Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Asien/Indien – Orissa

Boykottaufruf gegen Christen wegen angeblichen „Zwangsbekehrungen“

Quelle

Bhubaneswar, Fidesdienst, 26. Juni 2013

Hinduistische Extremisten haben zu Boykotten gegen Christen im Staat Orissa (Ostindien) aufgerufen. Wie einheimische Beobachter dem Fidesdienst mitteilen, drangen am vergangenen 24. Juni hinduistische Extremisten in einen Versammlungsraum der „Unabhängigen Pfingstkirchlichen Gemeinde“ ein.

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Serbische Christen feiern Mailänder Edikt

„Ein Schritt nach dem anderen“

Konstantin und HelenaMailänder Edikt
Byzantinisches Gebetszentrum

1.700 Jahre Religionsfreiheit: Das wird in diesen Tagen in Serbien gefeiert. Warum gerade dort? Weil Kaiser Konstantin aus Nis im heutigen Serbien stammt. Konstantin I., Kaiser der westlichen Hälfte des Römischen Reichs, erliess im Jahr 313 zusammen mit seinem östlichen Kollegen Licinius das Mailänder Toleranzedikt.

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EU: Erstmals „Richtlinien zu Religionsfreiheit“

„Richtlinien zu Religions- und Gewissensfreiheit“

Die EU-Aussenminister haben sich zum ersten Mal auf „Richtlinien zu Religions- und Gewissensfreiheit“ verständigt. Bei ihrem Treffen in Luxemburg einigten sich die Vertreter der 27 EU-Mitgliedsstaaten auf eine gemeinsame Definition von Religions- und Gewissensfreiheit und darauf, dass diese Förderung und Schutz verdiene. Die Richtlinien waren in monatelanger Arbeit von Diplomaten vorbereitet worden. Es gibt schon ähnliche gegen die Todesstrafe, gegen Folter und für Kinderrechte. Mit dem Text soll Religions- und Gewissensfreiheit zum Anliegen der Aussenministerien im EU-Raum, bei den Brüsseler Gemeinschaftsbehörden und bei jedem einzelnen EU-Land werden.

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Sudan Druck auf Christen

UN-Kommissar: „Das Blutvergiessen sollte uns alle bis in die Träume verfolgen“

Bei einer Sitzung des UN-Menschenrechtrates wurden die Aleppo-Luftangriffe als Kriegsverbrechen verurteilt. Harte Worte findet UN-Kommissar Zaid Raad al-Hussein. Er bezeichnet die Angriffe als „Verbrechen historischen Ausmasses.“

Saudi-Arabien

57 islamische Staaten verurteilen Zerstörung von Gebetsstätten

Gegen die Zerstörung religiöser Stätten hat sich die „Organisation für Islamische Zusammenarbeit“ (OIC) im saudischen Dschidda ausgesprochen.

Die 57 islamischen Staaten, die dem Verband angehören, bekundeten am Montag ihre tiefe Besorgnis über Heiligtümer und Gebetsstätten, die im Zusammenhang mit den Kämpfen in Syrien zerstört würden. OIC-Generalsekretär Ekmeleddin Ihsanoglu betonte das gemeinsame Eintreten der zusammengeschlossenen Staaten für Toleranz und Respekt gegenüber religiösen Symbolen und Stätten der verschiedenen Glaubensrichtungen.

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Communiqué Bistum Chur:

Bischof von Chur bedauert Haltung des Kantons Zürich

Bistumswappen ChurQuelle

Aus der Erklärung des Justizdirektors des Kantons Zürich vom 7. Juni 2013, verfasst im Namen des gesamten Regierungsrates, kommt aus Sicht des Bischofs von Chur zum Ausdruck, dass die zur Debatte stehenden Grundprobleme im Verhältnis der katholischen Kirche zum Staat im Kanton Zürich leider nicht verstanden wurden. Offenbar steht der Regierungsrat hinter der Feststellung des Justizdirektors, die römisch-katholische Kirche verstosse gegen Grundrechte, und er vertritt offenbar die Ansicht, die Religionsfreiheit im Kanton Zürich sei für die römisch-katholische Kirche bereits heute voll gewährleistet.

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Papst empfängt Baroso in Audienz

Papst Franziskus hat an diesem Samstag den EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso in Audienz empfangen

Das etwa 15-minütigeTreffen am Vormittag im Vatikan war die erste offizielle Begegnung des neuen Papstes mit der Führungsspitze der EU. Wie aus einem Vatikanstatement im Anschluss an das Treffen hervorgeht, waren vor allem die europäische Integration und die weiterhin andauernde Wirtschaftskrise Thema. Im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise seien die beiden auch auf das Problem der Jugendarbeitslosigkeit eingegangen, sowie auf die negativen Auswirkungen für die Familie. Auch der positive Beitrag, den die katholische Kirche zum materiellen und spirituellen Wohlstand von Europa beitragen könne, sei gewürdigt worden. Zudem hätten beide noch einmal betont, wie wichtig die Wahrung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit sei, vor allem hinsichtlich der christlichen Minderheiten in Europa.

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