Oekumene

Vatikan: Betet für die Einheit, betet für die Synode

Für die bevorstehende Gebetswoche für die Einheit der Christen 2022 haben Kardinal Mario Grech und Kardinal Kurt Koch alle Christen dazu eingeladen, für die Einheit zu beten und den gemeinsamen ökumenischen Weg fortzusetzen

Quelle

Mario Galgano – Vatikanstadt

Die Gebetswoche findet vom 18. bis 25. Januar statt. In einem gemeinsamen Brief, der bereits am 28. Oktober 2021 an alle für die Ökumene zuständigen Bischöfe verschickt wurde, hatten Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, und Kardinal Mario Grech, Generalsekretär der Bischofssynode, Vorschläge gemacht, wie die ökumenische Dimension des synodalen Prozesses in den Ortskirchen umgesetzt werden könnte. Daran erinnern die beiden Kurienkardinäle in einer gemeinsamen Medienmitteilung an diesem Montag. Die beiden Kardinäle schrieben: “Sowohl die Synodalität als auch die Ökumene sind Prozesse des gemeinsamen Gehens.” Da Ökumene als “Austausch von Gaben” verstanden werden könne, sei eine der Gaben, die Katholiken von den anderen Christen erhalten könnten, “gerade deren Erfahrung und Verständnis von Synodalität”.

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Gebetswoche für die Einheit der Christen 18. – 25. Januar 2022

Mindestens einmal im Jahr werden Christinnen und Christen erinnert an das Gebet Jesu für seine Jünger “dass sie alle eins seien […], damit die Welt glaube” (vgl. Joh 17,21)

Gebetswoche für die Einheit der Christen
Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen
Vatikan Profil
Gebetswoche: Christen als “Sauerteig” in Nahost
Papst Franziskus bittet Katholiken, ihre Leiden für die Einheit der Christen aufzuopfern
Angriff jüdischer Extremisten auf Dormitio-Abtei in Jerusalem
Dormitio Abtei

Seit 1966 wird die Gebetswoche für die Einheit der Christen, deren Ursprünge bereits auf das Jahr 1910 zurückgehen, vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und von der Kommission Glaube und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen vorbereitet.

Jedes Jahr werden die Texte von einer anderen Region der Welt verfasst, 2022 vom Middle East Council of Churches. Weiterlesen

Bethlehem

Bethlehem: Patriarch appelliert zu Weihnachten zu mehr Vertrauen

Quelle
Betlehem: Weihnachten dieses Jahr etwas entspannter
Heiliges Land: “Pilgertourismus muss weitergehen”
Weihnachtswünsche aus Jerusalem
Fidesdienst

Die Vertrauenskrise vor allem zwischen Arabern und Juden in Israel ist nach Worten des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, eine Ermahnung daran, dass das friedliche Zusammenleben aktiv gefördert werden müsse.

Es gehe darum, “das Vertrauen unter uns wiederherzustellen, das Vertrauen in die Zukunft, unsere und die unserer Kinder, das Vertrauen in die Möglichkeit einer Veränderung zum Besseren, sowohl im zivilen Leben als auch in der Kirche”, sagte das Oberhaupt der lateinischen Katholiken im Heiligen Land laut Redemanuskript in seiner Predigt in der Weihnachts-Mitternachtsmesse in der Katharinenkirche von Bethlehem.

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Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Zypern und Griechenland

Griechenland ist zweite und letzte Etappe der nächsten Reise von Papst Franziskus  *UPDATE

Quelle
2001: Papst Johannes Paul II. in Griechenland
Vatikan: 2.-6. Dezember 2021 – Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Zypern und Griechenland
Ein Chinese wird Sekretär der Kongregation ‘Propaganda Fide’
Kongregation für die Evangelisierung der Völker
*Kardinal Koch: Papstreise nach Zypern und Griechenland als Ökumene-Schub

Von Susanne Finner

Vatikanstadt, 26. November 2021 (CNA Deutsch)

Griechenland ist – nach Zypern – die zweite und letzte Etappe der Apostolischen Reise von Papst Franziskus, die für die erste Dezemberwoche geplant ist.

