/2013) verabschiedet, die Christenverfolgung und Verbrechen an der religiösen Minderheit in Syrien scharf verurteilt und wortwörtlich nennt.
„Woher dieser Hass gegen die Christen?“
Rosenkranzfest schlägt Brücke von Wiener Anti-Nazi-Demonstration 1938 zur Christenverfolgung heute
Wien, Die Tagespost, 9. Oktober 2013, von Stephan Baier
Christenverfolgung sei „eine ganz reale und gegenwärtige Tatsache“, sagte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, beim Rosenkranzfest am Montagabend im Wiener Stephansdom und stellte die Frage: „Woher dieser Hass gegen die Christen, speziell gegen die katholische Kirche?“
Der tiefste Grund für die Verfolgung von Christen durch Nazis, Kommunisten und andere Diktatoren liege darin, „dass wir überzeugt sind, dass der Mensch nicht nur dem Staat gehört. Wir sind Mitglieder der weltlichen Stadt, aber auch der Civitas Dei. Wir wollen bekennen, dass Gott an erster Stelle steht.“
Nigeria
885 Tote seit Mai 2013 durch Terror der Boko-Haram-Sekte
Quelle: Gesellschaft für bedrohte Völker
Pastor und seine zwei Kinder in seiner Kirche von muslimischen Extremisten erschossen
Göttingen, 27. September 2013
Der Terror der islamistischen Boko-Haram-Sekte im Norden Nigerias reisst nicht ab. Am Donnerstagvormittag wurden in dem Ort Dorawa im Bundesstaat Yobe ein Pastor und seine beiden Kinder in seiner Kirche von mutmasslichen Boko-Haram-Kämpfern erschossen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen.





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