Kardinal Koch: Ökumene ist „nicht Kür, sondern Pflicht“
Die Spaltungen der Christenheit seien eine bis heute schmerzende Wunde
Rom, Radio Vatikan, 24.04.2012
Ein Engagement in der Ökumene ist für die katholische Kirche „nicht Kür, sondern Pflicht“ – und zwar eine Pflicht, der sich jeder Gläubige, aber auch die Kirchenspitze verpflichtet fühlen muss. Das sagte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Kardinal Kurt Koch, bei einem Vortrag an der Universität Wien. Die Spaltungen der Christenheit seien eine bis heute schmerzende Wunde, deren Heilung „dem Willen Jesu Christi“ selbst entspreche und der sich das gesamte Zweite Vatikanische Konzil zutiefst verpflichtet fühlte, so Koch bei dem Vortrag am Montagabend. Christliche Ökumene sei „kein blosser Zusatz oder ein Anhängsel im Leben der Kirche, sondern gehört elementar zum Wesen der Kirche“.
Wallfahrt mit Kardinal Koch
Nach Einsiedeln am 20. Mai 2012
Das internationale katholische Hilfswerk lädt am Sonntag, 20. Mai 2012, zu seiner jährlichen Wallfahrt nach Maria Einsiedeln mit Kardinal Kurt Koch ein. Das Podiumsgespräch im Dorfzentrum Einsiedeln mit dem Kardinal moderiert Nahostexperte Dr. Arnold Hottinger.
Kardinal Kurt Koch hält in Einsiedeln eine Heilige Messe, nimmt an einem Podium teil und gibt jungen Erwachsenen einen Glaubens-Impuls. Der Eintritt an alle Veranstaltungen ist frei. Kirche in Not freut sich über viele Besucher an den Veranstaltungen in Einsiedeln.
Heilige Messe mit dem Kardinal in der Klosterkirche
Das Pontifikalamt findet um 12.15 Uhr in der Einsiedler Klosterkirche statt. Kardinal Koch hält die Predigt. Musiker gestalten den Gottesdienst mit und Schweizergardisten erweisen dem Kardinal die Ehre. Weiterlesen
Kirchen müssten in ethischen Fragen mit einer Stimme sprechen
Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen
Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates bedauert fehlende Übereinstimmung in Fragen des Lebens und der Ehe – aktueller Stand der Ökumene – wachsende Freikirchen sind besondere Herausforderung
Innsbruck, kath.net/KAP, 15.02.2012
Die christlichen Kirchen müssen in ethischen Fragen endlich mit einer Stimme sprechen. Das hat Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, eingemahnt. Kardinal Koch ist Hauptreferent einer grossen internationalen Ökumene-Tagung in Innsbruck, die noch bis Mittwoch andauert.
Wallfahrt nach Maria Einsiedeln
Grosse Freude durch Teilnahme von Kardinal Kurt Koch
Das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not lädt am Sonntag, 20. Mai 2012, zu seiner jährlichen Wallfahrt nach Maria Einsiedeln ein. Es ist für das Hilfswerk eine grosse Freude, dass dieses Jahr Kardinal Kurt Koch an der Pilgerfahrt teilnimmt.
Wie in den vergangenen Jahren organisiert Kirche in Schweiz/Fürstentum Liechtenstein auch in diesem Jahr eine Wallfahrt zur Schwarzen Madonna von Einsiedeln. An diesem wunderbaren Gnadenort stellen wir uns ganz unter den Schirm der Gottesmutter. Weiterlesen
Kardinal Koch: Zulassung der alten Messe nur ein erster Schritt
Gerade in Deutschland seien liturgische Fragen ideologisch behaftet
Nicht alles, was heute liturgische Praxis sei, lasse sich durch Konzilstexte begründen.
Freiburg, kath.net/KNA, 29.01.2012
Die Wiederzulassung der alten lateinischen Messe ist nach Ansicht von Kurienkardinal Kurt Koch „nur ein erster Schritt“. Die Zeit für weitere Schritte sei jedoch „derzeit wohl nicht reif“, sagte Koch am Wochenende in Freiburg. Gerade in Deutschland seien liturgische Fragen ideologisch behaftet. Rom könne erst weiter tätig werden, wenn es unter den Katholiken die Bereitschaft gebe, über neue Liturgieformen „im Dienst der Kirche“ nachzudenken. Der Kardinal äusserte sich bei einer Tagung, die sich mit der Theologie Joseph Ratzingers beschäftigte und auch dessen Zeit als Papst Benedikt XVI. einbezog.
Kardinal Koch: Luther wollte keine neue Kirche
Ökumene: Kardinal Koch sieht kein gemeinsames Ziel der Kirchen
Der Kurienkardinal hat Protestanten und Katholiken zur gemeinsamen Rückbesinnung auf 1.500 Jahre gemeinsamer Kirchengeschichte aufgerufen.
Berlin, kath.net/KNA, 27. Dezember 2011
Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, hat Protestanten und Katholiken zur gemeinsamen Rückbesinnung auf 1.500 Jahre gemeinsamer Kirchengeschichte aufgerufen. Daraus könnten sich auch neue Erkenntnisse für das Verständnis der Reformation ergeben, sagte Koch in einem zu Weihnachten ausgestrahlten Interview des Fernsehens der Deutschen Welle. Schliesslich habe Martin Luther „ja keine neue Kirche gründen wollen“. Ihm sei es vielmehr um eine „Erneuerung der Kirche“, nicht um einen „totalen Bruch“ gegangen. Heute, so der Kardinal, gehe es im Dialog der getrennten Kirchen um Heilung des Gedächtnisses.
„Sind Sie denn keine Menschen?“
3. Forum Weltkirche, Theologische Fakultät, Uni Freiburg
Die Tagespost, 30.11.2011, von Mariano Delgado
Im September 1510 kam die erste Kommunität von Dominikanern nach Amerika – nach Santo Domingo, dem heutigen Nachbarn Haitis. Am 4. Adventssonntag 1511 hielt dann Bruder Antón Montesino im Namen der Kommunität eine prophetische Predigt gegen die Ausbeutung der Indios. Der Beginn einer kirchlichen kolonialethischen Debatte. Die Theologische Fakultät der Universität Fribourg würdigt dies mit ihrem 3. Forum Weltkirche. Weiterlesen



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