Für Papst Franziskus wird es das zweite Mal sein, dass er hellenischem Boden betritt. Vor vier Jahren hatte er die Insel Lesbos besucht, um sich zur Migrationskrise zu äussern, wie ACI Stampa berichtet, die Partneragentur von CNA Deutsch in italienischer Sprache.

Vor Papst Franziskus hatte bereits der heilige Johannes Paul II. im Jahr 2001 nach Griechenland begeben.

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Alles liegt in Gottes Händen!

Aufruf zum Fasten und zum Gebet Jesus und die Spaltung der Gesellschaft

Quelle
DVD – Die Bibel Esther
Heiligenlexikon

Mk 3.24 – Wenn ein Reich mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.

An der zweiten Tageskonferenz von “Kirche und Corona” wurde in der Andacht in Anlehnung an Esther 4,16 die Frage aufgeworfen, ob auch für uns der Moment gekommen ist, dass wir im Hinblick auf die wichtige Volksabstimmung vom 28. November gezielt (drei Tage) fasten und beten sollten. Denn nebst Fachkenntnis und Tapferkeit ist das Gebet eine sehr grundlegende und wichtige Stütze christlichen Handelns.

PDF: Andacht-zu-Esth.4-Stefan-Felber.pdf

Daher rufen wir zu Fasten- und Gebetstagen auf. Sei es für sich allein oder in einer Gruppe (Mt.18,20; Joh.15,7) – sei es an einem oder an mehreren Tagen.

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Benedikt XVI.: Ein Papst des Dialogs UPDATE

Dialog, Gespräch – das war ein Schlüsselwort im Pontifikat von Benedikt XVI.

Papst des dialogsQuelle

Gott selbst war aus Benedikts Sicht ein Dialog der Liebe, er war nicht nur logos, sondern dia-logos, das lag Benedikts Verständnis der göttlichen Dreifaltigkeit zugrunde; und das Glaubensbekenntnis der Kirche war, wie der deutsche Papst immer wieder ausführte, aus einem Taufgespräch entstanden. Glaubst du das? Ich glaube. Dieser Papst stand zum Dialog, schon von seinem ureigensten theologischen Denken her. Religion gebe es letztlich, wie er schon als Theologieprofessor in seiner “Einführung in das Christentum” formulierte, “nicht im Alleingang”, schon “die Unterschiedlichkeit der religiösen Begabungen” zwinge die Menschen doch “ins Zueinander und ins Füreinander hinein”, und Wege zu Gott gebe es letztlich so viele, wie es Menschen gebe.

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Jordanien: Interreligiöser Appell für Schutz für Gotteshäuser

Attentate auf Gotteshäuser, in denen sich Glaubensgemeinschaften zum Gebet oder zu rituellen Handlungen versammeln, gehören zu den schlimmsten Auswüchsen des religiösen Fundamentalismus. Das schreiben die Teilnehmer einer islamisch-christlichen Initiative

Quelle
Fidesdienst Jordanien
Jordanien: Für eine Kommunikation der Geschwisterlichkeit
Jordanien will Pilgerroute zum Berg Nebo wiederbeleben
Naher Osten: “Westliche Stereotypen helfen uns nicht”

Weil das Problem fortbesteht, ist ein weltweites interreligiöses und interkulturelles Netzwerks sinnvoll, das sich für den Schutz der Gotteshäuser und aller Gläubigen einsetzt, heisst es in dem Appell, den der vatikanische Fidesdienst vorstellte.

Es gehe darum die Gläubigen zu schützen, die Gottes- und Gebetshäuser aufsuchen. Damit könne ein Beitrag geleistet werden zur Entwicklung einer “gemeinsamen menschlichen Zivilisation”, die von der Anerkennung und dem Austausch “gemeinsamer menschlicher Werte” genährt werde.

Diese Initiative wird vom jordanischen Prinzen Hassan Bin Talal auf den Weg gebracht, der dem “Arab Thought Forum” und dem “Royal Institute for Religious Studies” vorsteht. Mehr als 40 muslimische und christliche Unterstützer unterzeichneten inzwischen den Appell, darunter hochrangige Vertreter von Gemeinschaften des Nahen Ostens und Vertreter von akademischen, theologischen und kulturellen Einrichtungen aus verschiedenen Ländern.

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