Kardinal Kurt Koch erklärt das Zweite Vatikanische Konzil
Anmerkungen, um Dialog mit Konzilkritikern zu erleichtern
Rom, 6. August 2012, zenit.org
Um die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils verständlicher zu machen gab Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, ein Interview für die Presseagentur Kipa/Apic. Das Interview wurde am 3. August auch im Osservatore Romano veröffentlicht.
Die Farbe der Messgewänder bei der Konzelebration
Und Einiges über die Anbetung des Allerheiligsten
P. Edward McNamara LC, Professor für Liturgie am Päpstlichen Athenäum „Regina Apostolorum“, beantwortet Leserfragen.
Frage: Sind Priester, die bei einer Messfeier konzelebrieren, dazu verpflichtet, Messgewänder jener Farbe zu verwenden, die vom Hauptzelebrant verwandt wird? Ich stelle meine Frage aufgrund von drei verschiedenen Vorkommnissen, von denen ich Zeuge geworden bin. In allen Fällen trugen die Konzelebranten eine Stola ohne Kasel. Das erste Vorkommnis ereignete sich bei einer Totenmesse: Der Hauptzelebrant trug ein schwarzes Messgewand, die Konzelebranten trugen eine weisse Stola und das Sargtuch war ebenso weiss. Das zweite Vorkommnis ereignete sich auch bei einer Totenmesse: Der Hauptzelebrant und zwei Konzelebranten trugen weisse Messgewänder; der dritte Konzelebrant trug eine violette Stola. Das dritte Vorkommnis ereignete sich am Sonntag „Gaudete“: Der Hauptzelebrant trug ein rosa Messgewand; der Konzelebrant trug eine violette Stola. Was wäre nun vorzuziehen? Was wäre erlaubt? – T.N., Arlington, Virginia
Kurienkardinal Kurt Koch
Das Ziel der Ökumene bleibt die Wiederherstellung der vollen Einheit der Kirche
Das hat Kurienkardinal Kurt Koch in einem Interview mit der Kärntner Kirchenzeitung „Sonntag“ unterstrichen.
Eine blosse Anerkennung einzelner Kirchentypen mache die Einheit zu einer „blossen Addition“ – dies könne jedoch nicht mit dem „einen Leib Christi“ gemeint sein, den die Kirche darstellen solle. „Das ist nicht nur schwer mit der römischen Vorstellung zu vereinbaren, sondern auch mit der biblischen“, betonte der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen. Dennoch dürfe Einheit nicht mit „Vereinheitlichung“ verwechselt werden. So sei Ökumene stets ein Dialog, der beide Seiten bereichere.
Kardinal Koch: „Interkommunion ist Ende, nicht Beginn der Ökumene“
Interkommunion liege am Ende nicht am Beginn des ökumenischen Wegs, so der Kardinal
„Die orthodoxe wie die protestantische Sicht der Kirche, die vom Gottesdienst ausgeht, steht nicht prinzipiell im Widerspruch zum katholischen Verständnis von Kirche.“ Das hat der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch an diesem Freitag betont.
Rom, Radio Vatikan, 8. Juni 2012
In Dublin hielt er einen Vortrag auf einem theologischen Symposium, das dem Eucharistischen Weltkongress in der irischen Hauptstadt vorgeschaltet ist. Die Ekklesiologie von Orthodoxen wie Protestanten „lassen sich tatsächlich in eine breitere katholische Sicht integrieren“, so Koch, der den vatikanischen Einheitsrat leitet. Schnittstelle zwischen protestantischem und katholischem Kirchenverständnis sei die Überzeugung, „dass in einer eucharistischen Versammlung die Kirche zur Gänze anwesend ist“; allerdings fügten Katholiken noch hinzu, dass eine eucharistische Versammlung „nicht die ganze Kirche“ sei. Aus katholischer Sicht müssten Gemeinden, die die Eucharistie feiern, untereinander, mit ihrem Bischof und dem Papst in Gemeinschaft stehen; das sei „konstitutiv für das Kirchesein“.
„Christen müssen im Nahen Osten das Salz sein“
Das Schicksal der Christen im Nahen Osten beschäftigt die Menschen in der Schweiz
In Einsiedeln hat am Sonntag, 20. Mai 2012, die Wallfahrt des internationalen katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT mit Kardinal Kurt Koch stattgefunden. Der Kardinal hielt in der Klosterkirche das Pontifikalamt und die Predigt. Am Nachmittag gab es im Dorfzentrum Einsiedeln ein Gespräch zwischen dem Kardinal und dem Nahostexperten Dr. Arnold Hottinger zur aktuellen Situation der Christen im Nahen Osten. Das Schweizer Fernsehen berichtete in der Hauptausgabe der Tagesschau am Sonntagabend über diese Veranstaltung von KIRCHE IN NOT.
Die Wallfahrt von KIRCHE IN NOT stiess auf grosses Interesse. Die Klosterkirche war während des Gottesdienstes bis auf den letzten Platz besetzt. Der Diskussion am Nachmittag wohnten mehrere hundert Zuhörer bei. Das Schicksal der Christen im Nahen Osten beschäftigt die Menschen in der Schweiz.
Christen gehören in den Nahen Osten
Wallfahrt mit Kardinal Koch nach Einsiedeln am 20. Mai 2012
Podiumsgespräch mit Nahostexperte Dr. Arnold Hottinger
Das internationale katholische Hilfswerk lädt am Sonntag, 20. Mai 2012, zu seiner jährlichen Wallfahrt nach Maria Einsiedeln mit Kardinal Kurt Koch ein. Das Podiumsgespräch im Dorfzentrum Einsiedeln mit dem Kardinal moderiert Nahostexperte Dr. Arnold Hottinger.
Kardinal Kurt Koch hält in Einsiedeln um 12.15 Uhr eine Heilige Messe, nimmt um 15.15 Uhr im Dorfzentrum Einsiedeln am Podium teil und gibt am Abend jungen Erwachsenen einen Glaubens-Impuls.
Der Eintritt an alle Veranstaltungen ist frei.
Kardinal Koch: Kritische Papstworte waren „notwendig“
„Er glaube jedoch nicht, dass alle Unterzeichner mit der Entwicklung einverstanden sind“
Rom, Radio Vatikan, 27. April 2012
Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Kardinal Kurt Koch, hat die päpstliche Kritik an der österreichischen Pfarrer-Initiative als „notwendig“ bezeichnet. Er sei zwar zunächst erstaunt gewesen, dass der Papst dem „Aufruf zum Ungehorsam“ überhaupt „die Ehre einer Erwähnung“ gegeben habe, sagte Koch in einem Interview, das die vatikanische Tageszeitung „Osservatore Romano“ am Freitag in Auszügen veröffentlichte. Andererseits sei er der Auffassung, dass eine Stellungnahme des Papstes zu diesem Thema notwendig gewesen sei. Der




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