Konzil

John Henry Newman, Lehrentwicklung und die Synode

“Entwicklung der Lehre

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Das Zweite Vatikanische Konzil 50 Jahre später: Ein Deutungsversuch
Weitere Beiträge zu Kardinal Newman

Kardinal Newman hat in seiner Entwicklungslehre Kriterien aufgestellt, mit deren Hilfe echte Entwicklung von Verfälschung der Lehre unterschieden werden kann.

Vatikan/Skokie, kath.net/jg, 31. Oktober 2014

Im Rahmen der Bischofssynode zur Familie tauchte immer wieder der Begriff “Entwicklung der Lehre” auf. Der selige John Henry Newman hat eines seiner Hauptwerke diesem Thema gewidmet. Es ist 1845 unter dem Titel “An Essay on the Development of Christian Doctrine” (dt. Essay über die Entwicklung der christlichen Lehre) erschienen. Fr. Robert Barron, Rektor des Mundelein Seminars nahe Chicago legt den Synodenvätern die Lektüre dieses Klassikers in einem Beitrag auf seinem Blog Word on Fire ans Herz. Ein Kapitel des Buches ist der Unterscheidung zwischen echter Entwicklung und Verfälschung gewidmet. Newman gibt sieben Kriterien an, Barron zitiert davon drei:

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“Ich werde für die Welt verborgen bleiben”

“Danke für eure Zuneigung, für eure Liebe zur Kirche und zum Papst”

Quelle
Dokumente des II. Vatikanischen Konzils: Vatikan

“Herr, erbarme dich”: Mit der Allerheiligenlitanei auf dem Petersplatz bereiten sich die Priester und Seminaristen des Bistums Rom auf die Begegnung mit ihrem scheidenden Bischof vor. “Herr, erbarme dich” – man könnte es für einen Hilferuf halten in einem Moment, in dem angesichts von Benedikts Rückzug viel Betroffenheit und Verwirrung herrschen. Als der Papst in der Audienzhalle erscheint, brandet Beifall auf, und das “Tu es Petrus” wird gesungen, “Du bist Petrus” – vielleicht zum letzten Mal für diesen Papst. “Danke für eure Zuneigung, für eure Liebe zur Kirche und zum Papst”, sagt Benedikt, als “Viva il Papa” gerufen wird.

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Die Zweideutigkeit des “Aggiornamento”

Das “Kirchenvolksbegehren” als Symptom

Christus Pantokrator Quelle
Vatikan: Dokumente des II. Vatikanischen Konzils

Von Robert Spaemann

Dieser Artikel Spaemanns erschien zuerst in zwei Folgen im Rheinischen Merkur.

In klarer Treue zur Tradition. Anpassung an die moderne Zeit? Was wollte das Zweite Vatikanische Konzil?, im Rheinischen Merkur vom 10. November 1995;
Ihr Hirten erwacht! Nach dem Kirchenvolksbegehren. War die Aktion richtig, war sie falsch? Worauf kommt es jetzt an?, im Rheinischen Merkur vom 17. November 1995.

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Papst Paul VI. wird selig gesprochen

Nun ist es offiziell

Papst Paul VI.: Vatikan

Am 9. Oktober wird Papst Paul VI. selig gesprochen.

Das hat der vatikanische Pressesaal an diesem Samstag mitgeteilt. Papst Franziskus hat bei einer Audienz den Präfekten der vatikanischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen, Kardinal Angelo Amato, dazu ermächtigt, die Seligsprechung bekannt zu geben. Die Feier wird auf dem Petersplatz stattfinden und der Höhepunkt und Abschluss der vatikanischen Bischofssynode zum Thema Familie sein.

Papst Paul VI., der von 1963 bis 1978 amtierte, führte das von seinem Vorgänger Johannes XXIII. einberufene Zweite Vatikanische Konzil zu Ende und leitete auch die Umsetzung seiner Beschlüsse ein.

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Schlaflos in Rom

Nacht des Gebets

Diözese Bergamo

Mit einer Nacht des Gebets bereiteten sich die Pilgermassen in den Kirchen Roms auf die Heiligsprechung vor.

Von Guido Horst und Stephan Baier

Rom, Die Tagespost, 28. April 2014

Nachdem Polizei und Ordnungskräfte die Zugänge zum Petersplatz geschlossen hatten, wurde dieser am Samstagabend zum Auge des Taifuns: Leere und Stille zwischen den beiden Kolonnadenbögen, während in den Vierteln rings herum der Verkehr zusammenbrach.

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Dogmatik und Pastoral sind nicht antipodisch zueinander

Ein Gastkommentar von Michael Gurtner

Die Heiligste DreifaltigkeitQuelle
Heiligste Dreifaltigkeit

Es ist eine reichlich seltsame Argumentationsfigur, wenn Geistliche als qualitätsvoll bewertet werden, weil sie “nicht vom Dogma ausgehen und nicht am Kirchenrecht festklammern, sondern vom Menschen ausgehen”.

Salzburg, kath.net, 7. april 2014

In letzter Zeit beobachtet man in Beiträgen und Interviews von Theologen und Geistlichen aller Ränge gehäuft eine reichlich seltsame Argumentationsfigur, welche uns in deren inneren Grundstruktur eigentlich schon aus so manchen Slogans der Kirchenrevolten der 60er Jahre, und in deren Verlängerung auch aus denen der verschiedenen Reformgruppen (“Wir sind Kirche”, Pfarrerinitiative, usw.) bekannt ist.

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Fehler nicht nochmals wiederholen

Den Fehler der naiven Aufbruchsstimmung nicht nochmals wiederholen

Quelle

Die “Vergünstigungen”, Vereinfachungen und Erleichterungen nach dem Zweiten Vatikanum haben nicht zu einer Vertiefung und grösseren Frömmigkeit geführt, sondern die Kirche nur noch weiter und schneller geleert.

Ein Gastkommentar von Michael Gurtner

Salzburg, kath.net, 3. März 2014

Im Abstand eines halben Jahrhunderts zum letzten Konzil sind wir in der Lage, mit einer gewissen Nüchternheit auf selbiges zurückzublicken und mit einer gewissen Objektivität auch die Fehler und Fehlentwicklungen zu analysieren, welche in dessen Umfeld unterlaufen sind.

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