Lehramtliche Dokumente

Vatikan digitalisiert Fotoarchiv von Johannes Paul II.

Mit Blick auf den 50. Jahrestag der Wahl von Johannes Paul II. (16. Oktober 1978) hat das Dikasterium für die Kommunikation ein ehrgeiziges Projekt zur Digitalisierung seines historischen Fotoarchivs vorgestellt. Ziel der Initiative ist es, einen außergewöhnlichen Bestand von mehr als 4,7 Millionen Fotografien zu sichern, wissenschaftlich aufzuarbeiten und der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen: Bilder eines Papstes, der Geschichte schrieb

Quelle
Dikasterium Dikasterium für Kommunikation Profil
Archivkunde studieren im Vatikan: Ein Job für das Gedächtnis der Kirche – Vatican News

Lorenzo De Cesaris und Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt

Das Projekt wurde am 8. Juli in der Sala Marconi des Dikasteriums vorgestellt und ist Teil eines umfassenden Digitalisierungsprogramms, das die Technologische Direktion bereits 2023 begonnen hat.

Ein einzigartiges visuelles Erbe

Wenn Technologie das Sichtbare bewahrt, kommt den Menschen die Aufgabe zu, das Unsichtbare – die Erinnerung – lebendig halten. Kaum ein Pontifikat hat das kollektive Bildgedächtnis der Gegenwart so nachhaltig geprägt wie das von Karol Wojtyła. Nahezu drei Jahrzehnte lang begleiteten Fotografien seinen Dienst als Papst und hielten historische Begegnungen, Reisen und entscheidende Momente der Kirchengeschichte fest.

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Vatikan und die Weltnachrichten 10. Juli 2026

Castel Gandolfo: Papst Leo speist mit 200 Menschen in Not – Vatican News

Dikasterium für den Dienst der Nächstenliebe – Vatican News
Venezuela: Dramatische Szenen – Vatican News

Vatikan und die Weltnachrichten 9. Juli 2026

“Habt keine Angst” Videobotschaft Jugendtreffen Irak

Ordensfrau wird neue deutsche Caritas-Präsidentin – Vatican News
Kirchenhistoriker über Schismen in der Kirchengeschichte – Vatican News

Papst: Suche nach Gemeinwohl mit “Magnifica humanitas”

Anlässlich des “AI For Good Global Summit 2026” hat der Papst die Bereitschaft des Heiligen Stuhls zum Dialog über Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen bekräftigt. Angesichts des mit KI verbundenen “epochalen Wandels” gelte es “neue Wege für das Gemeinwohl” zu finden, so Leo XIV.

Quelle
Der Vatikan präsentiert die Enzyklika Magnifica Humanitas auf dem UN-Gipfel zur künstlichen Intelligenz – Infovaticana
AI for Good/Übersetzung
Enzyklika Magnifica humanitas

In dem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten und an diesem Mittwoch, 8. Juli, veröffentlichten Grußwort wünscht der Papst der Konferenz “konstruktive und bereichernde Gespräche” und versichert den Teilnehmenden sein “Gebet für Ihre Bemühungen, der Menschheit zu dienen”.

Der Menschheit dienen

Leo XIV. wandte sich an den “AI for Good Global Summit 2026”, der von der „International Telecommunication Union’ (ITU) in Partnerschaft mit anderen UN-Organisationen organisiert und gemeinsam mit der Schweizer Regierung in Genf veranstaltet wird. Die Themen reichen von KI-gesteuerter Mobilität bis hin zu den Auswirkungen von KI auf Schule und Bildung. Der Vatikan ist mit zwei prominenten Köpfen vertreten: Die Regierungschefin des Vatikanstaats, Raffaela Petrini, nimmt ebenso teil wie der Berater des Papstes für KI-Fragen, Paolo Benanti. Die Tagung begann am Dienstag, 7. Juli, und endet am Freitag, 10. Juli.

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Vatikan und die Weltnachrichten 8. Juli 2026

Castel Gandolfo: “Möge der Papst hier echte Erholung finden” – Vatican News

Papst Leo XIV. trifft Bedürftige zum Mittagessen in Castel Gandolfo – Vatican News
Kardinal Müller verurteilt illegale Bischofsweihen der Piusbrüder – Vatican News

“Habt keine Angst” Videobotschaft Jugendtreffen Irak

Papst schickt Botschaft an Jugend-Treffen im Irak – Vatican News

Videobotschaft des Heiligen Vaters anlässlich des “Ankawa Jugendtreffens” (Irak, 8. Juli 2026)/Übersetzung

Nicht die Maschine ist die größte Gefahr

Nicht die Maschine ist die größte Gefahr: Katholischer Wissenschaftler erklärt

Quelle
Startseite | Glaubensbasierte Prinzipien | Pater Maurice Emelu

Von Christian Peschken / EWTN

8. Juli 2026

Kaum ein katholischer Wissenschaftler ist derzeit so prädestiniert, die Auseinandersetzung der Kirche mit Künstlicher Intelligenz einzuordnen, wie Maurice Nkemefuna Emelu. Der Priester der Diözese Orlu (Nigeria) und heutige US-amerikanische Staatsbürger ist Professor für Kommunikationswissenschaft sowie Direktor des Masterstudiengangs Digital Marketing & Communication Strategy an der John Carroll University in Cleveland (Ohio, USA). Mit Studien- und Forschungsstationen in Rom, Großbritannien, Harvard und den Vereinigten Staaten zählt er zu den international profiliertesten katholischen Experten für digitale Medien, Kommunikation und die ethischen Herausforderungen Künstlicher Intelligenz.

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