Über die Religionsfreiheit
Erklärung Dignitas humanae
Quelle: Anhang
Das Recht der Person und der Gemeinschaft auf gesellschaftliche und bürgerliche Freiheit in religiösen Belangen
Vorwort
1. Die Würde der menschlichen Person kommt den Menschen unserer Zeit immer mehr zum Bewusstsein (1), und es wächst die Zahl derer, die den Anspruch erheben, dass die Menschen bei ihrem Tun ihr eigenes Urteil und eine verantwortliche Freiheit besitzen und davon Gebrauch machen sollen, nicht unter Zwang, sondern vom Bewusstsein der Pflicht geleitet. In gleicher Weise fordern sie eine rechtliche Einschränkung der öffentlichen Gewalt, damit die Grenzen einer ehrenhaften Freiheit der Person und auch der Gesellschaftsformen nicht zu eng umschrieben werden.
Patriarch Rai: Christlichem Orient droht Ende
„Totale Zerstörung dessen, was die Christen in 1.700 Jahren aufbauen konnten“
Vatikanstadt, kath.net/KAP, 23. August 2013
Der maronitische Patriarch Kardinal Bechara Boutros Rai befürchtet angesichts der gegenwärtigen Entwicklung in Ägypten, Syrien und anderen Ländern des Nahen Ostens den endgültigen Untergang des christlichen Erbes der Region. „Wir sind gegenwärtig Zeuge einer totalen Zerstörung dessen, was die Christen in 1.700 Jahren aufbauen konnten“, sagte Rai am Freitag in einem Interview mit Radio Vatikan.
Ägypten
„Kein Wort aus dem Westen, wenn wir angegriffen werden“
Open Doors
1. Mose – Kapitel 4
„Die Islamisten rächen sich an uns Christen“: Mit diesen Worten kommentierte der koptisch-katholische Bischof von Assiut, Kyrillos William Samaan, gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ die jüngsten islamistischen Übergriffe gegen Christen und christliche Einrichtungen in Ägypten. Der Bischof bezog sich laut einer am Mittwoch Pressemitteilung dabei unter anderem auf Ereignisse in den Städten Suhag, Fayum und Beni Suef sowie auf der Sinai-Halbinsel. Dort wurden Kirchen von Islamisten angegriffen und Christen bedroht. Auch Todesopfer waren zu beklagen.
Ende des Ramadan
Botschaft von Papst Franziskus an die Muslime in aller Welt zum Ende des Ramadan (‚ID AL-FITR)
Es ist mir eine grosse Freude, Sie aus Anlass des Festes Id al-Fitr zu grüssen, das den Monat Ramadan beschliesst, der vor allem dem Fasten, dem Gebet und dem Almosengeben gewidmet ist. Es ist mittlerweile zur Tradition geworden, dass der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog Ihnen zu diesem Anlass eine Glückwunschbotschaft zukommen lässt, zusammen mit einem Themenvorschlag für die gemeinsame Reflexion. In diesem Jahr, dem ersten meines Pontifikats, habe ich beschlossen, diese traditionelle Botschaft persönlich zu unterzeichnen und Ihnen, liebe Freunde, zuzusenden, als Ausdruck meiner Wertschätzung und Freundschaft allen Muslimen gegenüber, vor allem den religiösen Führungspersönlichkeiten.
Nigeria
63 Menschen sterben bei Angriffen auf Moscheen
Im Norden Nigerias sind bei zwei Angriffen auf Moscheen während der Gebetszeiten mindestens 63 Menschen getötet worden.
Wie die Nachrichtenagentur Adnkronos berichtet, ereigneten sich die Überfälle bereits am Samstag und Sonntag. Bei einem Angriff auf eine Moschee im Bezirk Konduga starben 51 Menschen. Zwölf weitere Zivilisten seien in der Ortschaft Ngom ums Leben gekommen. Nach Angaben der nigerianischen „Daily Post“ sind die Anschläge von Mitgliedern der islamischen Sekte Boko Haram verübt worden. Die Extremisten kämpfen seit Jahren im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias mit
Afrika/Nigeria
Dialog im Schatten der Gewalt
Quelle
Christenverfolgung: Kirche in Not
„Religiöse Intoleranz ist eine Zeitbombe“
Im Norden Nigerias ist die christliche Minderheit der Diskriminierung durch Scharia-Recht und den Angriffen von Boko Haram ausgesetzt. Dennoch schmiedet die katholische Kirche erfolgreich eine christlich-islamische Allianz gegen die verhassten Terroristen
Vatican Magazin 3-4/2013, von Stephan Baier
„Bis vor wenigen Jahren waren wir alle wie Brüder und Schwestern“, sagt Ismilla Modibbo Umar, der Sekretär des regionalen Muslimrates in Yola.
Deutschland
Erstmals Ökumenischer Bericht zur Religionsfreiheit von Christen
An diesem Montag ist in Deutschland der erste „Ökumenische Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“ vorgestellt worden. Aus dem Dokument geht hervor, dass die Einschränkungen der Religionsfreiheit in Europa, dem Mittleren Osten, Nordafrika und der Sub-Sahara-Region zugenommen haben. Als Ursache dafür werden sowohl das Handeln staatlicher Akteure als auch soziale Anfeindungen angeführt. Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick, betonte die Bedeutung des ökumenischen Zeugnisses: „Das Unrecht, das Christen aufgrund ihres Glaubens erleiden, ist kein konfessionelles Thema. Wir möchten in der Öffentlichkeit deshalb mit einer Stimme sprechen.“




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