Sudan: Vor einer Hungerkatastrophe
“Die Lage ist absolut katastrophal. Das Leben im Sudan ist ein einziger Albtraum.” Das sagt Leni Kinzli vom sudanesischen Büro des Welternährungsprogramms der UNO in Port Sudan
Quelle
WFP warnt: Sudan vor dem Kollaps – Vatican News
Papst: Krieg und Gewalt in Sudan, Mosambik und weltweit stoppen – Vatican News
Sudan: Plötzliche Hoffnung auf Waffenstillstand – Vatican News
“Der Hunger und die humanitären Nöte halten an, und es scheint keine konkreten Schritte in naher Zukunft zu geben, die auf ein dauerhaftes Friedensabkommen hindeuten”, so Kinzli. Im April jährt sich der Beginn des Konflikts zwischen der regulären Armee und einer paramilitärischen Gruppe. Der Bürgerkrieg hat mindestens 15.000 Tote gefordert, und fast 8 Millionen Menschen sind vor den Kämpfen geflohen, teilweise auch in die Nachbarländer.
Christen im Gaza-Streifen *UPDATE
Christen im Gaza-Streifen: Krankheit und Hunger nehmen zu
![]()
Quelle
*Heiliges Land: Katholische Pfarrei in Gaza von Hungersnot bedroht – Vatican News
Gaza
Kardinal Woelki nach Reise ins Heilige Land beeindruckt von “Lebensmut” junger Menschen (catholicnewsagency.com)
Von Kirche in Not
München – Sonntag, 17. März 2024
Die Telefonleitungen sind gekappt, Anrufe über Online-Dienst sind immer wieder unterbrochen: “Ziemlich”, “Kirche”, “gut” – nur ein paar Wortfetzen sind zu verstehen, wenn Mitarbeiter des weltweiten katholischen Hilfswerks “Kirche in Not” (ACN) Schwester Nabila in Gaza-Stadt erreichen möchten. Sie befindet sich seit Beginn des Krieges gegen die Hamas in der katholischen Pfarrkirche “Heilige Familie” in Gaza-Stadt und kümmert sich um die eingeschlossenen Menschen.
Heiliges Land: Wenn man die Pilgerstätten für sich allein hat…
Blickt man sich in Jerusalem und generell im Heiligen Land um, fällt auf: die christlichen Pilger fehlen. Ein echtes Problem für die lokale Bevölkerung, für die der Pilgertourismus die Haupteinnahmequelle ist. Warum es sich lohnt, trotz des Krieges ins Heilige Land zu fahren, erklärt im Interview der begeisterte Heilig-Land-Pilger Markus Wirth, Priester in der Diözese Trier
Radio Vatikan: Warum pilgert man trotz des Kriegsgeschehens nach Jerusalem?
Markus Wirth (Priester in der Diözese Trier): Also geplant hatte ich diese Reise vor dem Kriegsgeschehen, weil ich diese Zeit vor Ostern jetzt ganz bewusst noch einmal im Heiligen Land verbringen wollte, besonders in Jerusalem, an den Stellen, an denen Jesus für uns gestorben und auferstanden ist. Und wie gesagt, als die Reise geplant wurde, waren der 7. Oktober und seine Folgen nicht absehbar. Ich bin aber froh und dankbar, dass das jetzt funktioniert hat.
Heiliges Land: Keine Ostergenehmigung für Christen
Nach 160 Tagen wird das Heilige Land weiter von Gewalt erschüttert – und eine mögliche Lösung ist nicht in Sicht. Diese pessimistische Haltung äußert Pater Ibrahim Faltas, Vikar der Kustodie des Heiligen Landes, gegenüber der Nachrichtenagentur Sir. Männer unter 55 Jahren und Frauen unter 50 Jahren dürfen während des islamischen Fastenmonats nicht zur Moschee auf dem Tempelberg gehen, um zu beten
Quelle
Vatikan: Botschaft zum Ramadan mit Friedenswunsch – Vatican News
Zum ersten Freitagsgebet des Ramadans herrsche in Jerusalem, der Heiligen Stadt der drei monotheistischen Religionen, ein angespanntes Klima. Israel habe strenge Beschränkungen erlassen, so der Franziskaner Faltas: “An diesem für den Islam heiligen Tag sind die Gläubigen normalerweise zahlreicher als sonst auf dem Tempelberg, aber die Altstadt wird für sie nicht zugänglich sein.” Den Aufruf der Hamas an die Palästinenser im Westjordanland und in Jerusalem, an diesem Freitag in allen Bereichen zur Unterstützung des Gazastreifens, Jerusalems und der al-Aqsa-Moschee gegen die israelische Politik zu demonstrieren, sieht er sehr zwiespältig.
Papst spendet für humanitäre Hilfe im Gazastreifen
Papst Franziskus hat 50.000 Euro für humanitäre Hilfe an Palästinensern im Gazastreifen gespendet. Das erklärte der vatikanische “Außenminister”, Erzbischof Paul Richard Gallagher, am Montag in Jordanien
Die Spende läuft, wie der Verantwortliche im Staatssekretariat für die Beziehungen zu Staaten erläutert, über die jordanische Caritas. Gallagher besuchte am Montag in al-Ghabawi eine Sammelstelle für humanitäre Hilfe, die für den Gazastreifen bestimmt ist.
In seiner Ansprache nannte der britische Kurien-Erzbischof die humanitäre Lage im Gazastreifen “inakzeptabel und, um das Mindeste zu sagen, katastrophal”. In bewaffneten Konflikten müssten Zivilisten “vor den Folgen solcher Konflikte geschützt werden”. Leider werde “der durch das humanitäre Völkerrecht garantierte Schutz der Würde eines jeden Menschen, von Krankenhäusern, Schulen und Gotteshäusern von den Konfliktparteien allzu oft im Namen militärischer Erfordernisse verletzt”.
Aufruf zur Heiligsprechung deutscher Märtyrer in Afrika
Der Herausgeber des Deutschen Martyrologiums des 20. Jahrhunderts hat die Kirchenvertreter in Afrika ermutigt, Heiligsprechungsprozesse für die “gewaltsam getöteten deutschen Märtyrer” in verschiedenen afrikanischen Ländern einzuleiten
Quelle
ACI Africa
Startseite (deutsches-martyrologium.de)
Martyrologium – Wikipedia
Märtyrer
Von Agnes Aineah
Nairobi – Dienstag, 12. März 2024
Der Herausgeber des Deutschen Martyrologiums des 20. Jahrhunderts hat die Kirchenvertreter in Afrika ermutigt, Heiligsprechungsprozesse für die “gewaltsam getöteten deutschen Märtyrer” in verschiedenen afrikanischen Ländern einzuleiten.
Auf Anfrage von ACI Afrika erklärte Mons. Helmut Moll, der im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz die Biographien von über 30 deutschen Märtyrern, die mutmaßlich Opfer von Gewalt in Afrika wurden, zusammengestellt hat, welche Schritte unternommen werden, damit sie heiliggesprochen und damit weltweit als Heilige anerkannt werden.
“Schämt euch nicht, zu verhandeln”
Franziskus zu Ukraine-Krieg: “Schämt euch nicht, zu verhandeln”


Quelle
Bruni: “Der Papst ruft zum Mut zu Verhandlungen für die Ukraine auf” – Vatican News
In einem Interview für den Schweizer Sender RSI hat Papst Franziskus Anfang Februar mit dem Journalisten Lorenzo Buccella seine Sicht auf den Krieg zwischen Israelis und Palästinensern, den Ukraine-Krieg, aber auch die Verantwortlichkeiten als Papst geteilt. Das Gespräch, das RSI am kommenden 20. März in der Kultursendung “Cliché” ausstrahlen wird, wurde an diesem Samstag bereits über Agenturen publiziert.
Christine Seuss – Vatikanstadt
Die Folge des Magazins “Cliché”, in der der Papst zu Wort kommen wird, dreht sich um die Farbe Weiß, die Farbe des Guten und des Lichts, aber auch eine Farbe, auf der Schmutz und Makel besonders deutlich aufscheinen.
“Es ist ein Krieg, und einen Krieg führt man zu zweit und nicht allein”
Auf die einführende Frage des Journalisten, wie er denn den Krieg zwischen Israel und Palästina einordnen würde, erzählt Franziskus, dass er täglich um 19 Uhr die Pfarrei in Gaza anruft, in der 600 Menschen ausharren und ihm ihre Erlebnisse berichten: “Es ist ein Krieg”, so Franziskus, “und einen Krieg führt man zu zweit, nicht allein.


Neueste Kommentare